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Ratgeber · Versicherung

Unfallversicherungs­rechner: So findest du den passenden Schutz

Ein Unfallversicherungs­rechner hilft dir, die Kosten für eine private Absicherung zu ermitteln und Tarife zu vergleichen. Entscheidend sind dabei nicht nur der Preis, sondern auch die vereinbarten Leistungen und Bedingungen.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Versicherungssumme sollte mindestens das Fünf- bis Sechsfache deines Bruttojahreseinkommens betragen.
  • Eine Progression erhöht die Invaliditätsleistung bei schweren Unfällen überproportional.
  • Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder Funktionsunfähigkeit eines Körperteils gilt.
  • Jährliche Zahlweise spart gegenüber monatlicher Zahlung oft fünf Prozent oder mehr.

01 · Grundlagen

Was berechnet ein Unfallversicherungs­rechner?

Der Rechner ermittelt deinen Beitrag anhand persönlicher Angaben und des gewünschten Leistungsumfangs. Er ersetzt keine Beratung, liefert aber eine belastbare Orientierung für den Tarifvergleich.

Der Rechner verknüpft dein Geburtsdatum, deinen Beruf und die gewünschte Vertragslaufzeit mit dem Leistungsumfang. Daraus ergibt sich ein monatlicher oder jährlicher Beitrag, den du direkt mit anderen Konfigurationen vergleichen kannst. Je risikoreicher dein Beruf eingestuft wird, desto höher fällt der Beitrag aus.

Die Berechnung berücksichtigt außerdem Angaben zu Vorversicherungen und früheren Unfällen. Diese Risikofragen beeinflussen die Einstufung und damit den Preis. Der wichtigste Hebel bleibt jedoch die gewählte Invaliditätssumme in Kombination mit der Progression.

Ein Rechner liefert dir eine belastbare Orientierung, aber keine vollständige Tarifanalyse. Die Versicherungsbedingungen, also die Details der Gliedertaxe oder die Fristen für die Invaliditätsfeststellung, prüfst du erst im zweiten Schritt.

Beispiel: Ein 25-jähriger Bürokaufmann erhält mit einer Grundsumme von 200.000 Euro einen monatlichen Beitrag von 6,90 Euro. Mit 330.000 Euro Grundsumme steigt der Beitrag auf 11,36 Euro.

Für Studierende ist der Beruf oft als „Student“ oder „Studierender“ einzugeben. Das führt in der Regel zu einer günstigeren Gefahrengruppe als bei körperlich belastenden Berufen.

Kurz erklärt

Unfallversicherungs­rechner

Ein Online-Werkzeug, das aus Angaben wie Alter, Beruf, Versicherungssumme, Progression und Zusatzleistungen einen monatlichen oder jährlichen Beitrag für eine private Unfallversicherung berechnet.

Der Beitrag hängt von deinem Beruf, deinem Alter und den gewählten Leistungen ab.

02 · Kosten

Versicherungs­summe und Invaliditäts­summe: So hoch solltest du dich absichern

Die Versicherungssumme ist die Berechnungsgrundlage für die Invaliditätsleistung. Sie sollte deinen Lebensstandard absichern, falls du nach einem Unfall dauerhaft eingeschränkt bist.

Die Versicherungssumme ist die Grundlage für die spätere Auszahlung im Invaliditätsfall. Sie sollte so gewählt sein, dass du nach einem schweren Unfall deinen Lebensstandard halten und notwendige Umbauten finanzieren kannst. Eine zu niedrige Summe führt im Ernstfall zu einer Lücke, die du nicht mehr schließen kannst.

Als Faustregel gilt das Fünf- bis Sechsfache deines Bruttojahreseinkommens. Die absolute Untergrenze liegt bei 200.000 Euro. Bei einem Einkommen von 35.000 Euro entspricht das einer Summe von 210.000 Euro, bei 55.000 Euro sind es 330.000 Euro.

Für Studierende ohne eigenes Einkommen ist diese Faustregel schwer anwendbar. Hier lohnt sich eine Grundsumme von mindestens 200.000 Euro, wenn du später in einem Beruf mit höherem Einkommen arbeiten wirst. Die Invaliditätssumme kannst du später meist ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen, wenn sich dein Einkommen ändert.

