StudySmarter

Ratgeber · Versicherung

Grundfähigkeits­versicherung: Wann zahlt sie wirklich?

Die Grundfähigkeits­versicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Fähigkeiten verlierst. Entscheidend ist nicht, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst, sondern ob eine versicherte Grundfähigkeit nachweislich ausgefallen ist.

11 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die Versicherung leistet bei Verlust von Fähigkeiten wie Sehen, Sprechen oder dem Gebrauch der Hände, unabhängig von deiner beruflichen Situation.
  • Der Ausfall muss in der Regel für einen Prognosezeitraum von mindestens 6 Monaten ärztlich bestätigt sein.
  • Psychische Erkrankungen sind oft nur über Zusatzbausteine abgesichert und an strenge Bedingungen geknüpft.
  • Eine Grundfähigkeitsversicherung ist meist günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, bietet aber deutlich weniger Schutz.

01 · Grundlagen

Was ist eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine private Absicherung, die eine vereinbarte Rente zahlt, wenn du grundlegende Fähigkeiten verlierst. Anders als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung spielt deine konkrete berufliche Tätigkeit für den Leistungsfall keine Rolle.

Die versicherten Fähigkeiten stehen in einem Katalog in deinen Vertragsbedingungen. Dazu gehören elementare Fähigkeiten wie Sehen, Hören, Sprechen oder der Gebrauch der Hände. Viele Anbieter versichern auch berufsspezifische Tätigkeiten wie Bildschirmarbeit oder das Bedienen einer Tastatur.

Der Verlust einer Fähigkeit muss durch ein medizinisches Gutachten nachgewiesen werden. Ob du weiterhin arbeiten kannst, ist für die Leistung unerheblich. Bei vielen Versicherern bekommst du zudem eine Rente, wenn du pflegebedürftig wirst. Ab welchem Pflegegrad die Versicherung zahlt, hängt von deinem Tarif ab.

Die Grundfähigkeitsversicherung leistet unabhängig davon, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine private Versicherung, die eine monatliche Rente oder Einmalzahlung leistet, wenn du bestimmte körperliche oder geistige Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören, Sprechen oder den Gebrauch der Hände verlierst.

Der Verlust muss durch ein medizinisches Gutachten nachgewiesen werden. Ob du weiterhin arbeiten kannst, ist für die Leistung unerheblich.

02 · Was gilt

Wann zahlt die Grundfähigkeits­versicherung?

Der Leistungsfall tritt ein, wenn eine versicherte Grundfähigkeit vollständig und für einen bestimmten Zeitraum ausfällt. Die genauen Bedingungen unterscheiden sich je nach Vertrag und Fähigkeitenkatalog.

Ein teilweiser Verlust reicht nicht aus. Wenn du zum Beispiel deinen Arm nach einem Sturz nur eingeschränkt bewegen kannst, ist die Grundfähigkeit nicht vollständig verloren. Die Versicherung zahlt dann nicht, auch wenn du deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Manche Versicherer unterscheiden zwischen zwei Fähigkeitenkatalogen. Bei einigen Tarifen muss eine Grundfähigkeit aus dem Katalog A oder mehrere aus dem Katalog B vollständig ausfallen. Andere Anbieter verzichten auf diese Unterscheidung und leisten bereits beim Verlust einer einzigen versicherten Fähigkeit.

Der vollständige Verlust einer versicherten Grundfähigkeit ist die zentrale Voraussetzung für die Rentenzahlung.

Da zahlt sie

·Vollständiger Verlust des Sehvermögens auf beiden Augen
·Verlust der Fähigkeit zu sprechen
·Vollständiger Verlust des Gebrauchs einer Hand
·Pflegebedürftigkeit ab einem im Vertrag definierten Pflegegrad
·Verlust des eigenverantwortlichen Handelns durch Demenz

Da zahlt sie nicht

·Teilweiser Verlust einer Fähigkeit, zum Beispiel eine eingeschränkte Bewegung des Arms
·Berufsunfähigkeit ohne Verlust einer versicherten Grundfähigkeit
·Leichte psychische Beeinträchtigungen wie vorübergehende Konzentrationsprobleme
·Angeborene Krankheiten, die vor Vertragsbeginn bestanden
·Arbeitsunfähigkeit wegen einer Erkältung oder eines Knochenbruchs

03 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung oder Berufsunfähigkeits­versicherung?

Beide Versicherungen zahlen eine monatliche Rente, aber die Voraussetzungen sind grundverschieden. Die BU leistet ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf, die Grundfähigkeitsversicherung nur bei Verlust bestimmter Fähigkeiten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist an deine konkrete berufliche Tätigkeit gekoppelt. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt dagegen auch dann, wenn du deinen Beruf trotz des Verlusts noch ausüben kannst. Das kann ein Vorteil sein, wenn du in einem körperlich anstrengenden Beruf arbeitest und eine bestimmte Fähigkeit verlierst.

