Ratgeber · Versicherung
Unfallversicherung für Selbstständige: So sichern Sie Ihr Einkommen ab
Als Selbstständige oder Selbstständiger sind Sie in der gesetzlichen Unfallversicherung meist nicht automatisch abgesichert. Eine passende Unfallversicherung für Selbstständige schließt diese Lücke und schützt Sie vor den finanziellen Folgen eines Unfalls, egal ob im Beruf oder in der Freizeit.
10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Die meisten Selbstständigen sind nicht gesetzlich unfallversichert und können sich freiwillig über eine Berufsgenossenschaft oder privat absichern.
- Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, die private gilt rund um die Uhr und weltweit.
- Als sinnvolle Versicherungssumme gilt das dreifache Brutto-Jahreseinkommen mit einer Progression von 225 Prozent.
- Eine private Unfallversicherung ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung, die auch bei Krankheiten leistet.
01 · Grundlagen
Was ist eine Unfallversicherung für Selbstständige?
Die Unfallversicherung für Selbstständige schließt eine zentrale Lücke im Versicherungsschutz. Sie leistet, wenn ein Unfall zu einem dauerhaften Gesundheitsschaden führt, und zahlt je nach Vertrag eine einmalige Summe oder eine Rente.
Eine Unfallversicherung für Selbstständige springt ein, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung führt. Die private Variante zahlt in der Regel eine einmalige Kapitalleistung, deren Höhe sich nach dem Grad der Invalidität richtet. Die gesetzliche Variante über die Berufsgenossenschaft erbringt dagegen vor allem Rentenzahlungen sowie Leistungen zur medizinischen Rehabilitation.
Der Schutz greift ausschließlich bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Ein Armbruch, der nach sechs bis acht Wochen vollständig verheilt ist, löst keine Leistung aus. Entscheidend ist immer eine dauerhafte Schädigung, die als Invalidität anerkannt wird.
Die private Unfallversicherung gilt weltweit und rund um die Uhr, die gesetzliche nur bei Arbeitsunfällen und auf dem direkten Arbeitsweg.
Kurz erklärt
Unfallversicherung für Selbstständige
Eine Versicherung, die die finanziellen Folgen eines Unfalls abdeckt. Sie leistet bei einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung durch einen Unfall, entweder als private Police mit Einmalzahlung oder als freiwillige gesetzliche Versicherung über die Berufsgenossenschaft mit Rentenleistungen.
Der Versicherungsschutz greift nur bei Unfällen, nicht bei Krankheiten. Entscheidend ist der Grad der dauerhaften Beeinträchtigung, die sogenannte Invalidität.
02 · Vergleich
Gesetzliche oder private Unfallversicherung: Was passt zu Ihnen?
Für Selbstständige gibt es zwei Wege: die freiwillige gesetzliche Versicherung über die Berufsgenossenschaft oder eine private Unfallversicherung. Beide unterscheiden sich deutlich in Leistungsumfang und Zeitraum des Schutzes.
Die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft leistet nur bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten. Unfälle in der Freizeit, beim Sport oder im Urlaub sind dort nicht abgedeckt. Dafür umfasst sie umfangreiche Leistungen wie medizinische Rehabilitation, berufliche Teilhabe sowie Pflege- und Geldleistungen.
Die private Unfallversicherung schützt dich dagegen bei allen Aktivitäten, also auch beim Fußballspielen nach Feierabend oder beim Renovieren der Wohnung. Sie zahlt in der Regel eine einmalige Kapitalleistung bei Invalidität. Die gesetzliche Unfallversicherung erbringt Rentenzahlungen, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften Minderung der Erwerbsfähigkeit führt.
Bei der freiwilligen gesetzlichen Versicherung kannst du die Versicherungssumme frei wählen, mindestens jedoch 31.500 Euro. Die Beiträge lassen sich als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen. Bei der privaten Unfallversicherung empfiehlt sich als Grundsumme das dreifache Brutto-Jahreseinkommen.
| Gesetzliche Unfallversicherung (BG) | Private Unfallversicherung | |
|---|---|---|
| Versicherungsschutz | Nur bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten | Weltweit und rund um die Uhr, auch in der Freizeit und im Urlaub |
| Leistungsart | Rentenzahlungen, medizinische Rehabilitation, Pflege- und Geldleistungen | In der Regel einmalige Kapitalzahlung bei Invalidität |
| Versicherungssumme | Frei wählbar ab minimal 31.500 Euro | Frei wählbar, empfohlen wird das dreifache Brutto-Jahreseinkommen |
| Beitrag | Als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar | Als private Vorsorge |
03 · Schritt für Schritt
So versichern Sie sich freiwillig über die Berufsgenossenschaft
Die meisten Selbstständigen können sich freiwillig bei ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft versichern. Der Antrag ist schriftlich zu stellen und sichert Sie gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten ab.
