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Ratgeber · Versicherung

Sterbegeldversicherung Kosten: Was zahlst du für deine Bestattungs­vorsorge?

Die Kosten einer Sterbegeldversicherung hängen vor allem von deinem Eintrittsalter und der gewünschten Versicherungs­summe ab. Je früher du abschließt, desto niedriger fällt dein monatlicher Beitrag aus.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro zahlen 50-Jährige oft ab rund 21 Euro im Monat.
  • Eine einfache Beerdigung kostet in Deutschland schnell 3.000 bis 5.000 Euro, eine Erdbestattung mit Sarg oft um die 8.000 Euro.
  • Viele Tarife bieten eine verkürzte Beitragszahldauer, zum Beispiel bis zum 65. oder 85. Lebensjahr.
  • Ein Abschluss ist häufig auch ohne Gesundheitsprüfung möglich, selbst mit Vorerkrankungen.

01 · Grundlagen

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist eine Form der Bestattungsvorsorge. Sie soll im Trauerfall die Beerdigungskosten decken und deine Hinterbliebenen finanziell entlasten.

Eine Sterbegeldversicherung ist rechtlich gesehen eine Kapital-Lebensversicherung mit einer vereinbarten Versicherungssumme. Diese Summe wird im Todesfall an die von dir festgelegte bezugsberechtigte Person ausgezahlt, damit sie die Bestattungskosten decken kann. Die Versicherungssumme liegt bei vielen Tarifen zwischen 4.000 und 10.000 Euro, einige Anbieter ermöglichen eine Absicherung von bis zu 20.000 Euro.

Seit der Abschaffung des gesetzlichen Sterbegeldes im Jahr 2004 sind die meisten Menschen selbst dafür verantwortlich, für die Kosten ihrer Bestattung vorzusorgen. Eine Sterbegeldversicherung ist eine Möglichkeit, diese finanzielle Lücke zu schließen. Sie wird auch als Sterbeversicherung, Bestattungsversicherung oder Beerdigungsversicherung bezeichnet.

Die Auszahlung erfolgt direkt an die bezugsberechtigte Person und nicht über den Nachlass. Das kann im Erbfall helfen, Streitigkeiten zu vermeiden, weil das Geld zweckgebunden für die Bestattung zur Verfügung steht.

Kurz erklärt

Sterbegeldversicherung

Eine Kapital-Lebensversicherung mit einer vereinbarten Versicherungssumme, die im Todesfall an die bezugsberechtigte Person ausgezahlt wird, um Bestattungskosten zu decken.

Seit der Abschaffung des gesetzlichen Sterbegeldes im Jahr 2004 sind die meisten Verbraucher selbst für die Finanzierung ihrer Bestattung verantwortlich.

02 · Kosten

Wie viel kostet eine Sterbegeldversicherung?

Der monatliche Beitrag richtet sich nach deinem Alter bei Vertragsabschluss und der gewünschten Versicherungssumme. Die folgende Übersicht zeigt typische Beitragsspannen für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro.

Für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro zahlen Versicherte mit 35 Jahren oft ab etwa 12 Euro im Monat. Mit 50 Jahren liegt der Beitrag bereits bei rund 21 Euro monatlich. Wer erst mit 70 Jahren abschließt, muss mit Beiträgen ab etwa 54 Euro pro Monat rechnen.

Der Grund für diesen Anstieg liegt im höheren Sterblichkeitsrisiko: Je älter du bei Vertragsabschluss bist, desto wahrscheinlicher ist es aus Sicht des Versicherers, dass die Versicherungssumme bald ausgezahlt werden muss. Deshalb steigen die Beiträge mit zunehmendem Eintrittsalter deutlich an.

Die genannten Beiträge sind Richtwerte für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro. Dein tatsächlicher Beitrag kann je nach Tarif, Gesundheitsprüfung und Überschussbeteiligung abweichen. Eine höhere Versicherungssumme führt entsprechend zu höheren Monatsbeiträgen.

