Ratgeber · Investieren
Investmentfonds Einmalanlage: So legst du einen größeren Betrag sinnvoll an
Bei einer Einmalanlage investierst du einen vorhandenen Geldbetrag auf einen Schlag in Investmentfonds. Das kann den Vermögensaufbau beschleunigen, erfordert aber einen klaren Blick auf Anlagehorizont und Risiko.
10 Kapitel · 16 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026
Das Wichtigste
- Eine Einmalanlage eignet sich für Beträge, die du langfristig nicht benötigst, etwa aus einer Erbschaft oder einer fälligen Lebensversicherung.
- Der Zinseszinseffekt wirkt bei einer sofort investierten Summe über lange Zeiträume besonders stark.
- Aktienfonds bieten höhere Renditechancen, schwanken aber stärker als Anleihenfonds oder Tagesgeld.
- Du kannst eine Einmalanlage jederzeit mit einem Fondssparplan kombinieren, um dein Kapital weiter aufzubauen.
01 · Grundlagen
Was ist eine Einmalanlage in Investmentfonds?
Der Begriff beschreibt den einmaligen Kauf von Fondsanteilen mit einem festen Anlagebetrag. Anders als beim Sparplan zahlst du nicht regelmäßig ein, sondern investierst sofort eine größere Summe.
Bei einer Einmalanlage fließt dein gesamtes Kapital sofort in die gewählten Fonds. Ab diesem Zeitpunkt ist der komplette Betrag der Wertentwicklung an den Kapitalmärkten ausgesetzt, im Guten wie im Schlechten. Das unterscheidet den Vorgang grundlegend von einem Sparplan, bei dem sich das investierte Kapital erst nach und nach aufbaut.
Du bist bei dieser Anlageform nicht festgelegt. Zuzahlungen zum Startkapital oder auch Teilverkäufe sind unter Berücksichtigung der banküblichen Bearbeitungszeiten jederzeit möglich. Auch die Kombination mit einem oder mehreren Fondssparplänen ist in der Praxis kein Problem und kann dein Depot flexibel ergänzen.
Rechtlich sind Investmentfonds als Sondervermögen vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt. Das bedeutet für dich einen Schutz, falls die Gesellschaft selbst in eine finanzielle Schieflage gerät.
Einmalanlage in Investmentfonds: Der einmalige Kauf von Anteilen an einem oder mehreren Fonds mit einem festen Anlagebetrag. Der Betrag wird vollständig am Tag der Ausführung angelegt und kann später durch Zuzahlungen oder weitere Einmalanlagen aufgestockt werden. Der Anlagebetrag wird sofort investiert und unterliegt ab diesem Zeitpunkt der Wertentwicklung des Fonds.
Kurz erklärt
Investmentfonds Einmalanlage
Der einmalige Kauf von Anteilen an einem oder mehreren Investmentfonds mit einem festen Anlagebetrag. Der Betrag wird vollständig am Tag der Ausführung angelegt und kann später durch Zuzahlungen oder weitere Einmalanlagen aufgestockt werden.
Der Anlagebetrag wird sofort investiert und unterliegt ab diesem Zeitpunkt der Wertentwicklung des Fonds.
02 · Vergleich
Einmalanlage oder Fondssparplan: Was passt zu dir?
Beide Wege führen in Investmentfonds, unterscheiden sich aber in der zeitlichen Verteilung des Kapitaleinsatzes. Deine Wahl hängt vor allem davon ab, ob du bereits über eine größere Summe verfügst oder diese erst aufbaust.
Der zentrale Unterschied liegt im vorhandenen Kapital. Eine Einmalanlage ist die richtige Wahl, wenn du bereits über einen größeren Betrag verfügst, etwa aus einer Erbschaft, einer fälligen Lebensversicherung oder einem aufgelösten Sparvertrag. Ein Fondssparplan eignet sich, wenn du Vermögen erst schrittweise aus laufendem Einkommen aufbauen möchtest.
Der Zinseszinseffekt wirkt bei einer Einmalanlage ab dem ersten Tag auf die gesamte Summe. Beim Sparplan baut er sich mit jeder Rate schrittweise auf. Dafür verteilt der Sparplan dein Risiko über die Zeit, während bei der Einmalanlage der gesamte Betrag sofort den Marktschwankungen ausgesetzt ist.
