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Unfallzusatzversicherung Vergleich: So findest du den passenden Schutz

Ein Unfallzusatzversicherung Vergleich zeigt dir, welche Tarife bei Invalidität, Unfallrente und Sofortleistungen überzeugen. Entscheidend sind dabei nicht nur die Beiträge, sondern vor allem die versicherten Leistungen und die Bedingungen im Schadenfall.

10 Kapitel · 16 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die private Unfallzusatzversicherung schließt die Lücke der gesetzlichen Unfallversicherung, die nur Arbeits- und Wegeunfälle abdeckt.
  • Die Invaliditätsleistung ist die wichtigste Leistung und sollte mit einer hohen Progression vereinbart werden.
  • Ein Vergleich lohnt sich besonders für Menschen mit riskanten Hobbys oder ohne ausreichende Berufsunfähigkeitsversicherung.
  • Achte auf die Gliedertaxe, den Versicherungsschutz weltweit und sinnvolle Zusatzbausteine wie Krankenhaustagegeld.

01 · Grundlagen

Was ist eine Unfallzusatzversicherung?

Die Unfallzusatzversicherung ist eine private Absicherung, die bei den Folgen eines Unfalls in Freizeit, Haushalt oder Beruf leistet. Sie ergänzt die gesetzliche Unfallversicherung, die nur für Arbeits- und Wegeunfälle zuständig ist.

Rund 70 Prozent aller Unfälle passieren in der privaten Freizeit, im Haus oder bei der Ausübung eines Hobbys. Die gesetzliche Absicherung greift dort in der Regel nicht, sodass du die finanziellen Folgen eines Unfalls selbst tragen müsstest. Die private Unfallzusatzversicherung schließt diese Lücke und leistet weltweit und rund um die Uhr.

Für Studierende ist das relevant, weil viele Unfälle im Alltag passieren, etwa mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Universität oder beim Sport. Die Versicherung zahlt eine vereinbarte Invaliditätsleistung, wenn ein Unfall zu dauerhaften Schäden führt. Zusätzlich kannst du Bausteine wie eine Unfallrente oder ein Krankenhaustagegeld vereinbaren.

Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du den Unfall selbst verschuldet hast. Entscheidend ist, dass ein plötzliches Ereignis von außen auf deinen Körper einwirkt. Krankheiten und deren Folgen sind nicht abgedeckt, auch wenn sie plötzlich auftreten.

  • Die private Unfallzusatzversicherung leistet bei dauerhaften Schäden nach einem Unfall eine Invaliditätsleistung, eine Unfallrente oder weitere vereinbarte Leistungen.
  • Sie leistet weltweit und rund um die Uhr, unabhängig davon, ob der Unfall im Haushalt, beim Sport oder im Straßenverkehr passiert.

Kurz erklärt

Unfallzusatzversicherung

Eine private Versicherung, die bei dauerhaften Schäden nach einem Unfall eine Invaliditätsleistung, eine Unfallrente oder weitere vereinbarte Leistungen zahlt.

Sie leistet weltweit und rund um die Uhr, unabhängig davon, ob der Unfall im Haushalt, beim Sport oder im Straßenverkehr passiert.

02 · Vergleich

Gesetzliche und private Unfallversicherung im Vergleich

Viele Menschen verlassen sich auf die gesetzliche Absicherung, ohne zu wissen, dass diese nur einen kleinen Teil der Unfälle abdeckt. Der direkte Vergleich zeigt, wo die private Unfallzusatzversicherung einspringt.

Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine Pflichtversicherung für Beschäftigte, Studierende und Schüler. Sie wird von Berufsgenossenschaften und Unfallkassen getragen und deckt Arbeitsunfälle, Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten ab. Der Beitrag wird bei abhängig Beschäftigten vom Arbeitgeber übernommen.

Die private Unfallzusatzversicherung schützt dich dagegen in deiner gesamten Lebenswelt. Sie leistet bei Unfällen im Haushalt, beim Sport, im Straßenverkehr und auf Reisen. Die Beiträge zahlst du selbst, dafür erhältst du eine vertraglich festgelegte Invaliditätsleistung, die unabhängig von deinem Einkommen ist.

Ein zentraler Unterschied liegt in der Art der Leistung. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt Heilbehandlung, Verletztengeld und eine Rente nach der Minderung der Erwerbsfähigkeit. Die private Unfallzusatzversicherung zahlt eine einmalige Kapitalleistung bei Invalidität, eine Unfallrente oder eine Todesfallleistung.