Für die freiwillige gesetzliche Unfallversicherung stellst du einen schriftlichen Antrag bei der für dein Gewerbe zuständigen Berufsgenossenschaft. Bei einer Gewerbeanmeldung wird dein Unternehmen oft automatisch angemeldet, ein eigener Antrag beschleunigt den Prozess jedoch. Die zuständige Berufsgenossenschaft findest du über die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).
Die Versicherungssumme ist frei wählbar und beginnt bei minimal 31.500 Euro. Von ihrer Höhe hängen die späteren Geldleistungen wie Verletztengeld, Übergangsgeld und Renten ab. Die Beiträge kannst du als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen.
Wenn du nicht weißt, welcher Träger für dich zuständig ist, hilft die kostenlose Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung unter 0800 60 50 40 4. Dort erhältst du Auskunft und wirst bei Bedarf direkt weiterverbunden.
Zuständige Berufsgenossenschaft finden
Ermitteln Sie den für Ihr Gewerbe zuständigen Unfallversicherungsträger. Bei Unsicherheit hilft die kostenlose Infoline der Gesetzlichen Unfallversicherung unter 0800 60 50 40 4.
Schriftlichen Antrag stellen
Stellen Sie einen schriftlichen Antrag auf freiwillige Versicherung bei Ihrer Berufsgenossenschaft. Bei einer Gewerbeanmeldung wird Ihr Unternehmen oft automatisch angemeldet, ein eigener Antrag beschleunigt den Prozess.
Versicherungssumme festlegen
Wählen Sie Ihre Versicherungssumme. Diese ist frei wählbar ab minimal 31.500 Euro und bestimmt die Höhe späterer Renten- und Geldleistungen.
Beitrag zahlen
Die Beiträge richten sich nach der gewählten Versicherungssumme und Ihrem Gewerbezweig. Sie können als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden.
04 · Was gilt
Für wen ist die gesetzliche Unfallversicherung Pflicht?
Einige wenige Gruppen von Selbstständigen sind kraft Gesetzes oder durch die Satzung ihrer Berufsgenossenschaft pflichtversichert. Für sie besteht keine Wahlfreiheit.
Dazu gehören vor allem Personen, die selbstständig im Gesundheitsdienst oder in der Wohlfahrtspflege arbeiten. Auch Hausgewerbetreibende und Selbstständige in der Landwirtschaft fallen unter die Pflichtversicherung.
Pflichtversichert sind unter anderem Physiotherapeuten, Masseure, Logopäden, Hebammen, Landwirte, Entwicklungshelfer sowie Küstenschiffer und Küstenfischer. Für sie besteht keine Wahlfreiheit, eine Befreiung von der Versicherungspflicht ist grundsätzlich nicht möglich. Nur Kleinstunternehmer in der Landwirtschaft mit nicht mehr als 2.500 Quadratmetern Fläche können sich befreien lassen.
Kaufmännische Selbstständige, Berater, Designer oder IT-Dienstleister sind dagegen in der Regel nicht automatisch pflichtversichert. Sie können sich freiwillig über die Berufsgenossenschaft oder privat absichern.
Pflichtversichert
Nicht automatisch pflichtversichert
05 · Was gilt
Was leistet die gesetzliche Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Kosten für notwendige medizinische Behandlungen und Rehabilitation. Zusätzlich zahlt sie Renten und andere Geldleistungen, wenn ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit zu einer dauerhaften Schädigung führt.
Zusätzlich erbringt sie Leistungen zur beruflichen und sozialen Teilhabe sowie Pflege- und Geldleistungen. Dazu zählen Verletztengeld, Übergangsgeld und bei dauerhafter Minderung der Erwerbsfähigkeit eine Unfallrente.
Abgedeckt sind Arbeitsunfälle während der beruflichen Tätigkeit, Wegeunfälle auf dem direkten Weg zur und von der Arbeit sowie Berufskrankheiten, die in der Berufskrankheiten-Verordnung gelistet sind. Unfälle in der Freizeit, beim Sport oder im Haushalt fallen nicht darunter. Auch Krankheiten, die nicht als Berufskrankheit anerkannt sind, bleiben außen vor.
