Einführung in die Calphad-Methode
Einführung in die Calphad-Methode zur Simulation von Phasentransformationen und Mikrostrukturentwicklung in metallischen Systemen.
Materialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum Werkstoffe versagen, wie man sie berechnet und wie man neue entwickelt. Der Studiengang ist an der RUB eng mit der Fakultät für Maschinenbau verzahnt und legt von Anfang an Wert auf die Kombination aus Grundlagenwissen in Chemie und Physik mit ingenieurwissenschaftlicher Anwendung.
Bochum ist als Standort für Werkstofftechnik traditionell stark aufgestellt, was sich im Studiengang in einer engen Verbindung zu Forschungseinrichtungen und Industriepartnern im Ruhrgebiet zeigt. Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Einstiegshürde, verlangt aber im Gegenzug Durchhaltevermögen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern der ersten Semester.
51 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in die Calphad-Methode zur Simulation von Phasentransformationen und Mikrostrukturentwicklung in metallischen Systemen.
Vermittlung von Kompetenzen in experimentellen Charakterisierungsmethoden mittels Elektronenmikroskopie und Röntgenbeugung zur Materialanalyse.
Praktisches Entwicklungsprojekt im Bereich Motorsport mit Anwendung von Materialwissenschaft und Ingenieurmethoden.
Vermittlung experimenteller Methoden zur Charakterisierung und Analyse von Materialien mit praktischer Anwendung.
Grundlegende Kenntnis der Fertigungsverfahren und deren Einfluss auf Materialeigenschaften und Mikrostrukturentwicklung.
Vermittlung fortgeschrittener Programmiertechniken und deren praktische Anwendung in Programmierpraktika.
Kenntnisse über Funktionswerkstoffe und deren spezielle Eigenschaften sowie Anwendungen in modernen Technologien.
Fundamentale Konzepte der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, einschließlich Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.
Grundlegende physikalische Konzepte und Prinzipien als Basis für das Verständnis von Materialwissenschaft.
Grundlagen der Thermodynamik einschließlich Entropie, Enthalpie und chemisches Potenzial für materialwissenschaftliche Anwendungen.
Einführung in Wasserstofftechnologien und deren Wertschöpfungsketten mit Materialwissenschaftlichem Bezug.
Anwendungen von Lasertechnologie in der Materialforschung und Mikrosystemtechnik sowie deren Auswirkungen auf Materialeigenschaften.
Umfassende Kenntnisse über Leichtmetalle und Verbundwerkstoffe, deren Eigenschaften, Herstellung und Anwendungen.
Grundlagen der Material- und Festkörperphysik einschließlich Kristallstruktur und atomarer Bindung.
Fortgeschrittene Konzepte der Material- und Festkörperphysik einschließlich elektronischer und magnetischer Eigenschaften.
Anwendung von Informatikmethoden und Datenanalyse zur Unterstützung von Materialdesign und Materialeigenschaftsvorhersage.
Verfahren zur Materialverarbeitung einschließlich Beschichtungstechnik und Pulvermetallurgie mit deren Einfluss auf Materialeigenschaften.
Historische Entwicklung der Materialwissenschaft, Stoffkreisläufe und chemische Reaktionen in Werkstoffen sowie an deren Oberflächen.
Einführung in Robotik mit Fokus auf sichere Mensch-Roboter-Interaktion und Anwendungen in der Materialforschung.
Theoretische und numerische Modellierung von Diffusionsprozessen in Werkstoffen und deren Einfluss auf Mikrostruktur und Eigenschaften.
Grundlagen von Oberflächenphänomenen, Grenzflächeneigenschaften und deren Bedeutung für Materialverhalten und Prozesse.
Kenntnisse über polymere Werkstoffe und Formgedächtnislegierungen, deren Eigenschaften, Verarbeitung und Anwendungen.
Grundlagen der Programmierung und numerischen Methoden zur Lösung materialwissenschaftlicher Probleme.
Selbstständige Bearbeitung eines materialwissenschaftlichen Projektthemas mit wissenschaftlichen Methoden.
Vertiefendes Seminar zur Modellierung von Materialverhalten mit aktuellen Methoden und Softwaretools.
Entwicklung nachhaltiger Produkte und Geschäftsmodelle unter Berücksichtigung materialwissenschaftlicher und ökologischer Aspekte.
Englischsprachige Fachkommunikation im Bereich Maschinenbau und Materialwissenschaft.
Technische Englischkenntnisse für die Kommunikation in der Materialwissenschaft und Ingenieurwissenschaften.
Grundlagen des Umweltingenieurwesens mit Bezug zu nachhaltiger Materialwirtschaft und Umweltschutz.
