MagazineFinanzenKostenlos starten
FinanzenInvestierenETF Maxblue

ETF Maxblue 2026: Dein Weg zum ETF-Depot

Mit Maxblue kaufst du ETFs bequem per App – wir zeigen dir, wie das funktioniert und was du beachten solltest.

Was ist Maxblue und wie hängt es mit ETFs zusammen?

Maxblue ist der digitale Broker der Deutschen Bank und der Postbank. Du kannst damit über eine App oder das Online-Portal Wertpapiere kaufen und verkaufen, darunter auch viele ETFs. Der Dienst richtet sich an Anleger, die unkompliziert und ohne Filialbesuch investieren möchten.

ETFs sind börsengehandelte Indexfonds, die einen Aktienindex wie den DAX oder den MSCI World abbilden. Mit einem einzigen ETF-Kauf erwirbst du automatisch viele verschiedene Aktien. Das macht ETFs zu einer beliebten Wahl für langfristiges Sparen.

Bei Maxblue hast du Zugriff auf ein breites Spektrum an ETFs von verschiedenen Anbietern wie iShares, Xtrackers oder Amundi. Du kannst sowohl Einmalkäufe als auch Sparpläne einrichten. Die Plattform ist für Einsteiger und fortgeschrittene Anleger gleichermaßen geeignet.

Wichtig zu wissen: Maxblue ist kein eigener ETF, sondern ein Broker. Du nutzt die Plattform, um ETFs zu handeln. Die eigentliche Wertentwicklung hängt vom jeweiligen Index ab, den du auswählst.

So funktioniert der ETF-Kauf bei Maxblue

Um ETFs bei Maxblue zu kaufen, musst du zunächst ein Depot eröffnen. Das geht komplett online über die App oder die Website. Du benötigst dafür deine persönlichen Daten, eine Steueridentifikationsnummer und ein gültiges Ausweisdokument für das Legitimationsverfahren.

Nach der Eröffnung kannst du Geld auf dein Verrechnungskonto überweisen. Danach suchst du in der App nach dem gewünschten ETF, zum Beispiel über die ISIN oder den Namen. Du siehst dann den aktuellen Kurs, die Gebühren und kannst eine Order aufgeben.

Du hast die Wahl zwischen einer Börsenorder und einem Sparplan. Bei der Börsenorder kaufst du zu einem bestimmten Kurs oder per Limit. Beim Sparplan legst du einen festen Betrag fest, der regelmäßig in den ETF fließt, zum Beispiel monatlich.

Die Ausführung erfolgt über die Börse, meist über die Börse Frankfurt oder Tradegate. Nach dem Kauf siehst du deine Position in deinem Depot und kannst jederzeit verkaufen oder weitere Anteile kaufen.

Kosten und Gebühren bei Maxblue im Überblick

Die Kosten bei Maxblue setzen sich aus mehreren Teilen zusammen: Depotgebühr, Orderprovision und gegebenenfalls Spread-Kosten. Die Depotführung ist bei Maxblue kostenlos, das heißt, du zahlst keine jährliche Gebühr für die Verwahrung deiner Wertpapiere.

Für jede Order fällt eine Provision an, die sich prozentual am Ordervolumen orientiert. Es gibt aber auch eine Mindestgebühr, die du bei kleinen Beträgen zahlst. Zusätzlich können Fremdkosten anfallen, wenn du über andere Börsenplätze handelst.

Bei Sparplänen bietet Maxblue eine Auswahl an ETFs, die du ohne Ausführungsgebühr besparen kannst. Das ist besonders für Einsteiger attraktiv, weil du so schon mit kleinen Beträgen starten kannst. Allerdings solltest du die genauen Konditionen vorab prüfen, da sie sich ändern können.

Ein wichtiger Punkt ist der Spread, also die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Bei liquiden ETFs ist der Spread meist gering, bei exotischeren Indizes kann er höher sein. Achte darauf, dass du nicht zu ungünstigen Zeiten kaufst, etwa bei hoher Volatilität.