Die Invaliditätssumme wird nicht automatisch in voller Höhe ausgezahlt. Bei einem Invaliditätsgrad von 40 Prozent erhältst du 40 Prozent der vereinbarten Summe. Deshalb ist eine ausreichend hohe Grundsumme so wichtig.

Empfohlene Versicherungssumme nach Bruttojahreseinkommen

18.000 Euro Einkommen200.000 Euro
35.000 Euro Einkommen210.000 Euro
45.000 Euro Einkommen270.000 Euro
55.000 Euro Einkommen330.000 Euro

03 · Vergleich

Progression: Mehr Leistung bei schweren Unfällen

Mit einer Progression steigt die Invaliditätsleistung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional. Das erhöht den Beitrag, verbessert aber den Schutz bei schweren Unfällen deutlich.

Das bedeutet: Bei einer Vollinvalidität erhältst du ein Vielfaches der Grundsumme. Üblich sind Progressionen von 225 Prozent bis 500 Prozent.

Die Progression wirkt sich direkt auf den Beitrag aus, aber auch auf die Leistung im Ernstfall. Bei einer Progression von 500 Prozent erhältst du bei Vollinvalidität das Fünffache der Grundsumme. Aus 300.000 Euro werden dann 1,5 Millionen Euro.

Ein Beispiel aus der Praxis: Du hast eine Versicherungssumme von 300.000 Euro und verlierst bei einem Verkehrsunfall deinen linken Fuß. Der Invaliditätsgrad beträgt nach der Gliedertaxe 40 Prozent. Ohne Progression erhältst du 120.000 Euro. Mit einer Progression von 500 Prozent sind es 600.000 Euro.

Für Studierende ist eine Progression von 225 Prozent oder 350 Prozent oft ein guter Kompromiss. Sie erhöht den Beitrag nur moderat, verbessert aber den Schutz bei schweren Unfällen deutlich.

Vollinvalidität bei 300.000 Euro Versicherungssumme
ProgressionLeistung bei Vollinvalidität
Ohne ProgressionKeine300.000 Euro
225 % Progression225 %300.000 Euro
350 % Progression350 %300.000 Euro
500 % Progression500 %300.000 Euro

04 · Was gilt

Gliedertaxe: Welcher Invaliditäts­grad gilt für welches Körperteil?

Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder vollständiger Funktionsunfähigkeit eines Körperteils angenommen wird. Sie ist die Grundlage für die Berechnung der Invaliditätsleistung.

Sie ist die Grundlage für die Berechnung der Invaliditätsleistung. Je höher der Grad, desto mehr Geld erhältst du.

Die Werte sind in den Versicherungsbedingungen festgeschrieben und können zwischen den Anbietern leicht abweichen. Ein Arm oder ein Bein oberhalb der Mitte des Oberschenkels wird mit 70 Prozent bewertet, ein Auge mit 50 Prozent. Ein Fuß zählt 40 Prozent, ein Daumen 20 Prozent und ein Zeigefinger 10 Prozent.

Für dich bedeutet das: Bei einer Grundsumme von 300.000 Euro und dem Verlust eines Arms erhältst du 210.000 Euro. Verlierst du nur einen Zeigefinger, sind es 30.000 Euro.

Achte beim Tarifvergleich darauf, ob die Gliedertaxe bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 Prozent greift oder erst ab 50 Prozent. Diese Schwelle entscheidet, ob du bei kleineren Schäden überhaupt eine Leistung bekommst.

Hoher Invaliditätsgrad

·Arm: 70 %
·Bein über Mitte des Oberschenkels: 70 %
·Auge: 50 %

Niedriger Invaliditätsgrad

·Fuß: 40 %
·Daumen: 20 %
·Zeigefinger: 10 %

05 · Im Vertrag

Unfallrente und Krankenhaustagegeld: Sinnvolle Zusatzleistungen?

Zusatzleistungen erhöhen den Beitrag. Ob sie sinnvoll sind, hängt von deiner Lebenssituation ab.

