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Indexfonds beste: So findest du den passenden ETF für dein Depot

Die besten Indexfonds für dein Portfolio sind breit gestreute, günstige ETFs auf weltweite Aktienindizes. Entscheidend sind neben der Kostenquote vor allem die Marktabdeckung und deine persönliche Anlagestrategie.

11 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Für die meisten Anleger sind ETFs auf den MSCI ACWI IMI oder FTSE All-World die beste Wahl, da sie Industrie- und Schwellenländer abdecken.
  • Achte auf eine Gesamtkostenquote (TER) von unter 0,3 Prozent pro Jahr und ein Fondsvolumen von über 100 Millionen Euro.
  • Ein ETF-Sparplan mit einem breit gestreuten Indexfonds eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau ab 15 Jahren.
  • Bestehende MSCI-World-ETFs musst du nicht verkaufen, kannst aber künftige Sparraten in breitere Alle-Länder-ETFs investieren.

01 · Grundlagen

Was ist ein Indexfonds (ETF)?

Ein börsengehandelter Indexfonds bildet die Wertentwicklung eines bekannten Börsenindex nach. Er kombiniert die Vorteile eines klassischen Fonds mit der einfachen Handelbarkeit einer Aktie.

Ein Indexfonds bildet einen festen Korb aus Wertpapieren ab, der einen Marktindex wie den MSCI World oder den FTSE All-World nachstellt. Du kaufst damit nicht die Einschätzung eines Fondsmanagers, sondern die Entwicklung eines ganzen Marktes. Das Prinzip ist starr und regelbasiert, was die laufenden Kosten im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds deutlich senkt.

Für dich bedeutet das: Ein einziger ETF kann dein Geld über hunderte oder tausende Einzelwerte streuen. Die Auswahl der Aktien übernimmt der Indexanbieter, nicht ein einzelner Entscheider. Dadurch entfallen viele Gebühren, die bei aktiven Fonds für Research und Management anfallen.

  • Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Index wie den MSCI World oder FTSE All-World nachbildet.
  • Er streut dein Geld automatisch über hunderte oder tausende Einzelwerte.
  • Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds entscheidet kein Fondsmanager über die Auswahl, sondern der ETF folgt starr seinem Index.

Kurz erklärt

Exchange Traded Fund (ETF)

Ein börsengehandelter Indexfonds, der einen Index wie den MSCI World oder FTSE All-World nachbildet. Er streut dein Geld automatisch über hunderte oder tausende Einzelwerte.

Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds entscheidet kein Fondsmanager über die Auswahl, sondern der ETF folgt starr seinem Index. Das senkt die laufenden Kosten erheblich.

02 · Vergleich

Welche Indexfonds sind die besten?

Die beste Wahl für die meisten Anleger sind passive, weltweit investierende Aktien-ETFs. Innerhalb dieser Gruppe unterscheiden sich die Produkte vor allem in ihrer Marktabdeckung.

Die beste Wahl für Neuanlagen sind Alle-Länder-ETFs, weil sie Industrie- und Schwellenländer in einem Produkt vereinen. Sie bilden Indizes wie den MSCI ACWI IMI, den FTSE All-World oder den MSCI ACWI ab. Diese Indizes decken kleine, mittlere und große Unternehmen aus allen wichtigen Regionen ab.

Industrieländer-ETFs auf den MSCI World oder den FTSE Developed sind weiterhin solide, aber weniger breit gestreut. Hast du bereits einen MSCI-World-ETF im Depot, kannst du ihn liegen lassen und künftige Sparraten in einen Alle-Länder-ETF stecken. Ein Verkauf würde nur unnötig früh Steuern auslösen.