Beide Wege schließen sich nicht aus. Du kannst eine Einmalanlage als Grundstock nutzen und parallel einen Sparplan einrichten, um regelmäßig weiteres Kapital anzulegen. So verbindest du den sofortigen Kapitaleinsatz mit einem kontinuierlichen Vermögensaufbau.
Einmalanlage und Fondssparplan im direkten Vergleich: Bei der Einmalanlage setzt du einmalig einen meist höheren Betrag ein, der bereits vorhanden ist. Der Zinseszinseffekt wirkt ab dem ersten Tag auf die gesamte Summe. Zuzahlungen und Teilverkäufe sind jederzeit möglich, aber der gesamte Betrag ist sofort Marktschwankungen ausgesetzt. Beim Fondssparplan zahlst du regelmäßige, kleinere Beträge ein, die erst über die Zeit angespart werden. Der Zinseszinseffekt baut sich mit jeder Rate schrittweise auf. Raten können erhöht, gesenkt oder ausgesetzt werden, und das Risiko bei Kursschwankungen verteilt sich über die Einzahlungszeitpunkte.
| Einmalanlage | Fondssparplan | |
|---|---|---|
| Kapitaleinsatz | Einmaliger, meist höherer Betrag | Regelmäßige, kleinere Beträge |
| Startkapital | Bereits vorhanden, z. B. aus Erbschaft oder Auszahlung | Wird erst über die Zeit angespart |
| Zinseszinseffekt | Wirkt ab dem ersten Tag auf die gesamte Summe | Baut sich mit jeder Rate schrittweise auf |
| Flexibilität | Zuzahlungen und Teilverkäufe jederzeit möglich | Raten können erhöht, gesenkt oder ausgesetzt werden |
| Risiko bei Kursschwankungen | Gesamter Betrag ist sofort Marktschwankungen ausgesetzt | Durchschnittspreiseffekt über die Anlagedauer |
03 · Schritt für Schritt
So funktioniert die Einmalanlage in Fonds
Der Ablauf ist einfach: Du wählst einen oder mehrere Fonds aus, gibst den Anlagebetrag an und erhältst dafür Fondsanteile in deinem Depot. Danach arbeitet das Fondsmanagement mit deinem Geld.
Am Anfang steht die Klärung deines Anlegerprofils. Du legst fest, wie lange du das Geld anlegen willst und wie viel Wertschwankung du verkraften kannst. Aus diesen Antworten ergibt sich deine Anlagestrategie, die bestimmt, wie hoch der Anteil chancenreicher, aber schwankender Aktienfonds im Verhältnis zu stabileren Anleihenfonds sein sollte.
Im zweiten Schritt wählst du die passenden Fonds aus. Ein breit gestreutes Portfolio aus Aktien-, Anleihen- und gegebenenfalls Edelmetallfonds reduziert das Risiko gegenüber einer Einzelanlage. Du entscheidest, ob du aktiv gemanagte Fonds oder kostengünstige ETFs bevorzugst.
Danach überweist du den festgelegten Betrag auf dein Depot. Der Kauf der Fondsanteile erfolgt zum nächsten gültigen Ausgabepreis. Anschließend verwaltest du die Anteile in deinem Depot, kannst Zuzahlungen leisten oder Teilverkäufe veranlassen.
Der Ablauf in vier Schritten: Zuerst legst du Anlageziel und Anlegerprofil fest, indem du Anlagehorizont und Risikobereitschaft klärst. Dann wählst du passende Fonds aus, idealerweise einen Mix aus Aktien- und Anleihenfonds für ein breit gestreutes Portfolio. Als Nächstes zahlst du den Anlagebetrag einmalig von deinem Konto auf das Depot ein, woraufhin der Kauf zum nächsten gültigen Ausgabepreis erfolgt. Schließlich verwaltest du die Fondsanteile im Depot, mit der Möglichkeit für Zuzahlungen oder Teilverkäufe.
Anlageziel und Anlegerprofil festlegen
Du klärst, wie lange du das Geld anlegen willst und wie viel Wertschwankung du verkraften kannst. Daraus ergibt sich deine Anlagestrategie.
Passende Fonds auswählen
Du entscheidest dich für Aktienfonds, Anleihenfonds oder einen Mix aus mehreren Fonds. Ein breit gestreutes Portfolio reduziert das Risiko gegenüber einer Einzelanlage.
