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Ratgeber · Versicherung

Grundfähigkeits­versicherung Höhe: So findest du die passende Rente

Die Höhe deiner Grundfähigkeits­versicherung entscheidet, wie gut du nach dem Verlust einer Fähigkeit abgesichert bist. Orientiere dich an deinen laufenden Kosten und deinem Einkommen, nicht an pauschalen Empfehlungen.

10 Kapitel · 14 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die monatliche Rente sollte deine Fixkosten decken und einen Puffer für Mehrbedarf enthalten.
  • Die Versicherung leistet unabhängig davon, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.
  • Je höher die Rente, desto teurer der Beitrag und desto strenger meist die Gesundheitsprüfung.
  • Eine Nachversicherungsgarantie erlaubt spätere Erhöhungen ohne erneute Gesundheitsprüfung.

01 · Grundlagen

Was ist die Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine monatliche Rente, wenn du eine versicherte körperliche oder geistige Fähigkeit verlierst oder stark einschränkst. Anders als die Berufsunfähigkeitsversicherung prüft sie nicht, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.

Versichert sind körperliche Grundfähigkeiten wie der Gebrauch einer Hand, das Heben und Tragen, Knien oder Bücken sowie das Sehen, Hören und Sprechen. Mitversichert sind bei einigen Tarifen auch der Tastsinn sowie das Riechen und Schmecken. Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du weiterhin arbeiten kannst.

Der Prognosezeitraum, also der Zeitraum, in dem du deine versicherte Grundfähigkeit verloren hast oder voraussichtlich verlieren wirst, beträgt bei vielen Tarifen nur 6 Monate. Das bedeutet: Die Einschränkung muss voraussichtlich mindestens 6 Monate bestehen, bevor die Rente gezahlt wird.

Für Studierende kann die Grundfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Absicherung sein, wenn der Zugang zur Berufsunfähigkeitsversicherung durch Vorerkrankungen erschwert ist. Sie sichert elementare Fähigkeiten ab, die du im Alltag und später im Beruf brauchst.

Eine private Versicherung, die eine monatliche Rente zahlt, wenn du eine versicherte Grundfähigkeit wie Sehen, Hören, Sprechen, Gehen oder den Gebrauch einer Hand verlierst oder erheblich einschränkst.

Der Leistungsfall tritt unabhängig von deiner beruflichen Tätigkeit ein. Entscheidend ist allein der Verlust oder die Einschränkung der versicherten Fähigkeit.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine private Versicherung, die eine monatliche Rente zahlt, wenn du eine versicherte Grundfähigkeit wie Sehen, Hören, Sprechen, Gehen oder den Gebrauch einer Hand verlierst oder erheblich einschränkst.

Der Leistungsfall tritt unabhängig von deiner beruflichen Tätigkeit ein. Entscheidend ist allein der Verlust oder die Einschränkung der versicherten Fähigkeit.

02 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung oder Berufsunfähigkeits­versicherung: Was passt zu dir?

Beide Versicherungen sichern dein Einkommen ab, setzen aber an unterschiedlichen Punkten an. Der Vergleich hilft dir, die für deine Situation passende Absicherung zu wählen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit im zuletzt ausgeübten Beruf. Sie prüft also, ob du deinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kannst. Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt dagegen unabhängig von deiner beruflichen Tätigkeit, sobald eine versicherte Fähigkeit verloren geht oder stark eingeschränkt ist.

Für körperlich oder handwerklich tätige Berufsgruppen ist die Grundfähigkeitsversicherung in der Regel die preiswertere Alternative. Für kaufmännische und akademische Berufe ist die Berufsunfähigkeitsversicherung oft die passendere Wahl, weil sie den konkreten Beruf absichert.

Als Studierende oder Student hast du den Vorteil, dass du beide Versicherungen meist noch zu günstigen Konditionen abschließen kannst. Überlege, ob du eher deine Arbeitskraft oder deine elementaren Fähigkeiten absichern möchtest.

Grundfähigkeitsversicherung: Leistungsauslöser ist der Verlust oder die Einschränkung einer versicherten Grundfähigkeit. Die Leistung erfolgt unabhängig davon, ob du weiter arbeiten kannst. Besonders geeignet für körperlich oder handwerklich tätige Berufsgruppen. In der Regel preiswerter als die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Leistungsauslöser ist Berufsunfähigkeit ab 50 Prozent im zuletzt ausgeübten Beruf. Die Leistung erfolgt nur bei Aufgabe oder starker Einschränkung der beruflichen Tätigkeit. Besonders geeignet für kaufmännische und akademische Berufe. Im Normalfall teurer als die Grundfähigkeitsversicherung.

