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Ratgeber · Versicherung

Sterbegeldversicherung im Testbericht 2026: So findest du einen guten Tarif

Ein aktueller Testbericht zur Sterbegeldversicherung hilft dir, leistungs­starke Tarife zu erkennen. Entscheidend ist, ob die Bedingungen zu deiner Lebenssituation und deiner gewünschten Absicherung passen.

11 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Eine Sterbegeldversicherung zahlt im Todesfall eine feste Summe an deine Hinterbliebenen und deckt so die Bestattungskosten.
  • Gute Testurteile bewerten vor allem das Verhältnis aus Leistung, Wartezeit und Beitrag, nicht nur den Preis.
  • Tarife ohne Gesundheitsprüfung haben fast immer eine Wartezeit von ein bis drei Jahren.
  • Die Versicherungssumme sollte sich an den tatsächlichen Bestattungskosten von etwa 6.000 bis 10.000 Euro orientieren.

01 · Grundlagen

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Die Sterbegeldversicherung ist eine kleine Lebensversicherung, die gezielt die Kosten der eigenen Bestattung absichert. Sie unterscheidet sich damit grundlegend von anderen Absicherungen für den Todesfall.

Die Sterbegeldversicherung ist eine kleine Lebensversicherung, die im Todesfall eine vorher festgelegte Summe an die von dir benannten Bezugsberechtigten auszahlt. Sie dient gezielt dazu, die Kosten der eigenen Bestattung zu decken und die Angehörigen finanziell zu entlasten. Die Auszahlung erfolgt in der Regel kurz nach Vorlage der Sterbeurkunde.

Anders als beim Erbe steht das Geld den Begünstigten sofort zur Verfügung und gehört nicht zur Erbmasse, über die zunächst die Erben verfügen. So entlastest du deine Familie genau dann, wenn sie ohnehin belastet ist. Diese Absicherung ist der eigentliche Kern jeder guten Sterbegeldversicherung.

Eine Bestattung kostet in Deutschland je nach Form rund 6.000 bis 10.000 Euro. Genau diese Summe sollte deine Police abdecken, damit deine Angehörigen die Beerdigung nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen.

Kurz erklärt

Sterbegeldversicherung

Eine lebenslange Versicherung, die nach dem Tod der versicherten Person eine vorher festgelegte Summe an die Bezugsberechtigten auszahlt. Das Geld dient dazu, die Bestattung zu bezahlen und die Angehörigen finanziell zu entlasten.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel kurz nach Vorlage der Sterbeurkunde und gehört nicht zur Erbmasse.

02 · Vergleich

Sterbegeldversicherung, Risikolebensversicherung oder Lebensversicherung?

Für die Absicherung deiner Familie gibt es verschiedene Wege. Welcher der richtige ist, hängt von deinem Ziel ab.

Die Sterbegeldversicherung deckt gezielt die Bestattungskosten ab und gilt lebenslang. Eine Risikolebensversicherung zahlt dagegen sehr hohe Summen, läuft aber nur bis zu einem festen Endalter und eignet sich vor allem zur Absicherung von Familie oder Krediten. Eine klassische Lebensversicherung verbindet Todesfallschutz mit einem Sparvorgang.

Wer nur die Beerdigung absichern möchte und keine hohe Summe braucht, ist mit einer Sterbegeldversicherung meist am besten bedient. Die typische Versicherungssumme liegt zwischen 5.000 und 15.000 Euro, während Risikolebensversicherungen oft 100.000 Euro und mehr absichern. Sterbegeldversicherungen verschiedener Versicherer unterscheiden sich aber deutlich, deshalb lohnt der Blick auf aktuelle Tests und ein Vergleich mehrerer Anbieter.

Für eine Risikolebensversicherung ist fast immer eine Gesundheitsprüfung erforderlich. Bei der Sterbegeldversicherung ist ein Abschluss oft ohne Prüfung möglich, dafür gilt dann anfangs häufig eine Wartezeit.