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. In der Grundfähigkeitsversicherung sind sie nur sehr eingeschränkt abgesichert. Die BU leistet hier deutlich umfassender. Dafür ist die Grundfähigkeitsversicherung in der Regel günstiger und die Gesundheitsprüfung oft einfacher.

Die BU leistet ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf, die Grundfähigkeitsversicherung nur bei Verlust bestimmter Fähigkeiten.

Unterschiede zwischen Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
Leistungs­auslöserVerlust einer versicherten GrundfähigkeitBerufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf
Bezug zum BerufUnabhängig von der beruflichen TätigkeitDirekt an die zuletzt ausgeübte Tätigkeit gekoppelt
Psychische ErkrankungenNur sehr schwere Fälle oder über ZusatzbausteineHäufigste Ursache für Leistungen
BeitragshöheIn der Regel günstigerIn der Regel teurer
Gesundheits­prüfungOft einfacher, auch bei VorerkrankungenStrenger, viele Anträge scheitern

04 · Checkliste

Welche Grundfähigkeiten sind versichert?

Die versicherten Fähigkeiten stehen im Fähigkeitenkatalog deines Vertrags. Die meisten Anbieter versichern elementare Fähigkeiten wie Sehen, Hören und Sprechen, viele auch berufsspezifische Tätigkeiten.

Typische versicherte Grundfähigkeiten sind:

  • Sehen und Hören
  • Sprechen und Stehen
  • Gebrauch einer Hand, Greifen und Halten
  • Bücken oder Knien
  • Autofahren oder Fahrradfahren
  • Bildschirmarbeit oder Tastatur bedienen
  • Riechen und Schmecken
  • Ein- und Ausstieg aus Fahrzeugen

Welche Fähigkeiten genau versichert sind und ab wann sie als verloren gelten, unterscheidet sich je nach Anbieter. Prüfe den Fähigkeitenkatalog deines Vertrags sorgfältig, bevor du abschließt.

Versichere nur Fähigkeiten, die du für deinen Beruf tatsächlich brauchst.

Typische versicherte Grundfähigkeiten

01

Sehen und Hören

02

Sprechen und Stehen

03

Gebrauch einer Hand, Greifen und Halten

04

Bücken oder Knien

05

Autofahren oder Fahrradfahren

06

Bildschirmarbeit oder Tastatur bedienen

07

Riechen und Schmecken

08

Ein- und Ausstieg aus Fahrzeugen

05 · Im Vertrag

Psychische Erkrankungen: Wann zahlt die Versicherung?

Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit, aber in der Grundfähigkeitsversicherung nur eingeschränkt abgesichert. Viele Verträge verlangen, dass du deinen Alltag nicht mehr bewältigen kannst.

Schwere psychische Erkrankungen wie Schizophrenie oder schwere Depressionen sind oft versichert. Der Leistungsfall tritt aber erst ein, wenn du alltägliche Aufgaben wie Essen zubereiten oder Termine vereinbaren nicht mehr schaffst. Konzentrations- und Gedächtnisverlust sind nur eingeschränkt geschützt.

Ein Beispiel: Du kannst als Mathematiklehrer keine komplexen Rechenaufgaben mehr lösen, weil du dich nach einem Schlaganfall schlechter konzentrieren kannst. Du bist vermutlich berufsunfähig, bekommst aber keine Rente aus der Grundfähigkeitsversicherung, weil du deinen Alltag noch bewältigen kannst.

Psychische Erkrankungen sind in der Grundfähigkeitsversicherung nur bei sehr schweren Verläufen abgesichert.

Absicherung der Psyche in der Grundfähigkeitsversicherung

Schwere DepressionenOft versichertNur wenn du alltägliche Aufgaben wie Essen zubereiten oder Termine vereinbaren nicht mehr schaffst.
SchizophrenieOft versichertGilt als schwere psychische Erkrankung und kann den Leistungsfall auslösen.
Konzentrations- und GedächtnisverlustEingeschränktDu bist nur geschützt, wenn du deinen Alltag nicht mehr bewältigen kannst, nicht schon bei beruflichen Einschränkungen.
Zusatzbaustein PsycheGegen AufpreisManche Versicherer zahlen, wenn du wegen einer psychischen Erkrankung weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kannst.
ArbeitsunfähigkeitsklauselGegen AufpreisLeistet bei längerer Krankschreibung wegen Psyche, auch ohne Verlust einer Grundfähigkeit.