Anlagebetrag einzahlen
Der festgelegte Betrag wird einmalig von deinem Konto auf das Depot übertragen. Der Kauf der Fondsanteile erfolgt zum nächsten gültigen Ausgabepreis.
Fondsanteile im Depot verwalten
Die Anteile werden in deinem Depot verwahrt. Du kannst sie jederzeit verkaufen oder durch weitere Einmalanlagen und Sparpläne aufstocken.
04 · Was gilt
Welche Fonds eignen sich für eine Einmalanlage?
Grundsätzlich kannst du jeden Investmentfonds einmalig kaufen. Für größere Beträge ist jedoch ein Mix aus verschiedenen Fondsarten sinnvoll, um das Risiko zu streuen.
Für eine Einmalanlage eignen sich besonders breit gestreute Aktienfonds, die in viele Unternehmen und Branchen investieren. Sie bieten langfristig die höchsten Renditechancen, schwanken aber naturgemäß stärker. Ein gut ausbalanciertes Portfolio kombiniert sie mit Anleihen- und gegebenenfalls Edelmetallfonds, um mehr Stabilität zu erreichen.
ETFs auf breite Indizes sind als kostengünstige Basis gut geeignet. Sie bilden einen Marktindex nach und verursachen in der Regel niedrigere laufende Kosten als viele aktiv gemanagte Fonds. Für eine Einmalanlage mit langem Horizont sind zudem thesaurierende Fonds sinnvoll, die Erträge automatisch wieder anlegen.
Weniger geeignet sind Fonds mit sehr engem Anlageschwerpunkt, etwa einzelne Themenfonds oder Regionenfonds. Sie mindern die Streuung und können bei Problemen in der jeweiligen Branche oder Region zu höheren Verlusten führen. Auch Geldmarktfonds als alleinige Anlage bieten kaum Renditechancen und sind für langfristigen Vermögensaufbau ungeeignet.
Geeignete Fondsarten für eine Einmalanlage: Gut geeignet sind Aktienfonds mit breiter Streuung über viele Unternehmen und Branchen, gemischte Portfolios aus Aktien-, Anleihen- und Edelmetallfonds, ETFs auf breite Indizes als kostengünstige Basis sowie Fonds mit langfristigem Anlagehorizont und thesaurierenden Erträgen. Weniger geeignet sind Fonds mit sehr engem Anlageschwerpunkt wie einzelne Themenfonds oder Regionenfonds, Fonds mit hohen laufenden Kosten, die die Rendite langfristig schmälern, und Geldmarktfonds als alleinige Anlage, da sie kaum Renditechancen bieten.
Gut geeignet
Weniger geeignet
05 · Kosten
Welche Kosten fallen bei der Einmalanlage an?
Die Kosten einer Fondsanlage setzen sich aus einmaligen und laufenden Posten zusammen. Sie wirken direkt auf deine Rendite und sollten vor dem Kauf bekannt sein.
Der Ausgabeaufschlag wird einmalig beim Kauf fällig und liegt je nach Fonds und Vertriebsweg zwischen 0 und 5 Prozent des Anlagebetrags. Viele Direktbanken und Fondsvermittler bieten Fonds dauerhaft ohne Ausgabeaufschlag an.
Laufende Kosten fallen jedes Jahr an. Die Verwaltungsgebühr wird direkt dem Fondsvermögen entnommen und liegt je nach Fondsart zwischen 0,1 und 2,0 Prozent des Fondsvermögens pro Jahr. Eine Depotgebühr von 0 bis 0,5 Prozent des Depotwerts pro Jahr kann hinzukommen, viele Depots sind jedoch kostenlos.
Diese Kosten wirken direkt auf deine Rendite. Ein hoher Ausgabeaufschlag bedeutet, dass ein Teil deines Geldes gar nicht erst investiert wird. Laufende Gebühren mindern die ausgewiesene Wertentwicklung Jahr für Jahr.
Typische Kosten einer Einmalanlage in Investmentfonds: Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Gebühr von 0 bis 5 Prozent des Anlagebetrags. Die laufende Verwaltungsgebühr beträgt 0,1 bis 2,0 Prozent des Fondsvermögens pro Jahr. Eine Depotgebühr von 0 bis 0,5 Prozent des Depotwerts pro Jahr kann anfallen. Bei vielen Fonds kannst du den Ausgabeaufschlag über Direktbanken oder Fondsvermittler reduzieren oder ganz vermeiden.
