Depot Scalable Capital: Dein Weg zum günstigen Wertpapierdepot 2026
Wir erklären dir, wie das Depot von Scalable Capital funktioniert, was es kostet und für wen es sich lohnt.
Was ist das Depot von Scalable Capital?
Das Depot von Scalable Capital ist ein Wertpapierdepot, das du komplett online über die App oder die Website verwaltest. Es richtet sich an Anleger, die Aktien, ETFs, Fonds oder auch Kryptowährungen handeln möchten. Du kannst es als reines Depot oder in Kombination mit einem Girokonto nutzen.
Scalable Capital ist ein deutscher Broker mit Sitz in München und unterliegt der Aufsicht der BaFin. Dein Depot ist über die gesetzliche Einlagensicherung geschützt, wobei Wertpapiere grundsätzlich Sondervermögen sind und bei einer Insolvenz des Brokers nicht verloren gehen. Die Plattform existiert seit 2014 und hat sich zu einem der größten Neobroker in Deutschland entwickelt.
Das Besondere: Du kannst bereits mit kleinen Beträgen starten, etwa durch Sparpläne auf ETFs. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten, sodass auch Einsteiger schnell den Überblick gewinnen. Gleichzeitig bietet das Depot fortgeschrittene Funktionen wie eine API-Schnittstelle für programmatischen Handel.
Für dich als Anleger bedeutet das: Du hast jederzeit Zugriff auf deine Wertpapiere, kannst Orders aufgeben und deine Performance analysieren. Die Verwaltung erfolgt vollständig digital, ohne Papierkram oder Filialbesuche.
So funktioniert das Depot bei Scalable Capital
Um ein Depot bei Scalable Capital zu eröffnen, musst du dich zunächst registrieren und deine Identität per Video- oder Postident-Verfahren bestätigen. Danach kannst du Geld auf dein Verrechnungskonto überweisen und mit dem Handel beginnen. Die Eröffnung ist in wenigen Minuten erledigt.
Die Plattform bietet verschiedene Ordertypen wie Market- und Limit-Orders. Du kannst Einzelaktien, ETFs, Fonds, Derivate und Kryptowährungen handeln. Besonders beliebt sind die Sparpläne, mit denen du regelmäßig feste Beträge in ETFs oder Aktien investieren kannst.
Die Abwicklung der Orders erfolgt über die hauseigene Handelsplattform sowie über Partnerbörsen. Die Ausführung ist in der Regel schnell, und du erhältst sofort eine Bestätigung über deine Transaktion. Die Depotführung ist übersichtlich gestaltet, mit klaren Angaben zu Gewinnen, Verlusten und Gebühren.
Ein wichtiger Punkt: Du kannst zwischen verschiedenen Modellen wählen, etwa einem kostenlosen Depot mit einem bestimmten Handelsvolumen pro Monat oder einem kostenpflichtigen Modell mit erweiterten Funktionen. Die Auswahl hängt von deinem Handelsverhalten ab.
Kosten und Gebühren: Was kostet dich das Depot?
Die Kostenstruktur bei Scalable Capital ist transparent, aber du solltest die Details kennen. Die Depotführung selbst ist in der Basisvariante kostenlos, das heißt, du zahlst keine jährliche Gebühr für die Verwahrung deiner Wertpapiere. Das gilt für alle Modelle.
Beim Handel fallen Ordergebühren an, die je nach Modell variieren. Im kostenlosen Modell zahlst du pro Trade eine feste Gebühr, die jedoch ab einem bestimmten Handelsvolumen pro Monat entfällt. Im kostenpflichtigen Modell zahlst du eine monatliche Pauschale, dafür sind dann alle Trades kostenlos.
Zusätzlich können Kosten für Fremdwährungen oder bestimmte Börsenplätze anfallen. Auch bei Sparplänen gibt es Unterschiede: Viele ETFs lassen sich kostenlos besparen, während bei anderen eine geringe Gebühr anfällt. Die genauen Konditionen findest du im Preisverzeichnis auf der Website.
