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FinanzenVersicherung Securego Plus
FinanzbildungSecurego9 Min.

SecureGo plus Die TAN-App der Volksbanken einfach erklärt

SecureGo plus einfach erklärt: So funktioniert die TAN-App der Volksbanken & Raiffeisenbanken – Einrichtung, Sicherheit & Tipps.

SecureGo plus: DeineRechnerWas ist SecureGo plus
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • SecureGo plus ist die offizielle TAN-App der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR-Verbund) für sichere Online-Banking-Transaktionen.
  • Sie ersetzt ältere Verfahren wie chipTAN oder iTAN durch eine rein app-basierte, dynamische TAN-Generierung.
  • Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar – ideal für Studierende ohne Kartenlesegerät.
  • Kern der App ist das sogenannte pushTAN-Verfahren: Aufträge werden direkt in der App bestätigt, ohne SMS-Kosten.

SecureGo plus: Deine TAN per App – so funktioniert es

SecureGo plus ist die offizielle TAN-App der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR-Verbund) für sichere Online-Banking-Transaktionen.

SecureGo plus ist die offizielle TAN-App der Volksbanken und Raiffeisenbanken im BVR-Verbund. Sie ersetzt ältere Verfahren wie chipTAN oder smsTAN durch eine moderne, vollständig app-basierte Lösung – kostenlos, sicher und ideal für alle, die unterwegs mobil bezahlen und überweisen.

Auf einen Blick: SecureGo plus erzeugt dynamische TANs direkt auf deinem Smartphone, ohne SMS oder Kartenlesegerät. Jede TAN ist an genau einen Auftrag gebunden – das schützt vor Betrug. Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar und nutzt das BaFin-anerkannte pushTAN-Verfahren gemäß PSD2.

AUF EINEN BLICK

  • Sie ersetzt ältere Verfahren wie chipTAN oder iTAN durch eine rein app-basierte, dynamische TAN-Generierung.
  • Die App ist für iOS und Android kostenlos verfügbar – ideal für alle ohne Kartenlesegerät.
  • Kern der App ist das sogenannte pushTAN-Verfahren: Aufträge werden direkt in der App bestätigt, ohne SMS-Kosten.
  • Die App ist an ein konkretes Gerät gebunden (Geräte-Binding), was unbefugten Zugriff von außen erschwert.

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Was ist SecureGo plus – und warum löst es alte Verfahren ab?

Voraussetzung: Ein Konto bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank sowie Zugang zum Online-Banking-Portal der jeweiligen Bank.

SecureGo plus ist die offizielle TAN-App aller Volksbanken und Raiffeisenbanken, die dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angehören. Mit der App bestätigst du Überweisungen, Daueraufträge und andere Bankgeschäfte sicher direkt auf deinem Smartphone – ganz ohne zusätzliche Hardware oder monatliche Kosten. Das macht sie besonders attraktiv für alle, die kein Kartenlesegerät besitzen und ihr Banking flexibel von unterwegs erledigen wollen.

Der Kern von SecureGo plus ist das sogenannte pushTAN-Verfahren. Gibst du im Online-Banking oder der VR-Banking-App einen Auftrag ein, erhältst du eine Push-Benachrichtigung auf dein Smartphone. In der SecureGo-plus-App siehst du dann alle relevanten Details des Auftrags – Empfänger-IBAN, Betrag und Verwendungszweck – und kannst den Vorgang gezielt bestätigen oder ablehnen. Die TAN wird dabei dynamisch und transaktionsgebunden erzeugt: Sie gilt ausschließlich für diesen einen Auftrag und verfällt nach kurzer Zeit automatisch.

Ältere Verfahren wie die iTAN-Liste (statische TANs auf Papier) wurden von der europäischen Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 faktisch verboten, weil sie keine echte Zwei-Faktor-Authentifizierung gewährleisten. chipTAN erfordert ein physisches Lesegerät und die EC-Karte, was im Alltag unpraktisch ist. SecureGo plus schließt diese Lücke: Die App verbindet den Besitzfaktor (dein Smartphone) mit dem Wissens- oder Biometriefaktor (PIN, Face ID oder Fingerabdruck) und erfüllt damit vollständig die PSD2-Anforderungen.

