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Girokonto ING 2026: Das musst du wissen

Wir zeigen dir, wie das Girokonto der ING funktioniert, was es kostet und für wen es sich lohnt.

Was ist das Girokonto der ING?

Das Girokonto der ING ist ein klassisches Online-Konto für den täglichen Zahlungsverkehr. Du führst es komplett über App und Browser, eine Filiale vor Ort gibt es nicht. Dafür bekommst du eine kostenlose Girocard (Debitkarte) und eine Visa-Karte dazu.

Die ING gehört zu den größten Direktbanken in Deutschland und richtet sich an alle, die ihr Konto selbstständig verwalten wollen. Der Fokus liegt auf einfacher Bedienung, niedrigen Kosten und einer soliden App. Du kannst damit überweisen, Geld abheben und per Apple Pay oder Google Pay bezahlen.

Anders als bei vielen Filialbanken ist die Kontoführung unter bestimmten Bedingungen kostenlos. Welche das genau sind, hängt von deinem Geldeingang und deinem Alter ab. Im Folgenden gehen wir auf die Details ein, damit du weißt, worauf du dich einlässt.

So funktioniert das Konto im Alltag

Die Kontoeröffnung läuft in der Regel komplett digital per Video-Ident oder eID-Funktion deines Personalausweises ab. Danach bekommst du deine Zugangsdaten per Post und kannst in der Regel sofort loslegen. Du hast dann eine IBAN, die mit der deutschen Bankleitzahl der ING beginnt.

Überweisungen tätigst du entweder im Online-Banking oder in der App. Die ING unterstützt in der Regel Echtzeitüberweisungen, sodass Geld meist in Sekunden auf dem Empfängerkonto sein kann. Daueraufträge und Terminüberweisungen richte ich dir in wenigen Klicks ein.

Bargeld bekommst du an vielen Geldautomaten in Deutschland, da die ING einem Verbund von Banken angehört. Das bedeutet: Du kannst dort in der Regel kostenlos abheben, auch wenn du kein Kunde dieser Banken bist. Im Ausland nutzt du am besten die Visa-Karte, um Gebühren zu vermeiden.

Kosten und Konditionen im Detail

Die Kontoführung ist für dich in der Regel kostenlos, wenn monatlich ein Geldeingang erfolgt. Das kann dein Gehalt, BAföG oder eine Rente sein. Alternativ ist das Konto für alle Kunden unter 28 Jahren meist dauerhaft kostenlos, unabhängig vom Eingang.

Erfüllst du diese Bedingungen nicht, kann eine monatliche Kontoführungsgebühr anfallen. Die genaue Höhe legt die Bank fest und kann sich ändern, daher solltest du die aktuellen Konditionen auf der Website prüfen. Für die Girocard kann je nach Anbieter eine optionale Gebühr anfallen.

Beim Geldabheben im Inland an den Partnerautomaten zahlst du in der Regel nichts. An fremden Automaten können Gebühren anfallen, die du aber durch die Wahl der richtigen Automaten umgehst. Die Visa-Karte ist für Zahlungen weltweit meist kostenlos, beim Bezahlen in Fremdwährung kann ein Auslandseinsatzentgelt anfallen.

Vorteile des ING Girokontos

Der größte Vorteil ist die in der Regel kostenlose Kontoführung, meist bei regelmäßigem Geldeingang oder je nach Altersgruppe. Du bekommst ein solides Basiskonto ohne versteckte Gebühren für Überweisungen oder Karten. Die App ist benutzerfreundlich und bietet dir eine gute Übersicht über deine Finanzen.

Ein weiterer Pluspunkt ist das dichte Netz an kostenlosen Geldautomaten. Durch die Kooperation mit Sparkassen und Volksbanken findest du fast überall einen Automaten. Zudem ist die Visa-Karte im Ausland weit verbreitet, was dir auf Reisen Flexibilität gibt.

Die ING bietet außerdem ein separates Tagesgeldkonto an, das du direkt mit deinem Girokonto verknüpfen kannst. So kannst du Rücklagen bilden und bei Bedarf sofort darauf zugreifen. Der Kundenservice ist per Telefon und Chat erreichbar, wobei die Wartezeiten in Stoßzeiten etwas länger sein können.

Nachteile und Einschränkungen

Der größte Nachteil ist das fehlende Filialnetz. Wenn du persönliche Beratung vor Ort möchtest oder Bargeld am Schalter einzahlen willst, bist du hier falsch. Bargeldeinzahlungen sind nur an bestimmten Einzahlungsautomaten der ING möglich, die es nicht überall gibt.

Die kostenlose Kontoführung ist an Bedingungen geknüpft. Wenn du unter 28 Jahre alt bist, ist das Konto in der Regel gratis, aber danach musst du meist einen regelmäßigen Geldeingang sicherstellen. Einmalige Schwankungen können dazu führen, dass du für einen Monat Gebühren zahlst.

Die Girocard ist keine klassische Maestro-Karte mehr, sondern ein Debitkartensystem. In einigen wenigen Geschäften oder bei Online-Diensten, die nur die alte Technik unterstützen, kann es zu Problemen kommen. In der Praxis ist das aber selten, da Visa Debit sehr weit verbreitet ist.

