Ratgeber · Investieren
Zertifikate einfach erklärt: So funktionieren die Wertpapiere
Zertifikate sind Schuldverschreibungen von Banken, deren Wertentwicklung von einem Basiswert wie einer Aktie oder einem Index abhängt. Sie gehören zu den strukturierten Finanzprodukten und tragen ein Emittentenrisiko, das Anlegerinnen vor dem Kauf verstehen sollten.
10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Zertifikate sind Derivate, deren Kurs sich aus einem Basiswert wie einer Aktie, einem Index oder einem Rohstoff ableitet.
- Als Schuldverschreibung trägst du das Emittentenrisiko: Bei einer Pleite der herausgebenden Bank droht ein Totalverlust.
- Es gibt viele Typen wie Indexzertifikate, Bonuszertifikate oder Garantiezertifikate mit unterschiedlichen Chancen und Risiken.
- Für den Handel benötigst du ein Wertpapierdepot, der Kauf und Verkauf läuft über den Sekundärmarkt.
01 · Grundlagen
Was sind Zertifikate?
Zertifikate sind eine Form der Schuldverschreibung, die von Banken ausgegeben wird. Ihr Wert hängt von der Entwicklung eines oder mehrerer Basiswerte ab.
Zertifikate sind rechtlich gesehen Inhaberschuldverschreibungen. Du leihst der herausgebenden Bank Geld, und die Bank verspricht dir eine Rückzahlung, deren Höhe von der Entwicklung eines Basiswerts abhängt. Als Basiswert kommen Aktien, Indizes, Rohstoffe oder auch Währungskurse infrage.
Anders als bei einer klassischen Anleihe erhältst du bei den meisten Zertifikaten keinen festen Zins. Stattdessen bestimmt die Wertentwicklung des Basiswerts, wie viel Geld du am Ende der Laufzeit zurückbekommst. Diese Konstruktion macht Zertifikate zu Derivaten, also zu Finanzprodukten, deren Preis sich von einem anderen Vermögenswert ableitet.
Die Banken haben bei der Ausgestaltung große Freiheit. Sie können Bedingungen festlegen, unter denen du auch bei einem seitwärts laufenden oder leicht fallenden Markt eine positive Rendite erzielst. Genau diese Flexibilität führt dazu, dass es Millionen unterschiedlicher Zertifikate am Markt gibt.
Zertifikate sind Schuldverschreibungen und kein Sondervermögen. Das bedeutet: Geht die emittierende Bank pleite, ist dein Geld nicht geschützt.
Kurz erklärt
Zertifikat
Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung einer Bank, deren Rückzahlung an die Wertentwicklung eines Basiswerts wie einer Aktie, eines Index oder eines Rohstoffs gekoppelt ist.
Zertifikate zählen zu den Derivaten und strukturierten Finanzprodukten.
02 · Schritt für Schritt
Wie funktionieren Zertifikate?
Der Emittent legt in den Zertifikatsbedingungen fest, wie sich der Basiswert auf die Rückzahlung auswirkt. Du gibst der Bank dein Geld und erhältst dafür ein Zertifikat.
Der Emittent legt in den Zertifikatsbedingungen verbindlich fest, welcher Basiswert zugrunde liegt, wie lange die Laufzeit dauert und welche Auszahlungsregeln gelten. Du kannst diese Bedingungen vor dem Kauf im Produktinformationsblatt nachlesen. Dort steht auch, was bei bestimmten Kursentwicklungen mit deinem Geld passiert.
Der Ablauf folgt einem klaren Muster. Zuerst kaufst du das Zertifikat über dein Wertpapierdepot, entweder während der Zeichnungsfrist am Primärmarkt oder später am Sekundärmarkt. Danach entwickelt sich der Kurs des Zertifikats in Abhängigkeit vom Basiswert. Am Laufzeitende zahlt dir der Emittent den Betrag zurück, der sich aus den vereinbarten Bedingungen ergibt.
Ein Beispiel verdeutlicht das Prinzip: Bei einem Bonuszertifikat auf eine Aktie erhältst du am Laufzeitende einen Bonus, solange die Aktie eine festgelegte Kursschwelle nicht unterschreitet. Fällt die Aktie unter diese Schwelle, entfällt der Bonus und du bekommst stattdessen die Aktie oder einen reduzierten Geldbetrag.
Die Auszahlungsbedingungen sind immer im Voraus festgelegt. Du weißt also vor dem Kauf, welche Kursentwicklung zu welchem Ergebnis führt.
Emittent legt Bedingungen fest
Die herausgebende Bank definiert den Basiswert, die Laufzeit und die Auszahlungsregeln des Zertifikats.
