Umstellung von SecureGo Was Studierende jetzt wissen müssen
SecureGo wird abgelöst: Was die Umstellung bedeutet, welche App nachfolgt und wie du dein Konto sicher weiter nutzt. Jetzt informieren.
- SecureGo ist eine TAN-App von Atruvia (dem IT-Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken), die für das Online-Banking genutzt wird.
- Die Umstellung auf SecureGo plus (bzw. VR SecureGo plus) erfolgt, weil die alte App technisch abgekündigt wurde und die Nachfolger-App höhere Sicherheitsstandards gemäß PSD2 erfüllt.
- Für Studierende mit einem Girokonto oder Studentenkonto bei einer Volks- oder Raiffeisenbank ist die Migration verpflichtend – ohne Wechsel ist Online-Banking eingeschränkt.
- Die Umstellung betrifft keine Inhalte deines Kontos, sondern nur den Authentifizierungsweg (TAN-Verfahren).
Umstellung von SecureGo: Das Wichtigste auf einen Blick
SecureGo ist eine TAN-App von Atruvia (dem IT-Dienstleister der Volks- und Raiffeisenbanken), die für das Online-Banking genutzt wird.
Wer ein Girokonto bei einer Volks- oder Raiffeisenbank hat, muss in der Regel von der alten SecureGo-App auf die Nachfolge-App VR SecureGo plus wechseln. Die Migration ist meist verpflichtend – ohne sie kann das Online-Banking eingeschränkt sein. Der Wechsel dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist in der Regel kostenlos.
AUF EINEN BLICK
- Die Umstellung auf SecureGo plus (bzw. VR SecureGo plus) erfolgt, weil die alte App technisch abgekündigt wurde und die Nachfolger-App höhere Sicherheitsstandards gemäß PSD2 erfüllen soll.
- Für viele mit einem Girokonto bei einer Volks- oder Raiffeisenbank ist die Migration verpflichtend – ohne Wechsel kann Online-Banking eingeschränkt sein.
- Die Umstellung betrifft in der Regel keine Inhalte deines Kontos, sondern in erster Linie den Authentifizierungsweg (TAN-Verfahren).
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Was ist SecureGo und warum erfolgt die Umstellung?
Die Nachfolge-App heißt VR SecureGo plus und wird ebenfalls von Atruvia bereitgestellt.
SecureGo ist eine TAN-App, die von Atruvia entwickelt und bereitgestellt wurde – dem zentralen IT-Dienstleister der genossenschaftlichen Bankengruppe, also der Volks- und Raiffeisenbanken. Mit der App konntest du bislang Überweisungen, Daueraufträge und andere Banking-Aktionen per TAN autorisieren. Das Verfahren galt lange als sicherer als das klassische iTAN-Verfahren auf Papier, weil die TAN dynamisch erzeugt und zeitlich begrenzt gültig war.
Die Umstellung auf VR SecureGo plus erfolgt, weil die technische Basis der alten App nicht mehr den aktuellen regulatorischen Anforderungen genügt. Die europäische Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 schreibt eine sogenannte Starke Kundenauthentifizierung (SCA) vor: Transaktionen müssen durch mindestens zwei unabhängige Faktoren bestätigt werden – zum Beispiel etwas, das du weißt (PIN), und etwas, das du besitzt (das registrierte Gerät). Die neue App erfüllt diese Anforderungen durch eine deutlich engere Gerätebindung.
Für alle, die ein Konto bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank haben, ist der Wechsel in der Regel Pflicht. Wer die Migration nicht durchführt, verliert nach und nach die Möglichkeit, Transaktionen online zu autorisieren. Das kann gerade dann problematisch werden, wenn Rechnungen bezahlt, Überweisungen für die Miete getätigt oder Gehälter auf das Konto fließen. Wichtig zu verstehen: Die Umstellung betrifft ausschließlich den Authentifizierungsweg – also das TAN-Verfahren. Dein Kontostand, deine IBAN, deine Ersparnisse und alle gespeicherten Empfänger bleiben vollständig unverändert.
