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MagazineFinanzenVersicherung Krankentagegeld wechseln
FinanzbildungVersicherung9 Min.

Krankentagegeld wechseln: So sicherst du dein Einkommen clever ab

Dein Krankentagegeld kann über Monate dein Einkommen ersetzen. Doch viele Policen sind veraltet oder zu teuer. Wir zeigen dir, worauf es beim Wechsel 2026 ankommt und wie du in wenigen Schritten den Tarif findest, der wirklich zu deinem Beruf passt.

AnbieterwechselGesundheitsprüfungTarifvergleich
Brauche ich das?
Ja, oft sinnvoll.
Besonders bei alten Verträgen mit Lücken oder hohen Beiträgen.
Wann wechseln?
Zum Jahresende.
Meist mit dreimonatiger Kündigungsfrist zum Ablauf der Beitragsperiode.
Was kostet das?
Keine Wechselgebühr.
Es fallen nur die normalen Beiträge des neuen Tarifs an.
Wie lange dauert's?
Einige Wochen.
Für Antrag, Gesundheitsprüfung und Kündigung solltest du Zeit einplanen.

Warum dich das Thema Krankentagegeld betrifft

Stell dir vor, du bist länger krank und dein Gehalt bleibt aus. Nach sechs Wochen endet die Lohnfortzahlung durch deinen Arbeitgeber. Dann springt bei gesetzlich Versicherten die Krankenkasse ein, allerdings nur mit dem sogenannten Krankengeld. Das ist deutlich weniger als dein normales Nettogehalt und reicht oft nicht, um Miete, Versicherungen und Lebenshaltungskosten zu decken.

Wenn du selbstständig bist oder freiberuflich arbeitest, sieht es noch schlechter aus. Du erhältst in den ersten sechs Wochen gar keine Lohnfortzahlung. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dir frühestens ab der siebten Woche Krankengeld, wenn du überhaupt Anspruch darauf hast. Viele Selbstständige haben diesen Anspruch nicht, weil sie sich nicht freiwillig für das Krankengeld entschieden haben.

Genau hier kommt das Krankentagegeld ins Spiel. Es ist eine private Versicherung, die dir ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein vereinbartes Tagegeld zahlt. Dieses Geld kannst du frei verwenden, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Es überbrückt die Zeit, bis du wieder gesund bist und deiner Arbeit nachgehen kannst.

Doch viele Menschen haben ihren Vertrag vor Jahren abgeschlossen und nie wieder angefasst. Dabei haben sich sowohl deine Lebensumstände als auch der Versicherungsmarkt verändert. Ein Wechsel des Krankentagegelds kann dir helfen, besseren Schutz zu bekommen, Geld zu sparen oder beides zu kombinieren. Deshalb lohnt sich der Blick auf deine Police, auch wenn das Thema auf den ersten Blick trocken wirkt.

6 Wochen
Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber im Krankheitsfall.
78%
Des Nettoeinkommens zahlt die gesetzliche Krankenkasse als Krankengeld.
~1,5 Mio.
Selbstständige in Deutschland, die oft ohne Schutz dastehen.

Was ist Krankentagegeld überhaupt?

Das Krankentagegeld ist eine private Absicherung, die bei Arbeitsunfähigkeit ein tägliches Auszahlungsbetrag leistet. Es ist nicht zu verwechseln mit dem Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Während das Krankengeld an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist und nur einen Teil des Einkommens ersetzt, zahlt das private Krankentagegeld den Betrag, den du vorher mit dem Versicherer vereinbart hast.

Der Abschluss ist für gesetzlich und privat Versicherte möglich. Auch Beamte können eine solche Police abschließen. Die Höhe des Tagegeldes kannst du selbst bestimmen, wobei der Versicherer eine Obergrenze festlegt. Diese orientiert sich an deinem Nettoeinkommen. Der Grund ist einfach: Du sollst durch die Versicherung nicht besser gestellt werden als bei voller Gesundheit.

Die Versicherung greift, sobald ein Arzt bescheinigt, dass du arbeitsunfähig bist. Du musst die Arbeitsunfähigkeit also nicht nur deinem Arbeitgeber, sondern auch deiner Versicherung melden. Der Versicherer prüft den Fall und zahlt dann für jeden Kalendertag der Arbeitsunfähigkeit das vereinbarte Tagegeld. Die Auszahlung erfolgt meist monatlich im Nachhinein.

