StudySmarter

Ratgeber · Investieren

Wasserstoff-ETF-Vergleich: So findest du den passenden Fonds für dein Depot

Ein Wasserstoff-ETF bündelt Aktien von Unternehmen entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungs­kette. Beim Vergleich helfen dir Kennzahlen wie Fondsgröße, Kosten und Replikations­methode, das passende Produkt für deine Strategie zu finden.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Wasserstoff-ETFs sind Sektorwetten mit hohem Klumpenrisiko und starken Kursschwankungen.
  • Die jährlichen Gesamtkostenquoten (TER) liegen bei Wasserstoff-ETFs zwischen 0,30 und 0,85 Prozent.
  • Als Beimischung im Portfolio gilt ein Anteil von maximal 5 Prozent des Gesamtvermögens als Orientierung.
  • Die Fondsgröße variiert stark: Einige Wasserstoff-ETFs verwalten über 300 Millionen Euro, andere weniger als 10 Millionen Euro.

01 · Grundlagen

Was ist ein Wasserstoff-ETF?

Ein Wasserstoff-ETF bildet einen Index ab, der Aktien von Unternehmen aus der Wasserstoffbranche enthält. So investierst du mit einem einzigen Wertpapier in mehrere Firmen aus diesem Sektor.

Dazu gehören Hersteller von Brennstoffzellen, Produzenten von Elektrolyseuren und Anbieter von Wasserstoff-Infrastruktur. Du investierst mit einem einzigen Wertpapier in mehrere Firmen aus diesem Sektor, statt einzelne Aktien auswählen zu müssen.

Die Streuung über mehrere Unternehmen reduziert das Risiko gegenüber einer Einzelaktie. Trotzdem bleibt ein Wasserstoff-ETF eine Wette auf einen einzelnen Sektor, der sich dynamisch entwickelt und erst seit wenigen Jahren überhaupt über ETFs abbildbar ist.

Ein Wasserstoff-ETF streut dein Investment über mehrere Unternehmen der Branche, bleibt aber eine Wette auf einen einzelnen Sektor.

Kurz erklärt

Wasserstoff-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Index nachbildet, welcher sich auf Unternehmen aus der Wasserstoffwirtschaft konzentriert. Dazu zählen Hersteller von Brennstoffzellen, Elektrolyseuren oder Anbieter von Wasserstoff-Infrastruktur.

Ein Wasserstoff-ETF streut dein Investment über mehrere Unternehmen der Branche, bleibt aber eine Wette auf einen einzelnen Sektor.

02 · Hintergrund

Warum gilt Wasserstoff als Energieträger der Zukunft?

Wasserstoff kann als Energiespeicher dienen und lässt sich transportieren sowie langfristig lagern. Diese Eigenschaften machen ihn für die Energiewende und das Erreichen der Klimaziele interessant.

Wasserstoff kann Energie über Monate hinweg speichern, während Batterien nur wenige Tage Strom konservieren. Diese Eigenschaft macht ihn interessant, um Solarstrom aus dem Sommer im Winter zu nutzen und die Stromversorgung stetiger zu machen. Auch als Antriebsenergie für schwere Lasten auf langen Strecken, etwa für Lkw oder Schiffe, ist Wasserstoff geeignet.

Die Europäische Union und Deutschland fördern den Aufbau von Kapazitäten für grünen Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird. Im Februar 2024 genehmigte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima die Förderung von 23 Wasserstoff-Projekten in Deutschland mit insgesamt 4,6 Milliarden Euro. Die EU-Kommission bewilligte zusätzlich 3 Milliarden Euro für den Aufbau eines Wasserstoff-Netzes.

Prognosen von McKinsey oder PWC gehen davon aus, dass grüner Wasserstoff in den 2030er-Jahren wettbewerbsfähig werden dürfte. Eine Garantie für hohe Gewinne aus Wasserstoff-Investments gibt es trotzdem nicht, denn Studien zeigen auch, dass Deutschland seinen Zielen beim Wasserstoff hinterherhinkt.