Die gesetzliche Unfallversicherung leistet nur bei Unfällen am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin. Rund neun von zehn Unfällen passieren jedoch in der Freizeit und sind dort nicht abgedeckt.
Abgedeckt
Nicht abgedeckt
06 · Kosten
Versicherungssumme und Progression: So rechnen Sie richtig
Die Höhe der Leistung im Schadensfall hängt von der vereinbarten Versicherungssumme und der Progression ab. Eine ausreichend hohe Summe ist für Selbstständige besonders wichtig, da sie oft keine anderen Absicherungen wie eine gesetzliche Rente haben.
Für Selbstständige empfiehlt sich als Grundsumme das dreifache Brutto-Jahreseinkommen. Bei einem Brutto-Jahreseinkommen von 50.000 Euro wären das 150.000 Euro. Die Progression erhöht die Auszahlung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional.
Mit einer Progression von 225 Prozent steigt die Leistung bei Vollinvalidität auf den vereinbarten Prozentwert an. Bei einer Grundsumme von 100.000 Euro und 225 Prozent Progression erhältst du bei Vollinvalidität 225.000 Euro. Eine Progression von 225 bis 350 Prozent ist sinnvoll, weil sie gerade bei schweren Beeinträchtigungen deutlich höhere Summen auszahlt.
Die Faustregel lautet: Grundsumme in Höhe des dreifachen Brutto-Jahreseinkommens mit einer Progression von 225 Prozent. Damit sicherst du dich gegen die finanziellen Folgen einer schweren Behinderung ab, etwa für Umbauten an der Wohnung oder eine Umschulung.
Empfohlene Grundsumme und Progression für Selbstständige
07 · Im Vertrag
Wichtige Klauseln und Zusatzleistungen in der privaten Unfallversicherung
Private Unfallversicherungen bieten verschiedene Zusatzleistungen und Klauseln, die den Schutz erweitern oder einschränken. Prüfen Sie diese genau, bevor Sie einen Vertrag abschließen.
Die Progression ist eine zentrale Klausel in der privaten Unfallversicherung. Sie erhöht die Auszahlung bei hohen Invaliditätsgraden überproportional. Eine Progression von 225 bis 350 Prozent gilt als sinnvoll, weil sie bei schweren Beeinträchtigungen deutlich mehr leistet als die reine Grundsumme.
Zusätzlich kannst du Krankenhaustagegeld vereinbaren. Es zahlt einen festen Betrag für jeden Tag eines Krankenhausaufenthalts nach einem Unfall und federt Zusatzkosten wie Verdienstausfall ab. Eine Todesfallsumme wird an die Hinterbliebenen ausgezahlt, wenn du an den Unfallfolgen stirbst. Typische Summen liegen bei 5.000 Euro.
Eine Unfallrente zahlt eine monatliche Rente bei dauerhafter Invalidität. Sie ergänzt die einmalige Kapitalleistung und kann für laufende Kosten sinnvoll sein. Prüfe vor dem Abschluss, welche Zusatzleistungen du tatsächlich benötigst und welche den Beitrag unnötig erhöhen.
Typische Klauseln und Zusatzleistungen
08 · Checkliste
Checkliste: Worauf Sie beim Abschluss achten sollten
Bevor Sie eine Unfallversicherung für Selbstständige abschließen, sollten Sie einige Punkte prüfen. Diese Checkliste hilft Ihnen, den passenden Vertrag zu finden.
Vor dem Abschluss einer Unfallversicherung für Selbstständige solltest du deinen Bedarf genau ermitteln. Kläre zuerst, ob du in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert bist oder dich freiwillig versichern kannst. Danach legst du die passende Versicherungssumme fest.
Die wichtigsten Punkte für den Abschluss:
- Kläre, ob du in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert bist oder dich freiwillig versichern kannst.
- Ermittle deinen tatsächlichen Bedarf anhand deines Brutto-Jahreseinkommens.
- Wähle eine Grundsumme in Höhe des dreifachen Brutto-Jahreseinkommens.
- Vereinbare eine Progression von mindestens 225 Prozent.
- Prüfe, ob Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld oder Unfallrente für dich sinnvoll sind.