Zusatzleistungen erhöhen den Beitrag und sind nicht immer notwendig. Die Unfallrente wird in der Regel erst ab einer Invalidität von 50 Prozent gezahlt. Für Erwachsene ist sie oft verzichtbar, weil die Kapitalleistung aus der Invaliditätssumme meist ausreicht.

Bei Kindern kann eine lebenslange monatliche Rente dagegen sinnvoll sein. Sie sichert den Unterhalt, wenn das Kind nach einem Unfall dauerhaft auf Hilfe angewiesen ist. Für Studierende ist die Unfallrente in den meisten Fällen verzichtbar.

Das Krankenhaustagegeld zahlt für jeden Tag im Krankenhaus. Die Behandlungskosten deckt die gesetzliche Krankenversicherung bereits ab, deshalb ist diese Zusatzleistung meist unnötig. Eine Todesfallsumme solltest du auf die Kosten für eine Beerdigung begrenzen, nicht als Lebensversicherung nutzen.

Die Übergangsleistung kann dagegen hilfreich sein. Sie zahlt bei langwieriger Heilbehandlung eine zusätzliche Summe, wenn die Invalidität noch nicht festgestellt werden kann. Das überbrückt die Zeit bis zur endgültigen Entscheidung.

Zusatzleistungen im Überblick

UnfallrenteMeist verzichtbarWird in der Regel erst ab 50 % Invalidität gezahlt. Für Erwachsene oft unnötig, für Kinder kann eine lebenslange Rente sinnvoll sein.
KrankenhaustagegeldMeist verzichtbarZahlt für jeden Tag im Krankenhaus. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt die Behandlungskosten bereits ab.
TodesfallleistungBegrenzenSollte nur die Kosten für eine Beerdigung abdecken, nicht als Lebensversicherung dienen.
ÜbergangsleistungOptionalZahlt bei langwieriger Heilbehandlung eine zusätzliche Summe, wenn die Invalidität noch nicht feststeht.

06 · Schritt für Schritt

So läuft die Beitragsberechnung im Rechner ab

Der Rechner führt dich in mehreren Schritten von den persönlichen Angaben bis zum Tarifvorschlag. So erhältst du ein transparentes Ergebnis.

Du beginnst mit Geburtsdatum, Beruf, gewünschtem Versicherungsbeginn und Vertragslaufzeit. Diese Angaben bestimmen die Risikoeinstufung und den Grundbeitrag.

Im zweiten Schritt beantwortest du Risikofragen zu Vorversicherungen und früheren Unfällen. Diese Angaben können den Beitrag erhöhen oder senken. Danach wählst du den Leistungsumfang: Invaliditätssumme, Progression, Gliedertaxe, Unfallrente, Todesfallleistung und Krankenhaustagegeld.

Der Rechner zeigt dir den Beitrag sofort an, sobald du alle Angaben gemacht hast. Du kannst die Werte jederzeit ändern und siehst direkt, wie sich das auf den Preis auswirkt. So findest du schnell heraus, welche Kombination zu deinem Budget passt.

Für Studierende lohnt es sich, mit einer niedrigen Grundsumme zu starten und die Progression schrittweise zu erhöhen. So erkennst du, welcher Hebel den größten Einfluss auf den Beitrag hat.

01

Persönliche Angaben

Du gibst Geburtsdatum, Beruf, gewünschten Versicherungsbeginn und Vertragslaufzeit an.

02

Risikofragen

Angaben zu Vorversicherungen und früheren Unfällen beeinflussen die Risikoeinstufung.

03

Leistungsumfang wählen

Du legst Invaliditätssumme, Progression, Gliedertaxe, Unfallrente, Todesfallleistung und Krankenhaustagegeld fest.

04

Beitrag berechnen

Der Rechner zeigt den monatlichen oder jährlichen Beitrag für deine Konfiguration an.

07 · Hintergrund

Private Unfallversicherung: Wann sie sinnvoll ist

Die private Unfallversicherung schützt dich in Beruf und Freizeit. Sie zahlt eine einmalige Summe, wenn du nach einem Unfall dauerhaft beeinträchtigt bist.

