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Anleihen-ETFs monatlich besparen: So baust du dir ein regelmäßiges Zinseinkommen auf

Mit einem monatlichen Sparplan auf Anleihen-ETFs kombinierst du die Einfachheit eines ETF-Sparplans mit den regelmäßigen Zinserträgen festverzinslicher Wertpapiere. So funktioniert der systematische Vermögensaufbau mit Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Geldmarkt-ETFs.

11 Kapitel · 11 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Anleihen-ETFs bündeln viele festverzinsliche Wertpapiere und zahlen Zinserträge meist quartalsweise oder monatlich aus.
  • Für ein monatliches Zinseinkommen kannst du ausschüttende Anleihen-ETFs mit unterschiedlichen Ausschüttungsmonaten kombinieren.
  • Geldmarkt-ETFs und ETFs auf kurzlaufende Staatsanleihen eignen sich als Sicherheitsbaustein mit geringen Kursschwankungen.
  • Die Besteuerung erfolgt über die Abgeltungsteuer, wobei der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr genutzt werden kann.

01 · Grundlagen

Was ist ein Anleihen-ETF?

Ein Anleihen-ETF bildet einen Korb aus festverzinslichen Wertpapieren nach, ohne dass du jede einzelne Anleihe selbst kaufen musst.

Ein Anleihen-ETF bündelt hunderte einzelne Anleihen in einem einzigen Wertpapier. Der Fonds bildet einen Index nach, dessen Regeln ein spezialisierter Indexanbieter festlegt. Bekannte Anbieter sind Barclays-Bloomberg, Markit mit der Marke iBoxx oder MTS.

Für dich bedeutet das: Du musst dich nicht mit der Auswahl einzelner Anleihen beschäftigen. Stattdessen investierst du mit einem Kauf in einen ganzen Korb aus Staats- oder Unternehmensanleihen. Die Zinserträge erhältst du als Ausschüttung oder sie werden im Fonds wieder angelegt.

Andere Begriffe für Anleihen-ETF sind Renten-ETF oder Bond-ETF. Rente steht in diesem Zusammenhang für die regelmäßige Zinszahlung, nicht für die Altersrente.

Kurz erklärt

Anleihen-ETF

Ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Anleihenindex nachbildet. Der Index besteht aus vielen einzelnen Anleihen von Staaten oder Unternehmen mit festgelegten Merkmalen wie Laufzeit, Bonität oder Währung.

Du investierst mit einem einzigen Wertpapier in hunderte Anleihen gleichzeitig und erhältst die Zinserträge als Ausschüttung oder thesauriert.

02 · Vergleich

Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen: Was passt zu dir?

Die Auswahl des Anleihensegments bestimmt das Verhältnis zwischen erwarteter Rendite und Ausfallrisiko.

Staatsanleihen-ETFs investieren in Wertpapiere von Staaten und staatlichen Institutionen. Besonders Anleihen aus Industrieländern gelten als überwiegend hohe Bonität. Die Renditeerwartung ist niedriger, dafür stabiler, und die Kursschwankungen sind geringer, besonders bei kurzen Laufzeiten.

Unternehmensanleihen-ETFs decken ein breites Spektrum ab, von Investment Grade bis High Yield. Die Renditeerwartung ist höher, besonders bei Hochzinsanleihen, aber die Kursschwankungen sind stärker und hängen von Unternehmensnachrichten ab. Als Sicherheitsbaustein eignen sich kurzlaufende Staatsanleihen-ETFs besser.

Für den Einstieg mit einem monatlichen Sparplan ist die Frage entscheidend, welche Rolle der Anleihen-ETF in deinem Depot spielen soll. Geht es um Stabilität, sind Staatsanleihen oder Geldmarkt-ETFs die passende Wahl. Geht es um höhere laufende Erträge, kannst du Unternehmensanleihen beimischen.

