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Universität Stuttgart · Bachelor

Materialwissenschaft Bachelor of Science an der Universität Stuttgart

Der B.Sc. Materialwissenschaft an der Universität Stuttgart verbindet Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften zu einem Fach, das die Werkstoffe von morgen entwickelt.
B.Sc.
Bachelor of Science
180
ECTS-Punkte
6 Sem.
Regelstudienzeit
Stuttgart
Studienort
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Über den Studiengang

Die Materialwissenschaft an der Universität Stuttgart untersucht, wie sich die Eigenschaften von Metallen, Keramiken, Polymeren und Verbundwerkstoffen auf atomarer und struktureller Ebene erklären und gezielt verändern lassen. Der Studiengang ist als ingenieurwissenschaftliches Fach mit starkem naturwissenschaftlichem Fundament angelegt und richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum ein Werkstoff hält, bricht, leitet oder korrodiert – und wie man das gezielt beeinflusst.

Stuttgart ist als Standort für Materialforschung und Maschinenbau bekannt, was dem Studiengang eine enge Anbindung an Industrie und angewandte Forschung verschafft. Von Beginn an wird mathematisches und naturwissenschaftliches Handwerkszeug mit werkstoffspezifischen Inhalten verzahnt, sodass Studierende früh ein Gefühl für die Breite des Fachs zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung entwickeln.

Der zulassungsfreie Zugang senkt die Einstiegshürde, verlangt im Gegenzug aber Durchhaltevermögen: Die mathematisch-naturwissenschaftliche Grundausbildung ist anspruchsvoll und bildet das Fundament für alle weiteren Fachinhalte.

Curriculum & Module

19 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

19 Module
Weitere Module

Höhere Mathematik 1 / 2 für Ingenieurstudiengänge

Weitere Module

Höhere Mathematik 3 mit Einführung in die Statistik

Weitere Module

Grundlagen der Makromolekularen Chemie

Weitere Module

Höhere Mathematik 4 / Numerik

Weitere Module

Strukturmaterialien

Weitere Module

Materialcharakterisierungs- und Testmethoden

Weitere Module

Praktikum und Seminar Materialwissenschaft

Weitere Module

Kristallstruktur und Mikrostruktur

Weitere Module

Computergestützte Materialwissenschaft

Weitere Module

Funktionsmaterialien

1. Semester12 ECTS

Einführung in die Chemie

Vermittlung grundlegender chemischer Konzepte wie Atomismus, Periodensystem, Bindungsverhältnisse, Stöchiometrie und Struktur-Eigenschaftsbeziehungen sowie Einführung in Thermodynamik, Kinetik und chemische Gleichgewichte.

1. Semester9 ECTS

Einführung in die Physik

Vermittlung wesentlicher physikalischer Grundgesetze in den Bereichen Mechanik, Elektromagnetismus, Schwingungen, Wellen, Optik und Atomistik.

1. Semester6 ECTS

Einführung Materialwissenschaft I

Grundlegende Konzepte des Aufbaus von Festkörpern, Kristallstrukturen, Gitterbaufehler, Zustandsdiagramme, Diffusion und Korrosion in Materialien.

2. Semester6 ECTS

Praktische Einführung in die Chemie

Praktische Laborausbildung mit elementaren Laboroperationen, Arbeitssicherheit und wissenschaftlicher Dokumentation von Experimenten in Bereichen chemischer Gleichgewichte, Thermodynamik und organischer Chemie.

2. Semester3 ECTS

Physikalisches Praktikum 1

Praktische Durchführung von Experimenten aus Mechanik, Wärmelehre, Strömungslehre, Optik und Elektrodynamik mit Protokollierung und Auswertung von Messdaten.

2. Semester12 ECTS

Thermodynamik, Elektrochemie und Kinetik

Vertiefung von chemischer Thermodynamik, Elektrochemie und Kinetik chemischer Reaktionen mit Behandlung von Phasengleichgewichten, galvanischen Zellen und Katalyse.

3. Semester6 ECTS

Theoretische Chemie (Atom- und Molekülbau)

Einführung in Quantenmechanik und Theorie der chemischen Bindung mit Behandlung von Schrödingergleichung, Atombau, Molekülorbitalen und Molekülsymmetrie.

3. Semester9 ECTS

Einführung Materialwissenschaft II

Behandlung mechanischer, magnetischer und elektronischer Eigenschaften von Festkörpern sowie Grundlagen der Materialsynthese von keramischen und metallischen Materialien.