Wichtig: Es gibt keine versteckten Kosten wie Kontoführungsgebühren oder Provisionen für die Verwahrung. Du solltest jedoch beachten, dass bei Derivaten oder Kryptowährungen andere Gebührenstrukturen gelten können. Vergleiche die Konditionen immer mit deinem Handelsverhalten.
Vorteile des Depots von Scalable Capital
Ein großer Vorteil ist die einfache und intuitive Bedienung. Die App ist übersichtlich gestaltet, und auch Einsteiger finden sich schnell zurecht. Du kannst jederzeit deine Depots, Orders und Performance einsehen.
Die Kosten sind im Vergleich zu traditionellen Banken sehr niedrig. Insbesondere die kostenlosen Sparpläne auf ETFs machen den Vermögensaufbau auch mit kleinen Beträgen attraktiv. Zudem profitierst du von einer breiten Produktpalette, die von Aktien über ETFs bis zu Kryptowährungen reicht.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität: Du kannst zwischen verschiedenen Modellen wechseln, je nachdem, wie aktiv du handelst. Auch die Möglichkeit, ein Girokonto mit Zinsen auf das Guthaben zu kombinieren, ist für viele Anleger interessant.
Die Sicherheit ist ebenfalls ein Argument: Scalable Capital ist reguliert und bietet eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Deine Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt, und die Einlagensicherung greift für das Verrechnungskonto.
Nachteile und Einschränkungen
Ein Nachteil ist, dass der Kundenservice nicht rund um die Uhr erreichbar ist. Du erreichst den Support per E-Mail oder Chat, aber eine telefonische Hotline gibt es nicht. Bei dringenden Problemen kann das frustrierend sein.
Die Auswahl an Börsenplätzen ist begrenzt. Du handelst hauptsächlich über die hauseigene Plattform und einige Partnerbörsen. Wer spezielle Handelsplätze wie Xetra oder Tradegate bevorzugt, muss sich anpassen.
Für sehr aktive Trader kann das kostenlose Modell schnell an Grenzen stoßen, da ab einem bestimmten Handelsvolumen Gebühren anfallen. Das kostenpflichtige Modell ist dann günstiger, aber du zahlst eine monatliche Pauschale, auch wenn du wenig handelst.
Zudem sind einige Funktionen wie Derivatehandel oder API-Zugang nur im kostenpflichtigen Modell verfügbar. Für reine Buy-and-Hold-Anleger ist das Basisangebot jedoch völlig ausreichend.
Vergleich: Scalable Capital vs. andere Neobroker
Im Vergleich zu anderen Neobrokern wie Trade Republic oder JustTrade bietet Scalable Capital einige Besonderheiten. So ist die Auswahl an ETFs und Fonds größer, und die Sparplanmöglichkeiten sind flexibler. Auch die Integration eines Girokontos ist ein Alleinstellungsmerkmal.
Bei den Kosten liegen die Anbieter meist ähnlich, aber die Details unterscheiden sich. Während Trade Republic eine feste Gebühr pro Trade verlangt, bietet Scalable Capital im kostenpflichtigen Modell unbegrenzte Trades. Das kann für Vieltrader günstiger sein.
Die Benutzeroberfläche von Scalable Capital gilt als etwas komplexer, bietet dafür aber mehr Analysefunktionen. Für Einsteiger kann das überfordernd wirken, während Fortgeschrittene die zusätzlichen Tools schätzen.
Ein wichtiger Unterschied ist auch die Erreichbarkeit des Supports. Hier schneiden manche Konkurrenten besser ab, da sie telefonische Hotlines anbieten. Du solltest also abwägen, was dir wichtiger ist: Kosten, Funktionen oder Service.
Typische Fehler bei der Depotnutzung vermeiden
Ein häufiger Fehler ist, zu viele Trades zu machen, ohne die Gebühren zu beachten. Gerade im kostenlosen Modell kann das schnell teuer werden, wenn du das monatliche Freivolumen überschreitest. Plane deine Trades bewusst.
