Schulbezogene Musikpraxis I
Modul des Masterstudiengangs (weitere Details nicht im vorliegenden Text)
Der Master Musikpädagogik an der Universität Bremen richtet sich an Studierende, die nach einem ersten Abschluss ihre fachwissenschaftliche und fachdidaktische Qualifikation im Bereich Musik vertiefen wollen. Bremen positioniert das Fach dabei bewusst im Spannungsfeld zwischen künstlerisch-praktischer Arbeit, musikwissenschaftlicher Reflexion und schulischer Vermittlung.
Im Zentrum steht die Verbindung von Musizierpraxis und Unterrichtstheorie: Module wie Schulbezogene Musikpraxis I zeigen, dass die Universität Bremen Wert auf die direkte Anwendbarkeit musikalischer Fertigkeiten im Klassenzimmer legt, während Musikdidaktik I und Musikwissenschaft I das theoretische Fundament liefern.
Der Studiengang ist zulassungsfrei, richtet sich aber an Personen mit belastbaren musikalischen Vorkenntnissen, da schulpraktische Musikausübung von Beginn an Teil des Curriculums ist.
22 Module · 78 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
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Einführung in die Musikgeschichte, Systematische Musikwissenschaft und musikwissenschaftliche Arbeitsmethoden. Überblickswissen über Epochen der europäischen Musikgeschichte vom 9. bis 21. Jahrhundert sowie Konzeptionen der Systematischen Musikwissenschaft.
Historische und systematische Vorstellung der Musikpädagogik als wissenschaftliche Disziplin mit Einführung in wissenschaftliches Arbeiten und Auseinandersetzung mit musikpädagogischen Fragestellungen des Fachdiskurses.
Entwicklung technischer und künstlerischer Fertigkeiten im instrumentalen/vokalen Bereich, Stimmbildung und Musik mit Bewegung. Vermittlung handwerklicher Grundlagen für künstlerisches Arbeiten unter Verknüpfung instrumentaler, stimmlicher und körperlicher Dimensionen.
Vermittlung von Grundlagen der Harmonielehre, Kontrapunkt und Generalbass mit Anwendung auf Stilkopien und musikalische Analysen. Gehörbildung und Jazz-Theorie mit Grundlagen harmonischer Strukturen und Skalenmodelle als Improvisationsgrundlage.
Weiterentwicklung und Festigung der künstlerischen Fertigkeiten im instrumentalen/vokalen Unterricht sowie Arbeit in Jazz-/Pop-Ensembles. Vermittlung grundlegender Fähigkeiten zur kompetenten Betreuung schulischer Jazz- und Popgruppen.
Vertiefung der Grundlagen aus Musiktheorie I mit Fokus auf musikalische Analyse und Formenkunde. Vermittlung von Techniken und Verfahren der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Struktur- und Umfeldanalyse anhand ausgewählter Werke.
Vertiefung musikwissenschaftlicher Kenntnisse durch Seminare zur Historischen und Systematischen Musikwissenschaft. Exemplarische Betrachtung von Musik des 9. bis 21. Jahrhunderts unter historischen, soziologischen und ästhetischen Gesichtspunkten.
Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten in der Anwendung von Notations- und Sequenzer-Software sowie kritische Reflexion von digitalen Medien in Bezug auf Musik.
Vermittlung musikdidaktischer Konzeptionen mit grundlegenden Fähigkeiten in Unterrichts-Diagnose- und Fördermethoden. Grundlagen der Beobachtung und Planung von Musikunterricht mit Fokus auf Heterogenität und inklusive Musikpädagogik.
Weiterentwicklung instrumentaler oder vokaler Fertigkeiten zu selbständiger künstlerischer Arbeit. Vermittlung von Grundlagen in Chorleitung sowie optional in Komposition und Arrangement für schulische Praxis an Gymnasien und Oberschulen.
Seminar aus dem Bereich Historischer oder Systematischer Musikwissenschaft mit vertieften Kenntnissen der Methoden und Inhalte. Exemplarische Betrachtung der Musik des 9. bis 21. Jahrhunderts und populärer Musik unter verschiedenen Zugangsweisen.
Erweiterte Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten mit Fokus auf musikpädagogische Grundbegriffe, Theorien und Forschungsergebnisse. Kritische Auseinandersetzung mit musikpädagogischen Theorien und deren Anwendung.
Seminar aus Historischer oder Systematischer Musikwissenschaft (je nachdem, welche Variante in Modul II gewählt wurde). Vertiefte Kenntnisse unter Anwendung kritisch hermeneutischer Methoden mit Fokus auf Musik des 9. bis 21. Jahrhunderts.