Monatliche Beiträge für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro nach Eintrittsalter

35 Jahreab 12 EUR
40 Jahreab 15 EUR
45 Jahreab 17 EUR
50 Jahreab 21 EUR
55 Jahreab 25 EUR
60 Jahreab 32 EUR
65 Jahreab 43 EUR
70 Jahreab 54 EUR

03 · Vergleich

Was kostet eine Beerdigung in Deutschland?

Die Bestattungskosten variieren stark je nach Bestattungsart, Bundesland und persönlichen Wünschen. Eine grobe Orientierung hilft dir, die passende Versicherungssumme zu wählen.

Für eine einfache Bestattung solltest du in Deutschland mit Kosten zwischen 3.000 und 5.000 Euro rechnen. Eine Feuerbestattung mit Urne kostet inklusive Grabpflege oft rund 7.900 Euro. Bei einer Erdbestattung mit Sarg liegen die Kosten bei etwa 8.000 Euro, wobei die Grabpflege hier noch hinzukommt.

Günstigere Alternativen sind die Baumbestattung ab etwa 3.000 Euro und die Seebestattung ab etwa 4.000 Euro. Die tatsächlichen Kosten hängen stark von deinen persönlichen Wünschen ab, etwa ob du eine Trauerfeier, einen aufwendigen Grabstein oder besondere Blumendekoration möchtest.

Deutschlandweit wünschen sich 70 Prozent der Menschen eine Einäscherung und Urnenbestattung. Die Kosten setzen sich aus vielen Einzelposten zusammen, darunter Bestatterleistungen, Friedhofsgebühren, Sarg oder Urne sowie Grabpflege über die Nutzungsdauer.

Typische Kosten verschiedener Bestattungsarten
BestattungsartTypische Kosten
Feuerbestattung mit UrneFeuerbestattung mit Urneca. 7.900 EUR inkl. Grabpflege
Erdbestattung mit SargErdbestattung mit Sargca. 8.000 EUR zzgl. Grabpflege
BaumbestattungBaumbestattungab 3.000 EUR
SeebestattungSeebestattungab 4.000 EUR

04 · Checkliste

Welche Versicherungs­summe ist sinnvoll?

Die Versicherungssumme sollte die voraussichtlichen Bestattungskosten abdecken. Viele Tarife bieten eine Absicherung von bis zu 20.000 Euro an.

Die passende Versicherungssumme hängt von deinen Vorstellungen für die Bestattung ab. Ein Kostenvoranschlag eines Bestatters hilft dir, die voraussichtlichen Ausgaben konkret zu ermitteln. So vermeidest du, dass deine Hinterbliebenen später auf Restkosten sitzen bleiben.

Berücksichtige bei deiner Planung nicht nur die reinen Bestatterkosten, sondern auch Friedhofsgebühren, Grabstein und laufende Grabpflege. Ein Puffer für Preissteigerungen bis zum Todesfall ist ebenfalls sinnvoll, da Bestattungskosten langfristig steigen können.

Viele Tarife bieten eine Absicherung von bis zu 20.000 Euro an. Prüfe vor dem Abschluss, ob du bereits Vermögen oder andere Vorsorgeformen für die Bestattung vorgesehen hast, und wähle die Versicherungssumme entsprechend.

So findest du die passende Versicherungssumme

01

Ermittle die voraussichtlichen Kosten für deine Wunschbestattung, zum Beispiel über einen Kostenvoranschlag eines Bestatters.

02

Berücksichtige neben den reinen Bestatterkosten auch Friedhofsgebühren, Grabstein und Grabpflege.

03

Plane einen Puffer für Preissteigerungen bis zum Todesfall ein.

04

Prüfe, ob du bereits Vermögen oder andere Vorsorgeformen für die Bestattung vorgesehen hast.

05

Wähle eine Versicherungssumme, die deine Hinterbliebenen nicht mit Restkosten belastet.

05 · Was gilt

Welche Rolle spielen Eintrittsalter und Gesundheits­prüfung?

Dein Alter bei Vertragsabschluss beeinflusst den Beitrag direkt. Eine Gesundheitsprüfung ist bei vielen Tarifen nicht erforderlich, was den Zugang erleichtert.

