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Momentum-ETF für Familien: So funktioniert die Strategie für den langfristigen Vermögensaufbau

Ein Momentum-ETF für Familien setzt auf Aktien mit starker Kurs­entwicklung und kann eine Beimischung für dein Depot sein. Hier erfährst du, wie die Strategie funktioniert, welche Kosten anfallen und worauf du bei der Auswahl achten solltest.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Momentum-ETFs wählen Aktien aus, die in den letzten 6 bis 12 Monaten überdurchschnittlich gestiegen sind.
  • Der MSCI World Momentum Index ist der bekannteste Index für diese Strategie und enthält rund 350 Aktien aus 23 Industrieländern.
  • Die Gesamtkostenquote (TER) liegt bei marktüblichen Produkten bei etwa 0,25 Prozent pro Jahr.
  • Für Familien eignet sich ein Momentum-ETF als Beimischung zu einem breit gestreuten Welt-ETF, nicht als alleinige Anlage.

01 · Grundlagen

Was ist ein Momentum-ETF?

Ein Momentum-ETF bildet einen Index ab, der gezielt Aktien mit hoher Kursdynamik auswählt. Das Grundprinzip: Aktien, die in der Vergangenheit gestiegen sind, steigen mit höherer Wahrscheinlichkeit auch in naher Zukunft weiter.

Ein Momentum-ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines speziellen Aktienindex nachbildet. Der bekannteste Vertreter ist der MSCI World Momentum Index, der gezielt Aktien mit hoher Kursdynamik auswählt.

Die Auswahl basiert auf der Kursentwicklung der vergangenen sechs bis zwölf Monate. Aktien, die in diesem Zeitraum überdurchschnittlich gestiegen sind, erhalten ein höheres Gewicht im Index.

Für dich als Anlegerin bedeutet das: Du investierst nicht in den gesamten Markt, sondern in eine Auswahl von Titeln, die zuletzt besonders stark waren. Das kann Chancen bieten, aber auch das Risiko erhöhen.

Kurz erklärt

Momentum-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Momentum-Index wie des MSCI World Momentum Index nachbildet. Er investiert in Aktien, die in den vergangenen sechs bis zwölf Monaten eine überdurchschnittliche Kursentwicklung gezeigt haben.

Momentum-ETFs sind keine Garantie für Überrenditen, sondern setzen auf die statistische Fortsetzung von Kurstrends.

02 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert die Momentum-Strategie?

Die Momentum-Strategie basiert auf der Beobachtung, dass Aktien mit positiver Kursentwicklung diese Tendenz oft für einige Monate beibehalten. Der Indexanbieter bewertet dafür regelmäßig alle infrage kommenden Aktien und sortiert sie nach ihrer Kursstärke.

Der Indexanbieter beginnt mit dem MSCI World Index als Anlageuniversum, der Aktien aus 23 Industrieländern umfasst. Aus diesem Pool werden alle Titel nach ihrer Kursstärke bewertet.

Für jede Aktie wird ein Momentum-Score berechnet. Dieser setzt sich aus der Kursentwicklung der letzten sechs und zwölf Monate zusammen, wobei der jüngste Monat oft ausgeklammert wird, um kurzfristige Umkehreffekte zu vermeiden.

Die Aktien mit den höchsten Scores kommen in den Index und werden nach einem festgelegten Schema gewichtet. Das Ergebnis ist ein Portfolio, das sich deutlich vom klassischen Weltmarkt unterscheidet.

  • Der MSCI World Momentum Index enthält rund 350 Aktien statt der etwa 1.400 Titel im MSCI World Index.
  • Die Gewichtung erfolgt vierteljährlich, sodass der Index regelmäßig an die aktuelle Kursdynamik angepasst wird.
  • Der ETF bildet diese Auswahl physisch nach, kauft also die enthaltenen Aktien tatsächlich.
01

Auswahl des Anlageuniversums

Als Basis dient der MSCI World Index mit Aktien aus 23 Industrieländern. Aus diesem Pool werden alle Titel analysiert.