Wichtig ist, dass das Krankentagegeld keine Krankenbehandlung bezahlt. Es ersetzt nur deinen Verdienstausfall. Die Kosten für Arztbesuche, Medikamente oder Krankenhausaufenthalte übernimmt weiterhin deine Krankenversicherung. Das Krankentagegeld ist also eine reine Einkommensersatzversicherung und sollte als solche auch betrachtet werden.

Wie funktioniert der Wechsel des Krankentagegelds?

Der Wechsel des Krankentagegelds ist ein zweistufiger Prozess. Zuerst musst du einen neuen Vertrag finden, der deinen Bedürfnissen entspricht. Dabei solltest du nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf die Vertragsbedingungen. Dazu gehören die Dauer der Leistungszahlung, die Definition der Arbeitsunfähigkeit und die Frage, ob auch psychische Erkrankungen abgedeckt sind.

Im zweiten Schritt kündigst du deinen alten Vertrag. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende der Beitragsperiode. Die Beitragsperiode ist meist das Kalenderjahr. Das bedeutet, wenn du zum 31. Dezember kündigen möchtest, musst du die Kündigung spätestens Ende September einreichen. Es gibt aber auch Tarife mit abweichenden Regelungen, daher solltest du in deinen Vertragsunterlagen nachsehen.

Ein wichtiger Punkt beim Wechsel ist die Gesundheitsprüfung. Der neue Versicherer wird dich nach deinem Gesundheitszustand fragen. Wenn du in den letzten Jahren erkrankt warst, kann der neue Versicherer einen Risikozuschlag verlangen oder die Aufnahme ganz ablehnen. Du solltest also nicht kündigen, bevor du nicht die Zusage des neuen Versicherers schriftlich hast.

Um die Wartezeit zu umgehen, gibt es eine Besonderheit: die sogenannte Anzeigepflicht. Wenn du deinen alten Vertrag seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen hältst, kann der neue Versicherer auf die Wartezeit verzichten. Das ist ein großer Vorteil, denn die Wartezeit beträgt bei neuen Verträgen oft acht Wochen. Ein Wechsel ohne Unterbrechung des Versicherungsschutzes ist also möglich und üblich.

Was kostet ein Wechsel und wie setzen sich Beiträge zusammen?

Die Kosten für ein Krankentagegeld setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Der wichtigste ist dein Alter bei Vertragsabschluss. Jüngere Menschen zahlen weniger, weil das Risiko einer langen Krankheit statistisch geringer ist. Auch dein Beruf spielt eine Rolle. Menschen in körperlich anstrengenden Berufen haben ein höheres Risiko, arbeitsunfähig zu werden, und zahlen entsprechend mehr.

Ein weiterer Faktor ist die Höhe des vereinbarten Tagegeldes. Je höher die tägliche Auszahlung, desto höher der Beitrag. Auch die Dauer der Leistungszahlung beeinflusst den Preis. Es gibt Tarife, die nur für ein Jahr zahlen, und solche, die bis zum Renteneintritt leisten. Letztere sind deutlich teurer, bieten aber auch mehr Sicherheit.

Beim Wechsel solltest du beachten, dass der neue Versicherer keine Wechselgebühr erheben darf. Die Kosten für den neuen Vertrag bestehen ausschließlich aus den laufenden Beiträgen. Allerdings kann der neue Tarif teurer sein als der alte, wenn du älter geworden bist oder sich dein Gesundheitszustand verschlechtert hat. Ein Wechsel lohnt sich also nicht immer finanziell, sondern vor allem dann, wenn die Leistungen besser sind.

Um die Kosten zu senken, kannst du eine Selbstbeteiligung vereinbaren. Das bedeutet, dass du die ersten Tage der Arbeitsunfähigkeit selbst überbrückst. Je länger die Karenzzeit, desto günstiger der Beitrag. Wenn du ein finanzielles Polster hast, kann das eine sinnvolle Option sein. Du solltest aber sicherstellen, dass du die Karenzzeit im Ernstfall auch wirklich überbrücken kannst.

Worauf du beim neuen Tarif unbedingt achten solltest

Die Definition der Arbeitsunfähigkeit ist das Herzstück eines jeden Krankentagegeldtarifs. Manche Versicherer zahlen nur, wenn du deinen Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Andere rechnen nach dem sogenannten abstrakten Arbeitsmarkt. Das bedeutet, du erhältst Leistungen, wenn du keinerlei Tätigkeit mehr nachgehen kannst, die deiner Ausbildung und Erfahrung entspricht. Für dich ist die für dich günstigere Variante die richtige.