Für Studierende ist die gesetzliche Absicherung über die Hochschule meist nur während des Studiums und auf dem direkten Weg dorthin aktiv. Unfälle in der Freizeit, beim Nebenjob außerhalb des versicherten Rahmens oder im Ausland sind nicht abgedeckt. Die private Unfallzusatzversicherung schließt diese Lücken.

  • Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten ab, die private Unfallzusatzversicherung Unfälle in Freizeit, Haushalt, Sport und weltweit.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt Heilbehandlung, Verletztengeld und Rente nach MdE, die private Unfallzusatzversicherung Invaliditätsleistung, Unfallrente, Sofortleistung und Todesfallleistung.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung gilt nur während Arbeit, Schule oder auf dem direkten Weg, die private Unfallzusatzversicherung rund um die Uhr an jedem Ort der Welt.
  • Die gesetzliche Unfallversicherung wird vom Arbeitgeber getragen, die private Unfallzusatzversicherung zahlst du selbst.
Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung
Gesetzliche UnfallversicherungPrivate Unfallzusatzversicherung
Versicherte UnfälleArbeitsunfälle, Wegeunfälle, BerufskrankheitenUnfälle in Freizeit, Haushalt, Sport und weltweit
Versicherungs­schutzNur während Arbeit, Schule oder auf dem direkten WegRund um die Uhr, an jedem Ort der Welt

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert der Unfallzusatzversicherung Vergleich

Ein strukturierter Vergleich hilft dir, Tarife mit guten Leistungen und fairen Beiträgen zu finden. Gehe dabei Schritt für Schritt vor, damit du keine wichtigen Kriterien übersiehst.

Beginne mit einer Bedarfsanalyse. Überlege, welche Risiken du absichern möchtest und ob du eine hohe Invaliditätsleistung, eine Unfallrente oder Zusatzbausteine wie Krankenhaustagegeld benötigst. Deine Lebenssituation als Studierende oder Studierender bestimmt, welche Leistungen für dich sinnvoll sind.

Prüfe anschließend die Leistungen der Tarife. Achte auf die Gliedertaxe, die Progression und die Bedingungen für den Versicherungsschutz. Entscheidend ist, ab welchem Invaliditätsgrad der Versicherer zahlt und wie hoch die Leistung bei schweren Unfällen ausfällt.

Vergleiche dann die Beiträge für die gewünschte Versicherungssumme. Günstige Tarife haben oft geringere Leistungen oder strengere Bedingungen im Schadenfall. Ein reiner Preisvergleich führt daher häufig zu einem Schutz, der im Ernstfall nicht ausreicht.

Lies zum Schluss die Vertragsbedingungen sorgfältig. Achte auf Ausschlüsse, Fristen für die Meldung eines Unfalls und die Mitwirkungspflichten. Nur so stellst du sicher, dass der Tarif im Schadenfall auch tatsächlich leistet.

  • Überlege, welche Risiken du absichern möchtest und ob du eine hohe Invaliditätsleistung, eine Unfallrente oder Zusatzbausteine wie Krankenhaustagegeld benötigst.
  • Prüfe die Gliedertaxe, die Progression und die Bedingungen für den Versicherungsschutz. Achte darauf, ab welchem Invaliditätsgrad gezahlt wird.
  • Vergleiche die Jahresbeiträge für die gewünschte Versicherungssumme. Beachte, dass günstige Tarife oft geringere Leistungen oder strengere Bedingungen haben.
  • Lies die Klauseln zu Ausschlüssen, Fristen und Mitwirkungspflichten, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.
01

Bedarfsanalyse durchführen

Überlege, welche Risiken du absichern möchtest und ob du eine hohe Invaliditätsleistung, eine Unfallrente oder Zusatzbausteine wie Krankenhaustagegeld benötigst.

02

Leistungen vergleichen

Prüfe die Gliedertaxe, die Progression und die Bedingungen für den Versicherungsschutz. Achte darauf, ab welchem Invaliditätsgrad gezahlt wird.

03

Beiträge gegenüberstellen

Vergleiche die Jahresbeiträge für die gewünschte Versicherungssumme. Beachte, dass günstige Tarife oft geringere Leistungen oder strengere Bedingungen haben.

04

Vertragsbedingungen lesen

Lies die Klauseln zu Ausschlüssen, Fristen und Mitwirkungspflichten. So vermeidest du Überraschungen im Schadenfall.