02

Berechnung des Momentum-Scores

Für jede Aktie wird ein Momentum-Score ermittelt. Er berücksichtigt insbesondere Titel, die in den vergangenen sechs bzw. zwölf Monaten Kursanstiege verzeichnen konnten.

03

Rangfolge und Gewichtung

Die Aktien werden nach ihrem Momentum-Score sortiert. Titel mit den höchsten Werten kommen in den Index.

04

Regelmäßige Anpassung

Der Index wird vierteljährlich überprüft und neu zusammengestellt.

03 · Hintergrund

Momentum-Faktor und Outperformance: Was steckt dahinter?

Der Momentum-Faktor gehört zu den am besten dokumentierten Faktorprämien an den Aktienmärkten. Er beschreibt die Tendenz, dass Gewinneraktien Verliereraktien über bestimmte Zeiträume hinweg übertreffen.

Der Momentum-Faktor gehört zu den am besten dokumentierten Faktorprämien an den Aktienmärkten. Er beschreibt die Tendenz, dass Gewinneraktien Verliereraktien über bestimmte Zeiträume hinweg übertreffen.

Die Outperformance wurde über lange Zeiträume in verschiedenen Märkten beobachtet. Das bedeutet jedoch nicht, dass Momentum-ETFs in jedem Jahr besser abschneiden als ein klassischer Welt-ETF.

Es gibt Phasen, in denen die Strategie deutlich hinter dem breiten Markt zurückbleibt. Ein Beispiel ist das Jahr 2022, als ein bekannter Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index eine Rendite von minus 17,9 Prozent verzeichnete.

Für Familien ist entscheidend: Momentum-ETFs eignen sich als Beimischung, nicht als alleinige Aktienanlage. Die Konzentration auf wenige Sektoren erhöht das Risiko spürbar.

Der Momentum-Faktor ist einer von mehreren wissenschaftlich untersuchten Faktoren, zu denen auch Value, Size oder Quality gehören. Beim Momentum geht es ausschließlich um die relative Kursstärke einer Aktie im Vergleich zu anderen Titeln. Der Index enthält insbesondere Titel, die in den vergangenen sechs bzw. zwölf Monaten Kursanstiege verzeichnen konnten.

Die Outperformance des Momentum-Faktors wurde über lange Zeiträume in verschiedenen Märkten beobachtet. Das bedeutet nicht, dass Momentum-ETFs in jedem Jahr besser abschneiden als ein klassischer Welt-ETF. Es gibt Phasen, in denen die Strategie hinterherhinkt, etwa bei schnellen Marktdrehungen oder in Erholungsphasen nach Krisen.

Für Familien ist wichtig: Ein Momentum-ETF ersetzt keinen breit gestreuten Welt-ETF. Er kann als Beimischung dienen, um das Depot um einen Faktor zu ergänzen, der langfristig Renditechancen bietet, aber mit höherer Volatilität verbunden sein kann.

04 · Vergleich

MSCI World Momentum Index: Zusammensetzung und Ländergewichtung

Der MSCI World Momentum Index ist der Referenzindex für die meisten Momentum-ETFs. Er enthält rund 350 Aktien aus 23 Industrieländern und weicht in seiner Zusammensetzung deutlich vom klassischen MSCI World ab.

Der MSCI World Momentum Index weicht in seiner Zusammensetzung deutlich vom klassischen MSCI World ab. Der USA-Anteil liegt bei etwa 57 Prozent, während der MSCI World Index auf rund 70 Prozent kommt.

Der Technologiesektor ist im Momentum-Index mit etwa 41 Prozent deutlich stärker gewichtet als im breiten Weltmarkt mit rund 25 Prozent. Auch der Energiesektor ist mit etwa 10 Prozent überrepräsentiert.