  • Alle-Länder-ETFs bilden Indizes wie den MSCI ACWI IMI, FTSE All-World oder MSCI ACWI ab und enthalten Industrie- und Schwellenländer.
  • Industrieländer-ETFs bilden den MSCI World oder FTSE Developed ab und konzentrieren sich auf etablierte Märkte.
  • Die typische Kostenquote liegt bei beiden Kategorien unter 0,3 Prozent pro Jahr.
Vergleich der empfohlenen Indexfonds-Kategorien
Alle-Länder-ETFIndustrieländer-ETF
Abgedeckte IndizesMSCI ACWI IMI, FTSE All-World, MSCI ACWIMSCI World, FTSE Developed
Enthaltene RegionenIndustrie- und SchwellenländerNur Industrieländer
Empfehlung für NeuanlagenBeste Wahl, da breiter gestreutGut geeignet, aber weniger breit

03 · Checkliste

Welche Kriterien muss ein guter Indexfonds erfüllen?

Nicht jeder ETF ist automatisch eine gute Wahl. Einige objektive Kriterien helfen dir, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ein guter Indexfonds muss einen weltweiten Aktienindex nachbilden, also nicht nur eine Branche oder eine einzelne Region abdecken. Er sollte seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar sein und bereits mehr als 100 Millionen Euro Anlegergeld eingesammelt haben. Diese beiden Punkte zeigen, dass der ETF die Wertentwicklung seines Index zuverlässig getroffen hat und der Anbieter ihn nicht kurzfristig vom Markt nehmen wird.

Die Gesamtkostenquote, auch TER genannt, sollte unter 0,3 Prozent pro Jahr liegen. Liegt sie höher, ist der ETF nur dann eine Empfehlung wert, wenn er in den vergangenen fünf Jahren eine bessere Rendite als sein Index erzielt hat. Prüfe außerdem, ob der ETF als Sparplan bei deinem Wertpapierdepot verfügbar ist.

  • Der ETF bildet einen weltweiten Aktienindex nach, zum Beispiel den MSCI ACWI IMI oder den FTSE All-World.
  • Der ETF ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar und hat ein Fondsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro.
  • Die Gesamtkostenquote liegt unter 0,3 Prozent pro Jahr.
  • Der ETF ist als Sparplan bei deinem Wertpapierdepot verfügbar.

Checkliste für die Auswahl eines Indexfonds

01

Der ETF bildet einen weltweiten Aktienindex nach (z. B. MSCI ACWI IMI oder FTSE All-World).

02

Der ETF ist seit mehr als fünf Jahren an der Börse handelbar.

03

Das Fondsvolumen beträgt mehr als 100 Millionen Euro.

04

Die Kostenquote des ETF ist kleiner als 0,3 Prozent pro Jahr oder der ETF hat in den vergangenen fünf Jahren eine bessere Rendite als sein Index erzielt.

05

Der ETF ist als Sparplan bei deinem Wertpapierdepot verfügbar.

04 · Schritt für Schritt

Wie funktioniert ein ETF-Sparplan?

Ein ETF-Sparplan ist der einfachste Weg, regelmäßig in einen Indexfonds zu investieren. Du legst einen festen Betrag fest, der automatisch abgebucht und angelegt wird.

Ein ETF-Sparplan automatisiert deine Geldanlage, indem ein fester Betrag regelmäßig abgebucht und in Anteile deines gewählten Indexfonds umgewandelt wird. Du musst dich nicht um Kurse oder den richtigen Einstiegszeitpunkt kümmern. Die Ausführung übernimmt dein Broker meist einmal im Monat.

Die Höhe der Sparrate kannst du flexibel festlegen, oft sind schon Beträge im niedrigen zweistelligen Eurobereich möglich. Wichtig ist, dass du einen Betrag wählst, den du langfristig entbehren kannst. Ein Sparplan auf einen breit gestreuten, weltweiten Aktien-ETF eignet sich für einen Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren.

  • Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker, das ETF-Sparpläne anbietet.
  • Du wählst einen breit gestreuten, weltweiten Aktien-ETF, der die genannten Kriterien erfüllt.
  • Du legst einen monatlichen Betrag fest, den du langfristig entbehren kannst.
  • Der Broker bucht die Rate automatisch ab und kauft dafür Anteile des gewählten ETF.
01

Wertpapierdepot eröffnen

Du benötigst ein Depot bei einer Bank oder einem Online-Broker, das ETF-Sparpläne anbietet.

02

Indexfonds auswählen

Wähle einen breit gestreuten, weltweiten Aktien-ETF, der die oben genannten Kriterien erfüllt.