05

Tarif abschließen

Entscheide dich für einen Tarif, der deine Anforderungen erfüllt. Du kannst den Vertrag direkt online oder über einen Versicherungsmakler abschließen.

04 · Was gilt

Versicherungs­schutz: Was ist abgedeckt?

Der Versicherungsschutz einer Unfallzusatzversicherung umfasst Unfälle, die plötzlich von außen auf den Körper einwirken. Entscheidend ist, welche Ereignisse eingeschlossen und welche ausgeschlossen sind.

Abgedeckt sind Unfälle im Haushalt, beim Sport und in der Freizeit. Dazu gehören auch Unfälle im Straßenverkehr, ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer. Der Schutz gilt weltweit, also auch im Urlaub und auf Reisen.

Unfälle durch eigenes Verschulden sind versichert, sofern keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Ein Sturz vom Fahrrad oder ein Missgeschick beim Kochen ist damit abgedeckt. Die Versicherung leistet auch bei Unfällen, die du selbst verursacht hast.

Nicht abgedeckt sind Krankheiten und deren Folgen, auch wenn sie plötzlich auftreten. Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall gilt nicht als Unfall, weil die Ursache im Inneren des Körpers liegt. Vorsätzlich herbeigeführte Unfälle und Selbsttötung sind ebenfalls ausgeschlossen.

Unfälle unter Einfluss von Drogen oder bei bestimmten Extremsportarten ohne besondere Vereinbarung können vom Versicherungsschutz ausgenommen sein. Prüfe die Bedingungen deines Tarifs, wenn du riskante Hobbys ausübst.

  • Abgedeckt sind Unfälle im Haushalt, beim Sport und in der Freizeit, Unfälle im Straßenverkehr sowie Unfälle im Urlaub und auf Reisen weltweit.
  • Nicht abgedeckt sind Krankheiten und deren Folgen, vorsätzlich herbeigeführte Unfälle, Unfälle durch innere Ursachen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie Unfälle unter Drogeneinfluss oder bei bestimmten Extremsportarten ohne Sondervereinbarung.

Abgedeckt

·Unfälle im Haushalt, beim Sport und in der Freizeit
·Unfälle im Straßenverkehr, ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer
·Unfälle im Urlaub und auf Reisen weltweit
·Unfälle durch eigenes Verschulden, sofern keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt

Nicht abgedeckt

·Krankheiten und deren Folgen, auch wenn sie plötzlich auftreten
·Vorsätzlich herbeigeführte Unfälle oder Selbsttötung
·Unfälle durch innere Ursachen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall
·Unfälle unter Einfluss von Drogen oder bei bestimmten Extremsportarten ohne Sondervereinbarung

05 · Im Vertrag

Invaliditäts­leistung und Progression: So wird gezahlt

Die Invaliditätsleistung ist die zentrale Leistung der Unfallzusatzversicherung. Wie viel Geld du erhältst, hängt vom Invaliditätsgrad und der vereinbarten Progression ab.

Die Invaliditätsleistung ist die zentrale Leistung der Unfallzusatzversicherung. Wie viel Geld du erhältst, hängt vom Invaliditätsgrad und der vereinbarten Progression ab.

Der Invaliditätsgrad wird anhand der Gliedertaxe bestimmt. Der Verlust eines Auges entspricht zum Beispiel 50 Prozent, der Verlust beider Augen 100 Prozent. Für Gliedmaßen und Sinnesorgane gelten feste Sätze, die im Vertrag festgelegt sind.

Mit einer Progression von 225 oder 350 Prozent erhöht sich die Invaliditätsleistung bei hohen Invaliditätsgraden deutlich. Bei 100 Prozent Invalidität wird dann ein Vielfaches der Versicherungssumme gezahlt. Ohne Progression bleibt die Leistung bei schweren Unfällen oft zu niedrig.

Die Gliedertaxe legt für den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit von Gliedmaßen und Sinnesorganen feste Invaliditätsgrade fest. Diese Sätze sind nicht bei allen Anbietern gleich. Ein Vergleich der Gliedertaxe lohnt sich, weil sie bestimmt, wie viel Geld du bei einem Teilschaden erhältst.

Für Studierende ist eine ausreichende Invaliditätsleistung wichtig, weil ein schwerer Unfall die berufliche Zukunft gefährden kann. Eine Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro mit Progression 225 gilt als solide Grundlage.

