Bachelor-Thesis
Bearbeitung einer aktuellen Forschungsaufgabe aus dem Institut für Materialwissenschaft mit Literaturrecherche, experimentellen Arbeiten, schriftlicher Ausarbeitung und öffentlichem Vortrag mit wissenschaftlicher Diskussion.
Materialwissenschaft an der TU Darmstadt untersucht, wie sich die Struktur von Werkstoffen auf ihre Eigenschaften und ihr Verhalten in technischen Anwendungen auswirkt. Der Bachelor of Science bringt Grundlagen aus Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften zusammen und legt damit das Fundament für ein Verständnis von Metallen, Keramiken, Polymeren und modernen Verbundwerkstoffen.
Als Standort mit starker Tradition in den Ingenieur- und Naturwissenschaften bietet die TU Darmstadt ein Umfeld, in dem Materialforschung eng mit angrenzenden Disziplinen wie Elektrotechnik verzahnt ist. Das Teilzeitmodell richtet sich an Studierende, die neben Beruf, Familie oder anderen Verpflichtungen ein zulassungsfreies Studium mit reduziertem Zeitaufwand pro Semester verfolgen möchten.
Der zulassungsfreie Zugang senkt die Eintrittshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anforderung: Wer in Darmstadt Materialwissenschaft studiert, braucht Durchhaltevermögen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern und Interesse an experimenteller wie theoretischer Arbeit.
36 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Bearbeitung einer aktuellen Forschungsaufgabe aus dem Institut für Materialwissenschaft mit Literaturrecherche, experimentellen Arbeiten, schriftlicher Ausarbeitung und öffentlichem Vortrag mit wissenschaftlicher Diskussion.
Einführung in den Festkörperaufbau, elektronische, thermische und mechanische Eigenschaften von Festkörpern, Kristallsymmetrie, Röntgenbeugung und Kristallchemie.
Grundlagen der Chemie umfassend Atombau, chemische Bindung, Thermodynamik, chemische Gleichgewichte, Elektrochemie und Reaktionskinetik.
Vermittlung von Computerarchitektur-Grundlagen, höherer Programmiersprachen und Programmierung numerischer Algorithmen.
Lineare Algebra und Analysis einer Veränderlichen einschließlich reelle Zahlen, Vektoren, komplexe Zahlen, Matrizen, Determinanten, Eigenwerte und Differential- und Integralrechnung.
Grundlagen der klassischen Mechanik und Wärmelehre einschließlich Bewegung, Erhaltungssätze, Schwingungen, starre Körper, Gravitation, Thermodynamik und kinetische Gastheorie.
Experimentelle Einführung in grundlegende physikalische Verfahren aus Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik und Kernphysik mit Protokollführung und Datenanalyse.
Thermodynamische Grundbegriffe, Phasenregel, Phasendiagramme, Erstarrung, Mischkristalle, Ordnungsphasen und Anwendung auf binäre und ternäre Systeme.
Taylor- und Fourier-Reihen sowie Analysis mehrerer Veränderlicher einschließlich Kurvenintegrale, Gebietsintegrale, Oberflächenintegrale und Integralsätze.
Grundlagen der Elektro- und Magnetostatik, Elektrodynamik, Optik und Quantenmechanik einschließlich Elektromagnetische Wellen und Radioaktivität.
Thermodynamik einschließlich Hauptsätze, chemisches Potential, Phasengleichgewichte, Phasendiagramme, chemisches Gleichgewicht und Elektrochemie.
Einführende materialwissenschaftliche Experimente zu Grundlagen der Materialwissenschaft und Thermodynamik mit experimentellen Techniken, Sicherheit und Datenanalyse.
Defekttypen in Kristallen einschließlich Punkt-, Linien- und Oberflächendefekte, deren Thermodynamik, Wechselwirkungen und Einfluss auf Materialeigenschaften.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Materialwissenschaft an der TU Darmstadt vermittelt ein breites Fundament aus Werkstoffkunde, Physik und Chemie, ergänzt um ingenieurwissenschaftliche Anwendungsfächer. Im Teilzeitformat wird der Stoff über einen längeren Zeitraum gestreckt, sodass sich Studium und andere Lebensbereiche besser vereinbaren lassen.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, steht der Einstieg grundsätzlich allen mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung offen – die eigentliche Herausforderung liegt im inhaltlichen Anspruch der Grundlagenmodule, nicht in der Bewerbung.
Zu den prägenden Modulen zählt Physikalische Chemie II (B.PC2), das thermodynamische und kinetische Grundlagen für das Verständnis von Materialverhalten liefert. Einführung in die Elektrotechnik öffnet den Blick auf elektronische und funktionale Materialien, wie sie etwa in Halbleitern oder Sensorik eine Rolle spielen.