Wasserstoff ist vielseitig einsetzbar: Er kann zum Heizen genutzt werden oder in Brennstoffzellen Strom erzeugen. Im Gegensatz zu Batterien, die nur wenige Tage Strom speichern, kann Wasserstoff Energie über Monate hinweg konservieren. Das ermöglicht es, Solarstrom aus dem Sommer im Winter zu nutzen.

Als Antriebsenergie eignet sich Wasserstoff besonders für schwere Lasten auf langen Strecken, etwa für Lkw oder Schiffe. Die Europäische Union und Deutschland fördern daher den Aufbau von Kapazitäten für grünen Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert wird. Diese politischen Rahmenbedingungen machen Wasserstoff zu einem viel beachteten Megatrend.

03 · Vergleich

Wasserstoff-ETFs im Vergleich: Fondsgröße und Kosten

Die Fondsgröße gibt dir einen Hinweis darauf, wie etabliert ein ETF ist. Die Gesamtkostenquote (TER) zeigt dir, welche jährlichen Kosten auf dich zukommen.

Der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF ist mit 385 Millionen Euro Fondsvolumen der größte Wasserstoff-ETF, gefolgt vom Amundi Global Hydrogen UCITS ETF mit 213 Millionen Euro. Kleinere Produkte wie der BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Hydrogen Economy UCITS ETF kommen auf 18 Millionen Euro.

Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei Wasserstoff-ETFs zwischen 0,30 und 0,85 Prozent pro Jahr. Der BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Hydrogen Economy UCITS ETF ist mit 0,30 Prozent am günstigsten, während der L&G Hydrogen Economy UCITS ETF 0,49 Prozent und der VanEck Hydrogen Economy UCITS ETF 0,55 Prozent kosten.

Eine niedrigere TER reduziert deine laufenden Kosten, ist aber nicht das einzige Auswahlkriterium. Ein größeres Fondsvolumen kann auf eine höhere Nachfrage hindeuten und die Handelbarkeit verbessern.

Kennzahlen ausgewählter Wasserstoff-ETFs
FondsgrößeTER
L&G Hydrogen Economy UCITS ETF385 Mio. EUR0,49 % p.a.
Amundi Global Hydrogen UCITS ETF213 Mio. EUR0,45 % p.a.
VanEck Hydrogen Economy UCITS ETF96 Mio. EUR0,55 % p.a.
BNP Paribas Easy ECPI Global ESG Hydrogen Economy UCITS ETF18 Mio. EUR0,30 % p.a.

04 · Was gilt

Welche Rolle spielt die Replikations­methode?

Die Replikationsmethode beschreibt, wie ein ETF seinen Index nachbildet. Bei Wasserstoff-ETFs ist die physische Replikation üblich, bei der die Aktien tatsächlich gekauft werden.

Bei Wasserstoff-ETFs ist die vollständige Replikation üblich. Der Fonds kauft alle im Index enthaltenen Aktien in der entsprechenden Gewichtung tatsächlich. Dadurch folgt die Wertentwicklung dem Index sehr genau und das Kontrahentenrisiko ist gering, da keine Tauschgeschäfte mit anderen Banken nötig sind.

Alle in Deutschland verfügbaren Wasserstoff-ETFs nutzen diese physische Replikation. Lediglich ein ETP auf den H2 Technologie Index setzt auf eine physisch besicherte Struktur, bei der andere Sicherheiten hinterlegt werden. Eine synthetische Replikation über Tauschgeschäfte kommt bei Wasserstoff-Produkten derzeit nicht vor.

Die vollständige Replikation ist bei Wasserstoff-ETFs der Standard und sorgt für eine sehr genaue Indexabbildung.

Vollständige Replikation

·Der ETF kauft alle im Index enthaltenen Aktien in der entsprechenden Gewichtung.
·Die Wertentwicklung folgt dem Index sehr genau.
·Das Kontrahentenrisiko ist gering, da keine Tauschgeschäfte mit anderen Banken nötig sind.