Spezielle Werkstoffe und Fertigungsverfahren für Mikrosysteme und Mikroelektromechanische Systeme (MEMS).
Umfassende Behandlung mechanischer, thermischer, elektrischer und chemischer Werkstoffeigenschaften und deren Bestimmung.
Verfahren und Technologien zum Recycling von Werkstoffen und wirtschaftliche sowie ökologische Aspekte.
Anwendung von Materialwissenschaftlichen Prinzipien auf die Auswahl und Verarbeitung von Werkstoffen für technische Anwendungen.
Vertiefende Kenntnisse in Werkstoffwissenschaft einschließlich mikrostruktureller Aspekte und Struktur-Eigenschafts-Beziehungen.
Technologien und Werkstoffe für Werkzeugherstellung und deren Einfluss auf Fertigungsqualität und Produktivität.
Techniken für wissenschaftliches Schreiben und Verfassen von technischen Berichten und Abschlussarbeiten.
Grundlegende Kenntnisse zu allgemeinen Prinzipien der Chemie wie Stöchiometrie, Atombau, chemische Bindung, Energetik, Kinetik und Gleichgewichte.
Grundlagen der höheren Mathematik einschließlich Differential- und Integralrechnung sowie lineare Algebra für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen.
Mathematische Methoden zur Lösung komplexer Probleme in den Ingenieurwissenschaften.
Grundlagen der Mechanik einschließlich Statik, Kinematik und Dynamik für die Materialwissenschaft.
Praktische Versuche zur Ergänzung und Vertiefung der Inhalte aus Allgemeine Chemie.
Fortgeschrittene mathematische Methoden einschließlich Differentialgleichungen und Vektoranalysis für ingenieurwissenschaftliche Anwendungen.
Einführung in verschiedene kommerzielle Softwarepakete zur Materialsimulation (VASP, LAMMPS, ABAQUS, MathCalc, OpenPhase) mit methodischem Hintergrund und betreuten Übungen.
Vermittlung von Kompetenzen in Mikrostrukturabbildung, digitaler Bildverarbeitung und statistischen Deskriptoren zur Charakterisierung von Metallmikrostrukturen einschließlich Stereologie und stochastischer Modellierung.
Vermittlung von Kontinuumsmethoden zur Simulation von Materialverhalten basierend auf Erhaltungsgleichungen und numerischen Lösungsmethoden wie Finite-Differenzen-, Finite-Volumen- und Finite-Elemente-Verfahren.
Grundkenntnisse in interaktiver Nutzung und Programmierung von Matlab, einschließlich Datenstrukturen, Grafik, Simulink und objektorientierten Programmierung.
Schriftliche Abschlussarbeit zur Bearbeitung einer anspruchsvollen Fragestellung unter Anwendung der im Bachelorstudium erworbenen Kenntnisse und Methoden innerhalb von drei Monaten.
Vermittlung statischer und dynamischer Methoden zur Berechnung von Materialeigenschaften auf atomarer Skala, einschließlich Dichtefunktionaltheorie und interatomarer Potentiale.
Klassifizierung atomistischer Methoden zur Beschreibung interatomarer Wechselwirkungen, einschließlich Molekulardynamik, Monte-Carlo-Methoden und kinetischer Monte-Carlo-Simulationen.
Vermittlung phänomenologischer Modelle für mechanisches Verhalten von Materialien und numerische Finite-Element-Analyse für elastisches und plastisches Materialverhalten.
Anwendung von Python-Bibliotheken zur Datenmanipulation, Machine Learning und Deep Learning sowie Nutzung dieser Techniken auf materialwissenschaftliche Datensätze.
Keine Module gefunden. Suche anpassen oder Filter zurücksetzen.
Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Materialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum vermittelt ein breites Fundament aus Werkstoffkunde, physikalischer Chemie und Ingenieurmathematik. Charakteristisch ist die frühe Verzahnung von Theorie und Labor, sodass Studierende Werkstoffeigenschaften nicht nur berechnen, sondern auch praktisch untersuchen.
Die Nähe zur Maschinenbaufakultät der RUB sorgt dafür, dass Anwendungsbezüge zu Fahrzeugtechnik, Energie- und Fertigungstechnik durchgängig präsent sind, statt Materialwissenschaft rein als Grundlagenfach zu behandeln.
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählt die Einführung in die Calphad-Methode, mit der thermodynamische Phasendiagramme von Legierungen berechnet und für die Werkstoffentwicklung genutzt werden. Ergänzt wird dies durch Elektronenmikroskopie und Röntgenbeugung als zentrale Analysemethoden, um Gefüge und Kristallstrukturen sichtbar zu machen.