Anlegerin kauft das Zertifikat
Über dein Wertpapierdepot erwirbst du das Zertifikat am Primärmarkt während der Zeichnungsfrist oder später am Sekundärmarkt.
Basiswert entwickelt sich
Der Kurs des Zertifikats folgt der Entwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts, je nach Struktur auch mit Hebel oder Sicherheitspuffer.
Rückzahlung am Laufzeitende
Am Ende der Laufzeit zahlt der Emittent den vereinbarten Betrag zurück, abhängig von der Wertentwicklung des Basiswerts.
03 · Vergleich
Welche Typen von Zertifikaten gibt es?
Die Vielfalt reicht von einfachen Indexzertifikaten bis zu komplexen Hebelprodukten. Jeder Typ hat eigene Regeln für Gewinn und Verlust.
Die Produktpalette reicht von vergleichsweise einfachen Konstruktionen bis zu hochspekulativen Instrumenten. Indexzertifikate bilden einen Index wie den DAX oder den MSCI World ab und eignen sich für Anlegerinnen, die breit gestreut investieren wollen. Bonuszertifikate zahlen einen festgelegten Bonus, wenn sich der Basiswert innerhalb einer bestimmten Spanne bewegt.
Garantiezertifikate versprechen am Laufzeitende einen Mindestbetrag, meist den vollen Kapitaleinsatz. Dafür ist deine Teilhabe an Kursgewinnen begrenzt. Knock-Out-Zertifikate arbeiten mit einem Hebel: Schon kleine Kursbewegungen des Basiswerts führen zu überproportionalen Gewinnen oder Verlusten. Wird die Knock-Out-Schwelle berührt, verfällt das Zertifikat wertlos.
- Indexzertifikate folgen der Entwicklung eines Index und tragen das volle Marktrisiko.
- Bonuszertifikate bieten eine Zusatzzahlung bei seitwärts oder leicht fallenden Kursen.
- Garantiezertifikate sichern den Kapitaleinsatz ab, begrenzen aber die Gewinnchance.
- Knock-Out-Zertifikate hebeln Kursbewegungen und können zum Totalverlust führen.
Die Wahl des Zertifikatetyps bestimmt dein Verlustrisiko. Je höher die versprochene Rendite, desto größer ist in der Regel auch das Risiko.
| Indexzertifikat | Bonuszertifikat | Garantiezertifikat | Knock-Out-Zertifikat | |
|---|---|---|---|---|
| Basiswert | Bildet einen Index wie den DAX oder MSCI World ab | Aktie, Aktienindex oder ETF | Aktien oder Aktien-Indizes | Aktie, Index oder Rohstoff mit Hebel |
| Chance | Partizipation an der Indexentwicklung | Bonuszahlung bei seitwärts oder leicht fallendem Kurs | Begrenzte Teilhabe an Kursgewinnen | Überproportionale Gewinne durch Hebelwirkung |
| Risiko | Verlust bei fallendem Index, Emittentenrisiko | Verlust bei stark fallendem Basiswert | Kapitalschutz nur am Laufzeitende, Emittentenrisiko | Totalverlust bei Erreichen der Knock-Out-Schwelle |
| Geeignet für | Anlegerinnen, die eine Indexentwicklung abbilden wollen | Anlegerinnen mit moderater Markterwartung | Sicherheitsorientierte Anlegerinnen | Erfahrene und risikobereite Anlegerinnen |
04 · Schritt für Schritt
Wo werden Zertifikate gehandelt?
Zertifikate werden zunächst am Primärmarkt ausgegeben und danach am Sekundärmarkt gehandelt. Für den Kauf benötigst du ein Wertpapierdepot.
Zertifikate werden in zwei Phasen gehandelt. Am Primärmarkt kannst du ein neu aufgelegtes Zertifikat während der Zeichnungsfrist zum festen Emissionspreis direkt vom Emittenten erwerben. Diese Zeichnungsfrist dauert bei vielen Anbietern etwa vier Wochen.
Nach der Emission beginnt der Handel am Sekundärmarkt. Dort kaufst und verkaufst du Zertifikate zum jeweils aktuellen Kurs. Der Handel findet häufig außerbörslich statt, also direkt zwischen dir und dem Emittenten, ohne Einschaltung einer Börse. Einige Zertifikate werden auch über die Börse gehandelt.
Für beide Wege benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Über die internationale Wertpapierkennnummer, die ISIN, kannst du jedes Zertifikat eindeutig identifizieren und in deinem Depot suchen.
Ohne Wertpapierdepot kannst du keine Zertifikate kaufen. Die Depotführung übernimmt deine Bank oder dein Broker.