Andere Methode

·Bei einer synthetischen Replikation würde der Index über Tauschgeschäfte nachgebildet.
·Ein physisch besichertes ETP kann andere Sicherheiten hinterlegen.

05 · Fehler vermeiden

Wie hoch ist das Klumpenrisiko bei Wasserstoff-ETFs?

Ein Wasserstoff-ETF konzentriert sich auf eine einzige Branche. Dieses Klumpenrisiko führt zu stärkeren Kursschwankungen als bei einem breit gestreuten Welt-ETF.

Deine Rendite hängt damit vom Erfolg der Wasserstoffwirtschaft ab, nicht von der gesamten Weltwirtschaft. In Korrekturphasen können Wasserstoff-ETFs deutlich tiefer fallen als der Gesamtmarkt.

Viele Unternehmen im Wasserstoffsektor erzielen noch keine Gewinne und sind anfällig für starke Kurseinbrüche. Beispiele wie Plug Power oder Nikola zeigen, dass einzelne Firmen in der Vergangenheit massive Kursverluste erlitten haben. Ein ETF kann solche Ausfälle nur teilweise abfedern, wenn es nicht genügend erfolgreiche Gegengewichte im Portfolio gibt.

Das Klumpenrisiko ist der zentrale Nachteil eines Wasserstoff-ETFs gegenüber einem breit gestreuten Welt-ETF.

Typische Risiken eines Wasserstoff-ETFs

·Deine Rendite hängt vom Erfolg einer einzigen Branche ab, nicht von der gesamten Weltwirtschaft.
·In Korrekturphasen können Wasserstoff-ETFs deutlich tiefer fallen als der Gesamtmarkt.
·Viele Unternehmen im Wasserstoffsektor erzielen noch keine Gewinne und sind anfällig für starke Kurseinbrüche.
·Die Branche ist stark von politischen Förderungen und Subventionen abhängig, die sich ändern können.

06 · Checkliste

Wie integrierst du einen Wasserstoff-ETF in dein Portfolio?

Ein Wasserstoff-ETF eignet sich als Beimischung zu einem breit aufgestellten Depot. Die Höhe der Beimischung sollte dein Verlustrisiko begrenzen.

Lege zuerst ein Fundament aus breit streuenden ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder FTSE All-World an. Diese enthalten neben Wasserstoff-Unternehmen auch Branchen wie Pharma, IT oder Banken und federn Verluste aus dem spezielleren Sektor ab.

Für die Beimischung eines Wasserstoff-ETFs gilt eine Orientierung von maximal 5 Prozent deines Gesamtportfolios. Setze nur Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst, und überprüfe regelmäßig, ob die Position noch zu deiner Anlagestrategie passt.

  • Lege zuerst ein Fundament aus breit streuenden ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder FTSE All-World an.
  • Setze nur Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst.
  • Orientiere dich an einer Beimischung von maximal 5 Prozent deines Gesamtportfolios.
  • Überprüfe regelmäßig, ob die Position noch zu deiner Anlagestrategie passt.

Checkliste für die Beimischung

01

Lege zuerst ein Fundament aus breit streuenden ETFs auf Indizes wie den MSCI World oder FTSE All-World an.

02

Setze nur Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst.

03

Orientiere dich an einer Beimischung von maximal 5 Prozent deines Gesamtportfolios.

04

Überprüfe regelmäßig, ob die Position noch zu deiner Anlagestrategie passt.

05

Wähle einen Anlagehorizont, der zu den starken Schwankungen des Sektors passt.

07 · Kosten

Welche Kosten fallen bei Wasserstoff-ETFs an?

Neben der Gesamtkostenquote (TER) können beim Kauf und Verkauf weitere Kosten entstehen. Die TER deckt die laufenden Verwaltungskosten des Fonds ab.

Die jährliche Gesamtkostenquote (TER) variiert je nach Anbieter und Index. Der günstigste Wasserstoff-ETF kostet 0,30 Prozent pro Jahr, der typische Bereich liegt zwischen 0,45 und 0,60 Prozent. Das teuerste Produkt, ein ETP auf den H2 Technologie Index, kommt auf 0,85 Prozent pro Jahr.