Drei Wege der Todesfallabsicherung im direkten Vergleich
SterbegeldversicherungRisikolebensversicherungKlassische Lebensversicherung
HauptzweckDeckung der BestattungskostenAbsicherung von Familie oder KreditenTodesfallschutz kombiniert mit Sparvorgang
Typische Versicherungs­summeMeist bis zu 10.000 EuroSehr hohe Summen
LaufzeitLebenslangEndet zu einem festen Endalter
Gesundheits­prüfungOft ohne Prüfung möglich

03 · Checkliste

Worauf achten Testberichte 2026 bei Sterbegeldversicherungen?

Unabhängige Tests bewerten nicht den niedrigsten Beitrag, sondern die Qualität der Bedingungen. Diese Kriterien solltest du in einem Testbericht genau lesen.

Unabhängige Tests von Stiftung Warentest, Ökotest oder Ratingagenturen wie Franke und Bornberg bewerten die Sterbegeldversicherung vor allem nach dem Leistungsumfang und den Bedingungen, weniger nach dem Beitrag. Ein gutes Testurteil ist ein verlässlicher Anhaltspunkt für die Tarifqualität. Geprüft werden meist eingeschlossene Leistungen, Ausschlüsse, Summen, Servicequalität und Transparenz der Bedingungen.

Achte in Testberichten aus dem Jahr 2026 weniger auf das Gesamturteil als auf die Einzelnoten zu Wartezeit, Beitragsstabilität und Leistung im Todesfall. So findest du den Tarif, der für deine Situation den besten Versicherungsschutz bietet, und nicht nur den, der pauschal Testsieger wurde.

  • Prüfe, ob eine ausreichende Versicherungssumme zur Deckung der Bestattungskosten möglich ist.
  • Achte darauf, wie lange die volle Leistung bei Krankheit durch eine Wartezeit gesperrt ist.
  • Vergleiche, wie umfangreich die Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss ausfallen.
  • Kontrolliere, bis zu welchem Eintrittsalter der Versicherer neue Kunden aufnimmt.
  • Bewerte, ob die Beiträge über die gesamte Laufzeit garantiert stabil bleiben.
  • Prüfe, ob die Auszahlung im Todesfall zügig und unkompliziert an die Hinterbliebenen erfolgt.

Die wichtigsten Prüfpunkte in einem Sterbegeldversicherung-Test

01

Versicherungssumme: Ist eine ausreichende Summe zur Deckung der Bestattungskosten möglich?

02

Wartezeit: Wie lange ist die volle Leistung bei Krankheit gesperrt?

03

Gesundheitsfragen: Wie umfangreich ist die Gesundheitsprüfung bei Vertragsabschluss?

04

Eintrittsalter: Bis zu welchem Alter nimmt der Versicherer neue Kunden auf?

05

Beitragsstabilität: Sind die Beiträge über die gesamte Laufzeit garantiert?

06

Leistung im Todesfall: Erfolgt die Auszahlung zügig und unkompliziert an die Hinterbliebenen?

04 · Was gilt

So funktioniert die Gesundheits­prüfung bei der Sterbegeldversicherung

Die Gesundheitsprüfung ist der zentrale Hebel für Preis und Leistung. Dein Gesundheitszustand entscheidet, welcher Tariftyp für dich infrage kommt.

Viele Tarife verzichten ganz auf eine Gesundheitsprüfung und nehmen Versicherte unabhängig von Vorerkrankungen auf. Dafür gilt anfangs fast immer eine Wartezeit von ein bis drei Jahren. Stirbt die versicherte Person in dieser Zeit durch Krankheit, werden zunächst nur die eingezahlten Beiträge erstattet, bei Unfalltod meist sofort die volle Summe.

