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MagazineFinanzenInvestieren Aktiver Fonds für Selbstständige
FinanzbildungInvestieren11 Min.

Aktiver Fonds für Selbstständige: Dein Einstieg in die flexible Geldanlage

Du bist selbstständig und willst dein Geld gewinnbringend anlegen, ohne täglich Kurse zu checken? Aktive Fonds können eine Lösung sein. Wir erklären dir, wie sie funktionieren, was sie kosten und worauf du achten musst.

GeldanlageFondsSelbstständigkeit
Brauche ich das?
Nicht zwingend.
Aber sie bieten eine einfache Möglichkeit zur Streuung.
Was kostet das?
Jährliche Gebühren.
Die höher sind als bei passiven Indexfonds.
Ist das sicher?
Keine Garantie.
Es bleibt ein Risiko, wie bei allen Wertpapieren.
Wie starte ich?
Mit einem Depot.
Und der Auswahl eines passenden Fonds.

Warum dich das Thema als Selbstständige:r betrifft

Als Selbstständige:r kennst du das Gefühl: Das Einkommen schwankt, mal ist der Auftragstopf voll, mal klopft der nächste Großkunde nicht an. Du hast keine Firma im Rücken, die für dein Alter vorsorgt. Deshalb ist die private Geldanlage für dich kein optionales Extra, sondern ein zentraler Baustein deiner finanziellen Zukunft. Ein aktiver Fonds kann dabei ein Werkzeug sein, um dein Erspartes für dich arbeiten zu lassen.

Vielleicht hast du schon einmal von Fonds gehört und dich gefragt, ob das etwas für dich ist. Viele Selbstständige scheuen das Thema, weil sie Angst vor komplexen Finanzprodukten haben oder schlicht keine Zeit für die Einarbeitung finden. Dabei geht es nicht darum, ein Börsenprofi zu werden. Es geht darum, eine informierte Entscheidung zu treffen, die zu deiner Lebenssituation passt.

Der Staat fördert die private Altersvorsorge für Selbstständige nur wenig, anders als bei Angestellten mit betrieblicher Altersvorsorge. Das bedeutet: Du musst selbst aktiv werden. Ein aktiver Fonds kann dir helfen, langfristig Vermögen aufzubauen, um später im Alter oder in schwachen Auftragsphasen finanziell abgesichert zu sein. Je früher du beginnst, desto mehr Zeit hat dein Geld, um zu wachsen.

Dieser Ratgeber ist dein Fahrplan. Wir schauen uns an, was ein aktiver Fonds überhaupt ist, wie er funktioniert, welche Kosten auf dich zukommen und welche Fehler du vermeiden solltest. Am Ende weißt du, ob diese Anlageform zu dir passt und wie du deinen ersten Schritt machst. Du musst kein Experte werden, aber du wirst wissen, worauf es ankommt.

~70%
der Fonds schlagen ihren Index über 10 Jahre nicht.
1,5% p.a.
kann die durchschnittliche Kostenquote aktiver Fonds betragen.
2.000+
aktive Fonds sind allein in Deutschland zum Kauf verfügbar.

Die Grundlagen: Was ist ein aktiver Fonds überhaupt?

Stell dir vor, du und viele andere Anleger:innen werfen euer Geld in einen großen Topf. Diesen Topf verwaltet eine professionelle Fondsgesellschaft. Das ist im Kern ein Fonds. Ein aktiver Fonds zeichnet sich nun dadurch aus, dass ein Fondsmanager oder ein Team von Expert:innen versucht, den Markt zu schlagen. Sie wählen gezielt Aktien, Anleihen oder andere Wertpapiere aus, von denen sie glauben, dass sie besonders gut performen.

Das Gegenteil ist der passive Fonds, auch Indexfonds oder ETF genannt. Dieser bildet einfach einen Index wie den DAX oder den MSCI World nach, ohne große eigene Entscheidungen. Er bildet also nur den Markt ab. Ein aktiver Fonds hingegen ist wie ein Schiff mit Kapitän, der den Kurs aktiv bestimmt, um schneller ans Ziel zu kommen als der Rest der Flotte. Das klingt verlockend, birgt aber auch Risiken.