  • Der Invaliditätsgrad wird anhand der Gliedertaxe bestimmt. Der Verlust eines Auges entspricht zum Beispiel 50 Prozent, der Verlust beider Augen 100 Prozent.
  • Mit einer Progression von 225 oder 350 Prozent erhöht sich die Invaliditätsleistung bei hohen Invaliditätsgraden deutlich. Bei 100 Prozent Invalidität wird dann ein Vielfaches der Versicherungssumme gezahlt.
  • Die Gliedertaxe legt für den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit von Gliedmaßen und Sinnesorganen feste Sätze fest, die je nach Anbieter unterschiedlich sein können.

Wichtige Begriffe zur Invaliditätsleistung

InvaliditätsgradBerechnungDer Invaliditätsgrad wird anhand der Gliedertaxe bestimmt. Der Verlust eines Auges entspricht zum Beispiel 50 Prozent, der Verlust beider Augen 100 Prozent.
GliedertaxeFeste SätzeDie Gliedertaxe legt für den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit von Gliedmaßen und Sinnesorganen feste Invaliditätsgrade fest. Sie ist die Grundlage für die Berechnung der Leistung.

06 · Vergleich

Unfallrente, Todesfallleistung und Genesungs­geld

Neben der einmaligen Invaliditätsleistung kannst du weitere Bausteine vereinbaren. Diese sichern dich bei langfristigen Folgen oder im Todesfall ab.

Die Unfallrente ist eine monatliche Rente bei hohem Invaliditätsgrad. Sie wird lebenslang gezahlt und ist besonders sinnvoll, wenn du nach einem Unfall dauerhaft auf ein zusätzliches Einkommen angewiesen bist. Die Höhe der Rente hängt vom Invaliditätsgrad und der vereinbarten Rentenhöhe ab.

Die Todesfallleistung ist eine einmalige Zahlung an die Hinterbliebenen. Sie wird fällig, wenn du an den Folgen eines Unfalls stirbst. Die Leistung ist im Vertrag festgelegt und wird an die von dir benannten Begünstigten ausgezahlt.

Genesungsgeld ist ein Tagegeld während der Genesung nach einem Unfall. Es wird für eine begrenzte Dauer gezahlt und hilft, Einkommensausfälle während der Erholungsphase zu überbrücken. Krankenhaustagegeld wird für jeden Tag im Krankenhaus gezahlt und kann die Zusatzkosten eines Aufenthalts abdecken.

Für Studierende kann eine Unfallrente sinnvoll sein, wenn ein schwerer Unfall die Fähigkeit einschränkt, ein Einkommen zu erzielen. Die Todesfallleistung ist vor allem dann relevant, wenn du Angehörige absichern möchtest.

  • Die Unfallrente ist eine monatliche Rente bei hohem Invaliditätsgrad und wird lebenslang gezahlt.
  • Die Todesfallleistung ist eine einmalige Kapitalleistung an die Hinterbliebenen.
  • Genesungsgeld ist ein Tagegeld während der Genesung nach einem Unfall und wird für eine begrenzte Dauer gezahlt.
  • Krankenhaustagegeld wird für jeden Tag im Krankenhaus gezahlt.
Zusatzbausteine der Unfallzusatzversicherung
LeistungZahlungsart
UnfallrenteMonatliche Rente bei hohem InvaliditätsgradLebenslange monatliche Zahlung
TodesfallleistungEinmalige Zahlung an die HinterbliebenenEinmalige Kapitalleistung
KrankenhaustagegeldTagegeld für jeden Tag im KrankenhausTägliche Zahlung während des Aufenthalts

07 · Kosten

Was kostet eine Unfallzusatzversicherung?

Die Beiträge hängen von der Versicherungssumme, der Progression, dem Alter und dem Beruf ab.

Für eine Versicherungssumme von 100.000 Euro mit Progression 225 zahlst du im Grundschutz ohne Zusatzbausteine typischerweise zwischen 60 und 120 Euro im Jahr. Ein Tarif mit Unfallrente und Sofortleistung liegt meist zwischen 120 und 200 Euro jährlich.

Ein Premium-Tarif mit hoher Progression und vielen Extras kann 200 bis 350 Euro im Jahr kosten. Die tatsächlichen Beiträge variieren je nach Anbieter, Berufsgruppe und gewünschtem Leistungsumfang. Studierende zahlen oft ähnliche Beiträge wie Angestellte, weil der Beruf bei der Unfallversicherung eine geringere Rolle spielt als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die jährliche Zahlweise ist in der Regel günstiger als monatliche oder halbjährliche Zahlungen. Der Versicherer hat bei jährlicher Zahlung ein geringeres Ausfallrisiko und gibt diesen Vorteil oft als Beitragsnachlass weiter.

