Biochemie (Vertiefung)
Erweiterte Kenntnisse zu Ammoniak-Assimilation, Stickstoffmetabolismus, Biosynthese von Terpenen und Steroiden sowie makromolekulare Grundlagen biochemischer Mechanismen.
Der Bachelorstudiengang Biochemie an der Universität Greifswald richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie Moleküle Leben ermöglichen – von Enzymen und Stoffwechselwegen bis zu den chemischen Grundlagen zellulärer Prozesse. Als Teilzeitangebot ist er besonders für Studierende konzipiert, die neben dem Studium andere zeitliche Verpflichtungen haben und trotzdem einen vollwertigen naturwissenschaftlichen Abschluss anstreben.
Greifswald bietet als traditionsreicher Hochschulstandort mit überschaubarer Größe ein Umfeld, in dem Labor- und Theoriephasen eng verzahnt sind. Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anforderung: Biochemie verlangt Durchhaltevermögen in Chemie, Mathematik und Physik.
Durch die Teilzeitstruktur strecken sich Lehrveranstaltungen über einen längeren Zeitraum, wodurch mehr Raum bleibt, um komplexe Inhalte wie Enzymkinetik oder molekulare Analytik gründlich zu durchdringen.
15 Module · 125 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Erweiterte Kenntnisse zu Ammoniak-Assimilation, Stickstoffmetabolismus, Biosynthese von Terpenen und Steroiden sowie makromolekulare Grundlagen biochemischer Mechanismen.
Grundlagen der algebraischen und analytischen Strukturen, einschließlich linearer Algebra, Analysis, Differenzialrechnung und Integralrechnung. Vermittlung mathematischer Methoden für naturwissenschaftliche Anwendungen.
Grundlagen der klassischen Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik, Atomphysik und Kernphysik mit begleitendem Physikalisches Praktikum zur Vermittlung von Experimentiertechniken.
Grundlagen der Botanik, Zoologie und Cytologie mit Fokus auf Anatomie, Morphologie, Evolution, Entwicklung und Zell- sowie Gewebetypen von Organismen.
Grundlagen des Aufbaus der Stoffe, chemische Gesetzmäßigkeiten, Eigenschaften anorganischer Verbindungen und experimentelle Grundlagen der qualitativen Analyse mit Laborpraktikum.
Theorie und praktische Anwendung von Fällungs- und Redoxgleichgewichten, Fällungstitrationen, Redoxtitrationen und potentiometrischen Messungen in realen Systemen.
Struktur und Bindung organischer Moleküle, funktionelle Gruppen, Herstellung und Reaktionen organischer Verbindungen sowie Struktur und Eigenschaften von Biomolekülen mit Laborpraktikum.
Grundlagen der chemischen Thermodynamik, Kinetik, Elektrochemie und Transportphänomene mit theoretischen und praktischen Anwendungen auf chemische Systeme.
Struktur und Funktion biologischer Makromoleküle, Energiestoffwechsel, enzymatische Aktivität und Regulation des Stoffwechsels mit laborpraktischen Übungen und Computeranwendungen.
Grundlagen klassischer und molekularer Genetik, DNA-Funktion und -Reparatur, Genexpression und deren Kontrolle sowie Grundlagen der rekombinanten DNA-Technik mit praktischen Übungen.
Zell-, Organ- und Körperfunktionen von Tieren und Menschen einschließlich Nervensystem, Hormonregulation, Stoffaufnahme, Atmung und Sinnesorgane mit praktischen Übungen.
Allgemeine Mikrobiologie, Mikrobenphysiologie, molekulare Mikrobiologie und biotechnologische Bedeutung von Mikroorganismen einschließlich Systematik und funktioneller Genomforschung.
Stoffwechsel- und Entwicklungsphysiologie der Pflanzen, Photosynthese, Nährstoffassimilation und Stressphysiologie mit experimentellen Übungen.
Quantenmechanische Grundlagen der Chemie, Wellenfunktionen, Atombau, Molekülbau und Zusammenhang zwischen Moleküldynamik und thermodynamischen Eigenschaften.