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeitsunfällen und Wegeunfällen. Für Unfälle in der Freizeit, im Haushalt oder beim Sport besteht kein gesetzlicher Schutz. Genau dort passieren jedoch die meisten Unfälle.

Eine private Unfallversicherung zahlt bei Invalidität eine Kapitalleistung. Diese kannst du frei verwenden, zum Beispiel für einen behindertengerechten Umbau der Wohnung, ein neues Auto oder eine langwierige Rehabilitation. Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du den Unfall selbst verschuldet hast.

Für Studierende ist die private Unfallversicherung besonders dann sinnvoll, wenn du riskante Hobbys wie Klettern, Skifahren oder Motorradfahren ausübst. Auch für Kinder ist sie oft eine wichtige Absicherung, da die gesetzliche Absicherung gering ist.

Die private Unfallversicherung ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Für eine umfassende Absicherung deiner Arbeitskraft ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die wichtigere Police.

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeitsunfällen und Wegeunfällen. Für Unfälle in der Freizeit oder im Haushalt besteht kein gesetzlicher Schutz.

Eine private Unfallversicherung zahlt bei Invalidität eine Kapitalleistung. Diese kannst du frei verwenden, zum Beispiel für einen behindertengerechten Umbau der Wohnung oder ein neues Auto.

Besonders für Menschen mit riskanten Hobbys oder Berufen kann die private Unfallversicherung eine wichtige Absicherung sein. Auch für Kinder ist sie oft sinnvoll, da die gesetzliche Absicherung gering ist.

08 · Checkliste

Versicherungs­bedingungen: Worauf du achten solltest

Nicht jeder Tarif mit gleicher Versicherungssumme leistet im Ernstfall gleich viel. Die Bedingungen entscheiden über die Qualität des Schutzes.

Deshalb solltest du sie vor dem Abschluss sorgfältig lesen.

Prüfe, ob die Gliedertaxe ab einem Invaliditätsgrad von 1 Prozent greift oder erst ab 50 Prozent. Frage nach, ob der Versicherungsschutz weltweit gilt und ob Unfälle durch grobe Fahrlässigkeit abgedeckt sind. Die Frist für die Meldung eines Unfalls und die Dauer bis zur Invaliditätsfeststellung sind ebenfalls entscheidend.

Achte darauf, wie lange die Invalidität bestehen muss, bevor die Leistung fällig wird. Manche Tarife verlangen eine Frist von 12 Monaten, andere von 18 Monaten. Je kürzer die Frist, desto schneller erhältst du dein Geld.

Für Studierende ist die weltweite Gültigkeit besonders wichtig, wenn du ein Auslandssemester planst oder viel reist. Nicht alle Tarife bieten diesen Schutz automatisch an.

Wichtige Punkte in den Versicherungsbedingungen

01

Gilt die Gliedertaxe ab einem bestimmten Invaliditätsgrad oder erst ab 50 %?

02

Ist der Versicherungsschutz weltweit gültig?

03

Sind Unfälle durch Eigenverschulden oder grobe Fahrlässigkeit abgedeckt?

04

Wie lange muss die Invalidität bestehen, bevor die Leistung fällig wird?

05

Welche Fristen gelten für die Meldung eines Unfalls?

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Auswahl einer Unfallversicherung

Viele Verbraucher sparen an der falschen Stelle oder wählen unnötige Zusatzleistungen. Diese Fehler kannst du vermeiden.

Der häufigste Fehler ist eine zu niedrige Versicherungssumme. 100.000 Euro reichen bei schweren Unfällen oft nicht aus, um den Lebensstandard zu sichern.

Ein weiterer Fehler ist der Abschluss einer Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr. Die Beiträge sind vier- bis fünfmal so hoch wie bei einer reinen Unfallversicherung, die Verzinsung des Sparanteils ist meist gering. Eine reine Unfallversicherung ist deutlich günstiger und flexibler.

Vermeide unnötige Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld oder hohe Todesfallsummen. Sie erhöhen den Beitrag, ohne deinen Schutz im Ernstfall wesentlich zu verbessern. Achte außerdem nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Versicherungsbedingungen.