Tarife mit Gesundheitsfragen sind günstiger, setzen aber einen guten Gesundheitszustand voraus. Vorerkrankungen können zur Ablehnung führen oder Risikozuschläge bei bestimmten Krankheiten nach sich ziehen. Dafür greift die volle Leistung in der Regel ab Vertragsbeginn, ohne lange Wartezeit.

Die Wahl des Tariftyps hängt von deinem Gesundheitszustand und deiner Risikobereitschaft ab. Wer gesund ist, spart mit Gesundheitsfragen oft deutlich, wer Vorerkrankungen hat, bekommt ohne Prüfung überhaupt erst einen Vertrag.

Tarif ohne Gesundheitsfragen

·Aufnahme unabhängig von Vorerkrankungen
·Fast immer eine Wartezeit von ein bis drei Jahren
·Bei Tod durch Unfall in der Wartezeit volle Leistung
·Bei Tod durch Krankheit in der Wartezeit nur Beitragsrückerstattung
·Höhere monatliche Beiträge

Tarif mit Gesundheitsfragen

·Günstigere monatliche Beiträge
·Keine oder nur eine sehr kurze Wartezeit
·Vorerkrankungen können zur Ablehnung führen
·Risikozuschläge bei bestimmten Krankheiten möglich
·Volle Leistung ab Vertragsbeginn

05 · Kosten

Was kostet eine Sterbegeldversicherung?

Die Beiträge hängen vor allem von deinem Eintrittsalter und der gewünschten Versicherungssumme ab. Diese Spannen geben dir eine Orientierung für deine Planung.

Wer früh einsteigt, zahlt monatlich oft schon ab etwa 10 bis 20 Euro, im höheren Alter entsprechend mehr. Über viele Jahre summieren sich die Beiträge, weshalb manche Tarife zusätzlich eine Überschussbeteiligung gewähren, die die Leistung erhöht.

Für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro ohne Gesundheitsprüfung kannst du mit folgenden groben Spannen rechnen: Bei einem Eintritt mit 40 Jahren liegen die Beiträge meist zwischen 10 und 20 Euro monatlich, mit 50 Jahren zwischen 20 und 35 Euro, mit 60 Jahren zwischen 35 und 60 Euro und mit 70 Jahren zwischen 60 und 100 Euro. Die tatsächlichen Beiträge variieren je nach Anbieter, Tarif und Gesundheitszustand.

Die beste Sterbegeldversicherung ist nicht die billigste, sondern die mit solide kalkuliertem Versicherer und lebenslanger Laufzeit. Richte die Versicherungssumme an den tatsächlichen Bestattungskosten von rund 6.000 bis 10.000 Euro aus.

Kurz erklärt

Früher Einstieg

Monatliche Beiträge als grobe Orientierung nach Eintrittsalter

ab etwa 10 bis 20 EUR

06 · Im Vertrag

Die Wartezeit bei der Sterbegeldversicherung verstehen

Die Wartezeit ist eine der wichtigsten Klauseln im Vertrag. Sie bestimmt, wann deine Hinterbliebenen die volle Summe erhalten.

Üblich sind ein bis drei Jahre, in denen bei Tod durch Krankheit nur die eingezahlten Beiträge erstattet werden.

Stirbt die versicherte Person durch einen Unfall, zahlen viele Tarife auch während der Wartezeit die volle Versicherungssumme. Dieser Sofortschutz bei Unfalltod ist ein wichtiges Kriterium, das du beim Vergleich beachten solltest. Einige Tarife gewähren zusätzlich eine Überschussbeteiligung, die die Leistung im Laufe der Jahre erhöhen kann.

Eine Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit setzt Gesundheitsfragen voraus. Wenn du sofortigen vollen Schutz bei Krankheit wünschst, kommst du um eine Gesundheitsprüfung nicht herum.

