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Lohnt sich eine Rentenversicherung? So triffst du die richtige Entscheidung

Eine private Rentenversicherung verspricht eine lebenslange Rente, ist aber oft mit hohen Kosten verbunden. Ob sich der Abschluss für dich lohnt, hängt von der Vertragsart, der Förderung und deinen Alternativen ab.

10 Kapitel · 15 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die meisten klassischen und fondsgebundenen Rentenversicherungen lohnen sich wegen hoher Kosten und geringer Rendite nicht.
  • Geförderte Varianten wie Riester, Rürup oder die betriebliche Altersvorsorge können unter Umständen sinnvoll sein.
  • Ein kostengünstiger ETF-Sparplan ist für viele Menschen die bessere Alternative für die Altersvorsorge.
  • Die Effektivkosten einer Rentenversicherung können deine Erträge über die Laufzeit um mehr als die Hälfte reduzieren.

01 · Grundlagen

Was ist eine private Rentenversicherung?

Eine private Rentenversicherung ist ein Vertrag mit einem Versicherer, der dir ab einem vereinbarten Zeitpunkt eine lebenslange monatliche Rente zahlt. Dafür leistest du entweder eine einmalige Einzahlung oder zahlst über viele Jahre regelmäßig Beiträge ein.

Der Versicherer legt dein Geld nach Abzug von Kosten an, zinsbasiert, fondsgebunden oder als Mischform. Ab dem vereinbarten Rentenbeginn erhältst du eine lebenslange monatliche Rente, deren Höhe vom angesparten Kapital, den Kosten und dem Rentenfaktor abhängt.

Die meisten Verträge lohnen sich wegen hoher Kosten und gleichzeitig geringer Rendite nicht. Lediglich als Riester-, Rüruprente oder betriebliche Altersvorsorge kann ein Neuabschluss unter Umständen sinnvoll sein. Für die Altersvorsorge gibt es bessere Alternativen, zum Beispiel einen kostengünstigen Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF.

Private Rentenversicherung: Ein Versicherungsvertrag zur Altersvorsorge, bei dem der Versicherer deine Einzahlungen anlegt und dir ab Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Rente auszahlt. Es gibt klassische, fondsgebundene und indexgebundene Varianten. Die spätere Rentenhöhe hängt vom angesparten Kapital, den Kosten und dem Rentenfaktor ab.

Kurz erklärt

Private Rentenversicherung

Ein Versicherungsvertrag zur Altersvorsorge, bei dem der Versicherer deine Einzahlungen anlegt und dir ab Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Rente auszahlt. Es gibt klassische, fondsgebundene und indexgebundene Varianten.

Die spätere Rentenhöhe hängt vom angesparten Kapital, den Kosten und dem Rentenfaktor ab.

02 · Vergleich

Welche Arten der Rentenversicherung gibt es?

Rentenversicherungen unterscheiden sich vor allem in der Anlageform und im Zeitpunkt der Auszahlung. Diese Unterschiede bestimmen Renditechancen, Kosten und Risiko.

Grundsätzlich unterscheidest du zwischen der aufgeschobenen Rentenversicherung und der Sofortrente. Bei der aufgeschobenen Variante zahlst du während der Ansparphase regelmäßig Beiträge ein, aus denen dir der Versicherer ab Rentenbeginn eine monatliche Rente auszahlt. Bei der Sofortrente zahlst du einmalig einen hohen Betrag ein, den der Versicherer anlegt und parallel als monatlichen Betrag wieder an dich auszahlt.

Innerhalb dieser beiden Formen gibt es klassische und fondsgebundene Verträge. Klassische Rentenversicherungen legen dein Geld mit einem festgelegten Zinssatz an, fondsgebundene investieren deine Beiträge teilweise oder komplett in Investmentfonds. Fondsgebundene Verträge sind meist deutlich teurer als klassische Rentenversicherungen.

  • Klassische Rentenversicherungen bieten einen garantierten Rechnungszins auf den Sparanteil, meist mit Überschussbeteiligung.
  • Fondsgebundene Rentenversicherungen haben in der Regel keine Garantien, das Kapital schwankt mit den Fonds.
  • Indexpolicen bilden einen vom Versicherer berechneten Index nach und haben mit preiswerten ETFs nichts gemeinsam.

