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Geld einzahlen Bargeld aufs Konto bringen – der Guide

Geld einzahlen bei Sparkasse, DKB, ING, Postbank & Volksbank: Wo, wie und ob kostenlos? Der Guide mit allen Optionen im Überblick.

Bargeld auf deinRechnerGeld einzahlen
Das Wichtigste in 30 Sekunden
  • Einzahlung am Automaten (Einzahlautomat/Cash-Recycler), am Schalter oder bei Partnershops im Einzelhandel
  • Filialbanken vs. Direktbanken: Direktbanken (DKB, ING) haben keine eigenen Filialen und nutzen andere Wege
  • Bargeld aufs eigene Konto vs. Überweisung an Dritte – hier geht es um Einzahlungen auf das eigene Girokonto
  • Für Studierende relevant: Taschengeld, Nebenjob-Trinkgeld oder Rückzahlungen von Mitbewohner:innen einzahlen

Bargeld auf dein Konto bringen – so geht's wirklich

Einzahlung am Automaten (Einzahlautomat/Cash-Recycler), am Schalter oder bei Partnershops im Einzelhandel

Du hast Bargeld aus einem Nebenjob, ein Geschenk von Verwandten oder eine Rückzahlung von Bekannten erhalten – und fragst dich jetzt, wie du dieses Bargeld am einfachsten und günstigsten auf dein Girokonto einzahlen kannst? Die gute Nachricht: Es gibt mehrere Wege, und je nach Bank sind einer oder mehrere davon sogar kostenlos.

Kurzfassung: Geld einzahlen geht am Einzahlautomaten in der Filiale, am Bankschalter oder – bei Direktbanken wie DKB und ING – über Partnershops im Einzelhandel. Ob und was das kostet, hängt von deiner Bank und deinem Kontomodell ab. Prüfe im Preis-/Leistungsverzeichnis deiner Bank die genauen Konditionen.

AUF EINEN BLICK

  • Filialbanken vs. Direktbanken: Direktbanken (DKB, ING) haben keine eigenen Filialen und nutzen andere Wege
  • Bargeld aufs eigene Konto vs. Überweisung an Dritte – hier geht es um Einzahlungen auf das eigene Girokonto
  • Für Verbraucher:innen relevant: Bargeld aus Nebenjob, Geschenke oder Rückzahlungen von Bekannten einzahlen

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Geld einzahlen – die wichtigsten Wege im Überblick

Einzahlung am Einzahlautomaten in der Filiale mit Girocard/Sparkassen-Card möglich

Wer Bargeld aufs Konto bringen möchte, hat im Jahr 2026 grundsätzlich drei klassische Wege zur Wahl: den Einzahlautomaten (auch Cash-Recycler genannt) in der Bankfiliale, den Bankschalter mit persönlicher Bedienung oder – vor allem bei Direktbanken – spezielle Partnershops im Einzelhandel, etwa an Supermarktkassen. Welcher Weg für dich infrage kommt, hängt vor allem davon ab, bei welcher Bank du dein Konto führst und wo du wohnst.

Filialbanken wie Sparkassen, Volksbanken oder die Postbank verfügen über ein dichtes Netz an Standorten mit Einzahlautomaten und Schaltern. Direktbanken hingegen – darunter DKB, ING oder N26 – haben keine eigenen Filialen und wickeln Bareinzahlungen deshalb über Kooperationspartner im Handel ab. Das ist bequem, wenn du ohnehin einkaufen gehst, kann aber je nach Anbieter mit Gebühren oder Betragslimits verbunden sein.

Wichtig für das Verständnis: Hier geht es ausschließlich um Einzahlungen auf dein eigenes Girokonto. Das ist etwas anderes als eine Überweisung an Dritte oder die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto – letzteres ist in vielen Fällen deutlich aufwendiger und teurer. Für viele Verbraucher:innen ist das Einzahlen von Bargeld besonders relevant, wenn zum Beispiel Geschenke zur Hochzeit oder zum Geburtstag bar übergeben werden, der Nebenverdienst im Einzelhandel oder in der Gastronomie Trinkgeld einbringt oder Freund:innen ihren Anteil für gemeinsame Aktivitäten zurückzahlen.