- Achte auf eine umfassende Definition des Unfallbegriffs, zum Beispiel bei Eigenbewegungen.
- Vergleiche mehrere Angebote, bevor du dich entscheidest.
Die private Unfallversicherung ergänzt den gesetzlichen Schutz sinnvoll, weil sie auch in der Freizeit und im Urlaub gilt. Achte darauf, dass der Vertrag zu deiner Lebenssituation und deinem Einkommen passt.
Checkliste für den Abschluss einer Unfallversicherung
Klären Sie, ob Sie in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert sind oder sich freiwillig versichern können.
Ermitteln Sie Ihren tatsächlichen Bedarf anhand Ihres Brutto-Jahreseinkommens.
Wählen Sie eine Grundsumme in Höhe des dreifachen Brutto-Jahreseinkommens.
Vereinbaren Sie eine Progression von mindestens 225 Prozent.
Prüfen Sie, ob Zusatzleistungen wie Krankenhaustagegeld oder Unfallrente für Sie sinnvoll sind.
Achten Sie auf eine umfassende Definition des Unfallbegriffs, z. B. bei Eigenbewegungen.
Vergleichen Sie mehrere Angebote und achten Sie auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.
Prüfen Sie, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung sinnvoll ist.
09 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Unfallversicherung für Selbstständige
Viele Selbstständige unterschätzen das Unfallrisiko oder wählen eine zu niedrige Versicherungssumme. Diese Fehler können im Ernstfall zu finanziellen Engpässen führen.
Ein häufiger Fehler ist eine zu niedrige Versicherungssumme. Eine Grundsumme von 50.000 Euro reicht bei einer schweren Behinderung oft nicht aus, um notwendige Umbauten oder eine Umschulung zu finanzieren. Orientiere dich am dreifachen Brutto-Jahreseinkommen.
Ohne Progression erhältst du bei Teilinvalidität nur einen anteiligen Betrag. Eine Progression von 225 Prozent erhöht die Leistung bei hohen Invaliditätsgraden deutlich. Verlasse dich außerdem nicht nur auf die gesetzliche Unfallversicherung, denn sie leistet nur bei Arbeitsunfällen. Rund neun von zehn Unfällen passieren in der Freizeit und sind dort nicht abgedeckt.
Die private Unfallversicherung schließt diese Lücke, weil sie rund um die Uhr und weltweit gilt. Prüfe deinen Vertrag regelmäßig und passe die Versicherungssumme an, wenn sich dein Einkommen verändert.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
10 · Hintergrund
Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung: Was ist wichtiger?
Für Selbstständige ist die Absicherung der Arbeitskraft existenziell. Die Unfallversicherung und die Berufsunfähigkeitsversicherung ergänzen sich, ersetzen einander aber nicht.
Die private Unfallversicherung leistet nur, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung führt. Sie zahlt dann eine einmalige Kapitalleistung, die du für Umbauten, Umschulungen oder andere Kosten verwenden kannst. Krankheiten als Ursache für eine Invalidität sind nicht abgedeckt.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet dagegen eine monatliche Rente, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Sie deckt neben Unfällen auch Krankheiten ab, die mit Abstand die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind. Für Selbstständige ist die Berufsunfähigkeitsversicherung oft die wichtigere Absicherung, weil sie die Arbeitskraft umfassender schützt.
Beide Versicherungen ergänzen sich sinnvoll. Die Unfallversicherung zahlt eine hohe Einmalzahlung für konkrete Kosten nach einem Unfall, die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert dein laufendes Einkommen ab. Wer beides kombiniert, ist gegen die finanziellen Folgen von Unfällen und Krankheiten gleichermaßen geschützt.
Die private Unfallversicherung leistet nur, wenn ein Unfall zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung führt. Sie zahlt dann eine einmalige Kapitalleistung, die du für Umbauten, Umschulungen oder andere Kosten verwenden kannst.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet dagegen eine monatliche Rente, wenn du deinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben kannst. Sie deckt neben Unfällen auch Krankheiten ab, die mit Abstand die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind.
Für Selbstständige ist die Berufsunfähigkeitsversicherung oft die wichtigere Absicherung, da sie ein laufendes Einkommen ersetzt. Die Unfallversicherung kann sie sinnvoll ergänzen, um einmalige Kosten nach einem Unfall zu decken.
Prüfe beide Absicherungen gemeinsam und entscheide anhand deines Budgets und deiner Risikosituation, welche Priorität du setzt.
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