Scientific Practice
Vermittlung von Schlüsselqualifikationen in wissenschaftlicher Ethik, Datenanalyse und Kommunikation.
Der M.Sc. Biomedical Neuroscience an der TUM richtet sich an Studierende, die verstehen möchten, wie das Nervensystem auf molekularer, zellulärer und systemischer Ebene funktioniert – und wie sich dieses Wissen in biomedizinische Innovationen übersetzen lässt. Der Studiengang ist am Standort München verortet und profitiert damit von der Nähe zu klinischen Einrichtungen und Forschungsinstituten im Umfeld der TUM.
Im Zentrum steht die Verzahnung von Laborpraxis, Datenkompetenz und wissenschaftlichem Arbeiten. Studierende bewegen sich zwischen experimenteller Neurowissenschaft, computergestützter Datenanalyse und einer kritischen, auch geisteswissenschaftlich informierten Reflexion über Life Sciences und Neuroforschung.
Da der Zugang über ein Auswahlverfahren geregelt ist, richtet sich das Programm an Bewerbende mit einem naturwissenschaftlichen oder biomedizinischen Erststudium, die gezielt in die Forschung einsteigen oder sich auf eine Promotion vorbereiten möchten.
17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung von Schlüsselqualifikationen in wissenschaftlicher Ethik, Datenanalyse und Kommunikation.
Interdisziplinäre Vermittlung von Kulturwissenschaften und Geisteswissenschaften mit Bezug zu Neurowissenschaften und Biowissenschaften.
Vertiefung spezifischer Methoden zur Datenerfassung, -analyse und wissenschaftlichen Präsentation.
Einführung in die molekularen Grundlagen der Neurowissenschaften mit Fokus auf zelluläre Signalwege und Molekülinteraktionen im Nervensystem.
Vermittlung von Kenntnissen zur Zellbiologie des Nervensystems, einschließlich Neuronen und Gliazellen.
Anatomische Grundlagen des Nervensystems und pathologische Veränderungen bei neurologischen Erkrankungen.
Praktische Anwendung molekularbiologischer Methoden und Genomik-, Proteomik- sowie Metabolomik-Ansätze in der Neuroforschung.
Erlernen von Mikroskopietechniken zur Visualisierung und Analyse von Nervensystemstrukturen.
Untersuchung der Entwicklung des Nervensystems und neuronaler Schaltkreise auf zellulärer und systemischer Ebene.
Analyse systemischer neurobiologischer Prozesse und neurologischer Funktionen auf Systemebene.
Untersuchung von Mechanismen neuropsychiatrischer Erkrankungen und therapeutischer Ansätze.
Anwendung von Computermethoden zur Analyse neurowissenschaftlicher Daten und mathematischen Modellierung neuronaler Prozesse.
Praktische Anwendung von Neuroimaging-Techniken und elektrophysiologischen Methoden zur Untersuchung der Gehirnfunktion.
Präsentation und Diskussion von Forschungsergebnissen zur Vorbereitung auf die Master's Thesis.
Praktische wissenschaftliche Arbeit in einem Forschungslabor mit Durchführung kleiner wissenschaftlicher Projekte.
Zweite praktische Rotation in einem Forschungslabor zur Vertiefung methodischer Kompetenzen.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Ausarbeitung zu einer anspruchsvollen neuroforschungsbezogenen Fragestellung und mündliche Verteidigung im Masterkolloquium.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Biomedical Neuroscience an der TUM ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der naturwissenschaftliche Methodik mit biomedizinischer Fragestellung verknüpft. Der Studiengang positioniert sich bewusst an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und klinischer Relevanz.
Die enge Anbindung an Forschungseinrichtungen am Standort München ermöglicht praxisnahe Einblicke in aktuelle neurowissenschaftliche Forschungsfragen, von molekularen Mechanismen bis zu bildgebenden Verfahren.