Klassische und fondsgebundene Rentenversicherung im Vergleich: Klassische Verträge setzen auf überwiegend zinsbasierte Anlage mit garantiertem Rechnungszins, fondsgebundene investieren teilweise oder vollständig in Investmentfonds. Klassische Verträge haben hohe Abschluss- und Verwaltungskosten, fondsgebundene sind meist deutlich teurer, oft mit 2 Prozent Effektivkosten pro Jahr. Die Renditechancen sind bei fondsgebundenen Verträgen höher, aber ohne Garantien.

Klassische und fondsgebundene Rentenversicherung im Vergleich
Klassische RentenversicherungFondsgebundene Rentenversicherung
AnlageformÜberwiegend zinsbasierte Anlage mit garantiertem RechnungszinsTeilweise oder vollständig in Investmentfonds investiert
GarantienGarantierter Zins auf den Sparanteil, meist mit ÜberschussbeteiligungIn der Regel keine Garantien, Kapital schwankt mit den Fonds
KostenHohe Abschluss- und Verwaltungskosten, mindern die Rendite deutlichMeist deutlich teurer als klassische Verträge, oft 2 Prozent Effektivkosten pro Jahr
RenditechancenGering, Höchstrechnungszins liegt 2026 bei 1,0 ProzentHöher, aber abhängig von der Fondsentwicklung und den Kosten

03 · Schritt für Schritt

Wie läuft eine Rentenversicherung ab?

Der Ablauf einer Rentenversicherung gliedert sich in zwei Phasen: die Ansparphase und die Auszahlphase. Je nach Vertragsart unterscheiden sich die Details.

In der Ansparphase zahlst du regelmäßig Beiträge ein oder leistest bei einer Sofortrente eine einmalige Einzahlung. Der Versicherer legt das Geld nach Abzug von Kosten an. Von deinen Beiträgen werden Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen, nur der verbleibende Teil wird tatsächlich verzinst oder in Fonds investiert.

Zum vereinbarten Rentenbeginn wird aus dem angesparten Kapital mithilfe des Rentenfaktors die monatliche Rente berechnet. Der Rentenfaktor gibt an, wie viel Rente du pro 10.000 Euro Vorsorgekapital monatlich erhältst. Ab Rentenbeginn bekommst du eine lebenslange monatliche Rente, alternativ kannst du bei vielen Verträgen eine einmalige Kapitalauszahlung wählen.

Ansparphase: Du zahlst regelmäßig Beiträge ein oder leistest bei einer Sofortrente eine einmalige Einzahlung. Der Versicherer legt das Geld nach Abzug von Kosten an. Kostenabzug: Von deinen Beiträgen werden Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. Nur der verbleibende Teil wird tatsächlich verzinst oder in Fonds investiert. Übergang in die Auszahlphase: Zum vereinbarten Rentenbeginn wird aus dem angesparten Kapital mithilfe des Rentenfaktors die monatliche Rente berechnet. Auszahlphase: Du erhältst ab Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Rente.

01

Ansparphase

Du zahlst regelmäßig Beiträge ein oder leistest bei einer Sofortrente eine einmalige Einzahlung. Der Versicherer legt das Geld nach Abzug von Kosten an.

02

Kostenabzug

Von deinen Beiträgen werden Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. Nur der verbleibende Teil wird tatsächlich verzinst oder in Fonds investiert.

03

Übergang in die Auszahlphase

Zum vereinbarten Rentenbeginn wird aus dem angesparten Kapital mithilfe des Rentenfaktors die monatliche Rente berechnet.

04

Auszahlphase

Du erhältst ab Rentenbeginn eine lebenslange monatliche Rente. Alternativ kannst du bei vielen Verträgen eine einmalige Kapitalauszahlung wählen.

04 · Was gilt

Wann kann sich eine geförderte Rentenversicherung lohnen?