Ein niedriger Beitrag ist kein Qualitätsmerkmal. Günstige Tarife haben häufig strengere Bedingungen im Schadenfall oder zahlen erst ab einem höheren Invaliditätsgrad. Achte deshalb immer auf das Verhältnis von Beitrag und Leistung.

  • Der Grundschutz ohne Zusatzbausteine kostet typischerweise 60 bis 120 Euro im Jahr.
  • Ein Tarif mit Unfallrente und Sofortleistung liegt meist zwischen 120 und 200 Euro jährlich.
  • Ein Premium-Tarif mit hoher Progression und vielen Extras kann 200 bis 350 Euro im Jahr kosten.

08 · Hintergrund

Tarifkombinationen und Versicherungs­makler: So findest du den besten Tarif

Viele Versicherer bieten die Unfallzusatzversicherung als Teil von Tarifkombinationen an. Ein Versicherungsmakler kann dir helfen, den passenden Schutz zu finden.

Tarifkombinationen bündeln die Unfallzusatzversicherung mit anderen Policen wie Haftpflicht- oder Hausratversicherung. Das kann die Verwaltung vereinfachen, führt aber nicht automatisch zu besseren Leistungen. Prüfe bei solchen Angeboten immer die Bedingungen der Unfallversicherung im Detail.

Ein Versicherungsmakler ist gesetzlich verpflichtet, in deinem Interesse zu handeln. Er kann einen unabhängigen Versicherungsvergleich durchführen und Tarife empfehlen, die zu deiner Lebenssituation passen. Die Beratung ist für dich in der Regel kostenlos, da der Makler vom Versicherer eine Provision erhält.

Ein Makler kann dir helfen, die Gliedertaxe, die Progression und die Ausschlüsse verschiedener Tarife zu verstehen. Er kennt die Unterschiede zwischen den Anbietern und kann Tarife mit guten Leistungen für Studierende identifizieren.

Du kannst den Vergleich auch selbst durchführen, wenn du die wichtigsten Kriterien kennst. Ein Makler ist dann sinnvoll, wenn du unsicher bist oder eine persönliche Beratung wünschst.

  • Tarifkombinationen bündeln die Unfallzusatzversicherung mit anderen Policen, führen aber nicht automatisch zu besseren Leistungen.
  • Ein Versicherungsmakler ist gesetzlich verpflichtet, in deinem Interesse zu handeln und kann einen unabhängigen Versicherungsvergleich durchführen.

Tarifkombinationen bündeln die Unfallzusatzversicherung mit anderen Policen wie Haftpflicht- oder Hausratversicherung. Das kann die Verwaltung vereinfachen, führt aber nicht automatisch zu besseren Leistungen. Prüfe bei solchen Angeboten immer die Bedingungen der Unfallversicherung im Detail.

Ein Versicherungsmakler ist gesetzlich verpflichtet, in deinem Interesse zu handeln. Er kann einen unabhängigen Versicherungsvergleich durchführen und Tarife empfehlen, die zu deiner Lebenssituation passen. Die Beratung ist für dich in der Regel kostenlos, da der Makler vom Versicherer eine Provision erhält.

Achte bei der Auswahl eines Maklers darauf, dass er auf Unfallversicherungen spezialisiert ist und dir mehrere Anbieter zur Auswahl stellt. So stellst du sicher, dass der Vergleich wirklich unabhängig ist und nicht nur die Tarife eines einzelnen Versicherers umfasst.

09 · Fehler vermeiden

Häufige Fehler beim Unfallzusatzversicherung Vergleich

Viele Verbraucher konzentrieren sich nur auf den Preis und übersehen dabei entscheidende Leistungsmerkmale. Diese Fehler kannst du vermeiden.

Diese Fehler kannst du vermeiden.

Eine zu niedrige Versicherungssumme ist ein häufiger Fehler. Eine Summe unter 100.000 Euro reicht bei schweren Unfällen oft nicht aus, um die finanziellen Folgen zu tragen. Die Invaliditätsleistung sollte so bemessen sein, dass sie Umbauten, Reha-Maßnahmen und Einkommensausfälle abdecken kann.