Für dich als Selbstständige:r bedeutet das: Du kaufst mit einem aktiven Fonds die Expertise von Profis. Du musst nicht selbst einzelne Aktien analysieren, sondern vertraust auf das Urteil der Fondsmanager. Das spart Zeit und kann dein Risiko streuen, weil der Fonds in viele verschiedene Unternehmen investiert. Du setzt auf die Hoffnung, dass der Manager eine bessere Rendite erzielt als der Gesamtmarkt.

Wichtig ist zu verstehen: Es gibt keine Garantie, dass der Fondsmanager erfolgreich ist. Viele Studien zeigen, dass es über lange Zeiträume nur wenigen aktiven Fonds gelingt, ihren Vergleichsindex zu schlagen. Dennoch gibt es gute Gründe, warum Anleger:innen aktive Fonds wählen, zum Beispiel bei Themen, die schwer passiv abzubilden sind, oder in Nischenmärkten. Du musst abwägen, ob der mögliche Mehrertrag die höheren Kosten rechtfertigt.

So funktioniert ein aktiver Fonds im Alltag

Der Ablauf ist einfacher, als du denkst. Du eröffnest ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder einem Online-Broker. Dort kaufst du Anteile an einem aktiven Fonds. Das funktioniert wie ein Kauf im Supermarkt, nur dass du eben keine Waren, sondern Fondsanteile bekommst. Du zahlst einen bestimmten Betrag und erhältst dafür einen Anteil am gesamten Fondsvermögen.

Der Fondsmanager kümmert sich dann um den Rest. Er beobachtet die Märkte, analysiert Unternehmen und kauft oder verkauft Wertpapiere innerhalb des Fonds. Du musst dich um nichts kümmern, außer um deine eigene Anlagestrategie. Du entscheidest, wie viel Geld du investierst und ob du monatlich per Sparplan einzahlen möchtest oder eine Einmalzahlung tätigst. Für Selbstständige mit schwankendem Einkommen kann ein flexibler Sparplan ideal sein.

Du kannst deine Fondsanteile jederzeit wieder verkaufen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber manch anderen Anlageformen wie Immobilien. Du bist also nicht lange an dein Geld gebunden. Allerdings solltest du Fonds immer langfristig sehen, also mindestens über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren. Nur so kannst du Kursschwankungen ausgleichen und von der Wertentwicklung profitieren.

Ein wichtiger Punkt ist die Ausschüttung. Manche Fonds schütten dir regelmäßig Gewinne aus, das heißt, sie überweisen dir Geld auf dein Konto. Andere Fonds legen die Gewinne direkt wieder an, das nennt man thesaurierend. Für dich als Selbstständige:r kann das steuerliche Auswirkungen haben. Es ist ratsam, sich dazu von einem Steuerberater oder einer Steuerberaterin beraten zu lassen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Kosten verstehen: Was aktive Fonds wirklich kosten

Kosten sind der wichtigste Hebel bei der Fondsauswahl, denn sie schmälern direkt deine Rendite. Bei aktiven Fonds gibt es typischerweise zwei Arten von Kosten. Da ist zum einen der Ausgabeaufschlag, den du beim Kauf bezahlst. Das ist eine Art Provision für die Bank oder den Vermittler. Dieser Aufschlag kann mehrere Prozent des Anlagebetrags betragen, es gibt aber auch Fonds ohne diesen Aufschlag.

Zum anderen gibt es die laufenden Kosten, die jährlich anfallen. Diese werden oft als Gesamtkostenquote (TER) bezeichnet. Sie decken die Verwaltung, die Gehälter der Fondsmanager und andere Betriebskosten ab. Bei aktiven Fonds ist diese Quote in der Regel deutlich höher als bei passiven ETFs. Du solltest dir immer die TER ansehen und mit anderen Fonds vergleichen, bevor du investierst.

Zusätzlich kann es erfolgsabhängige Gebühren geben. Das bedeutet: Wenn der Fondsmanager eine besonders gute Rendite erzielt, bekommt er einen Bonus. Das klingt fair, kann aber dazu führen, dass die Kosten in guten Jahren stark ansteigen. Diese Gebühren sind nicht immer leicht zu durchschauen, daher solltest du den Fondsprospekt genau lesen oder dich beraten lassen.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn ein Fonds eine TER von rund 1,5 Prozent pro Jahr hat und der Markt im Schnitt rund 6 Prozent Rendite bringt, bleiben dir nur rund 4,5 Prozent. Bei einem ETF mit rund 0,2 Prozent Kosten bleiben dir rund 5,8 Prozent. Über 20 Jahre macht das einen enormen Unterschied aus. Du siehst: Kosten sind kein Randthema, sondern entscheidend für deinen Vermögensaufbau.