Vergleich: ING Girokonto vs. andere Direktbanken

Im Vergleich zu anderen Direktbanken wie der DKB oder comdirect bietet die ING ein ähnliches Leistungspaket. Der entscheidende Unterschied liegt oft in den Kosten für die Karten und die Bedingungen für die Gratis-Kontoführung. Du solltest daher genau prüfen, welche Bank deine persönlichen Anforderungen am besten erfüllt.

Die DKB verlangt beispielsweise einen höheren Geldeingang für das kostenlose Konto, bietet dafür aber manchmal Zusatzleistungen wie ein kostenloses Wertpapierdepot. Die ING punktet dagegen mit dem dichten Automatennetz und der einfachen App. Beide sind gute Optionen, aber nicht für jeden gleich gut geeignet.

Ein wichtiger Punkt ist die Erreichbarkeit des Kundenservice. Die ING hat eine Hotline, die aber nicht rund um die Uhr besetzt ist. Wenn du Wert auf einen 24/7-Support legst, solltest du dich nach Alternativen umsehen. Für die meisten Standardfälle reicht der Service der ING aber völlig aus.

Typische Fehler bei der Kontoeröffnung

Ein häufiger Fehler ist, den Geldeingang nicht rechtzeitig einzurichten. Wenn du dein Gehalt erst später umziehst, kann es sein, dass du in der Zwischenzeit Gebühren zahlst. Richte den Dauerauftrag oder die Gehaltsumstellung in der Regel direkt nach der Eröffnung ein, um Kosten zu vermeiden.

Viele vergessen, dass die Girocard je nach Anbieter und Kontomodell an bestimmte Bedingungen gekoppelt sein kann. Wenn du die Karte nie benutzt, kann die Bank unter Umständen eine Gebühr erheben. Es ist meist ratsam, die Karte regelmäßig zu nutzen, um sicherzugehen, dass keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Ein weiterer Fehler ist die Bargeldeinzahlung. Nicht jeder Automat nimmt Bargeld an, und wenn doch, kann eine Gebühr anfallen. Prüfe vorher auf der Website deiner Bank, wo der nächste Einzahlungsautomat ist. Alternativ kannst du Bargeld auf ein anderes Konto einzahlen und dann überweisen.

So eröffnest du dein Konto in 5 Schritten

Zuerst besuchst du die Website der ING und klickst auf den Button zur Kontoeröffnung. Du benötigst deinen Personalausweis oder Reisepass sowie deine Steuer-Identifikationsnummer. Halte außerdem deine Bankverbindung für die erste Einzahlung bereit.

Im zweiten Schritt füllst du das Online-Formular aus. Du gibst deine persönlichen Daten, deine Adresse und deinen Beruf an. Danach wählst du die gewünschten Karten aus, in der Regel die Visa Debitkarte und optional die Girocard.

Anschließend verifizierst du deine Identität per Video-Ident. Du zeigst deinen Ausweis in die Kamera und beantwortest ein paar Fragen. Das dauert etwa fünf Minuten. Danach prüft die ING deine Daten und schickt dir die Vertragsunterlagen per Post zu.

Sobald du die Unterlagen erhalten hast, unterschreibst du sie und schickst sie zurück. Nach Eingang erhältst du deine Zugangsdaten und deine Karten. Du kannst dann sofort mit dem Online-Banking starten und dein Konto nutzen.

Häufige Fragen

Ja, in der Regel ist es kostenlos, wenn du monatlich einen bestimmten Geldeingang hast oder unter 28 Jahre alt bist. In diesen Fällen entfallen die Kontoführungsgebühren meist. Wenn du die Bedingungen nicht erfüllst, kann eine monatliche Gebühr anfallen.

Ja, an vielen Geldautomaten in Deutschland ist das Abheben kostenlos, zum Beispiel an den eigenen Automaten der ING. An fremden Automaten können Gebühren anfallen, die je nach Anbieter variieren.

Die Online-Eröffnung dauert in der Regel nicht lange, inklusive Identifikationsverfahren. Danach braucht die Bank einige Tage für die Prüfung und den Versand der Unterlagen. Insgesamt solltest du ungefähr eine Woche einplanen, bis du alles nutzen kannst.

Für Kunden unter 28 Jahren ist das Girokonto in der Regel kostenlos, unabhängig vom Geldeingang. Du musst also meist keine Mindestsumme überweisen. Nach deinem 28. Geburtstag können die regulären Bedingungen gelten.

Ja, aber meist nur an speziellen Einzahlungsautomaten der ING. Diese gibt es nicht in jeder Stadt. Alternativ kannst du Bargeld auf ein anderes Konto einzahlen und es dann auf dein ING-Konto überweisen.

Du erhältst in der Regel eine Debitkarte, mit der du weltweit bezahlen kannst. Optional kannst du zusätzlich eine Girocard beantragen, die je nach Anbieter Gebühren kosten kann. Die Konditionen können variieren.

Ja, die ING unterliegt der deutschen Bankenaufsicht und ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds. Dein Guthaben ist bis zur gesetzlichen Grenze geschützt. Zudem nutzt die Bank moderne Sicherheitsverfahren für das Online-Banking.

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