Atruvia hat die Abkündigung der alten App schrittweise kommuniziert und Banken aufgefordert, ihre Kundinnen und Kunden rechtzeitig zu informieren. In der Praxis erhalten viele Nutzende eine Benachrichtigung direkt in der Online-Banking-Oberfläche oder per Brief. Wer diese Mitteilung noch nicht erhalten hat, sollte trotzdem proaktiv handeln – denn die technische Abschaltung der alten App kann ohne weitere Vorwarnung wirksam werden.
| Aspekt | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Die Nachfolge-App heißt VR SecureGo plus und wird ebenfalls von Atruvia bereitgestellt. | , |
| Sie ist in der Regel kostenlos im App Store (iOS) und Google Play Store verfügbar. | , |
| Im Vergleich zur Vorgänger-App bietet SecureGo plus eine stärkere Gerätebindung und nutzt in der Regel Push-TANs statt herkömmlicher iTAN-Verfahren. | , |
| Kompatible Geräte: aktuelle Android- und iOS-Smartphones; ältere Betriebssystemversionen werden möglicherweise nicht mehr unterstützt – prüfe die Mindestanforderungen in deinem App Store. | , |
| Nutzerinnen und Nutzer | die ihr Smartphone häufig wechseln, sollten beachten: Bei einem Gerätewechsel muss die App in der Regel neu aktiviert werden. |
VR SecureGo plus: Was die neue App besser macht
Schritt 1 – App installieren: VR SecureGo plus aus dem jeweiligen App Store herunterladen.
Die Nachfolge-App heißt VR SecureGo plus und wird ebenfalls von Atruvia entwickelt und gepflegt. Sie ist in der Regel kostenlos im Apple App Store für iOS sowie im Google Play Store für Android verfügbar. Für die Installation fallen in der Regel keine Gebühren an – weder einmalig noch laufend. Das ist ein wichtiger Punkt für alle, die bei ihren Finanzen auf jeden Cent achten.
Der größte Unterschied zur alten SecureGo-App liegt in der Sicherheitsarchitektur. VR SecureGo plus arbeitet mit einer gerätespezifischen kryptografischen Schlüsselbindung. Das bedeutet: Bei der Einrichtung wird ein eindeutiger kryptografischer Schlüssel auf deinem Smartphone erzeugt und gespeichert. TANs, die mit diesem Schlüssel generiert werden, sind nur auf genau diesem einen Gerät gültig – eine auf einem anderen Gerät generierte TAN würde von der Bank in der Regel abgelehnt. Dieses Prinzip macht es erheblich schwieriger, den TAN-Kanal zu kompromittieren.
Statt herkömmlicher iTAN-Listen oder zeitbasierter OTPs setzt VR SecureGo plus auf Push-TANs. Das heißt: Wenn du eine Transaktion in deiner Banking-App oder im Online-Portal einleitest, bekommst du eine Push-Benachrichtigung auf dein Smartphone. In dieser Benachrichtigung siehst du die konkreten Transaktionsdetails – also Betrag, Empfänger-IBAN und Verwendungszweck – noch bevor du bestätigst. Das ist ein entscheidender Sicherheitsvorteil: Phishing-Angriffe, bei denen du unwissentlich eine ganz andere Transaktion als die angezeigte bestätigst (sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe), werden so deutlich erschwert.
Was die Kompatibilität betrifft: VR SecureGo plus unterstützt in der Regel aktuelle Android- und iOS-Versionen. Ältere Betriebssystemversionen werden möglicherweise nicht mehr unterstützt. Die genauen Mindestanforderungen sind im jeweiligen App Store angegeben und können sich mit App-Updates ändern. Wer ein älteres Smartphone nutzt, sollte zuerst prüfen, ob ein Betriebssystem-Update möglich ist – und falls nicht, mit der eigenen Bank über Alternativen wie das ChipTAN-Verfahren sprechen.
AUF EINEN BLICK
- Schritt 2 – App öffnen und Registrierung starten: Bei der Ersteinrichtung wählst du 'Neues Gerät registrieren' und gibst deine IBAN ein.