Der Finanzsektor liegt mit etwa 15 Prozent nur leicht über dem Niveau des MSCI World. Diese Konzentration auf Technologie und Energie erklärt die höhere Volatilität des Momentum-Index.

  • Die größten Positionen umfassen Titel wie Micron Technology, AMD und Alphabet.
  • Die zehn größten Positionen machen zusammen rund 27 Prozent des Index aus.
  • Die Gewichtungen können sich je nach Marktlage und Indexanpassung verschieben.
Länder- und Sektorengewichtung im Vergleich
MSCI World Momentum IndexMSCI World Index
Anzahl der Positionenca. 350
USA-Anteilca. 57 %
Technologie-Sektorca. 41 %
Finanzsektorca. 15 %
Energie-Sektorca. 10 %

05 · Was gilt

Replikations­methode und Wertpapierleihe bei Momentum-ETFs

Momentum-ETFs bilden ihren Index meist physisch nach, kaufen also die enthaltenen Aktien tatsächlich. Viele Anbieter verleihen diese Wertpapiere gegen Gebühr, um zusätzliche Erträge zu erzielen.

Momentum-ETFs bilden ihren Index meist physisch nach, kaufen also die enthaltenen Aktien tatsächlich. Dabei kommt häufig ein optimiertes Sampling zum Einsatz, bei dem der ETF eine Auswahl der Indexaktien erwirbt statt aller 350 Titel.

Viele Anbieter verleihen diese Wertpapiere gegen Gebühr, um zusätzliche Erträge zu erzielen. Die Wertpapierleihe ist bei Momentum-ETFs üblich und streng reguliert.

Die entliehenen Wertpapiere werden mit Sicherheiten von mindestens 100 Prozent des Wertes hinterlegt. Das reduziert das Risiko für dich als Anlegerin, falls ein Entleiher ausfällt.

  • Die Erträge aus Dividenden und Wertpapierleihe werden bei thesaurierenden ETFs im Fonds reinvestiert.
  • Der Wertpapierleiheertrag lag bei einem großen Momentum-ETF zuletzt bei 0,02 Prozent des Fondsvermögens.
  • Der Fonds behält 62,5 Prozent der Einnahmen aus der Wertpapierleihe, der Anbieter erhält 37,5 Prozent.

Üblich bei Momentum-ETFs

·Physische Replikation durch optimiertes Sampling: Der ETF kauft eine Auswahl der Indexaktien, nicht zwingend alle Titel.
·Wertpapierleihe: Der Fonds verleiht Aktien an Banken oder andere Marktteilnehmer und erhält dafür eine Gebühr.
·Thesaurierung: Erträge aus Dividenden und Wertpapierleihe werden im Fonds reinvestiert und nicht ausgeschüttet.

Eher unüblich

·Synthetische Replikation über Swaps: Bei Momentum-ETFs auf den MSCI World Momentum Index nicht der Standard.
·Ausschüttung: Die meisten Produkte thesaurieren die Erträge, eine regelmäßige Ausschüttung ist selten.
·Unbesicherte Wertpapierleihe: Die Leihe erfolgt immer gegen Sicherheiten, ein unbesichertes Verleihen ist nicht marktüblich.

06 · Kosten

Kosten und Gesamtkostenquote (TER) von Momentum-ETFs

Die Gesamtkostenquote eines Momentum-ETF liegt über der eines klassischen Welt-ETF, ist aber im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds weiterhin günstig. Für Familien zählt jeder Prozentpunkt, denn er schmälert die langfristige Rendite.

Die Gesamtkostenquote eines Momentum-ETF liegt über der eines klassischen Welt-ETF, ist aber im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds weiterhin günstig. Der größte Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index weist eine TER von 0,25 Prozent pro Jahr auf.

Klassische Welt-ETFs kosten oft zwischen 0,10 und 0,20 Prozent pro Jahr. Aktiv gemanagte Aktienfonds liegen dagegen bei 1,20 bis 1,80 Prozent jährlich.