Eine fehlende Progression ist ein weiterer Fehler. Ohne Progression bleibt die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden zu niedrig. Mit einer Progression von 225 oder 350 Prozent erhältst du bei schweren Unfällen ein Vielfaches der Versicherungssumme.

Viele Tarife zahlen erst ab einem Invaliditätsgrad von 20 oder 25 Prozent. Das bedeutet, dass du bei kleineren dauerhaften Schäden keine Leistung erhältst. Achte auf eine Gliedertaxe, die bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 oder 5 Prozent zahlt.

Ausschlüsse werden oft übersehen. Bestimmte Sportarten oder Vorerkrankungen können vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sein. Prüfe die Bedingungen deines Tarifs, wenn du riskante Hobbys ausübst oder Vorerkrankungen hast.

  • Eine Versicherungssumme unter 100.000 Euro reicht bei schweren Unfällen oft nicht aus.
  • Ohne Progression bleibt die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden zu niedrig.
  • Manche Tarife zahlen erst ab einem Invaliditätsgrad von 20 oder 25 Prozent.
  • Bestimmte Sportarten oder Vorerkrankungen können vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sein.
  • Günstige Tarife haben oft strengere Bedingungen im Schadenfall.

Typische Fehler beim Vergleich

·Zu niedrige Versicherungssumme: Eine zu geringe Invaliditätssumme kann bei dauerhaften Schäden zu finanziellen Engpässen führen.
·Fehlende Progression: Ohne Progression bleibt die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden zu niedrig.
·Ausschlüsse übersehen: Bestimmte Sportarten oder Vorerkrankungen können vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sein.
·Nur auf den Beitrag geschaut: Günstige Tarife haben oft strengere Bedingungen im Schadenfall.

10 · Checkliste

Checkliste für den Unfallzusatzversicherung Vergleich

Mit dieser Checkliste prüfst du die wichtigsten Kriterien, bevor du dich für einen Tarif entscheidest.

Die Versicherungssumme für die Invaliditätsleistung sollte mindestens 100.000 Euro betragen. Eine Progression von mindestens 225 Prozent, besser 350 Prozent, sorgt dafür, dass die Leistung bei schweren Unfällen ausreichend hoch ist.

Die Gliedertaxe sollte bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 oder 5 Prozent zahlen. Der Versicherungsschutz muss weltweit und rund um die Uhr gelten. Eine Sofortleistung bei Knochenbrüchen und anderen schweren Verletzungen ist sinnvoll, weil sie schnell finanzielle Hilfe bietet.

Eine Unfallrente als Option für dauerhafte Einschränkungen und eine Todesfallleistung für die Absicherung der Hinterbliebenen sind wichtige Bausteine. Bergungskosten und kosmetische Operationen sollten eingeschlossen sein.

Prüfe, ob es versteckte Ausschlüsse für deine Hobbys oder deinen Beruf gibt. Nur wenn alle Kriterien erfüllt sind, bietet der Tarif einen umfassenden Schutz.

  • Achte auf eine Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro für die Invaliditätsleistung.
  • Wähle eine Progression von mindestens 225 Prozent, besser 350 Prozent.
  • Prüfe, ob die Gliedertaxe ab einem Invaliditätsgrad von 1 oder 5 Prozent zahlt.
  • Stelle sicher, dass der Versicherungsschutz weltweit und rund um die Uhr gilt.
  • Vereinbare eine Sofortleistung bei Knochenbrüchen und anderen schweren Verletzungen.
  • Prüfe, ob eine Unfallrente als Option für dauerhafte Einschränkungen enthalten ist.
  • Achte auf eine Todesfallleistung für die Absicherung der Hinterbliebenen.
  • Stelle sicher, dass Bergungskosten und kosmetische Operationen eingeschlossen sind.
  • Prüfe, ob es versteckte Ausschlüsse für deine Hobbys oder deinen Beruf gibt.

Darauf solltest du achten

01

Versicherungssumme für die Invaliditätsleistung, die zu deinem Einkommen und deiner Lebenssituation passt

02

Gliedertaxe, die die Invaliditätsgrade für den Verlust von Gliedmaßen oder Sinnesorganen festlegt

03

Versicherungsschutz weltweit und rund um die Uhr

04

Unfallrente als Option für dauerhafte Einschränkungen

05

Todesfallleistung für die Absicherung der Hinterbliebenen

06

Bergungskosten und kosmetische Operationen eingeschlossen

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026