Staatsanleihen und Unternehmensanleihen im direkten Vergleich
Staatsanleihen-ETFsUnternehmensanleihen-ETFs
EmittentStaatenUnternehmen
Eignung als Sicherheits­bausteinGut geeignet, besonders kurzlaufende Varianten oder Geldmarkt-ETFs

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert ein monatlicher Sparplan auf Anleihen-ETFs

Der Ablauf eines ETF-Sparplans ist bei Anleihen-ETFs identisch zu Aktien-ETFs, nur die zugrunde liegende Anlageklasse unterscheidet sich.

Der Ablauf unterscheidet sich nicht von einem Aktien-ETF-Sparplan. Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker, das ETF-Sparpläne anbietet. Viele Broker führen Sparpläne ohne Ordergebühr aus.

Du wählst einen oder mehrere Anleihen-ETFs aus, die zu deiner Strategie passen. Danach legst du eine monatliche Sparrate fest, die automatisch vom Girokonto eingezogen wird. Der Sparplan wird an einem festen Tag im Monat ausgeführt, meist zum 1., 15. oder letzten Bankarbeitstag.

  • Du eröffnest ein Depot bei einem Anbieter mit ETF-Sparplänen.
  • Du wählst einen Anleihen-ETF aus, etwa auf Staatsanleihen oder einen Geldmarkt-ETF.
  • Du bestimmst die monatliche Sparrate und den Ausführungstermin.
  • Bei ausschüttenden ETFs erhältst du die Zinserträge auf dein Verrechnungskonto.
01

Depot eröffnen

Du benötigst ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker, das ETF-Sparpläne anbietet.

02

Anleihen-ETF auswählen

Du wählst einen oder mehrere Anleihen-ETFs aus, die zu deiner Anlagestrategie passen, etwa einen ETF auf Staatsanleihen oder einen Geldmarkt-ETF.

03

Sparrate festlegen

Du bestimmst einen monatlichen Betrag, der automatisch vom Girokonto eingezogen und in den ETF investiert wird.

04

Ausführungstermin wählen

Der Sparplan wird an einem festen Tag im Monat ausgeführt, meist zum 1., 15. oder letzten Bankarbeitstag.

05

Ausschüttungen erhalten

Bei ausschüttenden Anleihen-ETFs werden die Zinserträge regelmäßig auf dein Verrechnungskonto überwiesen, oft quartalsweise.

04 · Was gilt

Monatliche Ausschüttungen durch ETF-Kombination

Viele Anleihen-ETFs schütten nur quartalsweise aus. Durch die Kombination mehrerer ETFs mit versetzten Ausschüttungsterminen kannst du dennoch monatliche Zahlungseingänge erreichen.

Du kannst jedoch mehrere ETFs mit versetzten Ausschüttungsterminen kombinieren, um jeden Monat einen Zahlungseingang zu erreichen. Ein Beispiel aus einem Musterportfolio zeigt, wie das funktioniert.

Dort übernimmt ein ETF auf Schwellenländer-Staatsanleihen die Ausschüttungen in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Ergänzt wird er durch Dividenden-ETFs, die in den übrigen Monaten zahlen. Die Anleihenkomponente trägt zur Stabilität und Ertragsdiversifikation bei.

  • Kombiniere mehrere ausschüttende ETFs mit unterschiedlichen Ausschüttungsmonaten.
  • Achte darauf, dass die ETFs unterschiedliche Anleihensegmente abdecken.
  • Verlasse dich nicht auf einen einzelnen Anleihen-ETF, der nur quartalsweise ausschüttet.

So funktioniert es

·Kombiniere mehrere ausschüttende Anleihen-ETFs mit unterschiedlichen Ausschüttungsmonaten
·Nutze ETFs, die in verschiedenen Monaten ausschütten, etwa Januar, April, Juli, Oktober und Februar, Mai, August, November
·Ergänze mit einem ETF, der in den verbleibenden Monaten ausschüttet, zum Beispiel März, Juni, September, Dezember
·Achte darauf, dass die ETFs unterschiedliche Anleihensegmente abdecken, um die Diversifikation zu erhöhen

So nicht

·Verlasse dich auf einen einzelnen Anleihen-ETF, der nur quartalsweise ausschüttet
·Erwarte monatliche Ausschüttungen von thesaurierenden ETFs
·Kombiniere ETFs, die alle im selben Monat ausschütten
·Ignoriere die unterschiedlichen Bonitäten und Laufzeiten der enthaltenen Anleihen

05 · Kosten

Was kostet ein Anleihen-ETF-Sparplan?