Zusätzlich zur TER können Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf über die Börse anfallen. Diese sind nicht in der Gesamtkostenquote enthalten und hängen von deinem Broker sowie dem Handelsplatz ab.

Die TER deckt nur die laufenden Verwaltungskosten des Fonds ab, nicht die Transaktionskosten beim Kauf und Verkauf.

Spannweite der jährlichen Gesamtkostenquote (TER)

Günstigster Wasserstoff-ETF0,30 % p.a.
Teuerstes Produkt0,85 % p.a.

08 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert ein Sparplan auf einen Wasserstoff-ETF?

Mit einem ETF-Sparplan investierst du regelmäßig einen festen Betrag in einen Wasserstoff-ETF. Das kann den Einstieg erleichtern, ändert aber nichts am Risiko der Sektorwette.

Dafür benötigst du ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Ob ein Wasserstoff-ETF als Sparplan verfügbar ist, bestimmt die jeweilige Bank und nicht der Produkt-Anbieter.

Nach der Einrichtung kauft der Broker automatisch Anteile zu deinem festgelegten Rhythmus, zum Beispiel monatlich. Die Sparrate kannst du flexibel wählen, übliche Beträge liegen zwischen 25 und 500 Euro pro Monat. Ein Sparplan erleichtert den Einstieg, ändert aber nichts am Risiko der Sektorwette.

  • Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.
  • Wähle den gewünschten Wasserstoff-ETF aus und hinterlege eine Sparrate sowie ein Ausführungsintervall, zum Beispiel monatlich.
  • Der Broker kauft automatisch Anteile zu deinem festgelegten Rhythmus.
01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker.

02

Sparplan einrichten

Wähle den gewünschten Wasserstoff-ETF aus und hinterlege eine Sparrate sowie ein Ausführungsintervall, zum Beispiel monatlich.

03

Regelmäßig investieren

Der Broker kauft automatisch Anteile zu deinem festgelegten Rhythmus. Die Verfügbarkeit eines Sparplans hängt vom jeweiligen Broker ab.

09 · Hintergrund

Welche Wasserstoff-Aktien stecken in den ETFs?

Die Indizes der Wasserstoff-ETFs enthalten Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Wasserstoffwirtschaft. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Indexanbieter.

In den Portfolios der Wasserstoff-ETFs finden sich Hersteller von Brennstoffzellen, Produzenten von Elektrolyseuren zur Wasserstoffherstellung sowie Unternehmen, die Tanksysteme oder Transportlösungen anbieten. Auch Industriegasekonzerne, die Wasserstoff produzieren und verteilen, können enthalten sein. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Indexanbieter.

Da die Branche jung ist, sind viele der enthaltenen Unternehmen vergleichsweise klein und spezialisiert. Einige Firmen wie Plug Power oder Nikola haben in der Vergangenheit starke Kurseinbrüche erlebt und noch keine Gewinne erzielt. Ein ETF kann solche Ausfälle nur teilweise abfedern, wenn es nicht genügend erfolgreiche Gegengewichte im Portfolio gibt.

Die Zusammensetzung der Wasserstoff-ETFs variiert je nach Index, enthält aber typischerweise viele kleine und spezialisierte Unternehmen mit hohem Verlustrisiko.

In den Portfolios finden sich Hersteller von Brennstoffzellen, Produzenten von Elektrolyseuren zur Wasserstoffherstellung sowie Unternehmen, die Tanksysteme oder Transportlösungen anbieten. Auch Industriegasekonzerne, die Wasserstoff produzieren und verteilen, können enthalten sein.

Da die Branche jung ist, sind viele der enthaltenen Unternehmen vergleichsweise klein und spezialisiert. Einige Firmen wie Plug Power oder Nikola haben in der Vergangenheit starke Kurseinbrüche erlebt und noch keine Gewinne erzielt. Ein ETF kann solche Ausfälle nur teilweise abfedern.

10 · Was gilt

Welcher Anlagehorizont passt zu Wasserstoff-ETFs?