Für alle, die auf ein knappes Budget achten müssen, ist besonders relevant: Die App kostet nichts, erfordert keinerlei Zusatzhardware und ist sowohl im Apple App Store als auch im Google Play Store frei verfügbar. SMS-Kosten, wie sie beim älteren smsTAN-Verfahren anfallen können, entfallen vollständig – ein kleiner, aber spürbarer Vorteil für den Geldbeutel.

AUF EINEN BLICK

  • Schritt 1: SecureGo plus im App Store oder Google Play Store herunterladen.
  • Schritt 2: App öffnen und den Registrierungsprozess starten – dabei Aktivierungsbrief oder QR-Code aus dem Online-Banking bereithalten.
  • Schritt 3: Geräte-PIN oder biometrische Sicherung (Face ID / Fingerabdruck) festlegen.
  • Schritt 4: Testüberweisung oder Probeauftrag durchführen, um die Verknüpfung zu bestätigen.

SecureGo plus einrichten: So geht's von null bis erster TAN

SecureGo plus setzt auf das von der BaFin anerkannte Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren (2FA) gemäß PSD2-Anforderungen.

Bevor du mit der Einrichtung beginnst, brauchst du zwei Dinge: ein bestehendes Konto bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank sowie deinen Online-Banking-Zugang (Benutzerkennung und PIN für das Bankportal). Hast du beides zur Hand, dauert die komplette Einrichtung in der Regel nur wenige Minuten.

Im ersten Schritt lädst du SecureGo plus aus dem App Store (iOS) oder Google Play Store (Android) herunter. Achte darauf, die offizielle App des BVR-Verbunds zu installieren – erkennbar am Entwicklernamen „Fiducia & GAD IT AG". Nach dem ersten Öffnen startet der Registrierungsassistent automatisch. Je nach Bank hast du die Wahl zwischen zwei Aktivierungswegen: Entweder nutzt du einen Aktivierungsbrief, den du per Post erhalten hast und der einen Aktivierungscode enthält, oder du scannst direkt aus dem Online-Banking-Portal einen QR-Code. Letzterer Weg ist in der Regel der schnellere.

Im zweiten Schritt legst du die Sicherung deines Geräts fest. SecureGo plus erlaubt dir, entweder eine eigene App-PIN zu vergeben oder die biometrische Authentifizierung deines Smartphones zu nutzen – also Face ID auf dem iPhone oder den Fingerabdrucksensor auf Android-Geräten. Biometrische Freigabe ist dabei gleichwertig sicher und im Alltag deutlich komfortabler, da du die App mit einem Blick oder Fingertipp entsperrst. Wähle in jedem Fall eine Sicherungsmethode, die du nicht mit anderen teilst.

Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, wird dein Gerät fest mit deinem Konto verknüpft – das sogenannte Geräte-Binding. Ab diesem Moment können TANs ausschließlich auf diesem einen registrierten Smartphone empfangen und bestätigt werden. Eine Übertragung auf ein anderes Gerät ist ohne erneuten Registrierungsprozess technisch nicht möglich. Damit ist die Einrichtung abgeschlossen, und du kannst direkt deine erste Transaktion im Online-Banking testen.

AUF EINEN BLICK

  • Jede TAN ist transaktionsgebunden: Sie gilt nur für genau den einen Auftrag mit Betrag und IBAN, der gerade bestätigt wird.
  • Das Geräte-Binding verhindert, dass die TAN auf einem anderen Smartphone abgerufen werden kann.
  • Für Verbraucher gilt: App nur auf dem eigenen, passwortgeschützten Gerät nutzen – niemals auf Leih- oder öffentlichen Geräten.
  • Phishing-Schutz: Seriöse Banken fragen niemals per Anruf oder E-Mail nach einer TAN – bei Zweifeln sofort die Bank anrufen.

Wie sicher ist SecureGo plus wirklich?

Beim Smartphone-Wechsel muss SecureGo plus neu eingerichtet werden – die alte Verknüpfung wird durch das Geräte-Binding automatisch ungültig.