Die laufenden Kosten eines Anleihen-ETF-Sparplans setzen sich aus der Kostenquote des ETFs und eventuellen Ordergebühren des Brokers zusammen.

Die Gesamtkostenquote, auch TER genannt, liegt bei Anleihen-ETFs häufig zwischen 0,1 und 0,5 Prozent pro Jahr.

Geldmarkt-ETFs und ETFs auf Staatsanleihen sind mit etwa 0,1 bis 0,3 Prozent pro Jahr meist günstiger. ETFs auf Unternehmensanleihen kosten oft 0,2 bis 0,5 Prozent, Schwellenländeranleihen-ETFs können bei 0,3 bis 0,6 Prozent liegen. Viele Broker bieten ETF-Sparpläne ohne Ordergebühr an, prüfe die Konditionen deines Depots.

Ein Musterportfolio mit vier ETFs, darunter ein Anleihen-ETF, kommt auf eine Portfoliokostenquote von 0,35 Prozent pro Jahr. Die Kostenquote schmälert deine Rendite direkt, daher lohnt sich der Vergleich.

06 · Im Vertrag

Bonität und Laufzeit: Die wichtigsten Kennzahlen

Zwei Kennzahlen bestimmen das Risiko eines Anleihen-ETFs maßgeblich: die Bonität der Emittenten und die Restlaufzeit der enthaltenen Anleihen.

Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit des Emittenten. Ratingagenturen bewerten sie mit Noten wie AAA für höchste Bonität oder BB und schlechter für Hochzinsanleihen. Je schlechter die Bonität, desto höher das Ausfallrisiko und desto höher in der Regel die angebotene Rendite.

Die Restlaufzeit gibt an, wie lange es bis zur Rückzahlung der Anleihe dauert. Je länger die Restlaufzeit, desto stärker reagiert der Kurs auf Zinsänderungen. Die Duration ist ein Maß für diese Zinssensitivität des Portfolios.

  • Bonität zeigt das Ausfallrisiko des Emittenten an.
  • Restlaufzeit bestimmt das Zinsänderungsrisiko.
  • Kupon ist der jährliche Zins, den der Emittent zahlt.
  • Duration misst die Zinssensitivität des gesamten Portfolios.

Fachbegriffe für Anleihen-ETFs

BonitätAusfallrisikoDie Kreditwürdigkeit des Emittenten. Ratingagenturen bewerten sie mit Noten wie AAA für höchste Bonität oder BB und schlechter für Hochzinsanleihen.
RestlaufzeitZinsänderungsrisikoDie verbleibende Zeit bis zur Rückzahlung der Anleihe. Je länger die Restlaufzeit, desto stärker reagiert der Kurs auf Zinsänderungen.
KuponZinsertragDer jährliche Zins, den der Emittent zahlt. Bei ETFs wird er als Ausschüttungsrendite oder Dividendenrendite ausgewiesen.
DurationSensitivitätEin Maß für die Zinssensitivität des Portfolios. Eine höhere Duration bedeutet stärkere Kursveränderungen bei Zinsänderungen.

07 · Hintergrund

Geldmarkt-ETFs als Alternative zum Tagesgeld

Geldmarkt-ETFs investieren in sehr kurzlaufende Anleihen oder Geldmarktinstrumente und gelten als besonders sicherer Baustein.

Geldmarkt-ETFs bilden den Referenzzins der Europäischen Zentralbank nach, etwa den ESTR. Sie investieren in extrem kurzlaufende Wertpapiere oder halten Bankguthaben bei der Zentralbank. Durch die sehr kurze Restlaufzeit reagieren sie kaum auf Zinsänderungen.