Die monatliche Zahlweise ist bequem, aber teuer. Der Aufschlag kann bis zu 10 Prozent betragen. Zahle den Beitrag jährlich, wenn es dein Budget erlaubt.

Häufige Fehler

·Zu niedrige Versicherungssumme: 100.000 Euro reichen bei schweren Unfällen oft nicht aus.
·Beitragsrückgewähr wählen: Die Beiträge sind vier- bis fünfmal so hoch, die Verzinsung meist gering.
·Unnötige Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld oder hohe Todesfallsummen abschließen.
·Nur auf den Preis achten und die Versicherungsbedingungen ignorieren.
·Monatliche Zahlweise wählen: Der Aufschlag kann bis zu 10 % betragen.

10 · Was gilt

Versicherungs­beginn und Laufzeit: Was du wissen solltest

Der Versicherungsbeginn und die Vertragslaufzeit beeinflussen den Beitrag. Eine längere Laufzeit kann den Preis senken, bindet dich aber länger.

Der Versicherungsbeginn und die Vertragslaufzeit beeinflussen den Beitrag. Eine längere Laufzeit kann den Preis senken, bindet dich aber länger an den Vertrag. Kurze Laufzeiten sind flexibler, aber oft teurer.

Die jährliche Zahlweise senkt den Beitrag, weil die Versicherer bei unterjähriger Zahlung einen Zuschlag berechnen. Der Zuschlag für monatliche Zahlung kann bis zu 10 Prozent betragen. Eine höhere Selbstbeteiligung reduziert den Beitrag ebenfalls, bedeutet aber im Schadensfall weniger Leistung.

Für Studierende kann eine kurze Laufzeit von einem oder zwei Jahren sinnvoll sein, wenn sich deine Lebenssituation bald ändert. Nach dem Berufseinstieg kannst du den Vertrag dann an dein neues Einkommen anpassen.

Ein riskanter Beruf erhöht den Beitrag unabhängig von der Laufzeit. Deshalb ist die Angabe des Berufs im Rechner so wichtig. Als Student oder Studierende wirst du in der Regel günstiger eingestuft als in körperlich belastenden Berufen.

Beitrag senkend

·Längere Vertragslaufzeit
·Jährliche Zahlweise
·Höhere Selbstbeteiligung

Beitrag erhöhend

·Kurze Laufzeit
·Monatliche Zahlweise
·Riskanter Beruf

11 · Schritt für Schritt

Online-Rechner: So vergleichst du Tarife effektiv

Ein Online-Rechner zeigt dir schnell die Beitragsunterschiede zwischen verschiedenen Tarifen. Für einen fairen Vergleich solltest du immer denselben Leistungsumfang eingeben.

Nur so erkennst du, welcher Anbieter für deine gewünschte Absicherung den besten Preis bietet.

Definiere zuerst deine gewünschte Versicherungssumme, Progression und Zusatzleistungen. Nutze dann mehrere Rechner, da nicht alle Anbieter in jedem Rechner gelistet sind. Die Ergebnisse verschiedener Rechner können voneinander abweichen, weil die Tarifauswahl unterschiedlich ist.

Lies die Versicherungsbedingungen der Tarife, die in dein Budget passen. Erst danach entscheidest du dich für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Der günstigste Tarif ist nicht automatisch der beste.

Für Studierende lohnt sich der Vergleich besonders, weil die Beiträge je nach Anbieter und Tarif stark schwanken können. Bei vergleichbarer Leistung sind Unterschiede von mehreren Euro pro Monat keine Seltenheit.

01

Leistungsumfang festlegen

Definiere zuerst deine gewünschte Versicherungssumme, Progression und Zusatzleistungen.

02

Mehrere Rechner nutzen

Vergleiche die Ergebnisse verschiedener Rechner, da nicht alle Anbieter gelistet sind.

03

Bedingungen prüfen

Lies die Versicherungsbedingungen der Tarife, die in dein Budget passen.

04

Preis-Leistungs-Verhältnis wählen

Wähle den Tarif, der deinen gewünschten Schutz zum besten Preis bietet.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026