Ethik
Ethische Grundpositionen und ihre Bedeutung für die Pflege, ethische Entscheidungsfindung sowie Forschungsethik.
Der Master Pflege an der Universität Bremen richtet sich an Personen, die bereits über eine grundständige pflegerische Qualifikation verfügen und ihre fachliche sowie wissenschaftliche Expertise vertiefen möchten. Im Zentrum stehen komplexe Versorgungssettings, ethische Fragestellungen der Pflegepraxis und die Professionalisierung des Berufsfelds im nationalen wie internationalen Vergleich.
Bremen als Hochschulstandort bringt eine enge Verzahnung von Public-Health-Forschung und Pflegewissenschaft mit, was dem Studiengang eine deutlich forschungsorientierte Ausrichtung verleiht. Studierende setzen sich mit unterschiedlichen Zielgruppen und Versorgungskontexten auseinander – von der ambulanten bis zur stationären Langzeitpflege – und lernen, Versorgungsprozesse wissenschaftlich zu analysieren und weiterzuentwickeln.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Vorbereitung: Wer aus der Pflegepraxis kommt und den nächsten akademischen Schritt gehen möchte, findet hier ein Programm, das Praxiserfahrung mit wissenschaftlicher Reflexion verbindet.
29 Module · 195 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Ethische Grundpositionen und ihre Bedeutung für die Pflege, ethische Entscheidungsfindung sowie Forschungsethik.
Verschiedene Versorgungssettings in der Pflege und deren spezifische Anforderungen für unterschiedliche Zielgruppen.
Professionalisierungsprozesse in der Pflege auf nationaler und internationaler Ebene.
Verschiedene theoretische Ansätze und Modelle zum Verständnis von Gesundheit und Krankheit.
Grundlagen der Epidemiologie und ihrer Anwendung im Gesundheitswesen.
Vertiefung epidemiologischer Methoden und deren Anwendung in der Gesundheitsforschung.
Zusammenhänge zwischen sozialer Ungleichheit, Gerechtigkeit und Gesundheit.
Strukturen des Gesundheitssystems und rechtliche Rahmenbedingungen der gesundheitlichen Sicherung.
Theoretische Modelle und praktische Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention.
Grundlagen der Gesundheitsökonomie und ökonomische Aspekte des Gesundheitswesens.
Analyse gesundheitlicher Risiken und Ressourcen in verschiedenen sozialen Lebenslagen.
Grundlagen der deskriptiven Statistik und ihrer Anwendung in der Gesundheitsforschung.
Vertiefung statistischer Methoden und Inferenzstatistik.
Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung von Pflegedidaktik und Pflegebildung.
Theorien und Methoden zur Qualitätsentwicklung von Schulen und Unterricht in der Pflegeausbildung.
Konzepte und Strategien zur Inklusion und zum Umgang mit Heterogenität in der Pflegeausbildung.
Praktische Erfahrungen in schulischen Pflegeausbildungssettings.
Selbständige wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Bereich Pflegewissenschaft.
Grundlagen selbstgesteuerten Lernens, Lern- und Arbeitstechniken sowie Einführung in die Kernbereiche pflegerischen Handelns und Kernkompetenzen.
Pflegewissenschaftliche und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen, Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie sowie Grundlagen der Medizin, Pharmakologie und Hygiene im Kontext pflegespezifischer Fragestellungen.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens, systematische Literaturrecherche, Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten sowie Überblick über Berufsfelder und Stand der Pflegewissenschaft.
Entwicklung der Pflegewissenschaft, Wissenschaftstheorie, Pflegetheoretische Grundlagen, klinische Forschung und deren Bewertung sowie Ethik in der Pflege.
Pflegediagnosen, Pflegeklassifikationen, Screening- und Assessmentinstrumente, Nursing Informatics sowie qualitative und quantitative diagnostische Methoden.
Pflege- und bezugswissenschaftliche Kommunikations- und Interaktionstheorien, Forschungsstand zur pflegerischen Kommunikation sowie Konzepte von Autonomie, Teilhabe und Partizipation.
Grundlagen des Gesundheits- und Sozialsystems, pflegespezifische Versorgungskontexte, demografische und epidemiologische Veränderungen sowie interprofessionelle Zusammenarbeit.
Spezielle Pflegeinterventionen, therapeutische und rehabilitative Konzepte, Information, Schulung und Beratungsansätze sowie Shared Decision Making.
Qualitative und quantitative Forschungsmethoden, Planung und Durchführung von Interviews und standardisierten Befragungen sowie Auswertungsmethoden und Gütekriterien.
Theorien, Modelle und Instrumente der Qualitätsentwicklung, Prozess- und Ergebnisevaluation, Teamkooperation sowie betriebliches Lernen und Schulung.