Praxisnah wird es im Entwicklungsprojekt Formula Student RUB Motorsport, in dem Studierende Werkstoffauswahl und Bauteilauslegung an einem realen Rennfahrzeug-Projekt erproben und dabei Team- und Projektarbeit unter Wettbewerbsdruck erleben.
Gut aufgehoben sind Studieninteressierte, die Freude an Chemie, Physik und Mathematik mitbringen und gerne im Labor experimentieren, ohne den rechnerischen Zugang zu scheuen. Wer analytisch denkt und zugleich handwerklich-praktisch arbeiten möchte, findet in der Kombination aus Simulation und Mikroskopie-Praktika einen passenden Rahmen.
Weniger geeignet ist der Studiengang für Personen, die ausschließlich anwendungsorientiert arbeiten möchten und mathematisch-physikalische Grundlagenfächer meiden wollen, da diese in den ersten Semestern einen hohen Stellenwert haben.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten typischerweise als Materialwissenschaft-Fachkräfte in Industrie und Forschung, etwa in der Werkstoffentwicklung, Qualitätssicherung oder Fertigungsoptimierung. Das Ruhrgebiet mit seiner industriellen Prägung bietet dafür ein Umfeld mit vielfältigen Anknüpfungspunkten, von Automotive bis Anlagenbau.
Der Bachelorabschluss legt den Grundstein, viele Karrierewege in Forschung und Entwicklung setzen jedoch einen vertiefenden Master voraus, den die RUB im Anschluss anbietet.
Als staatliche Volluniversität bietet die Ruhr-Universität Bochum eine breite Infrastruktur an Laboren und interdisziplinären Instituten, die dem Materialwissenschaft-Studium zugutekommt. Der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, aber ein hohes Maß an Eigenmotivation für die anspruchsvollen Grundlagenmodule voraussetzt.
Das Vollzeitformat mit festen Praktikums- und Projektterminen verlangt eine kontinuierliche Präsenz vor Ort in Bochum, wodurch sich der Studiengang weniger für stark verteilte oder berufsbegleitende Lebensmodelle eignet.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Berufseinstieg von Materialwissenschaft-Fachkräften führt meist über Entwicklungs- und Qualitätsabteilungen in die Industrie oder in Forschungseinrichtungen.
Branchenweite Marktorientierung für Materialwissenschaft-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Werkstoffentwicklung verändert sich durch datengetriebene Simulation und automatisierte Analytik zunehmend, ohne den Bedarf an fachlicher Einordnung zu verringern.
In der Materialwissenschaft übernehmen KI-Systeme zunehmend Routineaufgaben der Datenauswertung, während konzeptionelle Entscheidungen beim Menschen bleiben.
Fähigkeiten wie thermodynamisches Modellieren und Gefügeanalyse werden konkret in den Modulen Einführung in die Calphad-Methode und Elektronenmikroskopie und Röntgenbeugung aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bochum, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.
Kostenlose StudySmarter-Tools für Finanzierung, Karriere und Bewerbung – direkt einsatzbereit.
Kurzprofil der Ruhr-Universität Bochum – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mathematisch-physikalische Grundlagenfächer meiden möchte, sollte bedenken, dass diese in den ersten Semestern einen hohen Stellenwert haben und für den weiteren Studienerfolg entscheidend sind.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was bedeutet, dass keine Auswahlgrenze über die formale Hochschulzugangsberechtigung hinaus besteht.
Im Entwicklungsprojekt Formula Student RUB Motorsport wenden Studierende Werkstoffwissen praktisch an einem realen Rennfahrzeug-Projekt an und sammeln dabei Erfahrung in Projekt- und Teamarbeit.
Die Grundlagenphase ist deutlich mathematisch-naturwissenschaftlich geprägt, unter anderem durch Module wie die Einführung in die Calphad-Methode, die thermodynamisches Rechnen voraussetzt.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Materialwissenschaft-Fachkräfte in Entwicklung, Qualitätssicherung oder Forschung, oft im industriell geprägten Umfeld des Ruhrgebiets.
Studienführer, Termine, Zulassung & Finanzierung – kostenlos direkt in dein Postfach.
Mit StudyKit gehst du Studienwahl, Bewerbung und Finanzierung an einem Ort an, begleitet von einem persönlichen KI-Assistenten. Finde heraus, was wirklich zu dir passt, und starte deine Bewerbung Schritt für Schritt.
Studienführer, Termine, Zulassung & Finanzierung – direkt in dein Postfach.