Für Familien zählt jeder Prozentpunkt, denn er schmälert die langfristige Rendite. Eine TER von 0,35 Prozent statt 0,25 Prozent macht über 20 Jahre einen Unterschied von mehreren Hundert Euro aus.

  • Die TER deckt die laufenden Kosten des Fonds ab, nicht aber Transaktionskosten beim Kauf oder Verkauf.
  • Zusätzlich fällt die Geld-Brief-Spanne an, die bei großen ETFs meist enger ist als bei kleinen.
  • Vergleiche die TER verschiedener Momentum-ETFs, bevor du dich für einen entscheidest.

Kurz erklärt

Momentum-ETF

Typische jährliche Kosten im Vergleich

0,25 %

07 · Hintergrund

Volatilität und Wert­entwicklung: Was Familien erwarten können

Momentum-ETFs schwanken stärker als breite Welt-ETFs, weil sie auf Aktien mit hoher Kursdynamik setzen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit zeigt sowohl Jahre mit deutlichen Gewinnen als auch mit spürbaren Verlusten.

Momentum-ETFs schwanken stärker als breite Welt-ETFs, weil sie auf Aktien mit hoher Kursdynamik setzen. Die Standardabweichung über drei Jahre lag bei einem marktbreiten Momentum-ETF zuletzt bei rund 17,7 Prozent.

Das bedeutet: Die jährliche Rendite schwankt typischerweise in einem Bereich von plus oder minus 17,7 Prozent um den Mittelwert. Ein klassischer Welt-ETF weist oft eine etwas niedrigere Volatilität auf.

Die jährlichen Renditen eines bekannten Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index lagen zwischen 2016 und 2025 in einer Spanne von minus 17,9 Prozent (2022) bis plus 31,9 Prozent (2017). In den meisten Jahren bewegte sich die Rendite im zweistelligen Bereich, sowohl positiv als auch negativ.

Für Familien heißt das: Du solltest nur Geld in Momentum-ETFs anlegen, das du langfristig nicht benötigst. Kurzfristige Schwankungen sind Teil der Strategie und kein Grund zur Panik.

Die Standardabweichung über drei Jahre lag bei einem Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index zuletzt bei 17,68 Prozent.

Die jährlichen Renditen dieses Momentum-ETF lagen zwischen 2016 und 2025 in einer Spanne von minus 17,9 Prozent (2022) bis plus 31,9 Prozent (2017). In den meisten Jahren bewegte sich die Rendite im zweistelligen Bereich, sowohl positiv als auch negativ.

Für Familien bedeutet das: Ein Momentum-ETF eignet sich nur, wenn du Kursschwankungen aushalten kannst. Als alleinige Anlage ist er zu riskant, als Beimischung kann er das Depot sinnvoll ergänzen.

08 · Checkliste

Fondsvolumen: Warum die Größe eines Momentum-ETF wichtig ist

Das Fondsvolumen gibt an, wie viel Anlegergeld in einem ETF steckt. Bei kleinen Fonds droht die Schließung, bei großen Fonds profitierst du von engeren Handelsspannen und niedrigeren Kosten.

Das Fondsvolumen gibt an, wie viel Anlegergeld in einem ETF steckt. Bei kleinen Fonds droht die Schließung, bei großen Fonds profitierst du von engeren Handelsspannen und niedrigeren Kosten.

Der größte Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index verwaltet über 5 Milliarden Euro. Das ist ein Vielfaches der Summe, die als Untergrenze für einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb gilt.

  • Ein Fondsvolumen ab 100 Millionen Euro gilt als Untergrenze für einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb.
  • Große ETFs haben in der Regel engere Geld-Brief-Spannen, was die Handelskosten für dich senkt.
  • Sehr kleine ETFs mit weniger als 50 Millionen Euro können vom Anbieter geschlossen oder mit einem anderen Fonds verschmolzen werden.
  • Prüfe das Fondsvolumen vor dem Kauf und bevorzuge ETFs mit mindestens 500 Millionen Euro, wenn du langfristig anlegen willst.