Versorgungsforschung, Versorgungssteuerung und Management im Gesundheitswesen sowie deren Anwendung auf pflegerische Fragestellungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Pflege an der Universität Bremen setzt auf eine wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung pflegerischer Handlungskompetenz. Anders als grundständige Pflegestudiengänge liegt der Fokus auf Reflexion, Forschung und der Gestaltung von Versorgungsstrukturen statt auf der erstmaligen Berufsbefähigung.
Die zulassungsfreie Zugangsregelung macht den Studiengang für unterschiedliche berufliche Vorerfahrungen zugänglich, verlangt aber ein hohes Maß an Eigenmotivation, da wissenschaftliches Arbeiten von Beginn an eine zentrale Rolle spielt.
Zu den prägenden Modulen zählen Ethik in der Pflege, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Versorgungssettings und Zielgruppen sowie die Professionalisierung des Berufsfelds im nationalen und internationalen Vergleich. Diese Kombination macht deutlich, dass es nicht nur um klinisches Wissen geht, sondern auch um die gesellschaftliche und berufspolitische Einordnung pflegerischen Handelns.
Studierende lernen, ethische Dilemmata in der Versorgung zu analysieren, unterschiedliche Zielgruppen – etwa ältere Menschen, chronisch Erkrankte oder Menschen in palliativen Situationen – differenziert zu betrachten und Professionalisierungsprozesse im internationalen Vergleich zu bewerten.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit pflegerischer Vorbildung, die Verantwortung in komplexen Versorgungssituationen übernehmen oder in Forschung, Lehre und Versorgungsmanagement tätig werden möchten. Wer rein praktisch orientiert ist und keine wissenschaftliche Vertiefung sucht, ist in einem grundständigen Studiengang oder einer Fachweiterbildung besser aufgehoben.
Interesse an ethischen und gesellschaftlichen Fragestellungen rund um Pflege sowie die Bereitschaft, sich mit wissenschaftlicher Literatur und Forschungsmethoden auseinanderzusetzen, sind wichtige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Studienverlauf.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in der Fachkrankenpflege, im Versorgungsmanagement, in der Pflegeforschung sowie in Lehr- und Beratungsfunktionen. Die akademische Qualifikation eröffnet Wege in Positionen, die über die direkte patientennahe Versorgung hinausgehen.
Der demografische Wandel und die steigende Komplexität von Versorgungssituationen sorgen für einen kontinuierlichen Bedarf an akademisch qualifizierten Pflegefachpersonen, die Versorgungsprozesse mitgestalten können.
Die Universität Bremen bietet den Studiengang in Vollzeit an und bindet ihn in ein forschungsstarkes Umfeld ein, das Pflegewissenschaft mit angrenzenden Disziplinen wie Public Health verknüpft. Der Standort Bremen bringt zudem Nähe zu regionalen Versorgungseinrichtungen mit sich, die praxisnahe Bezüge ermöglichen.
Die zulassungsfreie Struktur erleichtert den Einstieg organisatorisch, während der wissenschaftliche Anspruch des Studiengangs hoch bleibt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Pflege eröffnet Wege von der Fachkrankenpflege bis in Leitungs- und Forschungspositionen des Versorgungssystems.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Fachkrankenpflege (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Arbeitsalltag in der Fachkrankenpflege durch Digitalisierung und KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
KI-gestützte Systeme verändern administrative und dokumentarische Abläufe in der Pflege, ersetzen aber nicht die Beziehungsarbeit am Menschen.
Fähigkeiten wie ethische Urteilsbildung und die Analyse von Versorgungssettings werden gezielt in den Modulen Ethik und Versorgungssettings und Zielgruppen aufgebaut.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer eine rein praxisorientierte Weiterqualifikation ohne wissenschaftlichen Anspruch sucht, sollte prüfen, ob eine Fachweiterbildung nicht besser passt, da der Masterstudiengang deutlich forschungs- und reflexionsorientiert ausgerichtet ist.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt, es gibt keine Zulassungsbeschränkung über eine Abiturdurchschnittsnote. Wichtiger sind in der Regel einschlägige pflegerische Vorqualifikationen.
Der Studiengang baut inhaltlich auf pflegerischem Vorwissen auf, insbesondere in Modulen zu Versorgungssettings und Professionalisierung. Ohne entsprechende Vorerfahrung dürfte der Einstieg deutlich anspruchsvoller sein.
Absolvent:innen können in der Fachkrankenpflege, im Versorgungsmanagement, in der Pflegeforschung oder in Lehr- und Beratungsfunktionen tätig werden, je nach individueller Schwerpunktsetzung im Studium.
Der Master Pflege an der Universität Bremen ist klar wissenschaftlich-forschungsorientiert und verbindet Praxisbezüge mit ethischer Reflexion und Versorgungsforschung, statt eine rein praktische Weiterbildung zu sein.
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