Nicht jede Rentenversicherung ist automatisch ungeeignet. In geförderter Form als Riester, Rürup oder betriebliche Altersvorsorge kann ein Neuabschluss unter bestimmten Umständen sinnvoll sein.

Eine ungeförderte private Rentenversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht. Anders sieht es bei geförderten Varianten aus, bei denen staatliche Zulagen, Steuervorteile oder Arbeitgeberzuschüsse die Kosten ausgleichen können. Ob sich ein Neuabschluss lohnt, hängt von deiner individuellen Situation ab.

Eine Riester-Rente kann sich für Geringverdiener mit Kindern lohnen, weil die Zulagenförderung dann besonders hoch ausfällt. Für Selbstständige mit hohem Steuersatz kann eine Rürup-Rente sinnvoll sein, da die Beiträge steuerlich absetzbar sind. Eine betriebliche Altersvorsorge lohnt sich vor allem dann, wenn dein Arbeitgeber eine hohe Zuzahlung leistet.

  • Riester-Rente mit hoher Zulagenförderung für Geringverdiener mit Kindern kann sich lohnen.
  • Rürup-Rente für Selbstständige mit hohem Steuersatz kann sich lohnen.
  • Betriebliche Altersvorsorge mit hoher Arbeitgeberzuzahlung kann sich lohnen.
  • Ungeförderte klassische Rentenversicherung ist meist nicht geeignet.
  • Ungeförderte fondsgebundene Rentenversicherung ist meist nicht geeignet.

Geförderte Rentenversicherungen und ihre Eignung: Riester-Rente mit hoher Zulagenförderung für Geringverdiener mit Kindern kann sich lohnen, Rürup-Rente für Selbstständige mit hohem Steuersatz ebenfalls. Betriebliche Altersvorsorge mit hoher Arbeitgeberzuzahlung kann sinnvoll sein. Ungeförderte klassische und fondsgebundene Rentenversicherungen sowie Riester-Rente ohne Anspruch auf nennenswerte Zulagen sind meist nicht geeignet.

Kann sich lohnen

·Riester-Rente mit hoher Zulagenförderung für Geringverdiener mit Kindern
·Rürup-Rente für Selbstständige mit hohem Steuersatz
·Betriebliche Altersvorsorge mit hoher Arbeitgeberzuzahlung

Meist nicht geeignet

·Ungeförderte klassische Rentenversicherung
·Ungeförderte fondsgebundene Rentenversicherung
·Riester-Rente ohne Anspruch auf nennenswerte Zulagen

05 · Kosten

Wie stark schmälern Kosten die Rendite?

Die Effektivkosten einer Rentenversicherung geben an, um wie viel Prozentpunkte pro Jahr deine Rendite gemindert wird. Selbst kleine Unterschiede wirken sich über Jahrzehnte enorm aus.

Diese Zahl findest du im Produktinformationsblatt, sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Selbst kleine Prozentpunkte machen über Jahrzehnte einen enormen Unterschied.

Bei einer Rendite von 1 Prozent pro Jahr fressen Effektivkosten von 1 Prozent die gesamten Erträge vollständig auf. Bei einer Rendite von 5 Prozent reduzieren branchenübliche 2 Prozent Effektivkosten die Erträge um 56 Prozent. Bei einer Rendite von 4 Prozent und 2 Prozent Kosten gehen 63 Prozent der Erträge verloren.

  • Bei 1 Prozent Rendite und 1 Prozent Kosten verlierst du 100 Prozent der Erträge.
  • Bei 5 Prozent Rendite und 2 Prozent Kosten verlierst du 56 Prozent der Erträge.
  • Bei 4 Prozent Rendite und 2 Prozent Kosten verlierst du 63 Prozent der Erträge.
  • Bei 3 Prozent Rendite und 1 Prozent Kosten verlierst du 43 Prozent der Erträge.