SecureGo plus basiert auf dem Zwei-Faktor-Authentifizierungsverfahren (2FA), das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) anerkannt ist und die Anforderungen der europäischen Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 vollständig erfüllt. Das bedeutet: Eine erfolgreiche Authentifizierung setzt immer zwei unabhängige Faktoren voraus – im Fall von SecureGo plus dein registriertes Gerät (Besitz) und deine PIN oder Biometrie (Wissen bzw. Inhärenz). Ein Angreifer bräuchte beides gleichzeitig, um Missbrauch zu betreiben.

Besonders wichtig ist das Prinzip der transaktionsgebundenen TAN. Im Gegensatz zu statischen TANs, die theoretisch für beliebige Aufträge missbraucht werden könnten, zeigt SecureGo plus dir vor der Bestätigung genau an, für welchen Betrag und welche IBAN die TAN gilt. Manipuliert jemand unbemerkt deinen Browser (ein Angriff, den Sicherheitsexperten „Man-in-the-Browser" nennen), kannst du die Abweichung in der App erkennen, bevor du bestätigst. Deshalb gilt als wichtigste Sicherheitsregel: Prüfe die in der App angezeigten Daten immer sorgfältig, bevor du die TAN freigibst.

Das Geräte-Binding schützt zusätzlich davor, dass Dritte SecureGo plus auf einem anderen Gerät mit deinen Zugangsdaten aktivieren können. Selbst wenn jemand deine Online-Banking-Zugangsdaten kennt, kann er ohne Zugriff auf dein registriertes Smartphone keine Transaktionen auslösen. Für Verbraucher gilt besonders: Nutze die App ausschließlich auf deinem eigenen, regelmäßig aktualisierten Gerät. Leih- oder öffentliche Geräte sowie Geräte mit aktiviertem Jailbreak oder Root-Zugang sind für SecureGo plus ungeeignet und können den Schutz gefährden.

Ein weiterer Sicherheitsaspekt betrifft regelmäßige Updates: Lass sowohl das Betriebssystem deines Smartphones als auch die SecureGo-plus-App stets aktuell. Sicherheitslücken werden durch Updates geschlossen. Ebenso solltest du dein Gerät grundsätzlich mit einem Bildschirmsperrcode sichern, damit im Fall eines Diebstahls niemand unmittelbar auf die App zugreifen kann.

AUF EINEN BLICK

  • Ablauf: Altes Gerät (falls möglich) in der App abmelden, neue App auf dem neuen Gerät installieren und Registrierungsprozess erneut starten.
  • Bei Geräteverlust oder -diebstahl sofort die Bank informieren, um den Zugang zu sperren (telefonischer Sperr-Notruf oder Online-Banking-Sperrfunktion).
  • Backup-Verfahren: Viele Volksbanken erlauben temporär die Nutzung eines alternativen TAN-Verfahrens während der Übergangszeit.
  • Wichtig für Verbraucher mit Auslandsaufenthalt: Gerätewechsel vor Abreise klären, da internationale Aktivierungsprozesse manchmal zusätzliche Schritte erfordern.

Neues Smartphone oder Gerät verloren – was jetzt?

Problem: App zeigt 'Gerät nicht registriert' – Lösung: Registrierungsprozess erneut durchlaufen oder Bank kontaktieren.

Ein Smartphone-Wechsel ist ein häufiges Szenario im Alltag – sei es das Upgrade auf ein neues Modell oder ein gebrauchtes Gerät nach einem Defekt. Beim Gerätewechsel muss SecureGo plus auf dem neuen Smartphone vollständig neu eingerichtet werden. Das Geräte-Binding sorgt dafür, dass die alte Verknüpfung mit dem vorherigen Gerät automatisch ungültig wird, sobald du die Registrierung auf dem neuen Gerät abgeschlossen hast. Es gibt keine Möglichkeit, eine Sicherungskopie der App-Verknüpfung zu erstellen oder zu übertragen – das ist bewusst so konstruiert, um Missbrauch zu verhindern.

Der Ablauf beim Gerätewechsel ist überschaubar: Melde SecureGo plus auf deinem alten Gerät ab, sofern du noch Zugang dazu hast – das geht in der Regel direkt in den App-Einstellungen oder im Online-Banking-Portal unter „Geräteverwaltung". Installiere danach die App auf dem neuen Gerät und durchlaufe erneut den Registrierungsprozess mit Aktivierungscode oder QR-Code. Viele Volksbanken erlauben während der Übergangszeit temporär ein alternatives TAN-Verfahren, zum Beispiel chipTAN, damit du nicht vollständig handlungsunfähig bist.