03

Sparrate festlegen

Bestimme einen monatlichen Betrag, den du langfristig entbehren kannst. Die Höhe kann oft schon bei wenigen Euro liegen.

04

Sparplan ausführen lassen

Der Broker bucht die Rate automatisch ab und kauft dafür Anteile des gewählten ETF. Das geschieht meist einmal im Monat.

05 · Kosten

Was kostet ein Indexfonds?

Die Kosten sind ein entscheidender Faktor für deine langfristige Rendite. Bei Indexfonds sind sie im Vergleich zu aktiven Fonds sehr niedrig.

Die laufenden Kosten eines Indexfonds werden über die Gesamtkostenquote abgebildet, die direkt im Fondsvermögen verrechnet wird und deine jährliche Rendite mindert. Bei den empfohlenen ETFs liegt diese Quote unter 0,3 Prozent pro Jahr. Das ist deutlich günstiger als bei den meisten aktiv gemanagten Fonds.

Zusätzlich fallen beim Kauf Kosten an, die von deinem Depotanbieter abhängen. Für Sparplanausführungen verlangen viele Broker keine Gebühr, andere berechnen bis zu 1,5 Prozent der Sparrate. Einmalkäufe kosten je nach Anbieter oft zwischen 5 und 30 Euro pro Order.

  • Die Gesamtkostenquote liegt bei guten Indexfonds unter 0,3 Prozent pro Jahr.
  • Die Kaufgebühr für einen Sparplan beträgt oft 0 bis 1,5 Prozent der Sparrate.
  • Die Kaufgebühr für einen Einmalkauf liegt oft zwischen 5 und 30 Euro pro Order.

Kurz erklärt

Gesamtkostenquote (TER) pro Jahr

Typische Kostenpunkte beim ETF-Kauf

unter 0,3 Prozent

06 · Was gilt

Welche Rolle spielen Schwellenländer im Indexfonds?

Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien bieten Wachstumschancen, sind aber auch mit höheren Risiken verbunden. Ein guter Indexfonds mischt sie bei.

Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien sind in Alle-Länder-ETFs enthalten, fehlen aber in Industrieländer-ETFs komplett. Mit einem Alle-Länder-ETF erweiterst du deine Streuung um Aktien aus diesen wachstumsstarken Regionen. Das erhöht die Diversifikation über mehr Länder und Unternehmen.

Industrieländer-ETFs konzentrieren sich auf etablierte Märkte wie die USA, Europa und Japan. Sie bieten eine geringere Abdeckung der globalen Wirtschaftsleistung, sind aber historisch weniger schwankungsanfällig. Für Neuanlagen sind Alle-Länder-ETFs die breitere Wahl, weil sie beide Welten kombinieren.

  • Alle-Länder-ETFs enthalten Aktien aus China, Indien, Brasilien und anderen Schwellenländern.
  • Industrieländer-ETFs konzentrieren sich auf etablierte Märkte wie USA, Europa und Japan.
  • Alle-Länder-ETFs bieten eine breitere Diversifikation über mehr Länder und Unternehmen.

Enthalten in Alle-Länder-ETFs

·Aktien aus China, Indien, Brasilien und anderen Schwellenländern
·Breitere Diversifikation über mehr Länder und Unternehmen
·Chance auf höheres Wirtschaftswachstum in diesen Regionen

Nicht enthalten in Industrieländer-ETFs

·Aktien aus Schwellenländern fehlen komplett
·Konzentration auf etablierte Märkte wie USA, Europa, Japan
·Geringere Abdeckung der globalen Wirtschaftsleistung

07 · Im Vertrag

Welche Fachbegriffe solltest du kennen?

Beim Kauf eines Indexfonds begegnen dir einige Fachbegriffe. Sie zu verstehen, hilft dir, die richtige Entscheidung zu treffen.

Die ISIN ist die internationale Kennnummer, die jeden Fonds eindeutig identifiziert. Du brauchst sie, um den richtigen ETF zu kaufen, denn ähnliche Namen können zu unterschiedlichen Produkten gehören. Die TER, also die Total Expense Ratio, gibt an, wie stark die laufenden Kosten deine jährliche Rendite mindern.