Dein Eintrittsalter ist der wichtigste Faktor für die Höhe deines Beitrags. Wer mit 35 oder 40 Jahren abschließt, zahlt deutlich weniger als jemand, der erst mit 65 oder 70 Jahren eine Sterbegeldversicherung beginnt. Auch die gewünschte Versicherungssumme beeinflusst den Beitrag direkt.

Viele Tarife kommen ohne Gesundheitsprüfung aus, was den Abschluss auch mit Vorerkrankungen ermöglicht. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Lebensversicherungen, bei denen eine Gesundheitsprüfung üblich ist. Allerdings kann eine verkürzte Beitragszahldauer, zum Beispiel bis zum 65. Lebensjahr, den monatlichen Beitrag erhöhen.

Ein hohes Eintrittsalter und eine sehr hohe Versicherungssumme erhöhen deinen Beitrag. Ein niedriges Eintrittsalter und eine niedrige Versicherungssumme, etwa 4.000 Euro, führen dagegen zu vergleichsweise günstigen Monatsbeiträgen.

Erhöht den Beitrag

·Hohes Eintrittsalter
·Hohe Versicherungssumme
·Beitragszahlung bis ins hohe Alter

Senkt den Beitrag oder ist neutral

·Niedriges Eintrittsalter
·Niedrige Versicherungssumme
·Verkürzte Beitragszahldauer

06 · Im Vertrag

Was bedeutet die Wartezeit in der Sterbegeldversicherung?

Viele Tarife sehen eine Wartezeit vor, in der noch kein voller Versicherungsschutz besteht. Das betrifft vor allem Todesfälle durch Krankheit in den ersten Monaten nach Vertragsabschluss.

Stirbt die versicherte Person in den ersten 6 bis 24 Monaten nach Vertragsbeginn an einer Krankheit, zahlen viele Versicherer nur die eingezahlten Beiträge zurück oder einen Teil der Versicherungssumme.

Bei einem Unfalltod besteht dagegen in der Regel ab Vertragsbeginn der volle Versicherungsschutz, auch während der Wartezeit. Das bedeutet: Verstirbt die versicherte Person durch einen Unfall, wird die volle Versicherungssumme ausgezahlt, unabhängig davon, wie kurz der Vertrag besteht.

Einige Tarife bieten gegen einen Beitragszuschlag eine verkürzte oder entfallende Wartezeit an. Wenn du sicherstellen willst, dass deine Hinterbliebenen von Anfang an den vollen Schutz haben, lohnt sich ein Blick auf diese Tarifoption.

Wichtige Klauseln zur Wartezeit

Wartezeit bei KrankheitÜblichStirbt die versicherte Person in der Aufbauzeit nach Vertragsbeginn an einer Krankheit, kann die Todesfallleistung noch eingeschränkt sein.
UnfalltodSofortschutzBei einem Unfalltod kann die Leistung bereits vor Ablauf der Aufbauzeit in voller Höhe oder verdoppelt ausgezahlt werden.
Verkürzte AufbauzeitTarifoptionEinige Tarife sehen je nach Tarifstufe eine verkürzte Aufbauzeit vor, zum Beispiel 12 statt 18 Monate oder 30 statt 36 Monate.

07 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert die Beitragszahldauer und Beitragsfreiheit?

Du kannst die Beitragszahldauer oft verkürzen, zum Beispiel bis zum 65. oder 85. Lebensjahr. Danach besteht der Versicherungsschutz ohne weitere Prämien bis zum Lebensende.

Bei Vertragsabschluss wählst du eine Versicherungssumme und eine Beitragszahldauer, die zu deinem Alter und Budget passt. Viele Tarife bieten eine verkürzte Beitragszahldauer an, zum Beispiel bis zum 65. oder 85. Lebensjahr. Du zahlst dann nur bis zu diesem Alter Beiträge.

Nach Ablauf der Beitragszahldauer zahlst du keine Prämien mehr. Der Versicherungsschutz bleibt trotzdem bis zum Lebensende bestehen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du im Rentenalter keine laufenden Beiträge mehr zahlen möchtest.

Im Todesfall erhält die bezugsberechtigte Person die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Sie kann damit die Bestattung finanzieren, ohne dass weitere Beiträge fällig werden.