Kritisch wird es, wenn dein Gerät verloren geht oder gestohlen wird. In diesem Fall musst du sofort handeln: Kontaktiere deine Volksbank oder Raiffeisenbank telefonisch oder über deren Online-Banking-Sperrfunktion und lass den Zugang sperren. Der bundesweite Sperr-Notruf ist rund um die Uhr erreichbar. Je schneller du reagierst, desto besser – obwohl das Geräte-Binding ohne deine Biometrie oder PIN bereits eine hohe Hürde darstellt, sollte der formale Sperr-Schritt nicht aufgeschoben werden.

AUF EINEN BLICK

  • Problem: Push-Benachrichtigungen kommen nicht an – Lösung: App-Benachrichtigungen in den Smartphone-Einstellungen prüfen und aktivieren.
  • Problem: PIN vergessen – Lösung: App deinstallieren und neu registrieren; PIN kann nicht zurückgesetzt werden, nur neu gesetzt.
  • Problem: App lässt sich nicht öffnen nach OS-Update – Lösung: App-Update im Store prüfen oder Cache leeren.
  • Problem: Mehrere Konten bei verschiedenen Volksbanken – Lösung: SecureGo plus unterstützt mehrere Bankzugänge in einer App (Multi-Banking-Funktion).

Häufige Probleme mit SecureGo plus – und wie du sie löst

chipTAN: Erfordert ein physisches Lesegerät und die EC-Karte – unpraktisch für alle, die viel unterwegs sind.

Auch eine gut durchdachte App kann im Alltag gelegentlich Probleme bereiten. Das häufigste Symptom ist die Meldung „Gerät nicht registriert". Sie erscheint meist dann, wenn die App nach einer Neuinstallation, einem Werksreset oder einem Betriebssystem-Update die Verknüpfung mit dem Server verloren hat. Die Lösung ist eindeutig: Durchlaufe den Registrierungsprozess erneut mit einem neuen Aktivierungscode oder QR-Code aus dem Online-Banking. Falls das nicht funktioniert, hilft ein Anruf bei der Bank weiter.

Ein weiteres verbreitetes Problem sind ausbleibende Push-Benachrichtigungen. Ohne die Push-Nachricht erfährst du nicht, dass eine TAN-Anforderung auf dich wartet. Ursache ist meist, dass die App-Benachrichtigungen in den Systemeinstellungen des Smartphones deaktiviert wurden – etwa nach einem Update oder durch eine automatische Energiespar-Konfiguration. Öffne die Einstellungen deines Geräts, navigiere zu den App-Berechtigungen für SecureGo plus und stelle sicher, dass Benachrichtigungen erlaubt sind. Auf Android solltest du zusätzlich prüfen, ob Akku-Optimierungen die App im Hintergrund einschränken.

Hast du deine App-PIN vergessen, gibt es keine Rücksetzfunktion – das ist ein bewusstes Sicherheitsmerkmal. Die einzige Lösung ist die Deinstallation der App und eine vollständige Neuregistrierung. Deine Kontodaten oder Transaktionshistorie bleiben dabei unberührt; nur die Geräteverknüpfung wird neu aufgebaut. Ähnliches gilt, wenn die App nach einem größeren Betriebssystem-Update nicht mehr startet: Prüfe zunächst, ob im App Store eine aktualisierte Version verfügbar ist. Hilft das nicht, kann das Leeren des App-Caches (Android) oder eine Neuinstallation das Problem beheben.

AspektWorauf es ankommt
chipTAN: Erfordert ein physisches Lesegerät und die EC-Karte – unpraktisch für alle, die viel unterwegs sind.,
smsTAN (mobileTAN): TAN kommt per SMS; entstehen ggf. Kosten, außerdem ist SMS-Abfang durch SIM-Swapping möglich.,
SecureGo plus (pushTAN): Rein app-basiertkeine Hardware, keine SMS-Kosten, transaktionsgebundene TAN – moderner Standard.
PhotoTAN: Ähnliches Prinzip wie pushTANaber mit QR-Code-Scan; bei einigen Banken als Alternative verfügbar.
Fazit: SecureGo plus bietet den besten Kompromiss aus Komfort und Sicherheit für mobil-affine Nutzer:innen.,

SecureGo plus vs. chipTAN, smsTAN und PhotoTAN

Sicheres Online-Banking ist nur ein Baustein einer soliden Finanzstrategie.