Diversifikation beschreibt die Streuung deines Geldes über viele Werte. Ein breiter Indexfonds verteilt das Verlustrisiko auf hunderte oder tausende Unternehmen. Rentenfonds sind eine andere Anlageklasse, die in Anleihen investiert und damit ein anderes Risikoprofil als Aktien-ETFs hat.

  • Die ISIN identifiziert jeden Fonds eindeutig und hilft dir, den richtigen ETF zu kaufen.
  • Die TER gibt an, wie stark die laufenden Kosten die jährliche Rendite mindern.
  • Diversifikation ist die Streuung deines Geldes über viele Werte, um das Verlustrisiko zu verteilen.

Wichtige Begriffe rund um Indexfonds

ISINKennnummerDie International Securities Identification Number identifiziert jeden Fonds eindeutig. Du brauchst sie, um den richtigen ETF zu kaufen.
TER (Total Expense Ratio)KostenDie Gesamtkostenquote gibt an, wie stark die laufenden Kosten die jährliche Rendite mindern. Sie wird in Prozent ausgedrückt.
DiversifikationRisikoDie Streuung deines Geldes über viele Werte. Ein breiter Indexfonds verteilt das Verlustrisiko auf hunderte oder tausende Unternehmen.
RentenfondsAnlageklasseEin Fonds, der in Anleihen investiert. Er gilt als defensiver als ein Aktien-ETF und kann als Beimischung dienen.

08 · Fehler vermeiden

Welche Fehler solltest du bei Indexfonds vermeiden?

Auch bei passiven Indexfonds kannst du Fehler machen, die deine Rendite schmälern. Die häufigsten Stolperfallen lassen sich leicht umgehen.

Branchen-ETFs wie Wasserstoff- oder Cannabis-Fonds konzentrieren dein Geld zu stark auf eine einzelne Sparte. Läuft es dort schlecht, können andere Branchen das nicht ausgleichen. Sie sind höchstens als kleine Beimischung zu einem weltweiten ETF geeignet, nicht als Basisinvestment.

Aktive ETFs folgen keinem Index, sondern den Entscheidungen eines Fondsmanagers. Sie verursachen oft höhere Kosten ohne nachweisbaren Mehrwert. Ein weltweiter Aktien-ETF ist für einen Anlagehorizont von mindestens 15 Jahren gedacht. Häufiges Umschichten verursacht unnötige Kosten und Steuern, also bleib bei deiner Strategie.

  • Investiere nicht in Branchen-ETFs, die dein Geld zu stark auf eine Sparte konzentrieren.
  • Wähle keine aktiven ETFs, die keinem Index folgen und oft höhere Kosten verursachen.
  • Denke langfristig und wechsle nicht ständig zwischen verschiedenen ETFs.

Typische Fehler beim Investieren in Indexfonds

·In Branchen-ETFs investieren: Sie konzentrieren dein Geld zu stark auf eine Sparte und erhöhen das Risiko.
·Aktive ETFs wählen: Sie folgen keinem Index und verursachen oft höhere Kosten ohne nachweisbaren Mehrwert.
·Zu kurzfristig denken: Ein weltweiter Aktien-ETF ist für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet.
·Ständig wechseln: Häufiges Umschichten verursacht unnötige Kosten und Steuern. Bleib bei deiner Strategie.

09 · Hintergrund

Wie sicher ist ein Indexfonds?

Ein breit gestreuter Indexfonds verteilt dein Risiko auf viele Unternehmen und Länder. Historische Daten zeigen, dass langfristige Anleger damit Verluste vermeiden konnten.

Berechnungen haben gezeigt, dass Anleger, die in der Vergangenheit mit einem passiven, weltweit ausgerichteten Aktien-ETF beliebige 15 Jahre investierten, niemals Geld verloren haben. Das liegt daran, dass ein solcher ETF-Verlustrisiken auf viele Schultern verteilt und dadurch ausgleicht. Einzelne Pleiten oder Branchenkrisen werden von der breiten Masse aufgefangen.