- Schritt 3 – Aktivierungscode anfordern: Einen Aktivierungscode erhältst du je nach Bank per Brief, in der Online-Banking-Oberfläche oder im Bankfilial-Gespräch.
- Schritt 4 – Gerät aktivieren: Code eingeben, persönliche PIN für die App festlegen.
- Schritt 5 – Erste Test-TAN: Führe eine kleine Überweisung oder eine Testautorisierung durch, um sicherzustellen, dass alles funktioniert.
So gelingt die Umstellung von SecureGo in vier Schritten
VR SecureGo plus arbeitet mit einer gerätespezifischen kryptografischen Schlüsselbindung – TANs sind nur auf dem registrierten Smartphone gültig.
Die Umstellung klingt technischer, als sie ist. Die meisten Nutzenden schaffen die Migration in unter zehn Minuten – vorausgesetzt, der Aktivierungscode liegt vor. Hier ist der Ablauf im Detail.
Schritt 1 – App installieren: Lade VR SecureGo plus aus dem Apple App Store oder Google Play Store herunter. Suche nach „VR SecureGo plus" und achte darauf, dass als Herausgeber Atruvia AG angegeben ist, um Fake-Apps zu vermeiden. Die Installation ist kostenlos.
Schritt 2 – Registrierung starten: Öffne die App und wähle die Option „Neues Gerät registrieren". Du wirst aufgefordert, deine IBAN einzugeben. Stelle sicher, dass du die IBAN deines Kontos zur Hand hast – sie steht auf deiner Bankkarte oder in deinen Kontoauszügen.
Schritt 3 – Aktivierungscode anfordern: Für die Ersteinrichtung benötigst du einen Aktivierungscode, den deine Bank ausstellt. Je nach Bank erhältst du diesen Code per Brief (postalisch), direkt in der Online-Banking-Oberfläche beim Login oder in einer Filiale. Manche Banken ermöglichen die Aktivierung vollständig online ohne Filialbesuch. Falls du keine Möglichkeit siehst, den Code anzufordern, ruf direkt bei deiner Volksbank oder Raiffeisenbank an – der Kundenservice führt dich durch den Prozess.
Schritt 4 – Gerät aktivieren: Gib den Aktivierungscode in die App ein und lege eine persönliche PIN für die App fest. Diese PIN schützt den Zugang zur App zusätzlich und sollte sich von deiner Karten-PIN unterscheiden. Nach erfolgreicher Aktivierung ist dein Smartphone als TAN-Gerät registriert und du kannst Transaktionen per Push-TAN bestätigen. Die alte SecureGo-App kann danach deinstalliert werden.
AUF EINEN BLICK
- Push-Benachrichtigungen zeigen dir Transaktionsdetails direkt in der App an, bevor du bestätigst – so erkennst du Phishing-Versuche schneller.
- Nutze grundsätzlich einen Screen-Lock (PIN, Fingerabdruck oder Face ID) auf deinem Smartphone, um unautorisierten Zugriff zu verhindern.
- Bei Verlust des Smartphones sofort die Bank kontaktieren und den TAN-Zugang sperren lassen – Sperr-Hotline der Bank notieren (steht auf deiner EC-Karte).
- Phishing-Warnung: Kein seriöser Mitarbeiter deiner Bank fragt jemals nach deinem App-PIN oder einer bereits generierten TAN per Telefon oder E-Mail.
Was sich beim Banking-Schutz wirklich verändert
Problem: Aktivierungscode kommt nicht an → Lösung: Prüfe Spam-Ordner, kontaktiere deine Filiale; viele Banken bieten Online-Aktivierung im Banking-Portal an.
Mit VR SecureGo plus ist das TAN-Verfahren deutlich robuster geworden – aber Sicherheit ist kein Selbstläufer. Es gibt einige konkrete Verhaltenstipps, die gerade für alle, die viel unterwegs sind oder ihr Zuhause mit anderen teilen, besonders relevant sind. Denn wer sein Smartphone auch für viele andere Dinge nutzt und nicht ausschließlich zuhause am Rechner arbeitet, hat ein anderes Risikoprofil als jemand, der nur von den eigenen vier Wänden aus agiert.