3. Semester3 ECTS

Grundlagen der Organischen Chemie

Grundlegende Konzepte der Organischen Chemie mit Fokus auf Elektronenkonfiguration, Hybridisierung, Kohlenstoffgerüste und Isomerie.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Der Studiengang Materialwissenschaft an der Universität Stuttgart ist darauf ausgelegt, Werkstoffe nicht nur zu beschreiben, sondern ihr Verhalten physikalisch und chemisch zu verstehen und im Anwendungsfall vorherzusagen. Das macht das Fach zu einer Schnittstellendisziplin zwischen klassischem Ingenieurwesen und Naturwissenschaft.

Charakteristisch ist die Kombination aus theoretischer Modellbildung und praktischer Laborarbeit, mit der Eigenschaften von Werkstoffen experimentell überprüft werden. Die zulassungsfreie Aufnahme bedeutet, dass der eigentliche Auswahlprozess über die Leistungsanforderungen im Studium selbst erfolgt.

Studieninhalte

Am Anfang stehen mathematische und naturwissenschaftliche Grundlagen, etwa in Höhere Mathematik 1 / 2 für Ingenieurstudiengänge und vertiefend in Höhere Mathematik 3 mit Einführung in die Statistik, die als Werkzeuge für spätere Modellierungs- und Auswertungsaufgaben dienen. Ergänzt wird dies durch chemische Grundlagen wie Grundlagen der Makromolekularen Chemie, die den Übergang zu polymeren Werkstoffen und modernen Materialklassen öffnet.

Im weiteren Verlauf kommen werkstoffkundliche und ingenieurwissenschaftliche Vertiefungen hinzu, die Metalle, Keramiken, Halbleiter und Verbundwerkstoffe systematisch behandeln. Labor- und Praktikumsanteile sorgen dafür, dass theoretisches Wissen an realen Proben und Messverfahren angewendet wird.

Für wen passt das?

Gut aufgehoben sind Studierende, die Freude an Mathematik und Naturwissenschaften mitbringen und gerne verstehen, warum Dinge auf mikroskopischer Ebene funktionieren, wie sie funktionieren. Wer gerne tüftelt, experimentiert und auch abstrakte Zusammenhänge in Formeln und Modelle übersetzt, findet hier ein passendes Umfeld.

Weniger geeignet ist der Studiengang für Personen, die vorrangig praxisnahe, handwerkliche Tätigkeiten ohne größeren theoretischen Anspruch suchen – die mathematisch-naturwissenschaftliche Basis ist verbindlich und durchzieht das gesamte Studium.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolventinnen und Absolventen der Materialwissenschaft finden sich in der Industrie, in Forschungseinrichtungen und bei Zulieferern wieder, oft dort, wo neue Werkstoffe entwickelt oder bestehende optimiert werden müssen. Der Bezug zur regionalen Industrie in und um Stuttgart erleichtert den Übergang von Praktika und Abschlussarbeiten in feste Anstellungen.

Die Tätigkeitsfelder reichen von Qualitätssicherung und Werkstoffprüfung über Forschung und Entwicklung bis zur Prozessoptimierung in der Fertigung, je nach gewählter Vertiefung im weiteren Studienverlauf.

Hochschule & Format

Die Universität Stuttgart bietet als forschungsstarke technische Universität ein Umfeld, in dem Materialwissenschaft eng mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Chemie verzahnt ist. Das Vollzeitstudium in Präsenz ermöglicht direkten Zugang zu Laboren und Praktika, was für ein experimentell geprägtes Fach von besonderem Wert ist.

Der Standort Stuttgart mit seiner Nähe zu Industrie- und Forschungspartnern schafft zusätzliche Möglichkeiten für Praxiskontakte während des Studiums.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiMaterialwissenschaft ist an der Uni Stuttgart in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.

Jobgarantie 6 Monate

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Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.
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Ohne Zusatzkosten Automatisch dabei. Mit deiner Einschreibung über StudySmarter ist die Jobgarantie inklusive – du musst nichts extra buchen. Infomaterial anfordern

Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Weg vom Studienabschluss in eine feste Position in der Materialwissenschaft verläuft meist über Praktika, Werkstudierendentätigkeiten oder eine Abschlussarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen.