Wirkung der Effektivkosten auf die Erträge bei 100 Euro Sparrate pro Monat über 40 Jahre: Bei einer Rendite von 1 Prozent pro Jahr fressen Effektivkosten von 1 Prozent die gesamten Erträge auf. Bei 5 Prozent Rendite reduzieren branchenübliche 2 Prozent Effektivkosten die Erträge um 56 Prozent. Bei 4 Prozent Rendite und 2 Prozent Kosten gehen 63 Prozent der Erträge verloren.

Wirkung der Effektivkosten auf die Erträge bei 100 Euro Sparrate pro Monat über 40 Jahre

Rendite 1 %, Kosten 1 %100 % Verlust
Rendite 5 %, Kosten 2 %56 % Verlust
Rendite 4 %, Kosten 2 %63 % Verlust
Rendite 3 %, Kosten 1 %43 % Verlust

06 · Im Vertrag

Was bedeuten Rentenfaktor und Überschussbeteiligung?

Zwei Fachbegriffe entscheiden darüber, wie viel Rente du später tatsächlich bekommst. Beide solltest du vor einem Abschluss verstehen.

Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente du pro 10.000 Euro Vorsorgekapital erhältst. Ein niedriger Rentenfaktor bedeutet weniger Rente bei gleichem Kapital. Auch vertraglich garantierte Rentenfaktoren können unter Umständen gesenkt werden.

Die Überschussbeteiligung entsteht, wenn der Versicherer das Geld aller Kunden anlegt und einen Teil des Gewinns weitergibt. Die laufende Verzinsung klassischer Verträge lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent. Der Höchstrechnungszins für neu abgeschlossene klassische Verträge liegt seit 2025 bei 1,0 Prozent.

  • Der Rentenfaktor bestimmt, wie viel Rente du pro 10.000 Euro Vorsorgekapital monatlich bekommst.
  • Die laufende Verzinsung klassischer Verträge lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent.
  • Der Höchstrechnungszins wird nur auf den Teil deiner Beiträge gewährt, der nach Abzug von Kosten übrigbleibt.

Wichtige Fachbegriffe in der Rentenversicherung: Der Rentenfaktor gibt an, wie viel monatliche Rente du pro 10.000 Euro Vorsorgekapital erhältst. Die Überschussbeteiligung entsteht, wenn der Versicherer das Geld aller Kunden anlegt und einen Teil des Gewinns weitergibt, die laufende Verzinsung klassischer Verträge lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent. Der Höchstrechnungszins ist der gesetzlich festgelegte Zinssatz für neu abgeschlossene klassische Verträge und liegt seit 2025 bei 1,0 Prozent.

Wichtige Fachbegriffe in der Rentenversicherung

RentenfaktorAuszahlungGibt an, wie viel monatliche Rente du pro 10.000 Euro Vorsorgekapital erhältst. Ein niedriger Rentenfaktor bedeutet weniger Rente bei gleichem Kapital.
ÜberschussbeteiligungRenditeDer Versicherer legt das Geld aller Kunden an und gibt einen Teil des Gewinns weiter. Die laufende Verzinsung klassischer Verträge lag 2026 im Durchschnitt bei 2,62 Prozent.
HöchstrechnungszinsGarantieDer gesetzlich festgelegte Zinssatz für neu abgeschlossene klassische Verträge. Er liegt seit 2025 bei 1,0 Prozent und wird nur auf den Sparanteil nach Kosten gewährt.
EffektivkostenKostenZeigt im Produktinformationsblatt, um wie viel Prozentpunkte pro Jahr die Kosten deine Rendite mindern. Bei fondsgebundenen Verträgen sind 2 Prozent branchenüblich.

07 · Checkliste

Welche Alternativen gibt es zur Rentenversicherung?

Für die meisten Menschen gibt es einfachere und günstigere Wege, für das Alter vorzusorgen. Diese Alternativen solltest du kennen, bevor du einen Vertrag unterschreibst.

Ein kostengünstiger Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF bietet langfristig bessere Renditechancen als eine private Rentenversicherung, weil keine hohen Abschluss- und Verwaltungskosten anfallen.