Die kryptografische Gerätebindung von VR SecureGo plus bedeutet: Selbst wenn jemand dein Banking-Passwort kennt, kann er ohne dein physisches Smartphone keine Transaktion autorisieren. Das ist ein erheblicher Schutzgewinn gegenüber früher. Gleichzeitig wird dein Smartphone damit zum zentralen Sicherheitsanker. Deshalb ist ein aktiver Screen-Lock – also PIN, Fingerabdruck oder Face ID – keine optionale Komfortfunktion, sondern eine Sicherheitsnotwendigkeit. Wer sein Smartphone ohne Sperrbildschirm betreibt, gibt im Verlustfall direkte Kontrollmöglichkeit über das Konto preis.
Besonders wichtig: Führe Banking-Transaktionen nie über öffentliche WLAN-Netzwerke durch – also nicht im Café, nicht am Bahnhof, nicht im Hotel. Öffentliches WLAN kann manipuliert sein; Angreifende können Datenpakete mitlesen oder umleiten. Nutze stattdessen Mobile Daten oder verbinde dich über ein VPN, wenn du auf dein Konto zugreifen musst. Das gilt auch für den Abruf von Kontoauszügen.
Falls du dein Smartphone verlierst oder es gestohlen wird: Kontaktiere umgehend deine Bank und lass den TAN-Zugang sperren. Die Sperr-Hotline deiner Bank findet sich meist auf der Rückseite deiner EC-Karte oder auf der Bank-Website. Alternativ ist der bundesweite Sperr-Notruf 116 116 erreichbar. Nach der Sperrung kannst du VR SecureGo plus auf einem neuen Gerät neu einrichten – dein Konto selbst ist davon nicht betroffen.
AUF EINEN BLICK
- Problem: Smartphone wird nicht als kompatibel erkannt → Lösung: Betriebssystem-Update durchführen; ist das Gerät zu alt, temporär ein alternatives Gerät nutzen oder ChipTAN-Verfahren als Fallback einrichten.
- Problem: App lässt sich nicht aktivieren, obwohl Code eingegeben → Lösung: Code-Gültigkeit prüfen (meist zeitlich begrenzt), neuen Code anfordern.
- Problem: Alte SecureGo-App wurde bereits deinstalliert, neue noch nicht aktiviert → Lösung: Über Online-Banking-Portal eine alternativen TAN-Weg (z.B. per SMS oder ChipTAN) vorübergehend aktivieren.
- Problem: Zwei Smartphones sollen genutzt werden → Lösung: Einige Banken erlauben mehrere registrierte Geräte – direkt bei der eigenen Bank erfragen.
Häufige Probleme bei der Umstellung – und wie du sie löst
Viele Menschen nutzen ihr Konto für Alltag, Beruf und Freizeit, erledigen Bankgeschäfte unterwegs und wechseln öfter Geräte – alles Faktoren, die Risiken erhöhen.
In der Praxis läuft die Umstellung nicht immer reibungslos. Hier sind die häufigsten Stolpersteine und konkrete Lösungswege, damit du nicht unnötig Zeit verlierst.
Aktivierungscode kommt nicht an: Wenn du einen Code per Brief angefordert hast und er nach einigen Werktagen nicht eingetroffen ist, wende dich direkt an deine Filiale oder den Kundenservice. Viele Banken bieten inzwischen auch eine Online-Aktivierung über das Banking-Portal an – du brauchst dann keinen Postweg. Prüfe außerdem deinen Spam-Ordner, falls der Code per E-Mail versendet wurde.
Smartphone wird nicht als kompatibel erkannt: Führe zunächst ein Betriebssystem-Update durch – viele Kompatibilitätsprobleme lassen sich so beheben. Ist dein Gerät technisch zu alt für ein Update, hast du mehrere Möglichkeiten: temporär ein neueres Gerät einer Vertrauensperson nutzen, um die App einzurichten; oder als Fallback das ChipTAN-Verfahren einrichten, bei dem du eine separate TAN-Hardware nutzt. Sprich deinen konkreten Fall mit dem Bankberater oder der Bankberaterin durch.