Primärmarkt
Während der Zeichnungsfrist kannst du ein Zertifikat zum Emissionspreis direkt vom Emittenten erwerben.
Sekundärmarkt
Nach der Emission wird das Zertifikat am Sekundärmarkt zum aktuellen Kurs gehandelt, oft außerbörslich oder über die Börse.
Wertpapierdepot
Für Kauf und Verkauf benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
05 · Im Vertrag
Welche Risiken tragen Zertifikate?
Neben dem Marktrisiko ist das Emittentenrisiko die zentrale Gefahr bei Zertifikaten. Anders als bei Fonds gibt es keine Einlagensicherung.
Das Emittentenrisiko ist die zentrale Gefahr bei Zertifikaten. Da es sich um Schuldverschreibungen handelt, hängt dein Geld von der Zahlungsfähigkeit der herausgebenden Bank ab. Wird der Emittent zahlungsunfähig oder greifen behördliche Anordnungen wie ein Bail-in, kann dein eingesetztes Kapital vollständig verloren gehen.
Das Marktrisiko kommt hinzu. Fällt der Basiswert, verliert auch dein Zertifikat an Wert. Bei Hebelprodukten wie Knock-Out-Zertifikaten kann bereits eine kleine ungünstige Kursbewegung den Totalverlust auslösen. Anders als bei Investmentfonds gibt es bei Zertifikaten keine gesetzliche Einlagensicherung und keinen Schutz als Sondervermögen.
Die Komplexität der Produkte ist ein weiteres Risiko. Viele Zertifikate haben verschachtelte Auszahlungsbedingungen, die schwer zu durchschauen sind. Wer nicht genau versteht, unter welchen Umständen er Geld verliert, trifft Entscheidungen auf unsicherer Grundlage.
Bei einer Bankpleite ist dein Geld nicht geschützt. Zertifikate fallen nicht unter die Einlagensicherung.
Die wichtigsten Risiken im Überblick
06 · Vergleich
Was ist der Unterschied zwischen Zertifikaten und ETFs?
Indexzertifikate und ETFs bilden beide Indizes ab, unterscheiden sich aber grundlegend in der rechtlichen Konstruktion.
Ein ETF ist ein Investmentfonds, dessen Vermögen als Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt wird. Geht die Fondsgesellschaft pleite, bleiben deine Anteile unberührt.
Ein Indexzertifikat ist dagegen eine Schuldverschreibung der herausgebenden Bank. Dein Geld ist Teil des Vermögens dieser Bank und im Insolvenzfall nicht geschützt. Hinzu kommt, dass ETFs an der Börse gehandelt werden, während viele Zertifikate nur außerbörslich über den Emittenten handelbar sind.
Die Kostenstruktur unterscheidet sich ebenfalls. ETFs weisen eine transparente Gesamtkostenquote aus, während die Kosten bei Zertifikaten oft im Preis versteckt sind und sich nicht auf den ersten Blick erkennen lassen. Für den langfristigen Vermögensaufbau sind ETFs daher meist die bessere Wahl.
ETFs sind Sondervermögen, Zertifikate sind Schuldverschreibungen. Dieser Unterschied entscheidet im Ernstfall über den Schutz deines Geldes.
| Indexzertifikat | ETF | |
|---|---|---|
| Rechtliche Form | Schuldverschreibung der Bank | Sondervermögen des Fonds |
| Emittentenrisiko | Ja, Totalverlust bei Bankpleite möglich | Nein, Fondsvermögen ist geschützt |
| Handel | Oft außerbörslich | Börslich gehandelt |
| Kosten | Oft intransparente Kostenstruktur | Transparente Gesamtkostenquote |
07 · Was gilt
Für wen eignen sich Zertifikate?
Zertifikate sind keine Standardlösung für den Vermögensaufbau. Sie können für erfahrene Anlegerinnen mit klarer Markterwartung interessant sein.
Sie eignen sich für erfahrene Anlegerinnen, die Derivate verstehen und eine klare Markterwartung haben. Wer gezielt auf Seitwärtsbewegungen setzen oder mit begrenztem Kapitaleinsatz überproportional von Kursbewegungen profitieren will, findet dafür passende Produkte.
Für Anfängerinnen ohne Erfahrung mit strukturierten Finanzprodukten sind Zertifikate ungeeignet. Auch wer langfristig Vermögen aufbauen will, fährt mit breit gestreuten ETFs meist besser. Sicherheitsorientierte Anlegerinnen, die auf Einlagensicherung vertrauen, sollten ebenfalls Abstand halten.