Für den sicherheitsorientierten Teil deiner Vorsorge eignen sich Tagesgeldkonten und Festgeld. Tagesgeld bietet Flexibilität, Festgeld planbare Zinsen für Ausgaben im Ruhestand. Risikoschutz wie Berufsunfähigkeit oder Todesfallschutz solltest du separat abschließen, nicht als Zusatzbaustein in einer Rentenversicherung.

  • Kostengünstiger Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF für den langfristigen Vermögensaufbau.
  • Tagesgeldkonto für den sicherheitsorientierten Teil der Vorsorge.
  • Festgeld für planbare Ausgaben im Ruhestand.
  • Separate Risikolebensversicherung statt Kombiprodukt.
  • Separate Berufsunfähigkeitsversicherung statt Zusatzbaustein.

Geeignete Alternativen für die Altersvorsorge: Ein kostengünstiger Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Tagesgeldkonto und Festgeld sind für den sicherheitsorientierten Teil der Vorsorge geeignet. Risikoschutz wie Risikolebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung solltest du separat abschließen, nicht als Kombiprodukt mit einer Rentenversicherung.

Geeignete Alternativen für die Altersvorsorge

01

Kostengünstiger Sparplan auf einen weltweiten Aktien-ETF

02

Tagesgeldkonto für den sicherheitsorientierten Teil der Vorsorge

03

Festgeld für planbare Ausgaben im Ruhestand

04

Separate Risikolebensversicherung statt Kombiprodukt

05

Separate Berufsunfähigkeitsversicherung statt Zusatzbaustein

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei der Rentenversicherung vermeiden?

Viele Verbraucher unterschätzen die Kosten und überschätzen die Flexibilität von Rentenversicherungen. Diese typischen Fehler kannst du vermeiden.

Der häufigste Fehler ist der Abschluss einer ungeförderten Rentenversicherung trotz hoher Effektivkosten. Die Kosten fallen vor allem in den ersten Jahren ins Gewicht und schmälern die Erträge erheblich.

Ein weiterer Fehler ist die Kombination von Altersvorsorge mit unnötigem Risikoschutz im selben Vertrag. Diese Zusatzleistungen kosten Geld und lassen sich nicht flexibel anpassen, wenn sich dein Bedarf ändert. Garantien klingen sicher, führen aber nach Kosten oft zu negativen Renditen.

  • Abschluss einer ungeförderten Rentenversicherung trotz hoher Effektivkosten vermeiden.
  • Kombination von Altersvorsorge mit unnötigem Risikoschutz im selben Vertrag vermeiden.
  • Unterschätzen der Wirkung von Kosten über Jahrzehnte vermeiden.
  • Verlassen auf Garantien, die nach Kosten oft zu negativen Renditen führen, vermeiden.
  • Frühzeitige Kündigung eines Vertrags mit hohen Abschlusskosten in den ersten Jahren vermeiden.

Häufige Fehler im Umgang mit Rentenversicherungen: Der Abschluss einer ungeförderten Rentenversicherung trotz hoher Effektivkosten ist der häufigste Fehler. Auch die Kombination von Altersvorsorge mit unnötigem Risikoschutz im selben Vertrag solltest du vermeiden. Unterschätze nicht die Wirkung von Kosten über Jahrzehnte und verlasse dich nicht auf Garantien, die nach Kosten oft zu negativen Renditen führen.

Häufige Fehler im Umgang mit Rentenversicherungen

·Abschluss einer ungeförderten Rentenversicherung trotz hoher Effektivkosten
·Kombination von Altersvorsorge mit unnötigem Risikoschutz im selben Vertrag
·Unterschätzen der Wirkung von Kosten über Jahrzehnte
·Verlassen auf Garantien, die nach Kosten oft zu negativen Renditen führen
·Frühzeitige Kündigung eines Vertrags mit hohen Abschlusskosten in den ersten Jahren

09 · Hintergrund

Wie wirkt sich die Rentenversicherung auf deine Rentenlücke aus?

Die Rentenlücke beschreibt den Unterschied zwischen deinem letzten Einkommen und der gesetzlichen Rente. Eine private Rentenversicherung kann diese Lücke nur schließen, wenn sie nach Kosten ausreichend Rendite bringt.