App lässt sich trotz Codeeingabe nicht aktivieren: Aktivierungscodes sind meist zeitlich begrenzt gültig – typischerweise einige Tage bis wenige Wochen. Ist der Code abgelaufen, fordere einfach einen neuen an. Achte außerdem darauf, dass du den Code korrekt eingibst (keine Verwechslung von O und 0 oder I und 1) und die App auf dem aktuellen Stand ist.
Alte App bereits deinstalliert, neue noch nicht aktiviert: Das ist ein klassischer Fehler, der dazu führt, dass du vorübergehend gar keine TANs generieren kannst. In diesem Fall: Logge dich über dein Online-Banking-Portal ein (soweit möglich) und prüfe, ob du dort einen alternativen TAN-Weg – etwa SMS-TAN oder ChipTAN – vorübergehend aktivieren kannst. Alternativ hilft ein Anruf beim Kundenservice deiner Bank, der dir einen temporären Zugang einrichten kann.
AUF EINEN BLICK
- Tipp: Führe Banking-Transaktionen nie über öffentliches WLAN durch – nutze stattdessen Mobile Daten oder ein VPN.
- Gehaltseingänge, Mietzahlungen und andere regelmäßige Abbuchungen laufen über dasselbe Konto – ein kompromittierter Zugang kann schnell kritisch werden.
- Regelmäßiger Blick auf Kontoauszüge hilft, unautorisierte Abbuchungen früh zu erkennen; viele Banking-Apps bieten Push-Benachrichtigungen bei Kontoaktivität.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist nicht nur beim Banking sinnvoll – aktiviere sie auch bei deiner E-Mail-Adresse, die mit dem Konto verknüpft ist.
Warum sicheres Online-Banking für dich besonders zählt
Sicheres Online-Banking ist die Grundlage – aber kennst du auch dein genaues Netto-Einkommen aus Nebenjobs und weiteren Einnahmen?
Viele Menschen haben ein besonderes Risikoprofil im Bereich digitale Finanzsicherheit – und das nicht, weil sie unvorsichtiger wären als andere. Es liegt an den Lebensumständen: geteilte Wohnungen, häufige Gerätewechsel, regelmäßige Nutzung öffentlicher WLANs in Cafés, Bibliotheken oder Bahnhöfen und ein allgemein hohes Digitalisierungstempo im Alltag. All das erhöht die Angriffsfläche für potenzielle Sicherheitsprobleme.
Dazu kommt: Über das Girokonto laufen oft mehrere wichtige Zahlungsströme gleichzeitig. Gehaltszahlungen, Kindergeld, Einnahmen aus Nebentätigkeiten und Mietzahlungen – all das läuft über dasselbe Konto. Ein kompromittierter Bankzugang kann also schnell existenzielle Folgen haben, insbesondere wenn das Konto den einzigen finanziellen Puffer darstellt.
Ein regelmäßiger Blick auf die Kontoauszüge ist daher keine Fleißaufgabe, sondern ein aktiver Schutzschritt. Viele Banking-Apps – auch die Apps der Volksbanken und Raiffeisenbanken – bieten Push-Benachrichtigungen bei jeder Kontoaktivität an. Aktiviere diese Funktion, damit du über Abbuchungen sofort informiert wirst und unbekannte Transaktionen umgehend melden kannst. Je früher ein Missbrauch gemeldet wird, desto einfacher lässt er sich in der Regel rückabwickeln.
Wer monatlich mehr als die geltende Minijob-Grenze verdient, ist in der Regel sozialversicherungspflichtig und zahlt Steuern und Abgaben. Der Grundfreibetrag für ledige Personen kann je nach Steuerjahr variieren – wer darunter bleibt, zahlt in der Regel keine Einkommensteuer. Diese Zusammenhänge zu kennen, hilft dabei, das eigene Budget realistisch zu planen und böse Überraschungen bei der Steuererklärung zu vermeiden.
AUF EINEN BLICK
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- Plane deine Finanzen vollständig: Neben dem Konto solltest du prüfen, ob du ausreichend versichert bist – z.B. über die StudyBU-Berufsunfähigkeitsversicherung.