Ihre Kursschwankungen sind minimal, was sie zu einer Alternative für den Sicherheitsbaustein macht. Für einen monatlichen Sparplan eignen sich Geldmarkt-ETFs, wenn du kurzfristig Geld parken möchtest, ohne dich langfristig an Anleihen mit längerer Laufzeit zu binden.

Besonders sicher sind ETFs, die in deutsche Staatsanleihen mit weniger als einem Jahr Laufzeit investieren. Sie kombinieren die hohe Bonität des Staates mit einem sehr geringen Zinsänderungsrisiko.

Geldmarkt-ETFs bilden den Referenzzins der Europäischen Zentralbank nach, etwa den ESTR. Sie investieren in extrem kurzlaufende Wertpapiere oder halten Bankguthaben bei der Zentralbank.

Durch die sehr kurze Restlaufzeit der enthaltenen Instrumente reagieren Geldmarkt-ETFs kaum auf Zinsänderungen. Ihre Kursschwankungen sind minimal, was sie zu einer Alternative für den Sicherheitsbaustein macht.

Für einen monatlichen Sparplan eignen sich Geldmarkt-ETFs, wenn du kurzfristig Geld parken möchtest, ohne dich langfristig an Anleihen mit längerer Laufzeit zu binden.

08 · Checkliste

Schwellenländeranleihen: Höhere Rendite, höheres Risiko

ETFs auf Schwellenländeranleihen bieten oft höhere Ausschüttungsrenditen, bringen aber auch Währungs- und Bonitätsrisiken mit.

Ein ETF auf Staatsanleihen aus Schwellenländern in US-Dollar kommt auf eine Ausschüttungsrendite von rund 5,9 Prozent. Dafür bringst du Währungs- und Bonitätsrisiken in dein Depot.

Hartwährungsanleihen in USD oder EUR sind weniger volatil als Lokalwährungsanleihen. Viele Schwellenländer haben kein Investment-Grade-Rating, das Ausfallrisiko ist also höher. Als kleine Beimischung können sie die laufenden Erträge erhöhen, als Sicherheitsbaustein sind sie ungeeignet.

  • Prüfe, welche Währungen im ETF enthalten sind.
  • Beachte, dass viele Schwellenländer kein Investment-Grade-Rating haben.
  • Setze Schwellenländeranleihen nur als kleine Beimischung ein.
  • Vergleiche die laufenden Kosten mit ETFs auf Industrieländeranleihen.

Das solltest du vor dem Kauf von Schwellenländeranleihen-ETFs prüfen

01

Welche Währungen sind enthalten? Hartwährungsanleihen in USD oder EUR sind weniger volatil als Lokalwährungsanleihen

02

Wie ist die Bonität der enthaltenen Staaten? Viele Schwellenländer haben kein Investment-Grade-Rating

03

Wie hoch ist die Ausschüttungsrendite im Verhältnis zum Risiko?

04

Passt der ETF zu deiner Risikotoleranz oder ist er nur als kleine Beimischung geeignet?

05

Sind die laufenden Kosten im Vergleich zu ETFs auf Industrieländeranleihen gerechtfertigt?

09 · Checkliste

Diversifikation mit Anleihen-ETFs: So mischst du richtig

Die Streuung über verschiedene Anleihensegmente reduziert das Risiko, dass ein einzelner Emittent oder ein Marktsegment dein Depot belastet.

Ein ausgewogenes Anleihen-Portfolio kombiniert mehrere Bausteine mit unterschiedlichen Eigenschaften.

Kurzlaufende Staatsanleihen aus Industrieländern dienen als Sicherheitsanker. Geldmarkt-ETFs stellen Liquidität und Stabilität bereit. Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating bieten moderate Renditeaufschläge, während Hochzinsanleihen und Schwellenländeranleihen nur als kleine Beimischung geeignet sind.