Vorteile von ETFs bei Maxblue

Ein großer Vorteil ist die einfache Handhabung. Du kannst alles bequem von deinem Smartphone aus erledigen, ohne Termine in einer Filiale. Die App ist übersichtlich gestaltet und bietet dir alle wichtigen Funktionen für den ETF-Handel.

Maxblue bietet eine große Auswahl an ETFs, darunter viele Klassiker wie den MSCI World oder den S&P 500. Du kannst also dein Portfolio flexibel zusammenstellen. Zudem gibt es keine Depotgebühr, was deine Rendite langfristig verbessert.

Für Sparpläne gibt es eine Auswahl an ETFs, die du kostenlos besparen kannst. Das ist ideal, wenn du regelmäßig einen festen Betrag investieren möchtest. Du kannst Sparpläne jederzeit pausieren oder anpassen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Sicherheit: Maxblue gehört zur Deutschen Bank, einem etablierten Finanzinstitut. Deine Wertpapiere sind im Depot geschützt und unterliegen der deutschen Einlagensicherung, auch wenn diese nicht für Wertpapiere gilt, sondern für Bankguthaben.

Nachteile und Einschränkungen, die du kennen solltest

Ein Nachteil ist, dass die Orderprovision bei Maxblue im Vergleich zu einigen Neobrokern höher sein kann. Wenn du sehr häufig handelst oder kleine Beträge investierst, können die Gebühren deine Rendite schmälern. Ein Vergleich mit anderen Anbietern lohnt sich.

Die kostenlosen Sparpläne sind auf eine bestimmte ETF-Auswahl beschränkt. Wenn du einen speziellen ETF besparen möchtest, der nicht in dieser Liste ist, zahlst du die normale Orderprovision. Das kann bei kleinen Beträgen unverhältnismäßig teuer sein.

Die Plattform ist nicht so minimalistisch wie bei manchen Neobrokern, was für manche Nutzer überladen wirken kann. Die App bietet viele Funktionen, aber auch mehr Menüpunkte, was die Bedienung anfangs etwas komplexer macht.

Zudem gibt es keine kostenlosen Trades für alle ETFs, sondern nur für ausgewählte. Wenn du also flexibel bleiben möchtest, musst du mit Gebühren rechnen. Auch der Kundenservice ist nicht rund um die Uhr erreichbar, sondern nur zu bestimmten Zeiten.

Maxblue im Vergleich zu anderen Brokern

Im Vergleich zu Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital ist Maxblue eher klassisch aufgestellt. Während Neobroker mit sehr niedrigen Gebühren und einer schlanken App punkten, bietet Maxblue die Infrastruktur einer Großbank.

Die Orderprovision bei Maxblue ist in der Regel höher als bei Neobrokern, die oft mit einem Euro pro Trade werben. Dafür bekommst du bei Maxblue einen umfassenderen Service, etwa Zugang zu Research-Berichten und eine Anbindung an die Deutsche Bank.

Für Sparpläne sind die Konditionen bei Maxblue ähnlich wie bei anderen Banken. Viele Anbieter haben kostenlose Sparpläne auf ausgewählte ETFs. Du solltest also genau prüfen, welche ETFs du besparen möchtest und ob sie im kostenlosen Angebot enthalten sind.

Ein entscheidender Faktor ist auch die Benutzerfreundlichkeit. Wenn du bereits Kunde bei der Deutschen Bank oder Postbank bist, kann Maxblue eine nahtlose Integration bieten. Wenn du aber nur ein einfaches Depot suchst, sind Neobroker oft günstiger und schneller.

Typische Fehler beim ETF-Sparen mit Maxblue

Ein häufiger Fehler ist, ohne Strategie zu kaufen. Du solltest dir vorher überlegen, welchen Index du abbilden möchtest und wie lange du investieren willst. Ein ETF auf den MSCI World ist breit gestreut, aber nicht automatisch für jeden geeignet.