01

Vertragsabschluss

Du wählst eine Versicherungssumme und eine Beitragszahldauer, die zu deinem Alter und Budget passt.

02

Beitragszahlung

Du zahlst monatlich, vierteljährlich oder jährlich deine Prämie bis zum vereinbarten Endalter, zum Beispiel 65 Jahre.

03

Beitragsfreiheit

Nach Ablauf der Beitragszahldauer zahlst du keine Prämien mehr. Der Versicherungsschutz bleibt bis zum Lebensende bestehen.

04

Todesfall

Die bezugsberechtigte Person erhält die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt und kann damit die Bestattung finanzieren.

08 · Hintergrund

Wer erhält die Versicherungs­summe?

Du legst im Vertrag eine bezugsberechtigte Person fest. Sie erhält im Todesfall die Versicherungssumme und kann damit die Bestattungskosten begleichen.

Die bezugsberechtigte Person muss nicht zwingend ein Angehöriger sein. Du kannst auch eine Vertrauensperson oder ein Bestattungsunternehmen einsetzen, wenn du sicherstellen willst, dass das Geld zweckgebunden für die Bestattung verwendet wird. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du konkrete Vorstellungen von deiner Bestattung hast.

Hinterbliebene sind gesetzlich verpflichtet, die Bestattungskosten zu tragen, wenn sie Erben sind oder unterhaltspflichtig waren. Mit einer Sterbegeldversicherung entlastest du sie von dieser finanziellen Belastung. Die Auszahlung erfolgt in der Regel außerhalb des Nachlasses direkt an die bezugsberechtigte Person.

Die direkte Auszahlung an die bezugsberechtigte Person kann im Erbfall Streitigkeiten vermeiden. Das Geld steht dann unabhängig vom Nachlass für die Bestattung zur Verfügung und wird nicht für andere Zwecke verwendet.

Die bezugsberechtigte Person muss nicht zwingend ein Angehöriger sein. Du kannst auch eine Vertrauensperson oder ein Bestattungsunternehmen einsetzen, wenn du sicherstellen willst, dass das Geld zweckgebunden verwendet wird.

Hinterbliebene sind gesetzlich verpflichtet, die Bestattungskosten zu tragen, wenn sie Erben sind oder unterhaltspflichtig waren. Mit einer Sterbegeldversicherung entlastest du sie von dieser finanziellen Belastung.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel außerhalb des Nachlasses direkt an die bezugsberechtigte Person. Das kann im Erbfall Streitigkeiten vermeiden und die Abwicklung beschleunigen.

09 · Vergleich

Welche Alternativen zur Sterbegeldversicherung gibt es?

Eine Sterbegeldversicherung ist nicht für jeden die beste Lösung. Gerade bei Abschluss im Rentenalter zahlen Versicherte oft mehr ein, als die Hinterbliebenen später erhalten.

Die Beiträge richten sich nach dem Sterblichkeitsrisiko, das mit zunehmendem Alter stark ansteigt.

Ein Sparplan auf einem Tagesgeldkonto oder in einem Geldmarktfonds bietet mehr Flexibilität, weil das Geld jederzeit verfügbar bleibt. Allerdings liegt der Zins oft unter der Inflationsrate, und der Schutz entsteht erst mit dem angesparten Kapital. Ein Bestattungsvorsorgevertrag mit einem Bestatter ist eine weitere Möglichkeit, bei der du die Bestattungsform schon zu Lebzeiten festlegen kannst.

Im Rentenalter oder kurz davor solltest du keine Sterbegeldversicherung mehr abschließen. Die Beiträge sind dann so hoch, dass schnell mehr eingezahlt wird, als die Hinterbliebenen im Todesfall erhalten.

Sterbegeldversicherung im Vergleich zu Alternativen
MerkmalSterbegeldversicherungSparplan oder Tagesgeld
FlexibilitätFlexibilitätGering, Vertrag ist langfristig gebundenHoch, Geld bleibt verfügbar
RenditeRenditeGering, im Alter können die Beiträge die Auszahlung übersteigenAbhängig von Anlageform, oft ebenfalls gering
Schutz vor Zugriff durch SozialamtSchutz vor Zugriff durch SozialamtMöglich, wenn vor Hilfebedürftigkeit abgeschlossenNicht gegeben, wird als Vermögen angerechnet

10 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei der Sterbegeldversicherung vermeiden?