Die gesetzliche Rentenversicherung deckt im Alter oft nur einen Teil deines gewohnten Einkommens ab. Diese Lücke musst du mit privater Vorsorge schließen. Eine private Rentenversicherung verspricht dafür eine lebenslange Rente, schafft das in den meisten Fällen jedoch schlechter als ein kostengünstiger ETF-Sparplan.

Wegen hoher Kosten und geringer Rendite bleibt von deinen Einzahlungen oft weniger übrig, als du für den Ruhestand benötigst. Bevor du eine Rentenversicherung abschließt, solltest du deine individuelle Rentenlücke berechnen. Nur so kannst du einschätzen, ob sich der Vertrag für dich lohnt oder ob eine Alternative besser geeignet ist.

Die gesetzliche Rentenversicherung deckt im Alter oft nur einen Teil deines gewohnten Einkommens ab. Diese Lücke musst du mit privater Vorsorge schließen. Eine private Rentenversicherung verspricht dafür eine lebenslange Rente, schafft das in den meisten Fällen jedoch schlechter als ein kostengünstiger ETF-Sparplan. Bevor du eine Rentenversicherung abschließt, solltest du deine individuelle Rentenlücke berechnen.

Die gesetzliche Rentenversicherung deckt im Alter oft nur einen Teil deines gewohnten Einkommens ab. Diese Lücke musst du mit privater Vorsorge schließen.

Eine private Rentenversicherung verspricht dafür eine lebenslange Rente. Wegen hoher Kosten und geringer Rendite schafft sie das in den meisten Fällen jedoch schlechter als ein kostengünstiger ETF-Sparplan.

Bevor du eine Rentenversicherung abschließt, solltest du deine individuelle Rentenlücke berechnen. Nur so kannst du einschätzen, ob sich der Vertrag für dich lohnt oder ob eine Alternative besser geeignet ist.

10 · Checkliste

Was tun, wenn du mit deiner Rentenversicherung unzufrieden bist?

Wenn du bereits eine Rentenversicherung hast, die sich nicht lohnt, gibt es mehrere Handlungsoptionen. Die richtige Wahl hängt von deiner Vertragslaufzeit und den bereits gezahlten Kosten ab.

Eine Beitragsfreistellung kann sinnvoll sein, wenn die Abschlusskosten bereits bezahlt sind.

Eine Kündigung solltest du nur nach genauer Prüfung des Rückkaufswerts in Betracht ziehen. Der Verkauf auf dem Zweitmarkt für Policen kann eine Alternative zur Kündigung sein. Eine Weiterführung lohnt sich nur bei geförderten Verträgen mit hoher Zulage oder Zuzahlung.

  • Beitragsfreistellung prüfen, wenn die Abschlusskosten bereits bezahlt sind.
  • Kündigung nur nach genauer Prüfung des Rückkaufswerts in Betracht ziehen.
  • Verkauf auf dem Zweitmarkt für Policen als Alternative zur Kündigung prüfen.
  • Weiterführung nur bei geförderten Verträgen mit hoher Zulage oder Zuzahlung.
  • Beratung durch unabhängige Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen.

Optionen bei bestehenden Rentenversicherungen: Eine Beitragsfreistellung kann sinnvoll sein, wenn die Abschlusskosten bereits bezahlt sind. Eine Kündigung solltest du nur nach genauer Prüfung des Rückkaufswerts in Betracht ziehen. Der Verkauf auf dem Zweitmarkt für Policen ist eine Alternative zur Kündigung. Eine Weiterführung lohnt sich nur bei geförderten Verträgen mit hoher Zulage oder Zuzahlung.

Optionen bei bestehenden Rentenversicherungen

01

Beitragsfreistellung prüfen, wenn die Abschlusskosten bereits bezahlt sind

02

Kündigung nur nach genauer Prüfung des Rückkaufswerts

03

Verkauf auf dem Zweitmarkt für Policen als Alternative zur Kündigung

04

Weiterführung nur bei geförderten Verträgen mit hoher Zulage oder Zuzahlung

05

Beratung durch unabhängige Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026