Unterschiede zwischen Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
Leistungs­auslöserVerlust oder Einschränkung einer versicherten GrundfähigkeitBerufsunfähigkeit ab 50 Prozent im zuletzt ausgeübten Beruf
Bezug zum BerufLeistung unabhängig davon, ob du weiter arbeiten kannstLeistung nur bei Aufgabe oder starker Einschränkung der beruflichen Tätigkeit
ZielgruppeBesonders für körperlich oder handwerklich tätige BerufsgruppenMenschen, die ihre Arbeitskraft absichern möchten
BeitragshöheIn der Regel günstiger, vor allem bei körperlichen BerufenIm Normalfall teurer, abhängig vom Beruf und Gesundheitszustand

03 · Was gilt

Welche Grundfähigkeiten sind versichert?

Der Versicherungsschutz hängt von den vereinbarten Bausteinen ab. Ein Grundstock an körperlichen Fähigkeiten ist meist enthalten, weitere Fähigkeiten kannst du ergänzen.

Der Versicherungsschutz hängt von den vereinbarten Bausteinen ab. Ein Grundstock an körperlichen Fähigkeiten ist meist enthalten, weitere Fähigkeiten kannst du ergänzen.

Typischerweise versichert sind Sehen, Hören, Sprechen, der Gebrauch einer Hand, der Gebrauch eines Arms, Heben und Tragen, Knien oder Bücken, Gehen, Stehen, Sitzen und Treppensteigen. Bei einigen Tarifen kommen Tastsinn, Riechen und Schmecken sowie der Gleichgewichtssinn hinzu.

Über Zusatzbausteine kannst du geistige Fähigkeiten wie die geistige Leistungsfähigkeit, eigenverantwortliches Handeln, Demenz, Schizophrenie oder schwere Depressionen absichern. Auch Fähigkeiten wie Autofahren, die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, Fahrradfahren oder berufsspezifische Fähigkeiten wie Büroarbeit oder Zupacken sind oft nur über Zusatzbausteine versicherbar.

Für Studierende kann der Einschluss von geistigen Fähigkeiten sinnvoll sein, da psychische Erkrankungen in dieser Lebensphase häufig auftreten. Prüfe genau, welche Fähigkeiten im Basisschutz enthalten sind und welche du ergänzen musst.

Typischerweise versichert: Sehen, Hören, Sprechen, Gebrauch einer Hand, Gebrauch eines Arms, Heben und Tragen, Knien oder Bücken, Gehen, Stehen, Sitzen, Treppensteigen, Tastsinn, Riechen und Schmecken, Gleichgewichtssinn.

Nur über Zusatzbausteine: Geistige Leistungsfähigkeit, eigenverantwortliches Handeln, Demenz, Schizophrenie, schwere Depression, Autofahren (PKW), Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, Fahrradfahren, berufsspezifische Fähigkeiten wie Büroarbeit oder Zupacken.

Typischerweise versichert

·Sehen
·Hören
·Sprechen
·Gebrauch einer Hand
·Gebrauch eines Arms
·Heben und Tragen
·Knien oder Bücken
·Gehen
·Stehen
·Sitzen
·Treppensteigen
·Tastsinn
·Riechen und Schmecken
·Gleichgewichtssinn

Nur über Zusatzbausteine

·Geistige Leistungsfähigkeit
·Eigenverantwortliches Handeln
·Demenz
·Schizophrenie
·Schwere Depression
·Autofahren (PKW)
·Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs
·Fahrradfahren
·Berufsspezifische Fähigkeiten wie Büroarbeit oder Zupacken

04 · Kosten

Wie hoch sollte die monatliche Rente sein?

Die Rentenhöhe ist deine zentrale Stellschraube. Sie sollte so gewählt sein, dass du deinen Lebensstandard halten kannst, wenn eine Grundfähigkeit wegfällt.

Die Rentenhöhe ist deine zentrale Stellschraube. Sie sollte so gewählt sein, dass du deinen Lebensstandard halten kannst, wenn eine Grundfähigkeit wegfällt.

Als Untergrenze solltest du deine Fixkosten decken. Dazu zählen Miete, Strom, Internet, Versicherungen und Lebensmittel. Eine Orientierung von etwa 60 bis 70 Prozent deines Nettoeinkommens ist ein sinnvoller Ausgangspunkt.

Empfohlen wird eine Absicherung von etwa 80 Prozent des Nettoeinkommens. Damit kannst du deinen Lebensstandard weitgehend halten. Bis 100 Prozent des Nettoeinkommens sind sinnvoll, wenn du mit zusätzlichen Kosten rechnest.

Bedenke: Mit dem Verlust einer Grundfähigkeit können zusätzliche Kosten entstehen, etwa für Umbauten, Hilfsmittel oder Unterstützung im Alltag. Plane diesen Mehrbedarf bei der Rentenhöhe ein.

Untergrenze: Fixkosten decken, ca. 60 bis 70 Prozent des Nettoeinkommens.

Empfohlene Absicherung: ca. 80 Prozent des Nettoeinkommens.

Obergrenze: inklusive Mehrbedarf bis 100 Prozent des Nettoeinkommens.

Bedenke: Mit dem Verlust einer Grundfähigkeit können zusätzliche Kosten entstehen, etwa für Umbauten, Hilfsmittel oder Unterstützung im Alltag.

Kurz erklärt

Empfohlene Absicherung

Orientierung für die Rentenhöhe

ca. 80 % des Nettoeinkommens

05 · Im Vertrag

Welche Rolle spielt die Gesundheits­prüfung?

Vor dem Abschluss musst du Fragen zu deinem Gesundheitszustand beantworten. Vorerkrankungen können die Höhe der Rente und den Beitrag beeinflussen.

Ein Fragebogen zu Vorerkrankungen und Beschwerden ist vor Vertragsabschluss auszufüllen. Der Versicherer bewertet dein Risiko anhand deiner Angaben und entscheidet über Annahme, Zuschläge oder Ausschlüsse.

Ein Abschluss ist bei Vorerkrankungen oft leichter möglich als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Das macht die Grundfähigkeitsversicherung für Studierende mit gesundheitlichen Vorbelastungen interessant.

Zu bestimmten Anlässen kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen. Diese Nachversicherungsgarantie ist besonders wertvoll, wenn sich dein Gesundheitszustand verschlechtert hat.

Gesundheitsfragen: Ein Fragebogen zu Vorerkrankungen und Beschwerden ist vor Vertragsabschluss auszufüllen.

Risikoprüfung: Der Versicherer bewertet dein Risiko anhand deiner Angaben und entscheidet über Annahme, Zuschläge oder Ausschlüsse.

Vorerkrankungen: Ein Abschluss ist bei Vorerkrankungen oft leichter möglich als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

Nachversicherungsgarantie: Zu bestimmten Anlässen kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

Gesundheitsprüfung und ihre Folgen

GesundheitsfragenPflichtEin Fragebogen zu Vorerkrankungen und Beschwerden ist vor Vertragsabschluss auszufüllen.
RisikoprüfungFolgeDer Versicherer bewertet dein Risiko anhand deiner Angaben und entscheidet über Annahme, Zuschläge oder Ausschlüsse.
VorerkrankungenChanceEin Abschluss ist bei Vorerkrankungen oft leichter möglich als bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
NachversicherungsgarantieOptionZu bestimmten Anlässen kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.

06 · Schritt für Schritt

So passt du die Höhe deiner Grundfähigkeits­versicherung an

Deine Lebenssituation ändert sich, und damit auch dein Absicherungsbedarf. Die Nachversicherungsgarantie und weitere Optionen geben dir Flexibilität.

Wähle beim Abschluss eine Rente, die zu deinem aktuellen Einkommen und deinen Fixkosten passt. Als Studierende oder Student hast du oft noch ein geringes Einkommen, aber dein Bedarf wird nach dem Berufseinstieg steigen.

Bei Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltserhöhung oder Immobilienkauf kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung anheben. Nutze diese Anlässe, um deine Absicherung an dein neues Leben anzupassen.

Eine Dynamik erhöht Rente und Beitrag jährlich um einen festen Prozentsatz, ohne dass du aktiv werden musst. Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ein Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich.

Wähle beim Abschluss eine Rente, die zu deinem aktuellen Einkommen und deinen Fixkosten passt.

Anlässe für Erhöhungen nutzen: Bei Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltserhöhung oder Immobilienkauf kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung anheben.

Dynamik vereinbaren: Eine Dynamik erhöht Rente und Beitrag jährlich um einen festen Prozentsatz, ohne dass du aktiv werden musst.

Wechsel in die BU prüfen: Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich.

01

Ausgangsrente festlegen

Wähle beim Abschluss eine Rente, die zu deinem aktuellen Einkommen und deinen Fixkosten passt.