Im Modul Scientific Practice erproben Studierende eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten im Labor- oder Forschungskontext, während Data acquisition, analysis and presentation den souveränen Umgang mit neurowissenschaftlichen Daten vermittelt – von der Erhebung bis zur verständlichen Aufbereitung.
Ergänzt wird dies durch das Modul 'Life & Science': Cultural studies and Humanities for the Neuro- and Life Sciences, das eine kritische, gesellschaftlich reflektierte Perspektive auf neurowissenschaftliche und biomedizinische Entwicklungen eröffnet.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem naturwissenschaftlichen, medizinischen oder biomedizinischen Hintergrund, die Freude an experimentellem Arbeiten und analytischem Denken mitbringen. Auswahlverfahren und Anspruchsniveau setzen ein hohes Maß an Eigenmotivation voraus.
Wer sich für die Kombination aus Labor, Datenanalyse und wissenschaftstheoretischer Reflexion begeistert, findet hier ein passendes Umfeld für den Einstieg in Forschung oder biomedizinische Entwicklung.
Absolvent:innen richten sich häufig auf Tätigkeiten als Biomedical Neuroscience-Fachkräfte in Forschungseinrichtungen, biomedizinischen Unternehmen oder klinisch-wissenschaftlichen Kontexten aus. Der Studiengang legt damit eine Grundlage für promotionsorientierte Karrierewege ebenso wie für Positionen in der angewandten biomedizinischen Forschung.
Die interdisziplinäre Ausrichtung – naturwissenschaftlich, methodisch und reflexiv – erweitert das Einsatzspektrum über klassische Laborrollen hinaus, etwa in Richtung Wissenschaftskommunikation oder Forschungsmanagement.
Als Technische Universität bringt die TUM eine forschungsstarke Infrastruktur und internationale Vernetzung mit, die dem Studiengang zugutekommt. Der Studienort München bietet zudem Nähe zu klinischen und biomedizinischen Institutionen.
Das Vollzeitformat mit englischsprachiger Ausrichtung erlaubt eine intensive, international vergleichbare Ausbildung und richtet sich an Studierende, die sich vollständig auf das Studium konzentrieren können.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis in leitende Forschungs- oder Entwicklungspositionen verläuft in der Neurowissenschaft typischerweise über mehrere Erfahrungsstufen.
Branchenweite Marktorientierung für Biomedical Neuroscience-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der biomedizinischen Neurowissenschaft verändert künstliche Intelligenz zunehmend Arbeitsweisen in Forschung und Datenanalyse.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben zunehmend automatisiert werden und welche menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt.
Kompetenzen in Datenauswertung und wissenschaftlicher Kommunikation werden gezielt im Modul Data acquisition, analysis and presentation aufgebaut, während Scientific Practice die praktische Forschungskompetenz stärkt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in München, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
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Kurzprofil der Technische Universität München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang zulassungsbeschränkt ist und ein hohes fachliches Anspruchsniveau mitbringt, solltest du dir vorab genau ansehen, ob dein bisheriges Studium die inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt und ob du bereit bist, dich intensiv auf Forschung und eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten einzulassen.
Die genauen Kriterien und der Ablauf des Auswahlverfahrens werden von der TUM festgelegt und sollten direkt über die offiziellen Zulassungsinformationen der Hochschule geprüft werden.
Sinnvoll sind ein naturwissenschaftlicher oder biomedizinischer Hintergrund sowie Interesse an experimentellem Arbeiten, Datenanalyse und wissenschaftlichem Schreiben, wie es unter anderem im Modul Scientific Practice gefordert wird.
Der Studiengang ist klar forschungsorientiert und bereitet unter anderem auf eine mögliche Promotion oder eine Tätigkeit in der biomedizinischen Forschung vor.
Der Standort München bietet Nähe zu Forschungseinrichtungen und klinischen Institutionen, was praxisnahe Einblicke in aktuelle neurowissenschaftliche Fragestellungen erleichtert.
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