Achte auf die Dauer des Leistungsbezugs. Es gibt Tarife mit einer Leistungsdauer von 12, 24 oder 36 Monaten. Manche zahlen sogar bis zum Eintritt in die Regelaltersrente. Gerade bei chronischen Erkrankungen kann eine lange Leistungsdauer entscheidend sein. Du willst schließlich nicht nach zwei Jahren ohne Einkommen dastehen, nur weil dein Vertrag ausgelaufen ist.

Prüfe, ob der Tarif eine sogenannte Nachmeldefrist enthält. Diese Frist besagt, wie lange du nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit Zeit hast, den Schaden zu melden. Üblich sind Fristen von einer Woche bis zu einem Monat. Wenn du die Frist versäumst, kann der Versicherer die Leistung kürzen oder verweigern. Ein großzügiges Nachmeldefrist ist daher ein Qualitätsmerkmal.

Ein weiteres Kriterium ist die Beitragsdynamik. Viele Tarife sehen eine jährliche Beitragserhöhung vor, ohne dass du etwas dafür tun musst. Das kann auf Dauer teuer werden. Es gibt aber auch Tarife, bei denen du auf die Dynamik verzichten kannst. Überlege genau, ob du die jährliche Erhöhung möchtest oder ob du lieber einen stabilen Beitrag planen willst.

Typische Fehler beim Krankentagegeld wechseln

Ein häufiger Fehler ist der Wechsel ohne vorherige Gesundheitsprüfung. Du solltest niemals deinen alten Vertrag kündigen, bevor der neue Versicherer dich nicht schriftlich angenommen hat. Wenn der neue Versicherer dich ablehnt oder nur mit Zuschlag nimmt, stehst du ohne Schutz da. Der alte Vertrag ist dann weg und du musst unter Umständen mit schlechteren Konditionen einen neuen Abschluss suchen.

Viele vergessen auch, die Kündigungsfrist des alten Vertrags zu beachten. Wenn du die Frist verpasst, verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr. Das bedeutet, du zahlst doppelt, wenn der neue Vertrag schon begonnen hat. Ein sauberer Wechsel erfordert also eine genaue Terminplanung. Setze dir am besten eine Erinnerung im Kalender, wenn du den Wechsel angehen möchtest.

Ein weiterer Fehler ist der Fokus auf den niedrigsten Beitrag. Ein billiger Tarif kann im Leistungsfall teuer werden, wenn er nur eine kurze Leistungsdauer hat oder die Arbeitsunfähigkeit eng definiert. Vergleiche nicht nur die Preise, sondern auch die Bedingungen. Ein mittlerer Beitrag mit guten Leistungen ist oft die bessere Wahl als der absolute Billigtarif.

Schließlich solltest du nicht vergessen, deine Angaben zur Gesundheit wahrheitsgemäß zu machen. Wenn du eine Vorerkrankung verschweigst, kann der Versicherer im Leistungsfall den Vertrag anfechten. Das führt nicht nur zur Rückzahlung der Leistungen, sondern kann auch eine Strafanzeige wegen Betrugs nach sich ziehen. Ehrlichkeit ist also nicht nur eine Tugend, sondern auch eine rechtliche Pflicht.

So findest du den passenden Tarif für deine Situation

Bevor du mit dem Vergleich beginnst, solltest du deinen tatsächlichen Bedarf ermitteln. Rechne deine monatlichen Fixkosten zusammen, also Miete, Versicherungen, Lebensmittel und andere regelmäßige Ausgaben. Ziehe davon das Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse ab, wenn du Anspruch darauf hast. Die Differenz ist deine Absicherungslücke, die du mit dem Krankentagegeld schließen solltest.

Nutze für den Vergleich unabhängige Online-Rechner oder wende dich an einen Versicherungsmakler. Ein Makler ist verpflichtet, mehrere Anbieter zu vergleichen und dir den besten Tarif zu empfehlen. Achte darauf, dass der Makler nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden ist. Nur so kannst du sicher sein, dass er wirklich das gesamte Angebot im Blick hat.

Bei der Auswahl des Tarifs solltest du auf die Finanzstärke des Versicherers achten. Die Rating-Agenturen wie Standard & Poor's oder Moody's bewerten die Zahlungsfähigkeit von Versicherern. Ein Unternehmen mit einem guten Rating ist eher in der Lage, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seine Leistungen zu erbringen. Die Bewertungen findest du im Internet oder fragst du direkt beim Versicherer nach.