  1. Einstieg als Werkstoffprüfingenieur:in / TraineeErste Aufgaben in Qualitätssicherung, Materialprüfung oder Unterstützung in F&E-Projekten · 0 bis 2 Jahre
  2. Materialwissenschaftler:in / Entwicklungsingenieur:inEigenständige Verantwortung für Werkstoffauswahl, Versuchsplanung und Prozessoptimierung · 2 bis 5 Jahre
  3. Projektleitung WerkstoffentwicklungSteuerung interdisziplinärer Entwicklungsprojekte und Abstimmung mit Fertigung und Kunden · 5 bis 9 Jahre
  4. Leitung Forschung & Entwicklung / FachbereichsleitungStrategische Verantwortung für Werkstofftechnologie-Roadmaps und Teamführung · ab 9 Jahren

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Materialwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Die Entwicklung neuer Werkstoffe wird zunehmend durch datengetriebene Methoden unterstützt, was das Anforderungsprofil in der Materialwissenschaft spürbar verändert.

Wie KI den Beruf verändert

Auch in der Werkstoffentwicklung übernehmen automatisierte Verfahren zunehmend Routineaufgaben, während konzeptionelle Arbeit beim Menschen bleibt.

KI nimmt dir ab

  • Simulation von Werkstoffeigenschaften mittels rechnergestützter Modelle
  • Automatisierte Auswertung großer Mess- und Prüfdatenmengen
  • Vorauswahl vielversprechender Materialkombinationen durch Data-Mining-Ansätze
  • Routinemäßige Qualitätskontrollen in der Fertigung

Menschlich gefragter denn je

  • Interpretation unerwarteter Messergebnisse im experimentellen Kontext
  • Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte jenseits bekannter Modelle
  • Abstimmung zwischen Materialanforderungen, Fertigungsprozess und Kosten
  • Verantwortung für Sicherheit und Zulassung neuer Materialien

Die in Höhere Mathematik 1 / 2 für Ingenieurstudiengänge und Höhere Mathematik 3 mit Einführung in die Statistik erworbenen Methoden bilden das analytische Rückgrat für spätere Simulations- und Auswertungsaufgaben in der Werkstoffentwicklung.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Stuttgart, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Universität Stuttgart – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Universität Stuttgart

Staatliche HochschulePräsenzstudiumStuttgart
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Enge Verknüpfung von Theorie und Laborpraxis
  • Starker Bezug zur Industrie am Standort Stuttgart
  • Breites Fundament zwischen Physik, Chemie und Ingenieurwesen

Worauf du achten solltest

Wer mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenmodulen zu Beginn hadert, sollte sich frühzeitig um Unterstützung wie Tutorien oder Lerngruppen bemühen, da diese Basis den gesamten weiteren Studienverlauf trägt.

Passt Materialwissenschaft zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du hast Freude an Mathematik, Physik und Chemie und willst verstehen, warum Werkstoffe sich so verhalten, wie sie es tun.
  • Du arbeitest gerne sowohl theoretisch-analytisch als auch praktisch im Labor.
  • Dich interessiert, wie neue Materialien für Technik und Industrie entwickelt werden.
  • Du bringst Ausdauer für ein anspruchsvolles Grundlagenstudium mit.

Häufige Fragen

Ist der Studiengang Materialwissenschaft an der Universität Stuttgart zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine Aufnahmebeschränkung über eine Abiturnote erfolgt. Die fachlichen Anforderungen zeigen sich stattdessen im Studienverlauf, besonders in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenmodulen.

Welche Vorkenntnisse sollte ich für den B.Sc. Materialwissenschaft mitbringen?

Solide Grundlagen in Mathematik und Physik sind hilfreich, da Module wie Höhere Mathematik 1 / 2 für Ingenieurstudiengänge früh im Studium eine wichtige Rolle spielen. Interesse an Chemie ist ebenfalls von Vorteil, etwa im Hinblick auf Grundlagen der Makromolekularen Chemie.

Wie praxisnah ist das Studium in Stuttgart?

Die Nähe der Universität Stuttgart zu Industrie und Forschungseinrichtungen am Standort ermöglicht Praktika und Kooperationen, die den Übergang von Theorie zu angewandter Werkstoffentwicklung erleichtern.

Welche Berufsfelder stehen mir nach dem Abschluss offen?

Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig in Qualitätssicherung, Forschung und Entwicklung oder Prozessoptimierung, etwa in Unternehmen der Werkstoff- und Zulieferindustrie im Raum Stuttgart und darüber hinaus.

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