Ein cleverer Umgang mit diesen kleinen Bargeldströmen hilft dir, den Überblick über deine Finanzen zu behalten. Wer regelmäßig Bargeld einzahlt, statt es im Portemonnaie verschwinden zu lassen, kann Einnahmen und Ausgaben besser planen – und nutzt die Funktionen eines modernen Girokontos (wie Kontoumsatz-Übersichten oder Budgettools in Banking-Apps) voll aus.

AUF EINEN BLICK

  • Am Schalter meist ebenfalls möglich, teils gebührenpflichtig – abhängig von Kontomodell und regionaler Sparkasse
  • Wichtig: Sparkassen sind rechtlich eigenständig – Konditionen unterscheiden sich je nach Region
  • Kostenlose Einzahlung nur bei der eigenen Sparkasse, fremde Sparkassen können Entgelte verlangen

Geld einzahlen bei der Sparkasse

Direktbanken haben keine eigenen Filialen – Einzahlung läuft über Partnernetzwerke im Einzelhandel (z. B. an Supermarktkassen

Die Sparkasse gehört zu den meistgenutzten Banken in Deutschland und ist für viele Verbraucher die erste Anlaufstelle – nicht zuletzt, weil viele schon in der Jugend ein Konto dort eröffnet haben. Einzahlungen auf das eigene Girokonto sind an den Einzahlautomaten in der Filiale in der Regel unkompliziert möglich. Du steckst deine Girocard ein, gibst deine PIN ein, wählst den Menüpunkt „Einzahlung" und legst die Scheine in das dafür vorgesehene Fach. Neuere Geräte (sogenannte Cash-Recycler) zählen die Scheine automatisch und zeigen den Betrag zur Bestätigung an, bevor er deinem Konto gutgeschrieben wird.

Am Schalter ist die Einzahlung ebenfalls möglich, kann jedoch je nach Kontomodell und regionaler Sparkasse mit Entgelten verbunden sein. Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen: Die rund 350 Sparkassen in Deutschland sind rechtlich eigenständige Institute – jede legt ihre Konditionen selbst fest. Was bei der Stadtsparkasse München kostenfrei ist, kann bei der Sparkasse Vorpommern anders aussehen. Ein Blick ins Preis-/Leistungsverzeichnis deiner Sparkasse lohnt sich daher immer.

Besonders relevant: Kostenlos einzahlen geht in der Regel nur bei der eigenen Sparkasse, also dem Institut, bei dem du dein Konto führst. Wenn du versuchst, Bargeld bei einer anderen Sparkasse – etwa weil du gerade im Urlaub bist oder umgezogen bist – einzuzahlen, können Fremdeinzahlungsgebühren anfallen. Manche Sparkassen verweigern Fremdeinzahlungen gänzlich oder leiten dich an die zuständige Sparkasse weiter. Plane das bei Ortswechseln ein.

AUF EINEN BLICK

  • Voraussetzung ist meist die Nutzung der App mit einem generierten Barcode/QR-Code an der Kasse
  • Es gelten oft Mindest- und Höchstbeträge sowie mögliche Entgelte pro Einzahlung
  • Alternativ: Bargeld auf ein Fremdkonto einzahlen und von dort überweisen (kann Gebühren verursachen

Geld einzahlen bei DKB, ING & anderen Direktbanken

Postbank: Einzahlung in Postbank-Filialen sowie teils in Filialen von Kooperationspartnern

Direktbanken erfreuen sich bei Sparer:innen großer Beliebtheit – kostenlose Kontoführung, moderne Apps und einfaches Online-Banking sind starke Argumente. Doch genau hier liegt auch eine Einschränkung: Diese Banken betreiben keine eigenen Filialen und damit auch keine eigenen Einzahlautomaten. Bareinzahlungen funktionieren stattdessen über Partnernetzwerke im Einzelhandel. Konkret bedeutet das: Du gehst an eine teilnehmende Supermarktkasse, zeigst in der Banking-App einen generierten Barcode oder QR-Code vor, übergibst das Bargeld und der Betrag wird deinem Konto gutgeschrieben.