Wer das richtige TAN-Verfahren wählen möchte, sollte die Unterschiede kennen. chipTAN ist das klassischste Verfahren im Volksbank-Umfeld: Du steckst deine Bankkarte in ein separates Lesegerät, das einen TAN-Code erzeugt. Das ist robust und funktioniert auch offline, aber das Lesegerät muss stets griffbereit sein – keine realistische Erwartung für Menschen, die täglich zwischen Arbeitsplatz, Terminen und Alltag pendeln. Zudem fallen einmalige Anschaffungskosten für das Lesegerät an.

smsTAN (auch mobileTAN genannt) ist konzeptionell einfach: Die Bank schickt dir eine TAN per SMS aufs Handy. Das klingt bequem, hat aber Schwachstellen. Mobilfunkanbieter-Kosten können anfallen, und das Verfahren ist anfällig für sogenannte SIM-Swapping-Angriffe, bei denen Betrüger eine neue SIM-Karte mit deiner Rufnummer erschleichen und so SMS-TANs abfangen. Regulatorisch steht smsTAN daher unter Beobachtung, und viele Banken stellen es schrittweise ein.

PhotoTAN funktioniert ähnlich wie pushTAN, jedoch mit einem anderen Übertragungsweg: Die Bank zeigt dir im Online-Banking einen bunten Matrixcode, den du mit einer separaten App oder einem Lesegerät einscannst. Das Verfahren ist ebenfalls sicher und transaktionsgebunden, aber es erfordert zwei Schritte (Scannen, dann Bestätigen), während SecureGo plus die TAN-Anforderung automatisch als Push-Benachrichtigung liefert. PhotoTAN ist vor allem bei anderen Bankinstituten verbreitet.

SecureGo plus mit pushTAN ist damit für die meisten Verbraucher:innen im Volksbank-Umfeld die praktischste Wahl: keine Zusatzkosten, keine Hardware, keine SMS, volle PSD2-Konformität und ein intuitiver Bestätigungsfluss direkt in der App. Der einzige Nachteil ist die Abhängigkeit vom Smartphone-Akku und einer Internetverbindung – bei der Offline-Nutzung ist chipTAN noch im Vorteil.

AUF EINEN BLICK

  • Wer sein Konto per App absichert, sollte auch Ausgaben, Einnahmen und eventuelle Versicherungslücken im Blick haben.
  • Kostenloser Finanz-Score-Rechner von StudySmarter zeigt, wo du finanziell stehst und wo Optimierungspotenzial liegt.
  • Gerade in jungen Jahren lohnt sich früh der Blick auf Absicherung: Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist in jungen Jahren oft deutlich günstiger – unser StudyBU-Beratungsangebot hilft weiter.

Sicheres Banking ist erst der Anfang: Finanzen ganzheitlich denken

SecureGo plus schützt deine Transaktionen – aber sicheres Online-Banking ist nur ein Mosaikstein einer durchdachten Finanzstrategie. Wer seinen Kontozugang mit einer starken TAN-App absichert, sollte parallel auch einen Überblick über Einnahmen, Ausgaben und mögliche Absicherungslücken entwickeln. Gerade in Lebensphasen, in denen das Einkommen oft aus mehreren Quellen besteht – etwa aus Gehalt, Nebeneinkünften oder staatlichen Leistungen – ist der Durchblick nicht immer selbstverständlich.

Wer einer Beschäftigung nachgeht, sollte wissen: Bis zur Minijob-Grenze von 603 € pro Monat (Stand 2026) bleiben Einnahmen sozialversicherungsfrei. Der aktuelle Mindestlohn liegt bei 13,90 € pro Stunde. Wer mehr verdient, sollte prüfen, ob eine Familienversicherung weiterhin greift oder ob eine eigene Krankenversicherung fällig wird. Kapitalerträge – etwa aus einem ETF-Sparplan – bleiben bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Jahr steuerfrei. Diese Zahlen helfen, das eigene Finanzpicture richtig einzuordnen.