  • Nutze kurzlaufende Staatsanleihen als Sicherheitsanker.
  • Halte Geldmarkt-ETFs für Liquidität und Stabilität.
  • Mische Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating bei.
  • Begrenze Hochzinsanleihen und Schwellenländeranleihen auf kleine Anteile.
  • Ergänze inflationsgeschützte Anleihen als Absicherung gegen steigende Preise.

Bausteine für ein diversifiziertes Anleihen-Portfolio

01

Kurzlaufende Staatsanleihen aus Industrieländern als Sicherheitsanker

02

Geldmarkt-ETFs für Liquidität und Stabilität

03

Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating für moderate Renditeaufschläge

04

Hochzinsanleihen nur als kleine Beimischung für renditeorientierte Anleger

05

Schwellenländeranleihen als Satellit mit begrenztem Anteil am Gesamtportfolio

06

Inflationsgeschützte Anleihen als Absicherung gegen steigende Preise

10 · Was gilt

Steuern auf Anleihen-ETFs: Das gilt 2026

Ausschüttungen und Kursgewinne aus Anleihen-ETFs unterliegen der Abgeltungsteuer, wobei der Sparer-Pauschbetrag genutzt werden kann.

Auf die Abgeltungsteuer wird zusätzlich ein Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent erhoben. Auch die Vorabpauschale für thesaurierende ETFs ist steuerpflichtig.

Der Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro pro Person und Jahr bleibt steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind 2000 Euro pro Jahr steuerfrei. Für reine Anleihenfonds gilt keine Teilfreistellung, die 30-Prozent-Teilfreistellung ist Aktienfonds vorbehalten.

Um Steuern zu sparen, kannst du einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker einrichten. So werden Kapitalerträge bis zum Sparer-Pauschbetrag nicht besteuert. Prüfe, ob dein Freistellungsauftrag die Erträge aus deinem Anleihen-ETF-Sparplan abdeckt.

Steuerpflichtig

·Kursgewinne beim Verkauf von Anleihen-ETFs sind steuerpflichtig
·Die Vorabpauschale für thesaurierende ETFs ist steuerpflichtig

11 · Fehler vermeiden

Typische Fehler beim monatlichen Anleihen-ETF-Sparen

Diese Fehler solltest du vermeiden, wenn du regelmäßig in Anleihen-ETFs investierst.

Ein häufiger Fehler ist, nur auf die Ausschüttungsrendite zu schauen und das Kursrisiko zu ignorieren. Anleihen-ETFs mit langen Laufzeiten können bei steigenden Zinsen deutlich an Wert verlieren. Als Sicherheitsbaustein sind sie dann ungeeignet.

Auch Währungsrisiken werden oft unterschätzt. ETFs auf Fremdwährungsanleihen schwanken nicht nur wegen der Zinsen, sondern auch wegen der Wechselkurse. Zu viele Hochzinsanleihen erhöhen das Ausfallrisiko im Depot.

  • Schau nicht nur auf die Ausschüttungsrendite, sondern auch auf das Kursrisiko.
  • Nutze Anleihen-ETFs mit langen Laufzeiten nicht als Sicherheitsbaustein.
  • Unterschätze die Währungsrisiken bei Fremdwährungsanleihen nicht.
  • Mische nicht zu viele Hochzinsanleihen bei.
  • Nutze den Sparer-Pauschbetrag, um unnötige Steuern zu vermeiden.
  • Vergleiche die Kostenquote und eventuelle Ordergebühren.

Häufige Fehler und wie du sie vermeidest

·Nur auf die Ausschüttungsrendite schauen und das Kursrisiko ignorieren
·Anleihen-ETFs mit langen Laufzeiten als Sicherheitsbaustein nutzen
·Die Währungsrisiken bei ETFs auf Fremdwährungsanleihen unterschätzen
·Zu viele Hochzinsanleihen beimischen und das Ausfallrisiko erhöhen
·Den Sparer-Pauschbetrag nicht nutzen und unnötig Steuern zahlen
·Die Kostenquote des ETFs und eventuelle Ordergebühren nicht vergleichen
·Erwarten, dass Anleihen-ETFs nie im Kurs schwanken

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026