Einige typische Fehler führen dazu, dass du mehr Beiträge zahlst als nötig oder deine Hinterbliebenen im Ernstfall nicht ausreichend abgesichert sind.

Ein häufiger Fehler ist der Abschluss erst im hohen Alter. Die Beiträge sind dann so hoch, dass du oft mehr einzahlst als die Versicherungssumme beträgt. Das gilt besonders für Menschen, die kurz vor der Rente oder noch später eine Police abschließen.

Auch eine zu niedrige Versicherungssumme kann problematisch sein, weil deine Hinterbliebenen dann die Restkosten der Bestattung selbst tragen müssen. Beachte außerdem die Wartezeit: Stirbt die versicherte Person kurz nach Vertragsabschluss an einer Krankheit, zahlen viele Tarife nur die eingezahlten Beiträge zurück.

Lege immer eine bezugsberechtigte Person fest. Ohne diese Festlegung fällt die Versicherungssumme in den Nachlass und kann für andere Zwecke verwendet werden, statt die Bestattung zu finanzieren.

Häufige Fehler beim Abschluss

·Abschluss erst im hohen Alter: Die Beiträge sind dann so hoch, dass du oft mehr einzahlst als die Versicherungssumme beträgt.
·Zu niedrige Versicherungssumme: Die Hinterbliebenen müssen die Restkosten der Bestattung selbst tragen.
·Wartezeit nicht beachtet: Stirbt die versicherte Person kurz nach Vertragsabschluss an einer Krankheit, zahlen viele Tarife nur die eingezahlten Beiträge zurück.
·Keine bezugsberechtigte Person festgelegt: Die Versicherungssumme fällt in den Nachlass und kann für andere Zwecke verwendet werden.
·Grabpflege nicht eingeplant: Die laufenden Kosten für die Grabpflege sind in der Versicherungssumme oft nicht enthalten.

11 · Hintergrund

Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung?

Ob sich eine Sterbegeldversicherung für dich lohnt, hängt von deinem Alter, deiner finanziellen Situation und deinen Vorsorgezielen ab.

Für jüngere Menschen kann eine Sterbegeldversicherung eine planbare Lösung sein, um die Bestattungskosten abzusichern. Die monatlichen Beiträge sind bei Abschluss mit 35 oder 40 Jahren vergleichsweise niedrig, und der Versicherungsschutz besteht unabhängig davon, wie lange du lebst.

Im Rentenalter oder kurz davor solltest du keine Sterbegeldversicherung mehr abschließen. Die Beiträge sind dann so hoch, dass schnell mehr eingezahlt wird, als die Hinterbliebenen im Todesfall erhalten. In diesem Fall sind Sparpläne oder ein Bestattungsvorsorgevertrag oft die bessere Wahl.

Wenn du von Sozialhilfe lebst, prüfe genau, ob sich das Ansparen für die Bestattung lohnt. Eine Sterbegeldversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt sein, wenn sie vor Eintritt der Hilfebedürftigkeit abgeschlossen wurde.

Für jüngere Menschen kann eine Sterbegeldversicherung eine planbare Lösung sein, um die Bestattungskosten abzusichern. Die monatlichen Beiträge sind bei Abschluss mit 35 oder 40 Jahren vergleichsweise niedrig.

Im Rentenalter oder kurz davor solltest du keine Sterbegeldversicherung mehr abschließen. Die Beiträge sind dann so hoch, dass schnell mehr eingezahlt wird, als die Hinterbliebenen im Todesfall erhalten.

Wenn du von Sozialhilfe lebst, prüfe genau, ob sich das Ansparen für die Bestattung lohnt. Eine Sterbegeldversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen vor dem Zugriff des Sozialamts geschützt sein, wenn sie vor Eintritt der Hilfebedürftigkeit abgeschlossen wurde.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026