Das klingt praktisch – und ist es oft auch. Allerdings gelten dabei in der Regel Mindest- und Höchstbeträge pro Einzahlung, und es können Entgelte pro Vorgang anfallen. Diese variieren je nach Anbieter und können sich bei häufigen kleinen Einzahlungen schnell summieren. Lies die aktuellen Konditionen direkt in der App oder auf der Website deiner Bank nach, bevor du diesen Weg regelmäßig nutzt.

Eine Alternative, die manche nutzen, ist das Einzahlen bei einer Fremdbank und das anschließende Überweisen auf das Direktbankkonto. Das klingt umständlich – ist es auch – und kann zusätzliche Gebühren verursachen, wenn die Fremdbank für die Einzahlung auf ein Konto bei einem anderen Institut ein Entgelt verlangt. Für gelegentliche, kleinere Bargeldbeträge ist der Weg über den Einzelhandel in aller Regel die praktischere Lösung. Prüfe in jedem Fall, ob deine Direktbank kostenlose Einzahlungsoptionen anbietet oder ob du die Häufigkeit der Einzahlungen besser reduzierst, um Gebühren zu sparen.

AUF EINEN BLICK

  • Volksbank/Raiffeisenbank: Einzahlung am Automaten oder Schalter der eigenen Genossenschaftsbank
  • Wie bei Sparkassen sind Volksbanken regional eigenständig – Konditionen prüfen
  • Fremdeinzahlungen bei anderen Filialen können Entgelte auslösen

Geld einzahlen bei Postbank & Volksbank

Bei der eigenen Bank ist die Einzahlung häufig kostenlos, kann aber je nach Kontomodell begrenzt sein

Die Postbank verfügt über ein vergleichsweise breites Filialnetz, das teilweise mit den Standorten der Deutschen Post verknüpft ist. Einzahlungen sind in Postbank-Filialen und an den dort vorhandenen Automaten möglich. Je nach Kontomodell und Filiale können auch Kooperationspartner eingebunden sein. Da die Postbank inzwischen zur Deutsche Bank Gruppe gehört, lohnt es sich, aktuelle Informationen direkt bei der Postbank zu erfragen, da sich Filialpräsenzen und Konditionen ändern können.

Volksbanken und Raiffeisenbanken funktionieren ähnlich wie Sparkassen: Sie sind genossenschaftlich organisiert und regional eigenständig. Einzahlungen am Automaten oder Schalter der eigenen Genossenschaftsbank sind in der Regel unkompliziert. Auch hier gilt jedoch: Fremdeinzahlungen bei einer anderen Volksbank oder Raiffeisenbank können Entgelte auslösen oder nicht möglich sein. Wer umgezogen ist und jetzt zu einer anderen regionalen Genossenschaftsbank gehört, sollte das im Hinterkopf behalten.

Generell empfiehlt sich für alle Banktypen der gleiche erste Schritt: das Preis-/Leistungsverzeichnis der eigenen Bank lesen. Diese Dokumente sind zwar nicht immer spannend, aber sie enthalten die verbindlichen Angaben zu Gebühren, Limits und Bedingungen für Bareinzahlungen – und können dich vor unliebsamen Überraschungen schützen.

AUF EINEN BLICK

  • Einzahlungen bei fremden Banken oder über Einzelhandelspartner sind oft entgeltpflichtig
  • Genaue Gebühren stehen im Preis-/Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank
  • Tipp: kostenlose Girokonten prüfen und Einzahlungslimits vergleichen

Was kostet das Einzahlen von Bargeld?

Bei größeren Bareinzahlungen kann die Bank einen Herkunftsnachweis verlangen (Geldwäschegesetz

Die erfreuliche Grundregel lautet: Bei der eigenen Bank ist die Einzahlung auf das eigene Girokonto in vielen Fällen kostenlos – zumindest bis zu einer bestimmten Häufigkeit oder einem bestimmten Betrag pro Monat. Manche Kontomodelle erlauben etwa eine bestimmte Anzahl kostenloser Kassentransaktionen pro Monat; werden diese überschritten, fällt ein Entgelt pro Vorgang an. Auch hier gilt: Die genauen Zahlen stehen im Preis-/Leistungsverzeichnis deiner Bank, das du online oder in der Filiale findest.

