Computational Plasticity
Numerische Methoden zur Simulation plastischer Verformungen in Materialien.
Wer nach einem ersten Studienabschluss tiefer in die Welt der Werkstoffe eintauchen möchte, findet an der TUM ein forschungsnahes Umfeld, das Materialwissenschaft konsequent mit Ingenieurpraxis verknüpft. Der Studiengang Materials Science and Engineering richtet sich an Absolvent:innen mit technischem oder naturwissenschaftlichem Hintergrund, die verstehen wollen, wie sich Werkstoffeigenschaften auf mikro- und makroskopischer Ebene steuern und vorhersagen lassen.
Im Zentrum steht die Verzahnung von Simulation, Versagensanalyse und Fertigungstechnik – ein Profil, das der intensiven Forschung der TUM in Bereichen wie Additiver Fertigung und computergestützter Werkstoffmechanik entspricht. Der Zugang erfolgt über ein Auswahlverfahren, das fachliche Eignung und Motivation prüft.
52 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Numerische Methoden zur Simulation plastischer Verformungen in Materialien.
Analyse von Bruchverhalten und Schadensakkumulation in Materialien.
Materialien und deren Verhalten in Fügetechniken und additiven Fertigungsprozessen.
Charakterisierung von Nanomaterialien und Oberflächen mittels Rastersondenmikroskopie.
Anwendungen von Neutronenstrahlung zur Charakterisierung und Untersuchung von Materialien.
Praktische Gestaltung und Konstruktion von Windkraftanlagen.
Modellierung und Simulation von Lithium-Ionen-Batterien.
Praktische Einführung in MATLAB und Simulink für ingenieurwissenschaftliche Simulationen.
Simulation thermischer und fluidmechanischer Probleme mit Open-Source-Software.
Praktische Anwendung von Deep-Learning-Methoden auf Ingenieursprobleme.
Numerische Simulation thermischer und fluidmechanischer Prozesse.
Praktische Einführung in industrielle Softwareentwicklung mit C++ für Ingenieure.
Grundlagen der Fluidmechanik mit Fokus auf physikalische Konzepte und deren Anwendungen in der Materialwissenschaft.
Behandlung nichtlinearer Phänomene in der Kontinuumsmechanik mit Anwendungen auf Materialverhalten.
Vertiefende Behandlung rheologischer Eigenschaften von Materialien und deren Fließverhalten.
Grundlagen der Materialwissenschaft mit Schwerpunkt auf Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.
Mathematische Grundlagen der Wahrscheinlichkeitstheorie und Methoden zur Quantifizierung von Unsicherheiten.
Entwicklung und Anwendung mathematischer Modelle zur Beschreibung von Materialeigenschaften und -verhalten.
Physikalische Grundlagen von Materialeigenschaften auf atomarer und elektronischer Ebene.
Physikalische Grundlagen und Eigenschaften von polymeren Materialien.
Theoretische Behandlung von Grenzschichtströmungen und deren Einfluss auf Materialoberflächen.
Praktische Methoden und Techniken zur experimentellen Untersuchung von biologischen Materialien.
Struktur und Eigenschaften von Faserverbundwerkstoffen und deren Komponenten.
Kombination von stochastischen Methoden und Finite-Element-Analyse zur Behandlung von Unsicherheiten.
Grundlagen und Anwendungen der Finite-Element-Methode in der Ingenieurmechanik.
Parallele Algorithmen und Techniken für Hochleistungsrechner mit Engineering-Anwendungen.
Techniken und Methoden zur visuellen Darstellung wissenschaftlicher Daten und Simulationsergebnisse.
Thermodynamische Prinzipien und Anwendungen für Energieumwandlung in Materialien.
Grundlagen der Kernenergie mit Fokus auf Materialen in Kernreaktoren.
Modellierung, Regelung und Design von Windenergieanlagen mit Materialaspekten.
Materialien für Energiespeicherung und Energieumwandlung.
Technologische Aspekte und Materialien für Halbleiterbauelemente.
Charakterisierungstechniken für funktionelle Materialien mittels Synchrotronstrahlung.
Experimentelle Methoden zur Analyse von Schwingungsverhalten und mechanischen Eigenschaften.
Praktische Experimente und Messungen in der Fluidmechanik.
Praktische Übungen zu thermischen und fluidmechanischen Prozessen.
Zerstörungsfreie Prüfmethoden zur Materialprüfung und Qualitätskontrolle.
Praktische Arbeit mit optischen und mechatronischen Messsystemen.
Techniken und Methoden zur Messung von Materialeigenschaften mit modernen Sensorsystemen.
Modellierungsmethoden zur Verbindung verschiedener räumlicher und zeitlicher Skalen in Materialien.
Wechselwirkungen zwischen Plasma und Materialoberflächen mit Anwendungen in der Materialbearbeitung.
Analyse turbulenter Strömungsphänomene und deren Modellierung.
Numerische Methoden zur Lösung nichtlinearer Probleme mittels Finite-Element-Analyse.
Computersimulationen zur Untersuchung von Materialeigenschaften auf molekularer Ebene.
Fortgeschrittene Parallelisierungstechniken und numerische Lösungsverfahren für großskalige Ingenieurprobleme.