Wichtige Klauseln und Fachbegriffe im Überblick

WartezeitLeistungsaufschubZeitraum nach Vertragsabschluss, in dem bei Tod durch Krankheit nur die eingezahlten Beiträge erstattet werden. Üblich sind ein bis drei Jahre.
UnfalltodSofortschutzStirbt die versicherte Person durch einen Unfall, zahlen viele Tarife auch während der Wartezeit die volle Versicherungssumme.
EintrittsalterAufnahmegrenzeDas Höchstalter für den Vertragsabschluss. Viele Anbieter nehmen Versicherte bis etwa 50 Jahre und älter auf.
ÜberschussbeteiligungLeistungserhöhungEinige Tarife gewähren eine Beteiligung an den Überschüssen des Versicherers, wodurch die ausgezahlte Summe steigen kann.

07 · Schritt für Schritt

Ablauf: So kommt das Geld zu deinen Hinterbliebenen

Der Weg von der Police bis zur Auszahlung ist klar geregelt. Für deine Angehörigen ist es wichtig zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist.

Der Weg von der Police bis zur Auszahlung ist klar geregelt. Du legst beim Vertragsabschluss die Versicherungssumme fest und benennst eine oder mehrere bezugsberechtigte Personen. Diese müssen nicht mit den Erben identisch sein, das Geld fällt also nicht automatisch in die Erbmasse.

Im Todesfall informieren die Hinterbliebenen den Versicherer und reichen die Sterbeurkunde ein. Der Versicherer prüft, ob die Wartezeit abgelaufen ist oder ob ein Unfalltod vorliegt. Bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen entfällt die Prüfung von Vorerkrankungen. Anschließend wird die vereinbarte Summe auf das Konto der bezugsberechtigten Person überwiesen.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel kurz nach Vorlage der Sterbeurkunde. So steht das Geld deinen Angehörigen sofort zur Verfügung, ohne dass sie auf die Abwicklung des Erbes warten müssen.

01

Vertrag abschließen

Du legst die Versicherungssumme fest und benennst eine oder mehrere bezugsberechtigte Personen. Diese müssen nicht mit den Erben identisch sein.

02

Todesfall melden

Die Hinterbliebenen informieren den Versicherer über den Todesfall und reichen die Sterbeurkunde ein.

03

Leistung prüfen

Der Versicherer prüft, ob die Wartezeit abgelaufen ist oder ob ein Unfalltod vorliegt. Bei Tarifen ohne Gesundheitsfragen entfällt die Prüfung von Vorerkrankungen.

04

Auszahlung erhalten

Die vereinbarte Summe wird auf das Konto der bezugsberechtigten Person überwiesen. Das Geld steht sofort zur Verfügung und gehört nicht zur Erbmasse.

08 · Was gilt

Für wen lohnt sich eine Sterbegeldversicherung?

Die Sterbegeldversicherung ist nicht für jeden die richtige Lösung. Diese Punkte helfen dir bei der Entscheidung.

Sinnvoll ist eine Sterbegeldversicherung vor allem als gezielte Vorsorge für die eigene Bestattung, damit die Angehörigen finanziell entlastet sind. Sie eignet sich für dich, wenn du keine ausreichenden Ersparnisse für die Beerdigung hast oder sicherstellen willst, dass Geld sofort nach dem Tod verfügbar ist. Auch eine lebenslange Absicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung spricht für diesen Tarif.

Weniger sinnvoll ist die Sterbegeldversicherung, wenn du bereits genug Erspartes für die Bestattung zurückgelegt hast oder eine hohe Lebensversicherung besitzt, die die Kosten deckt. Auch wenn du eine sehr hohe Todesfallsumme zur Absicherung deiner Familie brauchst, ist eine Risikolebensversicherung die bessere Wahl.

Als kleine, lebenslange Absicherung bleibt die Sterbegeldversicherung die einfachste Lösung, um Hinterbliebenen diese Sorge abzunehmen. Prüfe deine finanzielle Situation und dein Ziel, bevor du dich entscheidest.