Viele Anleger achten zu wenig auf die Kosten. Auch wenn die Sparpläne kostenlos sind, können die laufenden Kosten des ETFs (TER) deine Rendite beeinflussen. Vergleiche die TER verschiedener ETFs auf denselben Index.

Ein weiterer Fehler ist, bei Kursschwankungen panisch zu verkaufen. ETFs sind für langfristiges Investieren gedacht, kurzfristige Schwankungen sind normal. Wenn du bei einem Dip verkaufst, realisierst du Verluste und verpasst die Erholung.

Außerdem solltest du nicht alles in einen einzigen ETF stecken. Eine breite Streuung über verschiedene Regionen und Anlageklassen reduziert dein Risiko. Maxblue bietet dir die Möglichkeit, mehrere ETFs zu kombinieren, nutze das.

So startest du Schritt für Schritt mit Maxblue

Zuerst lädst du die Maxblue-App herunter oder gehst auf die Website. Dort beginnst du mit der Depoteröffnung. Halte deinen Personalausweis und deine Steueridentifikationsnummer bereit. Die Eröffnung dauert in der Regel nur wenige Minuten.

Nach der Legitimation richtest du dein Verrechnungskonto ein. Du kannst es mit einer Überweisung von deinem Girokonto aufladen. Überlege dir, welchen Betrag du initial investieren möchtest und ob du einen Sparplan einrichten willst.

Wähle dann deinen ersten ETF aus. Achte auf die Indexauswahl, die Kosten und die Liquidität. Für Einsteiger eignen sich breit diversifizierte ETFs wie der MSCI World oder der FTSE All-World. Du kannst auch einen Sparplan auf einen solchen ETF einrichten.

Überwache dein Investment regelmäßig, aber nicht zu häufig. Ein Blick pro Quartal reicht aus, um zu sehen, ob alles im Plan ist. Passe deine Sparrate an, wenn sich deine finanzielle Situation ändert. Und denke daran: ETFs sind eine langfristige Anlage.

Häufige Fragen

Ja, Maxblue ist für Anfänger geeignet, da die App übersichtlich ist und du viele Informationen zu ETFs findest. Du kannst mit kleinen Beträgen starten und Sparpläne nutzen. Allerdings solltest du dich vorher über die Gebühren informieren.

Maxblue bietet eine breite Auswahl an ETFs von verschiedenen Anbietern wie iShares, Xtrackers und Amundi. Du kannst sowohl klassische Indizes wie den MSCI World als auch spezielle Sektoren oder Regionen wählen. Die Auswahl ist groß genug für ein diversifiziertes Portfolio.

Es gibt eine Auswahl an ETFs, die du bei Maxblue ohne Ausführungsgebühr besparen kannst. Für andere ETFs fällt die normale Orderprovision an. Du solltest die Liste der kostenlosen Sparpläne vorab prüfen, um Gebühren zu vermeiden.

Maxblue gehört zur Deutschen Bank, einem großen deutschen Finanzinstitut. Deine Wertpapiere sind im Depot verwahrt und unterliegen der gesetzlichen Anlegerentschädigung. Bankguthaben auf dem Verrechnungskonto sind durch die Einlagensicherung geschützt.

Ja, bei Maxblue kannst du nicht nur ETFs kaufen, sondern auch Aktien, Anleihen, Fonds und andere Wertpapiere. Das macht die Plattform flexibel für verschiedene Anlagestrategien. Du solltest aber die Gebühren für andere Produkte prüfen.

Maxblue ist ein klassischer Broker mit Anbindung an eine Großbank, während Neobroker wie Trade Republic oft günstigere Gebühren und eine schlankere App bieten. Dafür bekommst du bei Maxblue mehr Service und Research. Die Wahl hängt von deinen Bedürfnissen ab.

Ja, du kannst bei Maxblue ETFs auf den MSCI World kaufen, zum Beispiel von iShares oder Xtrackers. Diese ETFs sind sehr beliebt und bieten eine breite Streuung über Industrieländer. Du kannst sie entweder als Einmalkauf oder als Sparplan erwerben.

Mehr aus Investieren

Ähnliche Ratgeber