Das Chance-Risiko-Verhältnis eines breiten Indexfonds ist für langfristige Anleger besonders günstig. Du profitierst von der langfristigen Entwicklung der Weltwirtschaft, ohne auf einzelne Unternehmen oder Branchen zu setzen. Wichtig ist, dass du einen ETF wählst, der seit mehr als fünf Jahren besteht und ein ausreichendes Fondsvolumen hat.

  • Ein breit gestreuter Indexfonds verteilt Verlustrisiken auf viele Unternehmen und Länder.
  • Historische Daten zeigen, dass langfristige Anleger mit weltweiten Aktien-ETFs über 15 Jahre keine Verluste erlitten haben.
  • Das Chance-Risiko-Verhältnis ist für langfristige Anleger besonders günstig.

Berechnungen haben gezeigt, dass Anleger, die in der Vergangenheit mit einem passiven, weltweit ausgerichteten Aktien-ETF beliebige 15 Jahre investierten, niemals Geld verloren haben. Das liegt daran, dass ein solcher ETF-Verlustrisiken auf viele Schultern verteilt und dadurch ausgleicht.

Das Chance-Risiko-Verhältnis eines breiten Indexfonds ist für langfristige Anleger besonders günstig. Du profitierst von der langfristigen Entwicklung der Weltwirtschaft, ohne auf einzelne Unternehmen oder Branchen zu setzen.

Wichtig ist, dass du einen ETF wählst, der seit mehr als fünf Jahren besteht und über 100 Millionen Euro Anlegergeld eingesammelt hat. So reduzierst du das Risiko, dass der Anbieter den Fonds wieder vom Markt nimmt.

10 · Was gilt

Wie werden Indexfonds besteuert?

Auf Gewinne aus Indexfonds fallen Steuern an. Die Höhe hängt von deinem persönlichen Steuersatz und der Art des Fonds ab.

Kursgewinne beim Verkauf von ETF-Anteilen, Dividenden und Ausschüttungen des Fonds sowie Gewinne aus thesaurierenden Fonds über die Vorabpauschale sind in Deutschland steuerpflichtig. Es gibt jedoch einen Freibetrag, den du nutzen kannst, bevor Steuern fällig werden.

Der Sparer-Pauschbetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und Jahr. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag auf 2000 Euro pro Jahr. Gewinne bis zu dieser Grenze bleiben steuerfrei, erst darüber hinaus wird Abgeltungsteuer fällig.

  • Steuerpflichtig sind Kursgewinne beim Verkauf, Dividenden und Ausschüttungen sowie Gewinne aus thesaurierenden Fonds über die Vorabpauschale.
  • Steuerfrei sind Gewinne bis zum Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr.
  • Bei zusammenveranlagten Ehepaaren liegt der Freibetrag bei 2000 Euro pro Jahr.

Steuerpflichtig

·Kursgewinne beim Verkauf von ETF-Anteilen
·Dividenden und Ausschüttungen des Fonds
·Gewinne aus thesaurierenden Fonds (Vorabpauschale)

11 · Kosten

Welche Steuersätze gelten für Indexfonds?

Auf Kapitalerträge aus Indexfonds wird die Abgeltungsteuer fällig. Für Aktienfonds gibt es eine Teilfreistellung, die deine Steuerlast senkt.

Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer. Für Aktienfonds gibt es eine Teilfreistellung, die deine Steuerlast spürbar senkt.

Die Teilfreistellung für Aktienfonds beträgt 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent der Erträge aus Aktien-ETFs steuerpflichtig sind. Die restlichen 30 Prozent bleiben steuerfrei, was die effektive Steuerlast auf Aktienfonds deutlich reduziert.

  • Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf Kapitalerträge aus Indexfonds.
  • Der Solidaritätszuschlag beträgt 5,5 Prozent auf die Abgeltungsteuer.
  • Die Teilfreistellung für Aktienfonds beträgt 30 Prozent, sodass nur 70 Prozent der Erträge steuerpflichtig sind.

Steuersätze für Indexfonds im Überblick

Abgeltungsteuer25 Prozent
Solidaritätszuschlag auf die Abgeltungsteuer5,5 Prozent
Teilfreistellung für Aktienfonds30 Prozent

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026