Sicheres Banking ist die Basis – jetzt auch die Finanzen planen
Die Umstellung von SecureGo auf VR SecureGo plus ist ein kleiner technischer Schritt mit großer Wirkung: Du schützt deinen Bankzugang mit einem modernen, PSD2-konformen Sicherheitsverfahren und bist für zukünftige Banking-Anforderungen gewappnet. Für alle, über deren Konto Gehalt, Miete und laufende Rechnungen abgewickelt werden, ist ein sicherer und jederzeit verfügbarer Online-Banking-Zugang keine Kleinigkeit.
Aber sicheres Online-Banking ist nur der erste Baustein einer soliden Finanzplanung. Weißt du zum Beispiel genau, wie viel von deinem Gehalt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben tatsächlich auf deinem Konto ankommt? Gerade im Zusammenspiel mit der Minijob-Grenze und dem Grundfreibetrag, die sich regelmäßig ändern können, lohnt sich ein genauer Blick auf dein Netto-Einkommen.
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Häufige Fragen
Die Umstellung von SecureGo auf SecureGo plus erfolgt in der Regel nicht automatisch durch Ihre Bank. Sie müssen die neue App in der Regel selbst herunterladen, installieren und den Aktivierungsprozess durchführen, der meist über Ihre Online-Banking-Zugangsdaten oder einen Freischaltcode läuft.
Ob VR SecureGo plus auf älteren Smartphones funktioniert, hängt vom Betriebssystem und dessen Version ab. Die App benötigt in der Regel eine bestimmte Mindestversion von iOS oder Android, die auf sehr alten Geräten möglicherweise nicht mehr unterstützt wird; prüfen Sie daher die Kompatibilität im jeweiligen App-Store.
Wenn Sie Ihr Handy verlieren und SecureGo plus darauf installiert ist, sollten Sie umgehend Ihre Bank kontaktieren, damit die Freischaltung für das Gerät gesperrt wird. Zusätzlich können Sie die App in der Regel über ein anderes autorisiertes Gerät oder das Online-Banking deaktivieren, um Missbrauch zu verhindern.
SecureGo plus ist in der Regel an ein einzelnes Gerät gebunden, auf dem die App aktiviert wurde. Eine gleichzeitige Nutzung auf mehreren Geräten ist meist nicht vorgesehen; für ein neues Gerät müssen Sie die Freischaltung erneut durchführen, wobei die alte Registrierung üblicherweise ungültig wird.
Die Umstellung von SecureGo auf SecureGo plus ist für Sie als Kunde in der Regel kostenlos. Ihre Bank erhebt üblicherweise keine Gebühren für das Herunterladen der App oder die Aktivierung des neuen Verfahrens, sofern Sie die Standardfunktionen nutzen.
Die Umstellung von SecureGo betrifft in der Regel nur die Institute, die dieses spezielle TAN-Verfahren der Volks- und Raiffeisenbanken anbieten. Sparkassen und andere Banken nutzen meist eigene Sicherheitsverfahren wie chipTAN oder pushTAN, sodass die Umstellung für diese Konten in der Regel nicht relevant ist.
SecureGo ist die ältere Version des TAN-Verfahrens, während SecureGo plus die weiterentwickelte Nachfolge-App darstellt. Der Hauptunterschied liegt in der technischen Basis und der Bedienoberfläche; SecureGo plus bietet in der Regel eine modernere Benutzerführung und verbesserte Sicherheitsfunktionen, während die grundlegende Funktion der TAN-Erzeugung gleich bleibt.
Die Frist für die Umstellung von SecureGo auf SecureGo plus wird von Ihrer Bank festgelegt und kann je nach Institut variieren. In der Regel kündigen Banken die Abschaltung des alten Verfahrens mehrere Monate im Voraus an, sodass Sie in der Regel ausreichend Zeit haben, die Umstellung durchzuführen; informieren Sie sich direkt bei Ihrem Institut über das konkrete Enddatum.
Quellen & Stand 09.07.2026
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