Viele Anleger ignorieren die Steuer auf Kapitalerträge. Scalable Capital führt die Abgeltungssteuer automatisch ab, aber du solltest deine Freibeträge einrichten, um Steuern zu sparen. Das geht direkt in der App.
Ein weiterer Fehler ist, sich von kurzfristigen Kursschwankungen verunsichern zu lassen. Ein Depot ist für langfristigen Vermögensaufbau gedacht, nicht für Zockerei. Setze dir klare Anlageziele und bleibe diszipliniert.
Schließlich unterschätzen viele die Bedeutung der Diversifikation. Setze nicht alles auf eine Aktie, sondern streue über verschiedene Anlageklassen. ETFs sind hierfür eine einfache Lösung.
In 5 Schritten zum eigenen Depot bei Scalable Capital
Schritt 1: Lade die App herunter oder besuche die Website. Klicke auf 'Depot eröffnen' und gib deine persönlichen Daten ein. Du benötigst deinen Personalausweis oder Reisepass für die Identifikation.
Schritt 2: Führe die Identitätsprüfung per Video oder Postident durch. Das dauert nur wenige Minuten. Danach erhältst du deine Zugangsdaten.
Schritt 3: Richte dein Verrechnungskonto ein. Du kannst ein kostenloses Konto bei Scalable Capital eröffnen oder ein externes Konto anbinden. Überweise Geld auf dein Konto.
Schritt 4: Wähle dein Modell aus. Für Einsteiger ist das kostenlose Modell meist ausreichend. Wenn du viel handelst, könnte das kostenpflichtige Modell günstiger sein.
Schritt 5: Starte mit deinem ersten Kauf. Lege einen Sparplan an oder kaufe eine Aktie. Achte auf die Gebühren und nutze die Analyse-Tools, um fundierte Entscheidungen zu treffen.
Häufige Fragen
Die Depotführung ist im Basismodell kostenlos. Du zahlst keine jährliche Gebühr für die Verwahrung. Beim Handel fallen jedoch Ordergebühren an, die je nach Modell variieren. Im kostenpflichtigen Modell zahlst du eine Monatspauschale, dafür sind alle Trades kostenlos.
Deine Wertpapiere sind als Sondervermögen geschützt und gehören dir auch im Falle einer Insolvenz des Brokers. Das Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung mit einem bestimmten Betrag abgesichert. Zudem unterliegt Scalable Capital der Aufsicht der BaFin.
Ja, du kannst eine große Auswahl an ETFs besparen. Viele Sparpläne sind kostenlos, bei anderen fällt eine geringe Gebühr an. Du kannst die Sparrate flexibel anpassen und jederzeit ändern oder pausieren.
Du kannst Aktien, ETFs, Fonds, Derivate und Kryptowährungen handeln. Die Auswahl umfasst tausende Titel aus Deutschland und internationalen Märkten. Beachte, dass Derivate und Krypto nur im kostenpflichtigen Modell verfügbar sind.
Du registrierst dich in der App oder auf der Website, führst eine Identitätsprüfung per Video oder Postident durch und richtest ein Verrechnungskonto ein. Danach kannst du Geld überweisen und mit dem Handel beginnen.
Ja, du erreichst den Support per E-Mail oder über ein Kontaktformular. Es gibt keinen telefonischen Kundenservice. Die Antwortzeiten sind in der Regel schnell, aber nicht rund um die Uhr verfügbar.
Ja, du kannst ein Depot von einer anderen Bank zu Scalable Capital übertragen. Der Übertrag ist in der Regel kostenlos, kann aber einige Tage dauern. Du musst ein Formular ausfüllen und die Kostenbasis deiner Wertpapiere angeben.
Scalable Capital führt die Abgeltungssteuer automatisch an das Finanzamt ab. Du kannst deinen Steuerfreibetrag in der App hinterlegen, um Steuern zu sparen. Für ausländische Dividenden können Quellensteuern anfallen, die du in der Steuererklärung geltend machen kannst.