Ein oft unterschätztes Thema ist die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist in jungen Jahren – und besonders ohne Vorerkrankungen – oft zu deutlich günstigeren Beiträgen abschließbar als später im Berufsleben. Wer früh handelt, sichert sich langfristig günstigere Konditionen. Konkrete Beiträge hängen dabei stark von Alter, Gesundheitszustand und gewünschter Rentenhöhe ab und sollten individuell verglichen werden.

Wichtig ist es, regelmäßig den Überblick zu behalten: Welche regelmäßigen Ausgaben habe ich? Wo gibt es Sparpotenzial? Bin ich ausreichend versichert? Diese Fragen lassen sich strukturiert angehen – und dafür muss man kein Finanzprofi sein. Gute Tools und ein klarer Einstiegspunkt helfen, das eigene Finanzleben Schritt für Schritt zu optimieren.

SecureGo plus: Sicher, kostenlos und perfekt für den Alltag

SecureGo plus ist für Volksbank- und Raiffeisenbank-Kunden die modernste und komfortabelste Möglichkeit, Online-Banking sicher abzuwickeln. Die App erfüllt alle regulatorischen Anforderungen der PSD2, erzeugt transaktionsgebundene TANs und kommt vollständig ohne Zusatzkosten oder Hardware aus. Für alle, die mobil und flexibel bleiben wollen, ist das pushTAN-Verfahren die erste Wahl.

Dein nächster Schritt: Sicheres Banking ist gut – ein vollständiger Überblick über deine Finanzen ist besser. Finde mit dem kostenlosen Finanz-Score-Rechner heraus, wie gut du finanziell aufgestellt bist, und entdecke Optimierungspotenzial. Jetzt Finanz-Score berechnen →

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Häufige Fragen

SecureGo plus ist ein kostenpflichtiger Service Ihrer Bank. Die genauen Gebühren erfahren Sie in Ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis oder direkt bei Ihrem Berater.

Ja, Sie können SecureGo plus auf mehreren Geräten nutzen, allerdings ist die gleichzeitige aktive Nutzung in der Regel auf ein Gerät beschränkt. Sie müssen die Freischaltung pro Gerät separat vornehmen.

Wenn Ihr Handy mit SecureGo plus gestohlen wird, sollten Sie sofort Ihre Bank informieren und die App auf dem Gerät sperren lassen. Danach können Sie SecureGo plus auf einem neuen Gerät neu einrichten und erhalten neue Zugangsdaten.

Nein, SecureGo plus benötigt für die Freischaltung und die Bestätigung von Transaktionen eine aktive Internetverbindung. Ohne Internetverbindung können Sie die Funktionen nicht nutzen.

Ja, SecureGo plus ist grundsätzlich auch für Geschäftskonten geeignet, sofern Ihre Bank diesen Service für Geschäftskunden anbietet. Die Konditionen können sich jedoch von denen für Privatkonten unterscheiden.

SecureGo plus ist ein spezielles Sicherheitsverfahren zur Freigabe von Transaktionen, während die VR-Banking-App die gesamte Kontoverwaltung und Überweisungen ermöglicht. SecureGo plus dient als zusätzliche Authentifizierungsebene innerhalb der App oder separat.

Ja, Sie können SecureGo plus auch ohne festes Einkommen nutzen, sofern Sie ein gültiges Konto bei der jeweiligen Bank haben. Die Nutzung hängt nicht von Ihrem Einkommen ab, sondern von den Konditionen Ihres Kontomodells.

Der Aktivierungsbrief dient der Sicherheit, um sicherzustellen, dass nur Sie als Kontoinhaber die App auf einem neuen Gerät freischalten können. Er enthält einen persönlichen Freischaltcode, der die Verbindung zwischen Ihrem Konto und dem Gerät herstellt.

Quellen & Stand 09.07.2026

MS

StudySmarter-Redaktion

Finanz-Redaktion · StudySmarter
Marie macht Finanzthemen für Studierende verständlich – von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Alle Zahlen mit Quellenangabe, Stand 09.07.2026. Dieser Artikel ist Finanzbildung – keine Rechts- oder Steuerberatung.

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