Sinnvoll

·Du möchtest deine Angehörigen gezielt von den Bestattungskosten entlasten.
·Du hast keine ausreichenden Ersparnisse für die Beerdigung.
·Du wünschst eine lebenslange Absicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung.
·Du willst sicherstellen, dass Geld sofort nach dem Tod verfügbar ist.

Weniger sinnvoll

·Du hast bereits genug Erspartes für die Bestattung zurückgelegt.
·Du besitzt eine hohe Lebensversicherung, die die Kosten deckt.
·Du brauchst eine sehr hohe Todesfallsumme zur Absicherung deiner Familie.
·Du bist jung und gesund und suchst nur den günstigsten Beitrag.

09 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Auswahl einer Sterbegeldversicherung

Viele Verbraucher treffen Entscheidungen, die sie später bereuen. Diese Fehler kannst du vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist, nur auf den Testsieger zu schauen. Ein Testsieger ist im Durchschnitt gut, muss aber nicht zu deinem Alter und Gesundheitszustand passen. Ein Tarif, der für einen 55-Jährigen ideal ist, muss für einen 70-Jährigen nicht passen.

Ein weiterer Fehler ist, die Versicherungssumme zu niedrig anzusetzen. Eine Bestattung kostet schnell 6.000 bis 10.000 Euro, eine zu geringe Summe lässt deine Familie auf Kosten sitzen. Auch die Wartezeit wird oft übersehen: Wer ohne Gesundheitsfragen abschließt, hat oft drei Jahre lang keinen vollen Schutz bei Krankheit.

  • Lege die Bezugsberechtigten klar fest, sonst kann das Geld in die Erbmasse fallen und für andere Zwecke verwendet werden.
  • Vergleiche nicht nur den Beitrag, sondern das gesamte Leistungspaket, die Bedingungen und die Anbieterqualität.
  • Prüfe die Einzelnoten zu Wartezeit, Beitragsstabilität und Leistung im Todesfall statt nur das Gesamturteil.

Diese Fehler solltest du nicht machen

·Nur auf den Testsieger schauen: Ein Testsieger ist im Durchschnitt gut, muss aber nicht zu deinem Alter und Gesundheitszustand passen.
·Die Versicherungssumme zu niedrig ansetzen: Eine Bestattung kostet in Deutschland je nach Form rund 6.000 bis 10.000 Euro.
·Die Wartezeit übersehen: Wer ohne Gesundheitsfragen abschließt, hat oft ein bis drei Jahre lang keinen vollen Schutz bei Krankheit.
·Die Bezugsberechtigten nicht festlegen: Ohne klare Regelung kann das Geld in die Erbmasse fallen und für andere Zwecke verwendet werden.
·Beiträge nicht bis zum Endalter kalkulieren: Die monatliche Belastung muss auch im Ruhestand tragbar sein.

10 · Hintergrund

Kundenbewertungen und Testurteile richtig einordnen

Neben unabhängigen Tests geben auch Kundenbewertungen Hinweise auf die Servicequalität eines Anbieters. Beide Quellen haben ihre Stärken und Grenzen.

Unabhängige Tests von Stiftung Warentest, Ökotest oder Ratingagenturen wie Franke und Bornberg bewerten die Sterbegeldversicherung vor allem nach Leistungsumfang und Bedingungen. Ein gutes Testurteil ist ein verlässlicher Anhaltspunkt für die Tarifqualität, sagt aber wenig über die Erfahrungen im konkreten Schadensfall aus. Kundenbewertungen auf Plattformen wie Trustpilot zeigen dagegen, wie zufrieden Versicherte mit der telefonischen Erreichbarkeit, der Abwicklung und der Auszahlung sind.