Einzahlungen bei fremden Banken oder über Einzelhandelspartner sind dagegen häufiger mit Kosten verbunden. Das können feste Beträge pro Einzahlung sein oder auch prozentuale Aufschläge. Für alle, die ihre Finanzen im Blick behalten müssen, ist das ein relevanter Faktor: Wer mehrfach im Monat Bargeld einzahlt und dabei jedes Mal ein Entgelt zahlt, verliert auf Dauer reales Geld.

Ein konkreter Tipp: Wenn du noch kein Konto hast oder überlegst, zu wechseln, vergleiche kostenlose Kontomodelle. Viele Banken bieten für bestimmte Kundengruppen vergünstigte oder gebührenfreie Kontomodelle an, die auch Bareinzahlungen kostenfrei ermöglichen. Achte dabei nicht nur auf die monatliche Kontoführungsgebühr, sondern auch auf die Konditionen für Bargeldeinzahlungen – das wird bei Kontenvergleichen oft übersehen. Bedenke außerdem, dass Nebeneinkünfte von bis zu 603 € im Monat (bzw. 7.236 € im Jahr) steuer- und sozialabgabenfrei sind – umso wichtiger, dass du diese Beträge verlässlich auf dein Konto einzahlst und dokumentierst.

AUF EINEN BLICK

  • Ab bestimmten Schwellenwerten müssen Identität und Mittelherkunft dokumentiert werden
  • Für typische Alltagsbeträge (Bargeld aus Verkäufen, Geschenke) ist das in der Regel unproblematisch
  • Belege wie Lohnabrechnung, Schenkungsnachweis oder Quittungen aufbewahren

Bargeld einzahlen und Geldwäsche-Regeln

Girocard einstecken und PIN eingeben, Menüpunkt „Einzahlung“ wählen

Wer größere Bargeldsummen einzahlt, kann bei der Bank auf Nachfragen stoßen. Das liegt am deutschen Geldwäschegesetz (GwG), das Banken verpflichtet, bei bestimmten Transaktionen die Identität des Kund:innen zu überprüfen und bei Verdacht die Herkunft der Mittel zu erfragen. Das klingt dramatischer, als es für den Normallfall ist: Für die typischen Beträge, mit denen Verbraucher:innen im Alltag zu tun haben – Gehalt, Geschenke, Rückzahlungen von Freund:innen oder Familienmitgliedern – ist das in aller Regel kein Problem.

Dennoch ist es eine gute Gewohnheit, Belege aufzubewahren: Lohnabrechnungen, Quittungen für Rückzahlungen, Schenkungsnachweise. So kannst du im Zweifelsfall schnell und entspannt nachweisen, woher das Geld stammt. Gerade wenn du regelmäßig Trinkgeld in bar erhältst – etwa in der Gastronomie oder im Friseursalon – macht eine kurze, eigene Notiz mit Datum und Betrag die Dokumentation einfacher.

Ab welchem Schwellenwert Banken konkret aktiv werden, ist nicht pauschal gesetzlich festgelegt, sondern hängt von internen Risikomodellen der jeweiligen Bank und den Umständen der Transaktion ab. Fest steht: Wer offen kommuniziert und Belege vorlegen kann, hat nichts zu befürchten. Sollte deine Bank in einem Einzelfall nach einem Herkunftsnachweis fragen, ist das eine Routinemaßnahme – keine Anschuldigung.

AUF EINEN BLICK

  • Scheine (und ggf. Münzen) in das Einzahlfach legen, Betrag prüfen und bestätigen
  • Beleg mitnehmen – wichtig als Nachweis, falls die Gutschrift verzögert erscheint
  • Gutschrift meist sofort oder innerhalb eines Bankarbeitstags

Schritt für Schritt: Geld am Automaten einzahlen

Bargeld regelmäßig einzahlen statt horten – so behältst du den Überblick über deine Finanzen

Der Einzahlungsautomat (Cash-Recycler) ist für die meisten Filialbank-Kund:innen der schnellste und einfachste Weg. Der Ablauf ist weitgehend standardisiert und dauert in der Regel nur wenige Minuten. Zunächst steckst du deine Girocard in den Kartenschlitz und gibst deine PIN ein. Dann wählst du im Menü den Punkt „Einzahlung" oder „Bargeld einzahlen" aus – die genaue Bezeichnung kann je nach Gerät leicht variieren.