Integration von physikalischen Prinzipien in Machine-Learning-Modelle für Materialwissenschaften.
Mechanik von Flüssigkeitsströmungen in biologischen Systemen und deren Anwendung auf Biomaterialien.
Thermische Kraftwerke und Materialien für Hochtemperaturanwendungen.
Numerische Simulation von Strömungsakustik und Lärmreduktionstechniken.
Experimentelle Techniken zur Materialanalytik und Prüfung.
Praktische Einführung in die Messung und Analyse von Schwingungen.
Selbstständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Forschungsthemas im Umfang von sechs Monaten mit schriftlicher Ausarbeitung und Vortrag.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Materials Science and Engineering an der TUM ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der Studierende befähigt, Werkstoffe nicht nur zu charakterisieren, sondern auch gezielt für neue Anwendungen zu entwickeln. Die Nähe zu den Ingenieurwissenschaften der TUM sorgt dafür, dass Theorie stets mit realen technischen Fragestellungen verknüpft wird.
Die Zulassung über ein Auswahlverfahren stellt sicher, dass die Kohorte ein solides Fundament aus Werkstoffkunde, Mathematik und Ingenieurgrundlagen mitbringt, worauf die vertiefenden Module aufbauen können.
Module wie Computational Plasticity vermitteln, wie sich plastisches Verformungsverhalten von Metallen und anderen Werkstoffen mithilfe numerischer Methoden modellieren lässt. Fracture & Damage ergänzt dies um die Analyse von Rissbildung, Versagensmechanismen und Lebensdauerprognosen – zentrale Themen für sicherheitskritische Bauteile.
Werkstoffe in der Fügetechnik und Additiven Fertigung schließt den Kreis zur industriellen Anwendung: Hier lernen Studierende, wie Materialverhalten beim Schweißen, Kleben oder 3D-Druck berücksichtigt werden muss, damit Bauteile zuverlässig funktionieren.
Der Studiengang eignet sich für alle, die bereits ein grundlegendes Verständnis von Werkstoffen oder verwandten Ingenieurdisziplinen mitbringen und dieses durch computergestützte Methoden und Fertigungsbezug erweitern möchten. Wer gerne mit Simulationssoftware arbeitet und Freude an der Verbindung von Theorie und Experiment hat, findet hier ein passendes Umfeld.
Auch wer später in Forschung und Entwicklung tätig werden möchte, profitiert von der methodischen Tiefe, die an der TUM vermittelt wird.
Absolvent:innen dieses Studiengangs sind als Materials Science and Engineering-Fachkräfte in Branchen gefragt, die auf innovative Werkstofflösungen angewiesen sind – etwa Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Energietechnik oder Maschinenbau. Die Kombination aus Simulationskompetenz und Fertigungswissen macht Absolvent:innen für Entwicklungsabteilungen und Forschungseinrichtungen attraktiv.
Der Arbeitsmarkt für spezialisierte Werkstoffingenieur:innen bleibt anspruchsvoll, aber auch qualitativ vielversprechend, da viele Industrien zunehmend auf leichtere, langlebigere oder additiv gefertigte Materialien setzen.
Die TUM in München bietet ein Forschungsumfeld mit enger Anbindung an Industriepartner und Forschungsinstitute, was sich auch im Studienalltag durch Praxisprojekte und Laborarbeit widerspiegelt.
Das Vollzeitformat mit überwiegend englischsprachiger Lehre spricht eine international ausgerichtete Studierendenschaft an und bereitet auf eine global vernetzte Berufspraxis vor.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen in Industrien, die auf fortschrittliche Werkstofflösungen setzen.
Branchenweite Marktorientierung für Materials Science and Engineering-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf durch technologische Entwicklungen verändert, lässt sich bereits an aktuellen Trends ablesen.
Auch in der Materialwissenschaft verändert künstliche Intelligenz zunehmend, wie Werkstoffe entwickelt und geprüft werden.
Kompetenzen in numerischer Modellierung werden direkt im Modul Computational Plasticity aufgebaut, während Versagensanalyse im Modul Fracture & Damage vertieft wird.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Technische Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Vorerfahrung mit numerischen Methoden oder Programmierung hat, sollte sich auf einen steilen Einstieg einstellen, da Module wie Computational Plasticity ein solides methodisches Fundament voraussetzen.
Die Zulassung erfolgt über ein Auswahlverfahren, das insbesondere fachliche Vorkenntnisse aus Werkstoffkunde, Mathematik oder Ingenieurwissenschaften sowie die Motivation der Bewerber:innen berücksichtigt.
Die Lehre findet überwiegend auf Englisch statt, teilweise ergänzt durch deutschsprachige Angebote, was den Studiengang auch für internationale Studierende zugänglich macht.
Module wie Werkstoffe in der Fügetechnik und Additiven Fertigung sorgen für einen klaren Bezug zu industriellen Fertigungsprozessen, während Computational Plasticity und Fracture & Damage den methodischen Unterbau liefern.
Absolvent:innen arbeiten häufig als Materials Science and Engineering-Fachkräfte in Forschung, Entwicklung oder Fertigung, etwa in der Automobil-, Luftfahrt- oder Energiebranche.
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