Kurz erklärt
Ausgabeaufschlag (einmalig)
Typische Kosten einer Einmalanlage in Investmentfonds
0 bis 5 % des Anlagebetrags
06 · Im Vertrag
Ausgabeaufschlag, Verwaltungsgebühr und Teilfreistellung
Drei Fachbegriffe begegnen dir bei jeder Fondsanlage. Sie bestimmen, wie viel von deinem Geld tatsächlich investiert wird und wie deine Erträge besteuert werden.
Der Ausgabeaufschlag ist ein prozentualer Aufschlag auf den Rücknahmepreis beim Kauf von Fondsanteilen. Er liegt oft bei 5 Prozent, kann aber je nach Vertriebsweg entfallen. Dieser einmalige Kostenblock schmälert dein investiertes Kapital unmittelbar.
Die Verwaltungsgebühr ist eine jährliche Gebühr für das Fondsmanagement. Sie wird direkt dem Fondsvermögen entnommen und mindert die ausgewiesene Wertentwicklung. Du bekommst sie nicht als separate Rechnung, sie wirkt still im Hintergrund.
Steuerlich relevant ist die Teilfreistellung. Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei, die Abgeltungsteuer von 25 Prozent fällt nur auf die verbleibenden 70 Prozent an. Zusätzlich steht dir ein Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr zu, der Kapitalerträge steuerfrei stellt.
Wichtige Fachbegriffe zur Einmalanlage: Der Ausgabeaufschlag ist eine einmalige Kostenposition, ein prozentualer Aufschlag auf den Rücknahmepreis beim Kauf von Fondsanteilen, der oft bei 5 Prozent liegt, aber je nach Vertriebsweg entfallen kann. Die Verwaltungsgebühr ist eine laufende Kostenposition, eine jährliche Gebühr für das Fondsmanagement, die direkt dem Fondsvermögen entnommen wird und die ausgewiesene Wertentwicklung mindert. Die Teilfreistellung ist eine steuerliche Regelung: Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei, was die Abgeltungsteuer auf die verbleibenden 70 Prozent reduziert. Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr stellt Kapitalerträge steuerfrei.
Wichtige Fachbegriffe zur Einmalanlage
07 · Checkliste
Checkliste: Das solltest du vor der Einmalanlage klären
Eine Einmalanlage bindet Kapital langfristig. Mit dieser Checkliste stellst du sicher, dass deine Entscheidung zu deiner Lebenssituation und deinen Zielen passt.
Bevor du einen größeren Betrag investierst, solltest du deine finanzielle Basis absichern. Eine Reserve für ungeplante Ausgaben oder Notfälle in Höhe von drei Nettogehältern auf einem Tagesgeldkonto ist empfehlenswert. Nur Geld, das darüber hinausgeht, gehört in schwankende Investmentfonds.
Dein Anlagehorizont sollte mindestens fünf bis zehn Jahre betragen. Je länger der Zeitraum, desto gelassener kannst du mit Kursschwankungen umgehen, die sich erfahrungsgemäß über lange Zeiträume ausgleichen. Schätze deine Risikobereitschaft ehrlich ein und halte deine Anlagestrategie schriftlich fest.
Vergleiche die Kosten des Fonds und des Depots, bevor du kaufst. Prüfe außerdem die steuerlichen Auswirkungen mit Sparer-Pauschbetrag und Teilfreistellung. Überlege, ob du die Einmalanlage mit einem Fondssparplan kombinieren möchtest, um kontinuierlich weiteres Kapital aufzubauen.
Vorbereitung für deine Einmalanlage: Ein Notgroschen von drei Nettogehältern auf einem Tagesgeldkonto ist vorhanden. Der Anlagehorizont von mindestens fünf bis zehn Jahren ist festgelegt. Die persönliche Risikobereitschaft ist ehrlich eingeschätzt. Anlagestrategie und Fondsauswahl sind schriftlich fixiert. Kosten des Fonds und des Depots sind verglichen. Steuerliche Auswirkungen mit Sparer-Pauschbetrag und Teilfreistellung sind geprüft. Die Möglichkeit zur Kombination mit einem Fondssparplan ist bedacht.