- Geeignet sind erfahrene Anlegerinnen mit Verständnis für Derivate und bewusster Risikobereitschaft.
- Weniger geeignet sind Anfängerinnen, langfristige Vermögensaufbauerinnen und sicherheitsorientierte Anlegerinnen.
Zertifikate sind kein Produkt für den Einstieg in die Geldanlage. Wer die Funktionsweise nicht vollständig versteht, sollte nicht investieren.
Geeignet
Weniger geeignet
08 · Kosten
Welche Kosten entstehen bei Zertifikaten?
Die Kosten von Zertifikaten sind oft weniger transparent als bei Fonds. Sie stecken meist im Preis des Produkts und sind für Anlegerinnen schwer erkennbar.
Die Emittentenmarge, also die Gewinnspanne der Bank, ist im Preis des Zertifikats enthalten und wird nicht separat ausgewiesen. Du zahlst sie beim Kauf, ohne dass sie auf deiner Abrechnung erscheint.
Zusätzlich entstehen Handelsgebühren bei deinem Broker, die je nach Depot unterschiedlich ausfallen. Auch der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, schmälert deine Rendite. Bei außerbörslich gehandelten Zertifikaten stellt der Emittent die Kurse und kann den Spread zu seinen Gunsten gestalten.
Die Gesamtkosten lassen sich vor dem Kauf nur schwer abschätzen. Anders als bei ETFs gibt es keine einheitliche Kostenquote, die alle Gebühren zusammenfasst. Du solltest daher genau prüfen, welche Kosten in deinem konkreten Produkt stecken.
Die Emittentenmarge ist im Preis versteckt und nicht offen ausgewiesen. Sie reduziert deine Rendite, ohne dass du sie direkt siehst.
Typische Kostenbestandteile bei Zertifikaten
09 · Fehler vermeiden
Welche Fehler solltest du bei Zertifikaten vermeiden?
Viele Anlegerinnen unterschätzen das Emittentenrisiko oder kaufen Produkte, deren Funktionsweise sie nicht vollständig verstehen.
Der häufigste Fehler ist, Zertifikate mit ETFs zu verwechseln. Beide können Indizes abbilden, aber nur ETFs sind Sondervermögen. Wer das Emittentenrisiko übersieht, riskiert bei einer Bankpleite den Totalverlust seines Geldes.
Ein weiterer Fehler ist der Kauf komplexer Produkte ohne vollständiges Verständnis der Auszahlungsbedingungen. Viele Anlegerinnen verlassen sich auf die Empfehlung ihrer Bank, ohne die Risiken selbst zu prüfen. Auch die Kostenstruktur wird oft nicht hinterfragt, obwohl versteckte Margen die Rendite deutlich schmälern können.
- Zertifikate mit ETFs verwechseln und das Emittentenrisiko übersehen.
- Komplexe Produkte kaufen, ohne die Auszahlungsbedingungen zu verstehen.
- Die Kostenstruktur nicht hinterfragen und versteckte Margen ignorieren.
- Auf eine Einlagensicherung vertrauen, die es bei Zertifikaten nicht gibt.
- Mit Knock-Out-Produkten spekulieren, ohne das Totalverlustrisiko zu kennen.
Kaufe kein Produkt, dessen Funktionsweise du nicht vollständig verstehst. Das gilt besonders für Hebelprodukte mit Totalverlustrisiko.
Häufige Fehler im Umgang mit Zertifikaten
10 · Was gilt
Wie werden Zertifikate besteuert?
Gewinne aus Zertifikaten unterliegen der Abgeltungsteuer. Der Sparer-Pauschbetrag kann einen Teil der Erträge steuerfrei stellen.
Gewinne aus Zertifikaten unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer und gegebenenfalls Kirchensteuer. Die Steuer wird von deiner Bank automatisch einbehalten und an das Finanzamt abgeführt.
Der Sparer-Pauschbetrag stellt einen Teil deiner Erträge steuerfrei. Pro Person und Jahr sind 1000 Euro steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren 2000 Euro. Liegen deine Kapitalerträge innerhalb dieses Betrags, zahlst du keine Abgeltungsteuer. Dafür musst du bei deiner Bank einen Freistellungsauftrag einrichten.
Steuerpflichtig sind Kursgewinne aus dem Verkauf von Zertifikaten sowie Bonuszahlungen und sonstige Auszahlungen. Anders als bei Aktienfonds gibt es bei Zertifikaten keine Teilfreistellung von 30 Prozent. Deine gesamten Erträge aus Zertifikaten werden voll besteuert.
Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Erträge oberhalb dieses Betrags werden mit 25 Prozent Abgeltungsteuer belastet.
Steuerpflichtig
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