06 · Schritt für Schritt

Wie lange müssen deine Fähigkeiten ausfallen?

Ein kurzer Ausfall reicht nicht aus. Die Versicherer verlangen einen Prognosezeitraum, in dem die Fähigkeit voraussichtlich vollständig ausfällt.

Ein kurzer Ausfall reicht nicht aus. Die Versicherer verlangen einen Prognosezeitraum, in dem die Fähigkeit voraussichtlich vollständig ausfällt.

Marktüblich ist ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten, in dem die Grundfähigkeit vollständig ausfällt. Manche Verträge verlangen bis zu 12 Monate. Ein dauerhafter Verlust ist nicht erforderlich.

Der Ablauf ist in der Regel so:

Der Prognosezeitraum beträgt in der Regel mindestens 6 Monate, manche Verträge verlangen bis zu 12 Monate.

01

Verlust der Fähigkeit

Du verlierst eine versicherte Grundfähigkeit vollständig, zum Beispiel durch einen Unfall oder eine Krankheit.

02

Ärztliche Prognose

Ein Arzt bestätigt, dass der Ausfall voraussichtlich mindestens 6 Monate andauern wird. Manche Verträge verlangen bis zu 12 Monate.

03

Medizinisches Gutachten

Der Versicherer prüft den Verlust anhand eines Gutachtens und der Versicherungsbedingungen.

04

Leistungsentscheidung

Bei bestätigtem Leistungsfall zahlt die Versicherung die vereinbarte monatliche Rente, rückwirkend ab dem Zeitpunkt des Verlusts.

07 · Fehler vermeiden

Gesundheits­fragen und Gesundheits­prüfung

Vor Vertragsabschluss musst du Gesundheitsfragen beantworten. Die Grundfähigkeitsversicherung ist hier oft großzügiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung, aber falsche Angaben können den Schutz kosten.

Vor Vertragsabschluss musst du Gesundheitsfragen beantworten. Die Grundfähigkeitsversicherung ist hier oft großzügiger als die Berufsunfähigkeitsversicherung, aber falsche Angaben können den Schutz kosten.

Beantworte alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig. Wenn du Vorerkrankungen verschweigst, riskierst du den Verlust des Versicherungsschutzes. Der Versicherer kann im Leistungsfall die Zahlung verweigern oder den Vertrag rückwirkend anfechten.

Prüfe, ob eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist. Das ist wichtig, wenn sich dein Einkommen oder deine Lebenssituation ändert. Lass dich bei Unsicherheiten von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten.

Verschweige keine Vorerkrankungen, auch wenn du befürchtest, abgelehnt zu werden.

Fehler bei der Gesundheitsprüfung vermeiden

·Verschweige keine Vorerkrankungen, auch wenn du befürchtest, abgelehnt zu werden.
·Beantworte alle Fragen wahrheitsgemäß und vollständig, sonst riskierst du den Verlust des Versicherungsschutzes.
·Prüfe, ob eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich ist.
·Lass dich bei Unsicherheiten von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten.

08 · Im Vertrag

Nachversicherungs­garantie und Arbeitskraft absichern

Mit einer Nachversicherungsgarantie kannst du deine Rente später erhöhen, ohne erneut Gesundheitsfragen zu beantworten. Das ist wichtig, wenn sich dein Einkommen oder deine Lebenssituation ändert.

Bei Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltserhöhung kannst du die Rente ohne Gesundheitsprüfung aufstocken. Setze deine Rente auf mindestens 80 Prozent deines Nettoeinkommens, um deine Arbeitskraft angemessen abzusichern.

Für Kinder ist die Grundfähigkeitsversicherung als Vorstufe zur BU relevant. Du kannst sie später oft ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umwandeln. Das ist ein Vorteil, weil viele Anträge später an der Gesundheitsprüfung scheitern.

Setze deine Rente auf mindestens 80 Prozent deines Nettoeinkommens.

Nachversicherungsgarantie in der Grundfähigkeitsversicherung

Anlassbezogene ErhöhungOhne GesundheitsprüfungBei Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltserhöhung kannst du die Rente aufstocken.
Arbeitskraft als MaßstabEmpfehlungSetze deine Rente auf mindestens 80 Prozent deines Nettoeinkommens, um deine Arbeitskraft angemessen abzusichern.
Umwandlung in BUFür Kinder relevantEine Grundfähigkeitsversicherung für Kinder kann später oft ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden.

09 · Was gilt

Für welche Berufsgruppen lohnt sich die Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung ist vor allem für Menschen interessant, die körperlich arbeiten und keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Für Büroangestellte ist sie meist die schlechtere Wahl.

Für Büroangestellte ist sie meist die schlechtere Wahl.