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Die Auswahl des richtigen aktiven Fonds ist keine Raketenwissenschaft, aber sie erfordert Sorgfalt. Zuerst solltest du dir überlegen, in welche Regionen oder Branchen du investieren möchtest. Möchtest du in deutsche Unternehmen, in den europäischen Markt oder global in Schwellenländer investieren? Jede Region hat eigene Chancen und Risiken. Deine Entscheidung sollte zu deiner persönlichen Risikobereitschaft passen.

Ein entscheidendes Kriterium ist die Beständigkeit des Fondsmanagements. Wenn der Fondsmanager häufig wechselt, ist das ein Warnsignal. Denn die Performance hängt stark von der Person und ihrem Team ab. Schau dir an, wie lange der aktuelle Manager schon im Amt ist und ob er in der Vergangenheit auch in schwierigen Marktphasen gute Entscheidungen getroffen hat. Die Historie ist zwar keine Garantie, aber ein Indikator.

Achte auch auf die Größe des Fonds. Sehr kleine Fonds können schnell geschlossen werden, wenn sie zu wenig Anlagevolumen haben. Sehr große Fonds haben oft das Problem, dass sie aufgrund ihrer Größe nicht mehr flexibel agieren können. Ein mittleres Fondsvolumen ist oft ein guter Kompromiss. Du solltest auch prüfen, ob der Fonds in einem Rechtsstaat aufgelegt wurde, das bietet mehr Anlegerschutz.

Vergleiche nicht nur die Rendite, sondern auch die Risikokennzahlen. Wie stark schwankte der Fonds in der Vergangenheit? Wie hoch war der maximale Verlust in einer Krise? Diese Informationen findest du im Factsheet des Fonds. Wenn du diese Punkte beachtest, reduzierst du das Risiko, einen unpassenden Fonds zu kaufen. Nimm dir Zeit für diese Analyse, sie ist gut investierte Zeit.

Typische Fehler, die du als Selbstständige:r vermeiden solltest

Der häufigste Fehler ist, ohne Plan zu investieren. Du kaufst einfach einen Fonds, weil ein Bekannter ihn empfohlen hat oder weil er letztes Jahr gut gelaufen ist. Das ist gefährlich. Denn vergangene Renditen sind kein Indikator für die Zukunft. Du solltest immer eine eigene Strategie haben, die zu deinen Zielen und deiner Risikobereitschaft passt. Ein Fonds sollte in dein Gesamtkonzept passen, nicht umgekehrt.

Ein weiterer Fehler ist, in Panik zu verkaufen. Wenn die Kurse fallen, neigen viele Anleger:innen dazu, ihre Anteile schnell loszuwerden, um weitere Verluste zu vermeiden. Das ist meist die falsche Reaktion. Gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont gehören Kursrückgänge dazu. Wer in der Krise verkauft, realisiert die Verluste und verpasst oft den anschließenden Aufschwung. Bleib ruhig und denke an deinen Plan.

Viele Selbstständige machen auch den Fehler, ihr gesamtes Vermögen in einen einzigen Fonds zu stecken. Das ist riskant, denn du setzt alles auf eine Karte. Besser ist es, auf mehrere Fonds zu setzen oder eine Mischung aus aktiven Fonds und günstigen ETFs zu wählen. So streust du dein Risiko besser. Auch die Beimischung von Tagesgeld oder Anleihen kann sinnvoll sein, um Schwankungen abzufedern.

Zu guter Letzt: Vergiss nicht, deine Altersvorsorge regelmäßig zu überprüfen. Deine Lebenssituation ändert sich, dein Einkommen schwankt, und auch der Fonds kann sich verändern. Nimm dir mindestens einmal im Jahr Zeit, um dein Depot zu kontrollieren. Ist der Fonds noch der richtige? Passen die Kosten? Musst du deine Sparrate anpassen? Diese regelmäßige Pflege ist entscheidend für deinen langfristigen Erfolg.

Dein konkreter Fahrplan: So gehst du Schritt für Schritt vor

Bevor du auch nur einen Euro investierst, solltest du deine finanzielle Basis prüfen. Hast du einen Notgroschen von mindestens drei bis sechs Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto? Wenn nicht, solltest du zuerst diesen aufbauen. