Einführung in das digitale Gesundheitswesen
Vermittlung von Grundlagen zur Digitalisierung und digitalen Transformation im Gesundheitswesen, einschließlich E-Health, Mobile Health, Big Data sowie ethischer Implikationen digitaler Systeme.
Der Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften an der Universität zu Lübeck richtet sich an Studierende, die verstehen wollen, wie Versorgungssysteme funktionieren, wo sie an ihre Grenzen stoßen und wie digitale Technologien Prozesse verbessern können. Lübeck verbindet dabei eine starke Life-Science- und Medizin-Tradition mit einem klaren Fokus auf digitale Gesundheitsanwendungen, was dem Studiengang ein eigenständiges Profil gibt.
Statt reiner Managementperspektive steht hier die wissenschaftliche Analyse von Versorgungsstrukturen im Mittelpunkt: Wie wirken Interventionen in der Praxis, wie lassen sich Daten aus dem Gesundheitswesen systematisch auswerten, und wie werden digitale Tools sinnvoll in bestehende Versorgungspfade integriert. Das macht den Studiengang besonders anschlussfähig an Forschung, Politikberatung und die wachsende Digital-Health-Branche.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, eröffnet er einen direkten Einstieg für Bachelorabsolvent:innen aus gesundheits-, sozial- oder naturwissenschaftlichen Studiengängen, die sich in Lübeck auf Versorgungsforschung und digitale Gesundheitsversorgung spezialisieren möchten.
24 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung von Grundlagen zur Digitalisierung und digitalen Transformation im Gesundheitswesen, einschließlich E-Health, Mobile Health, Big Data sowie ethischer Implikationen digitaler Systeme.
Einführung in grundlegende Konzepte der Informatik wie Algorithmen, Hardware, Software, Programmiersprachen und IT-Sicherheit mit Bezug zu Gesundheitsanwendungen.
Umfassende Vermittlung von Forschungsmethoden einschließlich klinischer Epidemiologie, qualitativer Forschung und statistischer Datenanalyse mit R.
Analyse sozialwissenschaftlicher Theorien zu Gesundheit und Krankheit, sozialer Determinanten, Gesundheitsförderung und Prävention mit Fokus auf systematische Literaturrecherche.
Vermittlung des MRC-Frameworks zur Entwicklung und Pilotierung komplexer Interventionen mit Schwerpunkt auf theoretische Grundlagen und methodische Herausforderungen.
Behandlung von Qualitätsdimensionen, Qualitätsindikatoren, Qualitätsmessungen und organisationalem Verhalten in Gesundheitseinrichtungen mit interprofessionellem Fokus.
Vermittlung neurophysiologischer Grundlagen von Schmerzwahrnehmung, zentraler und peripherer Sensibilisierung sowie multimodaler interdisziplinärer Schmerztherapieansätze.
Behandlung von Methoden und Prozessen in der Entwicklung technischer Systeme im Kontext der Gesundheitsversorgung.
Vermittlung von Kenntnissen zu Technologien und deren Einsatz in der Gesundheitsversorgung.
Vertiefung der Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen mit Fokus auf die weiterführenden Phasen des Entwicklungsprozesses.
Behandlung theoretischer Ansätze und Modelle der personenzentrierten Versorgung in der Gesundheitsversorgung.
Praktische Vermittlung von Fähigkeiten zur Entwicklung wissenschaftlicher Studienprotokolle.
Vermittlung statistischer Methoden und deren Anwendung in der Gesundheitsforschung.
Projektmodul zur Anwendung von Kenntnissen zum digitalen Gesundheitswesen in praxisorientierten Projekten.
Projektmodul zur Entwicklung evidenzbasierter Versorgungskonzepte unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden.
Projektmodul zur Durchführung versorgungswissenschaftlicher Forschungsprojekte.
Werkstattmodul zur praktischen Anwendung von Versorgungsforschungsmethoden.
Werkstattmodul zur praktischen Anwendung von Versorgungsentwicklungs- und Managementkonzepten.
Projektmodul zur interprofessionellen Versorgungsentwicklung und Forschung im Bereich Schmerzmanagement.
Werkstattmodul zur praktischen Anwendung interprofessioneller Versorgungskonzepte und Forschungsmethoden bei Schmerz.
Behandlung von Konzepten und Anwendungen von Mensch-Maschine-Schnittstellen in der Gesundheitsversorgung.
Vermittlung von Grundlagen der Patientensicherheit und Maßnahmen zur Vermeidung von Behandlungsfehlern in der Versorgungspraxis.
Vermittlung von Grundlagen der Gesundheitspolitik und ökonomischen Aspekten des Gesundheitssystems.
Eigenständige wissenschaftliche Forschungsarbeit zu einem Thema aus den Gesundheits- und Versorgungswissenschaften.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Gesundheits- und Versorgungswissenschaften an der Universität zu Lübeck positioniert sich an der Schnittstelle von Versorgungsforschung, Gesundheitsökonomie und digitaler Transformation. Die Nähe zum Universitätsklinikum und zu Lübecker Forschungseinrichtungen im Bereich Digital Health prägt die inhaltliche Ausrichtung spürbar.
Studierende setzen sich mit den strukturellen Herausforderungen des Gesundheitssystems auseinander und lernen, Versorgungsprozesse wissenschaftlich zu untersuchen und mitzugestalten – von der Datenerhebung bis zur Bewertung digitaler Interventionen.
Zentrale Bausteine sind eine Einführung in das digitale Gesundheitswesen, in der grundlegende Konzepte von E-Health, Telemedizin und digitalen Versorgungsmodellen vermittelt werden, sowie Informatik für Gesundheits- und Versorgungswissenschaften mit Fokus auf Datenverarbeitung und Systemverständnis im Gesundheitskontext.
Ergänzt wird dies durch Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften, die die methodische Grundlage für eigene Studien, Evaluationen und die spätere Masterarbeit legen. Insgesamt entsteht eine Kombination aus empirischer Forschungskompetenz und technischem Verständnis für digitale Systeme.
Der Studiengang eignet sich für Menschen mit einem ersten Abschluss in Gesundheits-, Pflege-, Sozial- oder Naturwissenschaften, die analytisch arbeiten möchten und sich für die Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen interessieren, statt ausschließlich klinisch oder pflegerisch tätig zu sein.
Wer Freude an Statistik, Studiendesign und der kritischen Bewertung von Versorgungsdaten hat und gleichzeitig offen für digitale Werkzeuge ist, findet in Lübeck ein passendes Umfeld.
Absolvent:innen finden Einstiegsmöglichkeiten in der Versorgungsforschung, bei Krankenkassen, in der Gesundheitsberatung, in Forschungsinstituten sowie bei Anbietern digitaler Gesundheitsanwendungen. Die Nähe zum Berufsbild der Gesundheitsberatung zeigt, dass beratende und analytische Tätigkeiten im Zentrum stehen.
Auch eine Promotion oder der Übergang in Public-Health-nahe Forschungseinrichtungen sind naheliegende Wege, gerade angesichts der Lübecker Forschungsschwerpunkte im Digital-Health-Bereich.
Die Universität zu Lübeck ist bekannt für ihre Fokussierung auf Medizin, Life Sciences und Informatik, was dem Studiengang eine unverwechselbare interdisziplinäre Prägung verleiht. Das Vollzeitstudium findet in Präsenz statt und ermöglicht engen Austausch mit Forschungsgruppen vor Ort.
Durch die zulassungsfreie Vergabe der Studienplätze ist der Einstieg unkompliziert, was besonders für Wechsler:innen aus verwandten Bachelorstudiengängen attraktiv ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master öffnet Türen in Forschung, Beratung und digitale Versorgungsgestaltung – hier ein möglicher Karriereverlauf.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Gesundheitsberatung (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Digitale Transformation prägt das Gesundheitswesen zunehmend, was neue Anforderungen an Absolvent:innen dieses Studiengangs stellt.
Auch in der Versorgungsforschung verändert künstliche Intelligenz Arbeitsweisen deutlich.
Kompetenzen aus Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften und Informatik für Gesundheits- und Versorgungswissenschaften bilden die Basis für den Umgang mit KI-gestützten Analysetools im späteren Berufsalltag.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Lübeck, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Universität zu Lübeck – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine stark klinisch-praktische oder rein betriebswirtschaftliche Ausrichtung sucht, sollte prüfen, ob der forschungs- und methodenlastige Zuschnitt dieses Studiengangs den eigenen Erwartungen entspricht.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine NC-Hürde den Einstieg erschwert – relevant bleiben jedoch die formalen Voraussetzungen des Bachelorabschlusses.
Grundlegendes technisches Verständnis reicht meist aus, da die Universität zu Lübeck die Inhalte der Informatik für Gesundheits- und Versorgungswissenschaften auf Studierende mit gesundheitswissenschaftlichem Hintergrund zuschneidet.
Durch die enge Anbindung an das Universitätsklinikum und die Lübecker Forschungslandschaft im Bereich Digital Health profitieren Studierende von einem stark interdisziplinären Umfeld.
Typische Wege führen in die Gesundheitsberatung, Versorgungsforschung, zu Krankenkassen oder in die Digital-Health-Branche, ebenso ist eine Promotion an der Universität zu Lübeck möglich.
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