02

Anlässe für Erhöhungen nutzen

Bei Heirat, Geburt eines Kindes, Gehaltserhöhung oder Immobilienkauf kannst du die Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung anheben.

03

Dynamik vereinbaren

Eine Dynamik erhöht Rente und Beitrag jährlich um einen festen Prozentsatz, ohne dass du aktiv werden musst.

04

Wechsel in die BU prüfen

Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung möglich.

07 · Checkliste

Für welche Berufsgruppen lohnt sich eine hohe Rente?

Nicht jeder Beruf ist gleich stark von körperlichen Einschränkungen bedroht. In körperlich geprägten Berufen ist eine ausreichend hohe Rente besonders wichtig.

Mechatroniker und Elektroinstallateure, Chemikanten, Maler und Lackierer sowie Dachdecker sind typische Berufsgruppen, für die die Grundfähigkeitsversicherung eine geeignete Absicherung darstellt. Auch Pflegekräfte und soziale Berufe profitieren von einer hohen Rente, weil körperliche Einschränkungen hier schnell existenzbedrohend werden.

Handwerker mit hoher körperlicher Belastung sollten die Rentenhöhe besonders sorgfältig kalkulieren. Berufseinsteiger ohne vollen Berufsunfähigkeitsschutz können mit der Grundfähigkeitsversicherung eine Lücke schließen.

Als Studierende oder Student in einem körperlich geprägten Studienfach solltest du frühzeitig eine ausreichend hohe Rente vereinbaren. Nach dem Berufseinstieg steigt dein Einkommen, und du kannst die Rente über die Nachversicherungsgarantie anpassen.

Mechatroniker und Elektroinstallateure, Chemikanten, Maler und Lackierer, Dachdecker, Pflegekräfte und soziale Berufe, Handwerker mit hoher körperlicher Belastung, Berufseinsteiger ohne vollen Berufsunfähigkeitsschutz.

Berufsgruppen mit besonderem Bedarf

01

Mechatroniker und Elektroinstallateure

02

Chemikanten

03

Maler und Lackierer

04

Dachdecker

05

Pflegekräfte und soziale Berufe

06

Handwerker mit hoher körperlicher Belastung

07

Berufseinsteiger ohne vollen Berufsunfähigkeitsschutz

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Wahl der Rentenhöhe

Eine zu niedrige Rente kann im Leistungsfall schnell zum Problem werden. Diese Fehler solltest du vermeiden.

Diese Fehler solltest du vermeiden.

Richte die Rente nicht nur an deinen aktuellen Fixkosten aus und ignoriere die Inflation. Was heute reicht, kann in zehn Jahren zu wenig sein. Plane auch den Mehrbedarf durch Hilfsmittel oder Umbauten nicht ein, der mit dem Verlust einer Grundfähigkeit entstehen kann.

Nutze die Nachversicherungsgarantie, wenn sich dein Einkommen erhöht hat. Viele Studierende vergessen, ihre Rente nach dem Berufseinstieg anzupassen. Setze die Rente nicht zu niedrig an, nur um Beiträge zu sparen.

Unterschätze psychische Erkrankungen als Leistungsfall nicht. Achte beim Vergleich nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die versicherten Grundfähigkeiten.

Rente nur an aktuellen Fixkosten ausrichten und Inflation ignorieren. Mehrbedarf durch Hilfsmittel oder Umbauten nicht einplanen. Nachversicherungsgarantie nicht nutzen, obwohl sich das Einkommen erhöht hat. Rente zu niedrig ansetzen, um Beiträge zu sparen. Psychische Erkrankungen als Leistungsfall unterschätzen. Nur auf den Preis achten und die versicherten Grundfähigkeiten nicht vergleichen.

Fehler bei der Festlegung der Rentenhöhe

·Rente nur an aktuellen Fixkosten ausrichten und Inflation ignorieren
·Mehrbedarf durch Hilfsmittel oder Umbauten nicht einplanen
·Nachversicherungsgarantie nicht nutzen, obwohl sich das Einkommen erhöht hat
·Rente zu niedrig ansetzen, um Beiträge zu sparen
·Psychische Erkrankungen als Leistungsfall unterschätzen
·Nur auf den Preis achten und die versicherten Grundfähigkeiten nicht vergleichen

09 · Hintergrund

Psychische Erkrankungen und die Rentenhöhe

Auch geistige Fähigkeiten können versichert werden. Der Verlust dieser Fähigkeiten kann dein Leben ähnlich stark beeinträchtigen wie eine körperliche Einschränkung.