Danach öffnet sich eine Klappe oder ein Schacht, in den du die Geldscheine einlegst. Moderne Geräte akzeptieren mehrere Scheine gleichzeitig, zählen sie automatisch und prüfen sie auf Echtheit. Der erkannte Betrag wird dir auf dem Bildschirm angezeigt. Prüfe diese Summe sorgfältig, bevor du bestätigst – einmal bestätigt, ist die Einzahlung abgeschlossen. Manche Automaten nehmen auch Münzen an, viele jedoch nicht; dazu mehr im FAQ-Bereich weiter unten.

Nach der Bestätigung wird dir ein Beleg ausgedruckt. Nimm diesen unbedingt mit und hebe ihn auf – zumindest, bis du die Gutschrift auf deinem Konto überprüft hast. Bei den meisten Banken ist die Gutschrift sofort oder innerhalb eines Bankarbeitstags sichtbar. Falls es zu einer Verzögerung oder einem Problem kommt, ist der Beleg dein wichtigstes Dokument für die Reklamation bei der Bankhotline oder im Servicecenter.

AUF EINEN BLICK

  • Regelmäßige Einnahmen im Blick behalten und für Fixkosten einplanen
  • Mit einem Budgetplan monatliche Ausgaben und Rücklagen strukturieren
  • Nutze unseren Rechner, um dein Netto-Einkommen realistisch einzuschätzen

Cleveres Geldmanagement

Bargeld einzahlen ist mehr als nur eine Transaktion – es ist ein Schritt hin zu einem bewussteren Umgang mit Geld. Wer Bargeld regelmäßig einzahlt, statt es lose im Portemonnaie aufzubewahren, hat einen besseren Überblick über seine tatsächlichen Einnahmen. Banking-Apps zeigen dir deine Kontoumsätze übersichtlich an, und du kannst auf einen Blick sehen, wie viel aus dem Nebenjob, wie viel aus anderen Quellen und wie viel aus sonstigen Einkünften auf deinem Konto eingegangen ist.

Gerade wenn Einnahmen oft aus mehreren Quellen stammen – Gehalt, Kindergeld (aktuell 259 € monatlich), Nebenjob, private Unterstützung – lohnt sich ein einfacher Budgetplan. Lege fest, welche Fixkosten (Miete, Mobilität, Versicherungen) du monatlich hast, und plane einen Puffer für unerwartete Ausgaben ein. Einzahlungen direkt nach Erhalt des Bargelds zu erledigen, hilft, die Kontrolle zu behalten und Ausgaben nicht zu unterschätzen.

Wenn du in einem Minijob arbeitest – die Grenze liegt 2026 bei 603 € im Monat – lohnt es sich zu wissen, wie viel von deinem Bruttolohn tatsächlich übrig bleibt. Auch wenn Minijob-Einkommen in der Regel steuerfrei ist, können andere Faktoren dein Netto beeinflussen. Ein Brutto-Netto-Rechner hilft dir, das realistisch einzuschätzen.

Das Einzahlen von Bargeld ist also kein isolierter Vorgang, sondern Teil eines sinnvollen Finanzflusses: Einnahmen digital erfassen, Ausgaben tracken, Rücklagen aufbauen. Je früher du dir diese Gewohnheiten aneignest, desto leichter fällt dir das Finanzmanagement – nicht nur in jungen Jahren, sondern ein Leben lang.