Eher sinnvoll ist sie für Handwerker und körperlich tätige Personen. Auch Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen, die keine BU bekommen, profitieren von der oft einfacheren Gesundheitsprüfung. Für Kinder ab sechs Monaten kann sie als Vorstufe zur BU dienen.

Eher nicht sinnvoll ist sie für Büroangestellte ohne körperliche Belastung. Wer eine BU zu annehmbaren Konditionen bekommt, sollte diese bevorzugen. Auch wer vor allem psychische Erkrankungen absichern will, ist mit einer BU besser beraten.

Die Grundfähigkeitsversicherung lohnt sich vor allem für körperlich tätige Menschen ohne Zugang zur BU.

Eher sinnvoll

·Handwerker und körperlich tätige Personen
·Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen, die keine BU bekommen
·Kinder ab sechs Monaten als Vorstufe zur BU
·Personen mit kleinem Budget, die zumindest einen Basisschutz wollen

Eher nicht sinnvoll

·Büroangestellte ohne körperliche Belastung
·Personen, die eine BU zu annehmbaren Konditionen bekommen
·Menschen, die vor allem psychische Erkrankungen absichern wollen
·Alle, die einen umfassenden Schutz für ihre Arbeitskraft suchen

10 · Checkliste

Tarifvergleich: Worauf du achten solltest

Die Bedingungen der Grundfähigkeitsversicherung sind nicht standardisiert. Ein Vergleich lohnt sich, weil sich Fähigkeitenkataloge, Prognosezeiträume und Zusatzbausteine stark unterscheiden.

Prüfe diese Kriterien, bevor du einen Vertrag abschließt:

  • Welche Grundfähigkeiten sind im Fähigkeitenkatalog enthalten?
  • Gilt ein Prognosezeitraum von 6 oder 12 Monaten?
  • Sind psychische Erkrankungen über Zusatzbausteine abgesichert?
  • Ab welchem Pflegegrad zahlt die Versicherung bei Pflegebedürftigkeit?
  • Gibt es eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung?
  • Kann der Vertrag später in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden?
  • Wie hoch ist die monatliche Rente im Verhältnis zum Beitrag?

Lass dich von einem unabhängigen Versicherungsmakler beraten. Er kann die Bedingungen verschiedener Anbieter vergleichen und dir sagen, welcher Tarif zu deiner Situation passt.

Ein Tarifvergleich lohnt sich, weil die Bedingungen der Grundfähigkeitsversicherung nicht standardisiert sind.

Kriterien für den Tarifvergleich

01

Welche Grundfähigkeiten sind im Fähigkeitenkatalog enthalten?

02

Gilt ein Prognosezeitraum von 6 oder 12 Monaten?

03

Sind psychische Erkrankungen über Zusatzbausteine abgesichert?

04

Ab welchem Pflegegrad zahlt die Versicherung bei Pflegebedürftigkeit?

05

Gibt es eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung?

06

Kann der Vertrag später in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden?

07

Wie hoch ist die monatliche Rente im Verhältnis zum Beitrag?

11 · Was gilt

Gesetzliche Erwerbsminderungs­rente als Alternative

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn du aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kannst. Die Hürden sind hoch, aber sie ist eine wichtige Grundabsicherung.

Die volle Erwerbsminderungsrente bekommst du, wenn du arbeitsfähig weniger als 3 Stunden pro Tag bist. Die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren muss erfüllt sein. Außerdem musst du in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge gezahlt haben.

Die teilweise Erwerbsminderungsrente zahlt, wenn du arbeitsfähig zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag bist. Wer noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten kann, bekommt keine Erwerbsminderungsrente. Die Wartezeit von 5 Jahren ist auch hier Voraussetzung.

Die volle Erwerbsminderungsrente setzt voraus, dass du weniger als 3 Stunden pro Tag arbeitsfähig bist.

Du bist arbeitsfähig weniger als 3 Stunden pro Tag

Teilweise Erwerbsminderungsrente

·Du bist arbeitsfähig zwischen 3 und 6 Stunden pro Tag
·Du kannst noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten

Häufige Fragen

Fragen zu Grundfähigkeits­versicherung

Versicherung

Mehr zu Versicherung

UnfallversicherungGrundfähigkeitsversicherungZahnzusatzversicherung wann zahlt dieGrundfähigkeitsversicherung wechselnGrundfähigkeitsversicherung ab welchem AlterGrundfähigkeitsversicherung abstrakte VerweisungGrundfähigkeitsversicherung AusschlüsseGrundfähigkeitsversicherung Beitragsdynamik

Weiter mit Finanzen

Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.

Alle Finanz-Ratgeber
FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026