Vorbereitung für deine Einmalanlage
Notgroschen von drei Nettogehältern auf einem Tagesgeldkonto vorhanden
Anlagehorizont von mindestens fünf bis zehn Jahren festgelegt
Persönliche Risikobereitschaft ehrlich eingeschätzt
Anlagestrategie und Fondsauswahl schriftlich fixiert
Kosten des Fonds und des Depots verglichen
Steuerliche Auswirkungen mit Sparer-Pauschbetrag und Teilfreistellung geprüft
Möglichkeit zur Kombination mit einem Fondssparplan bedacht
08 · Fehler vermeiden
Typische Fehler bei der Einmalanlage
Wer einen größeren Betrag auf einmal anlegt, sollte einige Fehler vermeiden. Sie können die Rendite schmälern oder zu unnötigen Verlusten führen.
Ein häufiger Fehler ist der zu kurze Anlagehorizont. Wer nach wenigen Jahren verkaufen muss, läuft Gefahr, in einer Tiefphase Verluste zu realisieren. Investmentfonds mit Aktienanteil brauchen Zeit, um Schwankungen auszugleichen.
Ebenso problematisch ist das Warten auf den perfekten Einstiegszeitpunkt. Niemand kann Kurse zuverlässig vorhersagen, und der beste Zeitpunkt für eine Anlage ist daher jetzt. Wer lange zögert, verpasst mögliche Kursgewinne und den Zinseszinseffekt.
Weitere Fehler sind ein zu hoher Ausgabeaufschlag, der die Rendite von Anfang an belastet, sowie eine fehlende Streuung durch die Konzentration auf einen einzelnen Themenfonds oder eine einzelne Region. Auch die Investition des Notgroschens in schwankende Fonds und Panikverkäufe bei Kursschwankungen kosten dich langfristig Rendite.
Diese Fehler kosten dich Rendite: Ein zu kurzer Anlagehorizont führt zu Verlusten, wenn du in einer Tiefphase verkaufen musst. Das Warten auf den perfekten Einstieg ist sinnlos, da niemand Kurse zuverlässig vorhersagen kann. Ein zu hoher Ausgabeaufschlag startet mit einem Renditenachteil. Fehlende Streuung durch einen einzelnen Themenfonds oder eine einzelne Region erhöht das Risiko unnötig. Die Investition des Notgroschens in schwankende Fonds gefährdet deine finanzielle Sicherheit. Panikverkäufe bei Kursschwankungen realisieren Verluste, die sich langfristig oft ausgeglichen hätten.
Diese Fehler kosten dich Rendite
09 · Hintergrund
So wirken Rendite und Zinseszinseffekt bei der Einmalanlage
Der Zinseszinseffekt entfaltet seine Stärke besonders bei einer sofort investierten Summe. Je länger der Zeitraum, desto deutlicher wächst der Wertzuwachs.
Bei einer Einmalanlage arbeitet der gesamte Anlagebetrag vom ersten Tag an. Erträge werden bei thesaurierenden Fonds automatisch wieder angelegt und erzielen in den Folgejahren ihrerseits Erträge. Dieser Zinseszinseffekt entfaltet seine Stärke besonders bei einer sofort investierten Summe.
Ein Anlagebetrag von 5000 Euro kann bei einer angenommenen jährlichen Wertentwicklung von 4,5 Prozent über 20 Jahre auf rund 11.880 Euro anwachsen. Bei 8 Prozent jährlicher Rendite wären es rechnerisch etwa 23.305 Euro. Der Unterschied zeigt, wie stark die Höhe der Rendite das Endergebnis beeinflusst.
Diese Beispielrechnungen beruhen auf Annahmen und sind keine Garantie. Sie verdeutlichen aber, dass der Zinseszinseffekt bei langen Anlagehorizonten einen großen Teil des Endvermögens ausmacht. Je früher du beginnst und je länger du die Anlage behältst, desto stärker wirkt dieser Effekt.
Zinseszinseffekt bei der Einmalanlage: Bei einer Einmalanlage arbeitet der gesamte Anlagebetrag vom ersten Tag an. Erträge werden bei thesaurierenden Fonds automatisch wieder angelegt und erzielen in den Folgejahren ihrerseits Erträge. Ein Anlagebetrag von 5000 Euro kann bei einer angenommenen jährlichen Wertentwicklung von 4,5 Prozent über 20 Jahre auf rund 11.880 Euro anwachsen. Bei 8 Prozent jährlicher Rendite wären es rechnerisch etwa 23.305 Euro. Diese Beispielrechnungen beruhen auf Annahmen und sind keine Garantie. Sie zeigen aber, dass der Zinseszinseffekt bei langen Anlagehorizonten einen großen Teil des Endvermögens ausmacht.