Bargeld smart einzahlen – und den Überblick behalten

Das Wichtigste auf einen Blick: Geld einzahlen ist bei der eigenen Bank in der Regel unkompliziert und oft kostenlos – am Automaten, am Schalter oder über Partnerläden im Handel. Direktbanken nutzen Einzelhandelsnetzwerke; Sparkassen und Volksbanken sind regional eigenständig, was Konditionen variieren lässt. Belege aufheben, Preis-/Leistungsverzeichnis kennen und Bargeldsummen regelmäßig einzahlen: Das sind die drei wichtigsten Gewohnheiten für ein ordentliches Finanzleben. Und wenn du wissen willst, wie viel von deinem Bruttolohn nach allen Abzügen tatsächlich übrig bleibt, hilft dir unser Rechner weiter:
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Häufige Fragen

Geld bei einer fremden Bank einzuzahlen, ist in der Regel nicht möglich, da Banken Bargeldeinzahlungen fast ausschließlich für ihre eigenen Kunden anbieten. Sie können jedoch an vielen Geldautomaten mit dem Einzahlungsservice Ihrer eigenen Bank einzahlen, auch wenn der Automat zu einem anderen Institut gehört. Für Fremdzahlungen auf Ihr Konto nutzen Sie besser eine Überweisung.

Als DKB- oder ING-Kunde kannst du Bargeld in der Regel an den Geldautomaten der jeweiligen Bank einzahlen, die über eine Einzahlungsfunktion verfügen. Die DKB bietet Einzahlungen an ausgewählten Automaten der Cash-Group an, die ING an Automaten mit Einzahlungsfunktion im eigenen Netz. Alternativ kannst du Bargeld über Partnerfilialen oder Einzahlungsdienstleister einzahlen, wobei hier oft Gebühren anfallen.

Ja, du kannst auch Münzen einzahlen, allerdings meist nur am Schalter oder über spezielle Münzeinzahlungsautomaten in Filialen. Viele Banken erheben für die Münzeinzahlung eine Gebühr, die sich nach der Anzahl der Münzen oder dem Gesamtwert richtet. Reine Geldautomaten akzeptieren in der Regel nur Banknoten, keine Münzen.

Die Verfügbarkeit des Geldes nach einer Bareinzahlung hängt von der Bank und der Art der Einzahlung ab. Bei Einzahlungen am Automaten der eigenen Bank ist das Geld meist sofort oder innerhalb weniger Minuten verfügbar. Bei Einzahlungen am Schalter oder über Fremdautomaten kann es bis zu einem Bankarbeitstag dauern, bis der Betrag auf deinem Konto gutgeschrieben wird.

Ab einem Betrag von 10.000 Euro oder mehr musst du bei einer Bareinzahlung die Herkunft des Geldes nachweisen, etwa durch Belege oder eine schriftliche Erklärung. Diese Regelung basiert auf dem Geldwäschegesetz und gilt für Einzahlungen, die in einem engen zeitlichen Zusammenhang stehen. Auch bei kleineren Beträgen kann die Bank bei Verdacht auf Geldwäsche Nachfragen stellen.

Ob das Einzahlen von Bargeld kostenlos ist, hängt von deiner Bank und der Art der Einzahlung ab. Viele Direktbanken erheben für Einzahlungen am Automaten eine Gebühr, während Filialbanken die Einzahlung am Schalter oft kostenlos anbieten. Es lohnt sich, die Preisliste deiner Bank zu prüfen, da Gebühren je nach Kontoart und Einzahlungsweg variieren können.

Ja, du kannst Bargeld auf das Konto einer anderen Person einzahlen, sofern du den Namen und die Kontonummer des Empfängers angibst. Die Bank kann dabei nach dem Verwendungszweck oder der Herkunft des Geldes fragen, insbesondere bei höheren Beträgen. Für die Einzahlung auf fremde Konten gelten dieselben Regeln wie für eigene Einzahlungen, inklusive möglicher Gebühren.

Quellen & Stand 09.07.2026

MS

StudySmarter-Redaktion

Finanz-Redaktion · StudySmarter
Marie macht Finanzthemen für Studierende verständlich – von der ersten Versicherung bis zum ersten Sparplan.

Redaktionell geprüft. Alle Zahlen mit Quellenangabe, Stand 09.07.2026. Dieser Artikel ist Finanzbildung – keine Rechts- oder Steuerberatung.

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