Statistische Modellierung
Grundlagen biometrischer Modelle, Wahrscheinlichkeitsrechnung, schließende Statistik sowie lineares Modell mit Parameterschätzung, Modellwahl und Regressionsdiagnostik.
Der Studiengang Medical Biometry / Biostatistics an der Universität Bremen richtet sich an alle, die statistische Methoden gezielt auf medizinische und gesundheitsbezogene Fragestellungen anwenden möchten. Statt Statistik im luftleeren Raum zu betreiben, steht hier von Anfang an der Bezug zu klinischen Studien, epidemiologischen Daten und biomedizinischer Forschung im Vordergrund.
Als zulassungsfreier Masterstudiengang in Vollzeit ist der Einstieg unkompliziert organisiert, das inhaltliche Niveau bleibt dabei anspruchsvoll: Statistische Modellierung, biometrische Methoden und Datenmanagement bilden das Rückgrat des Curriculums und bereiten gezielt auf eine Tätigkeit an der Schnittstelle von Datenanalyse und Medizin vor.
12 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen biometrischer Modelle, Wahrscheinlichkeitsrechnung, schließende Statistik sowie lineares Modell mit Parameterschätzung, Modellwahl und Regressionsdiagnostik.
Überblick und Grundlagen der Biometrie mit deskriptiver Statistik, Punkt- und Intervallschätzern, Testverfahren und Fallzahlplanung sowie grundlegenden Verfahren der schließenden Statistik.
Aufgaben und Abläufe des Datenmanagements in klinischen Studien, Erstellung von Case Report Forms, Datenmodellierung, Dateneingabe und Qualitätsmanagement.
Allgemeine Grundlagen und Design klinischer Studien, biometrische Planung, Qualitätsmanagement sowie ethische Grundsätze und Anforderungen für medizinische Forschung.
Grundkenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathologie von Organsystemen sowie Grundlagen der Molekularen Medizin einschließlich Zellstoffwechsel, Diagnostik und Mikrobiologie.
Leistungsspektrum statistischer Programmpakete, Datenmanagement-Aufgaben, SAS-Programmierung einschließlich Macros und Umsetzung von statistischen Verfahren.
Grundlagen der Epidemiologie einschließlich Ziele und Methoden, verschiedener Studientypen, deskriptiver und vergleichender epidemiologischer Maßzahlen sowie Interpretation epidemiologischer Ergebnisse.
Durchführung, Auswertung und Interpretation klinischer Studien unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie juristische Grundlagen und einschlägige Gesetze und Richtlinien.
Grundlagen der Pharmakodynamik, Pharmakokinetik und Pharmakogenetik mit Anwendung auf therapeutische Bereiche wie Adipositas, Hypertonie, Neurologie, Psychopharmaka und Infektionskrankheiten.
Verallgemeinerte lineare Modelle, logistische Regression, Poissonregression, verallgemeinerte Schätzgleichungen und gemischte Modelle mit Anwendung auf komplexe Designs.
Multiple Test-Probleme, Überlebenszeitanalyse, nichtparametrische Methoden sowie aktuelle Probleme der biometrischen Forschung mit Fokus auf Methodologie.
Spezialgebiete wie Onkologie oder Chirurgie sowie aktuelle Beispiele der biometrischen Forschung im Bereich der Medizin mit Hinblick auf Masterarbeitsthemen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Medical Biometry / Biostatistics an der Universität Bremen verbindet mathematisch-statistisches Denken mit medizinischer Fragestellung. Der Studiengang positioniert sich bewusst als Brücke zwischen klassischer Statistik und ihrer Anwendung in Gesundheitswesen und klinischer Forschung.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Einstiegshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Tiefe: Wer sich für Zahlen, Studiendesign und deren Bedeutung für Patientinnen und Patienten interessiert, findet hier ein fokussiertes Programm.
Zentrale Bausteine sind Statistische Modellierung, Biometrische Methoden und Datenmanagement. Diese Module vermitteln nicht nur Rechenverfahren, sondern auch den Umgang mit realen, oft unvollständigen oder komplexen medizinischen Datensätzen.
Ergänzend werden Kompetenzen im strukturierten Umgang mit Studiendaten aufgebaut – von der Datenerhebung über die Aufbereitung bis zur validen statistischen Auswertung, wie sie in klinischen Studien gefordert wird.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem quantitativen Erststudium, die Interesse an medizinischen Anwendungen mitbringen. Vorkenntnisse in Statistik oder Mathematik sind hilfreich, da das Programm zügig in fortgeschrittene Methoden einsteigt.
Auch wer aus lebenswissenschaftlichen Fächern kommt und den eigenen methodischen Werkzeugkasten um harte Statistik erweitern möchte, kann hier profitieren – sofern die Bereitschaft besteht, sich intensiv mit formalen Methoden auseinanderzusetzen.
Absolvent:innen von Medical Biometry / Biostatistics werden in der klinischen Forschung, bei Pharmaunternehmen, Forschungsinstituten und Behörden gesucht, wo statistische Expertise über die Aussagekraft medizinischer Studien entscheidet.
Die Kombination aus methodischem Tiefgang und medizinischem Anwendungsbezug macht Absolvent:innen zu gefragten Fachkräften in einem Bereich, der stark reguliert und gleichzeitig methodisch anspruchsvoll ist.
Die Universität Bremen bietet den Studiengang als Vollzeitprogramm am Standort Bremen an, eingebettet in ein universitäres Umfeld mit Forschungsbezug.
Die zulassungsfreie Struktur ermöglicht einen direkten Einstieg, ohne dass dadurch das fachliche Anspruchsniveau des Programms sinkt.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg nach dem Abschluss führt meist über die klinische Forschung oder biometrische Beratung in spezialisierte Fachrollen.
Branchenweite Marktorientierung für Medical Biometry / Biostatistics-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Biostatistiker:innen durch KI verändert, lässt sich bereits in Ansätzen erkennen.
Automatisierung verändert biometrische Arbeit spürbar, ersetzt aber nicht die methodische Verantwortung im Hintergrund.
Die Fähigkeit, komplexe Studien methodisch sauber auszuwerten, wird direkt in Modulen wie Statistische Modellierung und Biometrische Methoden aufgebaut.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mit den formalen und mathematischen Grundlagen der Statistik hadert, sollte sich vor Studienbeginn ehrlich fragen, ob die eigenen Vorkenntnisse für das Tempo des Programms ausreichen – Nachholbedarf lässt sich hier nur schwer nebenbei aufholen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg organisatorisch erleichtert – die inhaltlichen Anforderungen bleiben davon unberührt.
Hilfreich sind Grundlagen in Statistik oder Mathematik, da Module wie Statistische Modellierung und Biometrische Methoden schnell auf fortgeschrittenem Niveau ansetzen.
Typische Einsatzbereiche sind klinische Forschung, Pharmaunternehmen, Forschungsinstitute und Behörden, die auf statistische Expertise in medizinischen Fragestellungen angewiesen sind.
Ja, Medical Biometry / Biostatistics an der Universität Bremen ist als Vollzeitstudiengang konzipiert.
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