Beide Quellen haben ihre Stärken und Grenzen. Tests liefern eine systematische Bewertung der Vertragsbedingungen, Kundenbewertungen geben subjektive Eindrücke aus der Praxis wieder. Achte in Testberichten aus dem Jahr 2026 weniger auf das Gesamturteil als auf die Einzelnoten zu Wartezeit, Beitragsstabilität und Leistung im Todesfall.

Kombiniere das Testurteil mit einem individuellen Vergleich von Leistung und Beitrag. So findest du den Tarif, der für deine konkrete Situation den besten Versicherungsschutz bietet, und nicht nur den, der pauschal Testsieger wurde.

Unabhängige Tests von Stiftung Warentest, Ökotest oder Ratingagenturen wie Franke und Bornberg bewerten die Sterbegeldversicherung vor allem nach Leistungsumfang und Bedingungen. Ein gutes Testurteil ist ein verlässlicher Anhaltspunkt für die Tarifqualität, sagt aber wenig über die Erfahrungen im konkreten Schadensfall aus.

Kundenbewertungen auf Plattformen wie Trustpilot zeigen dagegen, wie zufrieden Versicherte mit der telefonischen Erreichbarkeit, der Abwicklung und der Auszahlung sind. Achte in Testberichten aus dem Jahr 2026 weniger auf das Gesamturteil als auf die Einzelnoten zu Wartezeit, Beitragsstabilität und Leistung im Todesfall.

Kombiniere beide Perspektiven: Ein Tarif mit sehr gutem Testurteil und überwiegend positiven Kundenbewertungen ist ein starkes Signal. Ein Testsieger, der in der Praxis durch lange Bearbeitungszeiten auffällt, ist dagegen mit Vorsicht zu genießen.

11 · Checkliste

Sterbegeldtarife im Vergleich: So findest du deinen passenden Tarif

Ein individueller Vergleich ist die beste Ergänzung zu jedem Testbericht. Diese Kriterien helfen dir, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Richte die Versicherungssumme an den tatsächlichen Bestattungskosten von 6.000 bis 10.000 Euro aus. Prüfe, ob du ohne oder nur mit wenigen Gesundheitsfragen in den Tarif kommst und wie lang die Wartezeit ist.

Achte darauf, ob die Beiträge bis zum Endalter oder lebenslang kalkuliert sind und wie das Verhältnis von Beitrag und garantierter Summe ausfällt. Die Anbieterqualität zeigt sich in unabhängigen Ratings und Kundenbewertungen. Zu den bekannten Versicherern mit Sterbegeldtarifen zählen unter anderem die Allianz, die DEVK, die LV 1871 und Spezialanbieter wie Monuta.

  • Versicherungssumme an den tatsächlichen Bestattungskosten ausrichten.
  • Gesundheitsprüfung: Kommst du ohne oder nur mit wenigen Fragen in den Tarif?
  • Wartezeit: Ist sie kurz und entfällt sie bei Unfalltod?
  • Beitragszahlungsdauer: Sind die Beiträge bis zum Endalter oder lebenslang kalkuliert?
  • Beitrag-Leistungs-Verhältnis: Was kostet dich die Police im Verhältnis zur garantierten Summe?
  • Anbieterqualität: Wie schneidet der Versicherer in unabhängigen Ratings und Kundenbewertungen ab?

Deine persönliche Vergleichs-Checkliste

01

Versicherungssumme an den tatsächlichen Bestattungskosten ausrichten (6.000 bis 10.000 Euro).

02

Gesundheitsprüfung: Kommst du ohne oder nur mit wenigen Fragen in den Tarif?

03

Wartezeit: Ist sie kurz und entfällt sie bei Unfalltod?

04

Beitragszahlungsdauer: Sind die Beiträge bis zum Endalter oder lebenslang kalkuliert?

05

Beitrag-Leistungs-Verhältnis: Was kostet dich die Police im Verhältnis zur garantierten Summe?

06

Anbieterqualität: Wie schneidet der Versicherer in unabhängigen Ratings und Kundenbewertungen ab?

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026