Mit Machine Learning für Materialwissenschaft rückt zudem die datengetriebene Analyse von Werkstoffeigenschaften in den Fokus – ein Bereich, der die klassische Materialwissenschaft zunehmend mit computergestützten Methoden verbindet und auf neue Anwendungsfelder wie die Materialentwicklung mit KI-Unterstützung vorbereitet.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit solidem Interesse an Physik und Chemie, die zusätzlich Neugier auf Elektrotechnik und computergestützte Methoden mitbringen. Das Teilzeitformat spricht besonders Studierende an, die parallel arbeiten, Familie versorgen oder aus anderen Gründen ein reduziertes Wochenpensum benötigen.
Wer schnelle Abschlüsse in Vollzeit sucht, ist mit dem Teilzeitmodell weniger gut bedient; wer strukturiertes, planbares Lernen über einen längeren Zeitraum bevorzugt, findet hier ein passendes Format.
Absolventinnen und Absolventen der Materialwissenschaft finden sich typischerweise in Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung von Industrieunternehmen wieder, die mit Werkstoffen aller Art arbeiten – von der Automobil- über die Elektro- bis zur Halbleiterbranche. Die Berufsbezeichnung Materialwissenschaft-Fachkräfte fasst dieses breite Einsatzspektrum zusammen.
Grundlagenkenntnisse aus Physikalischer Chemie und Elektrotechnik sind in vielen Industriezweigen gefragt, sodass sich Karrierewege sowohl in klassischer Werkstoffprüfung als auch in datengetriebenen Entwicklungsabteilungen öffnen.
Die TU Darmstadt bietet als technische Hochschule ein Umfeld mit enger Verzahnung von Naturwissenschaft und Ingenieurwesen, was der interdisziplinären Ausrichtung der Materialwissenschaft entgegenkommt. Das Teilzeitformat erfordert Eigenorganisation, da Lehrveranstaltungen über einen längeren Zeitraum verteilt und Selbststudienanteile entsprechend höher sind.
Zulassungsfreiheit bedeutet hier keine geringere fachliche Tiefe, sondern lediglich einen offenen Zugang – die Prüfungsordnung und die Anforderungen der Module bleiben unabhängig vom Vollzeit- oder Teilzeitmodus bestehen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Materialwissenschaft-Fachkraft bis in leitende Positionen führt meist über zunehmende Verantwortung in Forschung, Entwicklung oder Qualitätsmanagement.
Branchenweite Marktorientierung für Materialwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Materialwissenschaft steht an der Schnittstelle zu datengetriebenen Methoden, die klassische Werkstoffentwicklung zunehmend ergänzen.
Künstliche Intelligenz verändert, wie Materialwissenschaft-Fachkräfte Werkstoffe analysieren und entwickeln – Routineaufgaben verschieben sich, Fachurteil bleibt gefragt.
Kompetenzen aus Machine Learning für Materialwissenschaft und Physikalische Chemie II (B.PC2) bilden die Grundlage dafür, Materialdaten sowohl automatisiert auszuwerten als auch fachlich fundiert zu interpretieren.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Darmstadt, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Technische Universität Darmstadt – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für das Teilzeitstudium entscheidet, sollte einplanen, dass sich die Studiendauer gegenüber Vollzeit deutlich verlängert und Eigenorganisation über einen längeren Zeitraum gefragt ist; die inhaltliche Tiefe der Grundlagenfächer wird dadurch nicht reduziert.
Wer eine schnelle Vollzeit-Ausbildung sucht oder wenig Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen hat, sollte das Teilzeitformat der Materialwissenschaft an der TU Darmstadt kritisch prüfen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, sodass keine Auswahlgrenze über die Hochschulzugangsberechtigung hinaus besteht.
Im Teilzeitformat wird der gleiche Studieninhalt über einen längeren Zeitraum gestreckt, wodurch sich die Regelstudienzeit gegenüber dem Vollzeitstudium verlängert und sich pro Semester ein geringeres Arbeitspensum ergibt.
Im Modul Machine Learning für Materialwissenschaft lernen Studierende, wie datengetriebene Methoden zur Analyse und Vorhersage von Werkstoffeigenschaften eingesetzt werden – eine Ergänzung zu den klassischen physikalisch-chemischen Grundlagen.
Der Abschluss qualifiziert unter anderem für Tätigkeiten als Materialwissenschaft-Fachkraft in Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung verschiedener Industriezweige, die mit Werkstoffen arbeiten.
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