Wasserstoff-ETFs unterliegen starken Schwankungen und sind von politischen Entscheidungen abhängig. Ein langer Atem und aktives Beobachten sind daher wichtig.

Wasserstoff-ETFs eignen sich für erfahrene Anleger, die gezielt auf die Transformation des Energiesektors setzen wollen und starke Kursschwankungen aushalten können. Die Branche dürfte erst in den kommenden Jahrzehnten skalieren, daher ist ein langer Atem erforderlich. Gleichzeitig erfordert die Position aktives Monitoring, da politische Entscheidungen die Entwicklung stark beeinflussen.

Weniger geeignet sind Wasserstoff-ETFs für Anleger, die eine stabile, marktbreite Rendite ohne hohe Schwankungen suchen. Auch Einsteiger, die ihr gesamtes Kapital auf einen einzelnen Zukunftstrend setzen möchten, sollten Abstand nehmen. Kurzfristige Anlagen sind aufgrund der hohen Volatilität ebenfalls riskant.

Ein Wasserstoff-ETF passt nur zu dir, wenn du starke Kursschwankungen aushalten und die Position aktiv überwachen kannst.

Geeignet für

·Erfahrene Anleger, die gezielt auf die Transformation des Energiesektors setzen wollen.
·Beimischung als Satelliten-Position in einem ansonsten breit gestreuten Portfolio.
·Anleger, die starke Kursschwankungen aushalten und die Position aktiv überwachen.

Weniger geeignet für

·Anleger, die eine stabile, marktbreite Rendite ohne hohe Schwankungen suchen.
·Einsteiger, die ihr gesamtes Kapital auf einen einzelnen Zukunftstrend setzen möchten.
·Kurzfristige Anlagen, da die Branche erst in den kommenden Jahrzehnten skalieren dürfte.

11 · Vergleich

Wie schneiden Wasserstoff-ETFs in verschiedenen Marktphasen ab?

Die Wertentwicklung von Wasserstoff-ETFs hängt stark von der Stimmung am Markt und von politischen Nachrichten ab. In Aufschwung- und Abschwungphasen zeigt sich das unterschiedlich.

In Bullenmärkten können Wasserstoff-ETFs eine extreme Outperformance zeigen, wenn politische Förderungen oder Hypes Kapital anziehen. Die Kurse können dann überdurchschnittlich stark steigen, weil die ETFs auf wenige Spezialwerte konzentriert sind. In Bärenmärkten kehrt sich dieser Effekt um und die Verluste fallen meist deutlich tiefer aus als beim Gesamtmarkt.

Die historische Entwicklung zeigt kein verlässliches Muster für die Zukunft einzelner Technologiethemen. Der Wasserstoff-Sektor hängt stark von politischen Rahmenbedingungen, Subventionen und technologischen Durchbrüchen ab. Ein Investment in diesen Nischensektor ist daher mit deutlich höheren Risiken und Kursschwankungen verbunden als ein globales, marktbreites Investment.

Die Wertentwicklung von Wasserstoff-ETFs ist in beide Richtungen extremer als beim Gesamtmarkt, ohne dass sich daraus eine verlässliche Prognose ableiten lässt.

Verhalten in Marktphasen
BullenmarktBärenmarkt
Kurs­entwicklungExtreme Outperformance möglich, wenn politische Förderungen oder Hypes Kapital anziehen.Überproportionale Verluste möglich, da die ETFs auf wenige Spezialwerte konzentriert sind.
RisikoÜberdurchschnittliche Gewinne sind möglich, aber nicht garantiert.Die Kurse stürzen meist deutlich tiefer als der Gesamtmarkt.

Häufige Fragen

Fragen zu Wasserstoff-ETF-Vergleich

Investieren

Mehr zu Investieren

Cost-Average-EffektUSA ETF-VergleichSP 500 ETF-VergleichWelt-ETFWelt ETF 2026

Weiter mit Finanzen

Ratgeber zu Versicherung, Geldanlage und Studienfinanzierung für Studierende.

Alle Finanz-Ratgeber
FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026