Lass dir von jedem Anbieter ein schriftliches Angebot geben. Vergleiche nicht nur die Beiträge, sondern auch die Vertragsbedingungen im Detail. Achte auf die Definition der Arbeitsunfähigkeit, die Leistungsdauer und die Karenzzeiten. Wenn du unsicher bist, hole dir eine zweite Meinung von einem unabhängigen Experten ein. Das kostet vielleicht etwas, kann dir aber im Ernstfall viel Ärger ersparen.

Dein Fahrplan: In 5 Schritten zum neuen Krankentagegeld

Der erste Schritt ist die Bestandsaufnahme. Nimm deinen aktuellen Vertrag zur Hand und prüfe die Leistungen. Wie hoch ist das Tagegeld? Wie lange wird gezahlt? Gibt es Ausschlüsse für bestimmte Erkrankungen? Notiere dir alle Punkte, die dir nicht gefallen oder die du verbessern möchtest.

Im zweiten Schritt ermittelst du deinen Bedarf. Berechne deine monatlichen Ausgaben und ziehe das Krankengeld ab. Überlege auch, ob du eine Karenzzeit einplanen kannst. Wenn du ein finanzielles Polster hast, kannst du eine längere Karenzzeit wählen und so Beiträge sparen. Setze dir ein klares Ziel, wie hoch dein tägliches Krankentagegeld sein soll.

Der dritte Schritt ist die Angebotsphase. Fordere von mehreren Versicherern oder über einen Makler Vergleichsangebote an. Achte darauf, dass alle Angebote auf denselben Angaben basieren, also gleiche Leistungsdauer, gleiche Karenzzeit und gleiches Tagegeld. Nur so sind die Preise wirklich vergleichbar.

Im vierten Schritt stellst du den Antrag beim neuen Versicherer. Fülle den Gesundheitsfragebogen sorgfältig und wahrheitsgemäß aus. Warte die Annahme ab, bevor du den alten Vertrag kündigst. Wenn der neue Versicherer einen Risikozuschlag verlangt, kannst du immer noch entscheiden, ob du den Vertrag annimmst oder doch beim alten bleibst.

Der fünfte Schritt ist die Kündigung des alten Vertrags. Reiche die Kündigung fristgerecht ein und bewahre den Nachweis auf. Achte darauf, dass der neue Vertrag nahtlos an den alten anschließt, um eine Lücke im Versicherungsschutz zu vermeiden. Nach der Kündigung erhältst du eine Bestätigung vom alten Versicherer und kannst beruhigt sein, dass du optimal abgesichert bist.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Ist dein aktueller Tarif älter als fünf Jahre?
Kannst du die Beiträge bei langer Krankheit stemmen?
Weißt du, wie hoch deine private Absicherungslücke ist?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Nein, ein Wechsel ist nur zum Ende der Beitragsperiode möglich, meist zum 31. Dezember. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate. Du musst also spätestens Ende September die Kündigung eingereicht haben.

Wenn du deinen alten Vertrag seit mindestens fünf Jahren hältst, kann der neue Versicherer auf die Wartezeit verzichten. Das ist ein großer Vorteil, denn du bist sofort nach Vertragsbeginn voll abgesichert.

Ja, der neue Versicherer wird dich nach deinem Gesundheitszustand fragen. Das ist notwendig, um das Risiko einzuschätzen. Wenn du in den letzten Jahren erkrankt warst, kann das zu einem Risikozuschlag führen.

Das kommt auf die Umstände an. Der neue Tarif kann teurer sein, weil du älter bist. Ein Wechsel lohnt sich aber trotzdem, wenn der neue Tarif deutlich bessere Leistungen bietet, zum Beispiel eine längere Leistungsdauer.

Das Krankengeld zahlt die gesetzliche Krankenkasse und ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Das Krankentagegeld ist eine private Versicherung, die du selbst abschließt. Sie zahlt unabhängig von der Krankenkasse und kann das Krankengeld ergänzen oder ersetzen.

Das Krankentagegeld sollte deine Fixkosten decken. Rechne deine monatlichen Ausgaben zusammen und ziehe das Krankengeld der Krankenkasse ab. Die Differenz ist der Betrag, den du pro Monat benötigst. Teile diesen durch 30, um das tägliche Tagegeld zu ermitteln.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.