Checkliste: Fondsvolumen richtig einordnen

01

Ein Fondsvolumen ab 100 Millionen Euro gilt als Untergrenze für einen dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb.

02

Der größte Momentum-ETF auf den MSCI World Momentum Index verwaltet über 5 Milliarden Euro.

03

Große ETFs haben in der Regel engere Geld-Brief-Spannen, was die Handelskosten für dich senkt.

04

Sehr kleine ETFs mit weniger als 50 Millionen Euro können vom Anbieter geschlossen oder mit einem anderen Fonds verschmolzen werden.

05

Prüfe das Fondsvolumen vor dem Kauf und bevorzuge ETFs mit mindestens 500 Millionen Euro, wenn du langfristig anlegen willst.

09 · Was gilt

Steuern und Teilfreistellung für Familien

Für Familien ist die Steuerlast ein wichtiger Faktor. Momentum-ETFs gelten als Aktienfonds und profitieren von der Teilfreistellung, die einen Teil der Erträge steuerfrei stellt.

Für Familien ist die Steuerlast ein wichtiger Faktor. Momentum-ETFs gelten als Aktienfonds und profitieren von der Teilfreistellung, die einen Teil der Erträge steuerfrei stellt.

Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei, nur 70 Prozent werden besteuert. Auf den steuerpflichtigen Teil fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an, zuzüglich 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1.000 Euro pro Person und Jahr, bei zusammenveranlagten Ehepaaren bei 2.000 Euro. Erträge bis zu diesem Betrag bleiben für dich steuerfrei.

  • Thesaurierte Erträge werden über die Vorabpauschale jährlich besteuert, auch wenn keine Ausschüttung erfolgt.
  • Die Teilfreistellung von 30 Prozent gilt für alle Aktienfonds, unabhängig von der Strategie.
  • Ein Freistellungsauftrag bei deiner Bank sorgt dafür, dass der Sparer-Pauschbetrag automatisch berücksichtigt wird.

Gilt für Momentum-ETFs

·Teilfreistellung von 30 Prozent: Bei Aktienfonds bleiben 30 Prozent der Erträge steuerfrei, nur 70 Prozent werden besteuert.
·Thesaurierte Erträge werden über die Vorabpauschale jährlich besteuert, auch wenn keine Ausschüttung erfolgt.

Gilt nicht

·Volle Steuerpflicht aller Erträge: Die Teilfreistellung reduziert die Steuerlast, befreit aber nicht vollständig.
·Steuerfreiheit nach einer Haltedauer: Anders als bei privaten Veräußerungsgeschäften gibt es bei ETFs keine steuerfreie Veräußerung nach einem Jahr.
·Keine Besteuerung thesaurierter Erträge: Auch bei Thesaurierung fällt jährlich Steuer auf die Vorabpauschale an.

10 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim Umgang mit Momentum-ETFs

Momentum-ETFs verleiten zu Fehlern, die langfristig Rendite kosten. Wer die typischen Fallstricke kennt, kann sie vermeiden und die Strategie diszipliniert umsetzen.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Momentum-ETF als alleinige Aktienanlage nutzen: Die Konzentration auf wenige Sektoren erhöht das Risiko deutlich.
·Häufiges Umschichten: Wer bei schwachen Phasen verkauft, realisiert Verluste und verpasst die Erholung.
·Die Strategie nicht verstehen: Wer nicht weiß, warum der ETF bestimmte Aktien hält, verkauft bei der ersten Underperformance.
·Steuerliche Aspekte vernachlässigen: Auch thesaurierte Erträge sind steuerpflichtig, die Vorabpauschale sollte eingeplant werden.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026