Erweiterte Fähigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten mit Fokus auf aktuelle Herausforderungen des Musikunterrichts wie Digitalisierung und Inklusion. Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit musikpädagogischen Theorien und deren Weiterentwicklung.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Musikpädagogik an der Universität Bremen baut auf einem ersten musikbezogenen Studienabschluss auf und vertieft sowohl die künstlerisch-praktische als auch die wissenschaftliche und didaktische Seite des Fachs. Die Universität Bremen versteht Musikpädagogik dabei als Schnittstellenfach zwischen Kunst, Wissenschaft und Schule.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von Praxis und Theorie, sichtbar etwa in der Kombination aus Musikpraxis mit Schulbezug und musikwissenschaftlicher Vertiefung.
Zentrale Bausteine sind Schulbezogene Musikpraxis I, die instrumentale, vokale und ensembleorientierte Fertigkeiten mit direktem Unterrichtsbezug schult, sowie Musikdidaktik I, das Konzepte zur Vermittlung musikalischer Inhalte in unterschiedlichen Schulformen und Altersstufen behandelt.
Musikwissenschaft I ergänzt das Profil um historische, systematische und analytische Zugänge zur Musik und sorgt dafür, dass Studierende musikalische Phänomene fundiert einordnen können, bevor sie diese im Unterricht thematisieren.
Der Studiengang eignet sich für Personen, die bereits über ein musikalisches Erststudium oder vergleichbare Vorkenntnisse verfügen und den Weg in den Lehrberuf oder in musikpädagogische Tätigkeitsfelder anstreben.
Wichtig sind Freude an eigener musikalischer Praxis ebenso wie Interesse an didaktischer Reflexion und wissenschaftlichem Arbeiten, da beide Bereiche im Studium gleichwertig behandelt werden.
Der Studiengang orientiert sich inhaltlich stark am Berufsbild von Lehrkräften in der Sekundarstufe und bereitet auf musikpädagogische Tätigkeiten an Schulen sowie in angrenzenden Bildungsbereichen vor.
Je nach individueller Schwerpunktsetzung eröffnen sich neben dem klassischen Schuldienst auch Perspektiven in der außerschulischen Musikvermittlung, in Musikschulen oder in kulturpädagogischen Projekten.
Als Universität bietet die Universität Bremen ein forschungsorientiertes Umfeld, in dem musikwissenschaftliche Fragestellungen systematisch mit praktischer Musikausbildung verbunden werden.
Das Vollzeitformat in Bremen ermöglicht eine kontinuierliche Einbindung in musikpraktische Ensembles, Seminare und Lehrveranstaltungen vor Ort.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Musikpädagogik an der Universität Bremen öffnet vor allem den Weg in schulische und musikpädagogische Berufsfelder.
Branchenweite Marktorientierung für Lehrkräfte in der Sekundarstufe (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch im Musikunterricht verändern digitale Werkzeuge, wie Lehrkräfte Vermittlung, Übung und Feedback gestalten.
Im musikpädagogischen Alltag übernehmen digitale Tools zunehmend unterstützende Aufgaben, während die eigentliche pädagogische Arbeit menschlich bleibt.
Fähigkeiten wie Unterrichtsplanung und Instrumentalarbeit werden direkt in Schulbezogene Musikpraxis I und Musikdidaktik I aufgebaut, während Musikwissenschaft I das analytische Fundament liefert.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Master entscheidet, sollte bereits solide musikalische Vorkenntnisse mitbringen, da die schulbezogene Musikpraxis von Beginn an ein hohes Eigenniveau voraussetzt und wenig Raum für einen kompletten Einstieg von null bietet.
Wer vor allem rein musikwissenschaftlich oder rein künstlerisch-praktisch orientiert ist, findet in anderen Studiengängen möglicherweise ein passenderes Profil, da Musikpädagogik in Bremen konsequent auf den Vermittlungs- und Schulbezug ausgerichtet ist.
Ja, der Studiengang baut auf einem musikbezogenen Erststudium oder vergleichbaren musikalischen Vorkenntnissen auf, da bereits im ersten Semester schulbezogene Musikpraxis erwartet wird.
Der Master Musikpädagogik an der Universität Bremen ist zulassungsfrei, was jedoch nicht bedeutet, dass keine fachlichen Voraussetzungen wie musikalische Vorkenntnisse erforderlich sind.
Der Studiengang orientiert sich inhaltlich stark am Berufsbild von Lehrkräften in der Sekundarstufe und bereitet fachlich sowie didaktisch auf schulische Musikpädagogik vor, ein anschließender Vorbereitungsdienst bleibt dabei relevant.
Musikwissenschaft I sorgt dafür, dass musikalische Inhalte nicht nur praktisch vermittelt, sondern auch historisch und analytisch eingeordnet werden können, was das Studium in Bremen von rein praxisorientierten Angeboten unterscheidet.
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