Psychische Erkrankungen wie schwere Depressionen oder Schizophrenie können dazu führen, dass du deinen Alltag nicht mehr eigenverantwortlich bewältigen kannst. In der Grundfähigkeitsversicherung lassen sich geistige Fähigkeiten wie eigenverantwortliches Handeln oder die geistige Leistungsfähigkeit absichern.

Der Prognosezeitraum für psychische Erkrankungen beträgt bei einigen Tarifen mindestens 12 Monate, während er für körperliche Fähigkeiten oft bei 6 Monaten liegt. Das bedeutet: Die Einschränkung muss voraussichtlich mindestens 12 Monate bestehen, bevor die Rente gezahlt wird.

Wenn du in einem Studienfach mit hoher psychischer Belastung bist oder familiär vorbelastet, solltest du den Einschluss psychischer Erkrankungen ernsthaft prüfen. Die Rentenhöhe sollte dann so gewählt sein, dass du auch bei längerer Erkrankung deine Kosten decken kannst.

Psychische Erkrankungen wie schwere Depressionen oder Schizophrenie können dazu führen, dass du deinen Alltag nicht mehr eigenverantwortlich bewältigen kannst. In der Grundfähigkeitsversicherung lassen sich geistige Fähigkeiten wie eigenverantwortliches Handeln oder die geistige Leistungsfähigkeit absichern.

Der Prognosezeitraum für psychische Erkrankungen beträgt bei einigen Tarifen mindestens 12 Monate, während er für körperliche Fähigkeiten oft bei 6 Monaten liegt. Das bedeutet: Die Einschränkung muss voraussichtlich mindestens 12 Monate bestehen, bevor die Rente gezahlt wird.

Psychische Erkrankungen wie schwere Depressionen oder Schizophrenie können dazu führen, dass du deinen Alltag nicht mehr eigenverantwortlich bewältigen kannst. In der Grundfähigkeitsversicherung lassen sich geistige Fähigkeiten wie eigenverantwortliches Handeln oder die geistige Leistungsfähigkeit absichern.

Der Prognosezeitraum für psychische Erkrankungen beträgt bei einigen Tarifen mindestens 12 Monate, während er für körperliche Fähigkeiten oft bei 6 Monaten liegt. Das bedeutet: Die Einschränkung muss voraussichtlich mindestens 12 Monate bestehen, bevor die Rente gezahlt wird.

Wenn du in einem Beruf mit hoher psychischer Belastung arbeitest, solltest du die Höhe deiner Rente so wählen, dass sie auch bei einem Ausfall durch eine psychische Erkrankung deinen Lebensunterhalt sichert.

10 · Checkliste

Grundfähigkeits­versicherung Höhe im Tarifvergleich

Die Höhe der Rente ist nur ein Kriterium im Vergleich. Achte auch auf die versicherten Fähigkeiten, den Prognosezeitraum und die Nachversicherungsgarantie.

Die Höhe der Rente ist nur ein Kriterium im Vergleich. Achte auch auf die versicherten Fähigkeiten, den Prognosezeitraum und die Nachversicherungsgarantie.

Vergleiche die Höhe der monatlichen Rente im Leistungsfall und den Umfang der versicherten Grundfähigkeiten. Ein Tarif mit niedrigerem Beitrag kann weniger Fähigkeiten abdecken oder einen längeren Prognosezeitraum haben.

Achte auf einen Prognosezeitraum von 6 Monaten oder kürzer. Eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung ist besonders für Studierende wichtig, weil sich dein Einkommen nach dem Berufseinstieg deutlich erhöhen wird.

Prüfe die Option auf Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die Möglichkeit einer Dynamik und den Einschluss von psychischen Erkrankungen. Setze die Beitragshöhe ins Verhältnis zur Rente, um die Wirtschaftlichkeit zu beurteilen.

Höhe der monatlichen Rente im Leistungsfall, Umfang der versicherten Grundfähigkeiten, Prognosezeitraum von 6 Monaten oder kürzer, Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung, Option auf Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung, Möglichkeit einer Dynamik, Beitragshöhe im Verhältnis zur Rente, Einschluss von psychischen Erkrankungen.

Kriterien für den Tarifvergleich

01

Höhe der monatlichen Rente im Leistungsfall

02

Umfang der versicherten Grundfähigkeiten

03

Prognosezeitraum von 6 Monaten oder kürzer

04

Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung

05

Option auf Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung

06

Möglichkeit einer Dynamik

07

Beitragshöhe im Verhältnis zur Rente

08

Einschluss von psychischen Erkrankungen

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026