Grundlagen der Biotechnologie, Fermentationsprozesse, Proteinherstellung, -isolierung und -aufreinigung mittels chromatographischer und analytischer Verfahren mit praktischen Übungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Biochemie-Bachelor in Greifswald vermittelt ein fundiertes Verständnis der chemischen und physikalischen Grundlagen des Lebens. Die Teilzeitvariante erlaubt es, Module über einen längeren Zeitraum zu verteilen, ohne auf die fachliche Tiefe eines Vollzeitstudiums zu verzichten.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Studiengang grundsätzlich allen mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung offen, wobei die inhaltliche Passung zu Naturwissenschaften über den langfristigen Erfolg entscheidet.
Im Zentrum stehen die Vertiefung der Biochemie selbst sowie die mathematischen und physikalischen Grundlagen, die für das Verständnis biologischer Prozesse auf molekularer Ebene notwendig sind. Laborpraktika ergänzen die theoretische Ausbildung.
Mathematik und Physik liefern das quantitative Handwerkszeug, um etwa Reaktionskinetiken zu modellieren oder spektroskopische Messdaten korrekt zu interpretieren – Fähigkeiten, die im weiteren Studienverlauf immer wieder gebraucht werden.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit ausgeprägtem Interesse an molekularen Lebensvorgängen, die zugleich eine flexible Zeitstruktur benötigen, etwa wegen einer Berufstätigkeit, familiärer Aufgaben oder gesundheitlicher Gründe.
Wer zügig in Vollzeit studieren möchte, findet in der Teilzeitform womöglich nicht das passende Tempo – wer hingegen bewusst Studiendauer gegen zeitliche Flexibilität tauschen will, profitiert von diesem Modell.
Absolvent:innen der Biochemie finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Chemie, etwa in Forschung, Qualitätskontrolle oder Entwicklung in Laboren von Industrie und Wissenschaft.
Der Bachelorabschluss legt die Grundlage; viele vertiefen ihr Fachwissen anschließend in einem Masterstudium oder spezialisieren sich berufsbegleitend weiter.
Die Universität Greifswald bietet als mittelgroße Universität persönliche Betreuung in naturwissenschaftlichen Studiengängen, was gerade im Teilzeitmodell hilfreich ist, um individuelle Studienverläufe abzustimmen.
Der Standort Greifswald verbindet universitäre Tradition mit überschaubaren Wegen zwischen Hörsälen, Laboren und Bibliothek.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der ersten Laborerfahrung bis zur fachlichen Verantwortung verläuft in der Chemie- und Biochemiebranche typischerweise über mehrere klar erkennbare Stationen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Chemie (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der Biochemie verändert Künstliche Intelligenz zunehmend, wie im Labor gearbeitet wird.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben Automatisierung übernimmt und wo menschliches Urteilsvermögen unverzichtbar bleibt.
Die Fähigkeit, quantitative Daten sauber zu analysieren, wird direkt im Modul Mathematik und in der Biochemie (Vertiefung) aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Greifswald, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Greifswald – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer die Vorteile der Teilzeitform nutzen möchte, sollte einplanen, dass sich die Studiendauer entsprechend verlängert und Selbstorganisation über einen längeren Zeitraum gefragt ist – besonders bei anspruchsvollen Fächern wie Mathematik und Physik lohnt sich kontinuierliches Dranbleiben statt punktuellem Lernen.
Ja, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine Zulassungsbeschränkung nach Notendurchschnitt – die notwendige Hochschulzugangsberechtigung vorausgesetzt.
Im Teilzeitmodell verteilen sich die Module über einen längeren Zeitraum, wodurch sich die Regelstudienzeit verlängert, aber mehr Raum für andere Verpflichtungen neben dem Studium bleibt.
Solide Schulkenntnisse sind hilfreich, da beide Fächer als Grundlagenmodule fester Bestandteil des Curriculums sind und quantitatives Denken für die Biochemie-Vertiefung vorbereiten.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Chemie, etwa in Laboren von Forschung, Industrie oder Qualitätskontrolle, häufig mit anschließendem Masterstudium.
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