Bei einer Einmalanlage arbeitet der gesamte Anlagebetrag vom ersten Tag an. Erträge werden bei thesaurierenden Fonds automatisch wieder angelegt und erzielen in den Folgejahren ihrerseits Erträge.
Ein Anlagebetrag von 5000 Euro kann bei einer angenommenen jährlichen Wertentwicklung von 4,5 Prozent über 20 Jahre auf rund 11.880 Euro anwachsen. Bei 8 Prozent jährlicher Rendite wären es rechnerisch etwa 23.305 Euro.
Diese Beispielrechnungen beruhen auf Annahmen und sind keine Garantie. Sie zeigen aber, dass der Zinseszinseffekt bei langen Anlagehorizonten einen großen Teil des Endvermögens ausmacht.
Für die Altersvorsorge bedeutet das: Je früher du eine Einmalanlage tätigst, desto länger kann das Kapital für dich arbeiten. Auch ein späterer Wechsel in einen Auszahlplan ist möglich.
10 · Hintergrund
Einmalanlage für die Altersvorsorge nutzen
Eine Einmalanlage kann ein Baustein deiner privaten Altersvorsorge sein. Sie ergänzt gesetzliche Rente und betriebliche Vorsorge um eine flexible Kapitalanlage.
Wer eine größere Summe aus einer Lebensversicherung oder einem aufgelösten Sparvertrag erhält, kann diese in Investmentfonds neu anlegen. So bleibt das Kapital langfristig an den Kapitalmärkten beteiligt und kann weiter für dich arbeiten. Eine Einmalanlage ergänzt gesetzliche Rente und betriebliche Vorsorge um eine flexible Kapitalanlage.
Für die Altersvorsorge eignen sich breit gestreute Aktienfonds und ETFs, da sie über lange Zeiträume die höchsten Renditechancen bieten. Kurzfristige Schwankungen gleichen sich erfahrungsgemäß über Jahrzehnte aus. Je länger der Anlagezeitraum, desto geringer sind die Risiken bei höheren Renditechancen.
Du kannst die Einmalanlage mit einem Fondssparplan kombinieren, um monatlich weiteres Kapital aufzubauen. Später lässt sich das Vermögen über einen Auszahlplan in eine regelmäßige Zusatzrente umwandeln. So wird aus einer einmaligen Summe ein langfristiger Baustein deiner Altersvorsorge.
Einmalanlage als Baustein der Altersvorsorge: Wer eine größere Summe aus einer Lebensversicherung oder einem aufgelösten Sparvertrag erhält, kann diese in Investmentfonds neu anlegen. So bleibt das Kapital langfristig an den Kapitalmärkten beteiligt. Für die Altersvorsorge eignen sich breit gestreute Aktienfonds und ETFs, da sie über lange Zeiträume die höchsten Renditechancen bieten. Kurzfristige Schwankungen gleichen sich erfahrungsgemäß über Jahrzehnte aus. Du kannst die Einmalanlage mit einem Fondssparplan kombinieren, um monatlich weiteres Kapital aufzubauen. Später lässt sich das Vermögen über einen Auszahlplan in eine regelmäßige Zusatzrente umwandeln.
Wer eine größere Summe aus einer Lebensversicherung oder einem aufgelösten Sparvertrag erhält, kann diese in Investmentfonds neu anlegen. So bleibt das Kapital langfristig an den Kapitalmärkten beteiligt.
Für die Altersvorsorge eignen sich breit gestreute Aktienfonds und ETFs, da sie über lange Zeiträume die höchsten Renditechancen bieten. Kurzfristige Schwankungen gleichen sich erfahrungsgemäß über Jahrzehnte aus.
Du kannst die Einmalanlage mit einem Fondssparplan kombinieren, um monatlich weiteres Kapital aufzubauen. Später lässt sich das Vermögen über einen Auszahlplan in eine regelmäßige Zusatzrente umwandeln.
Häufige Fragen
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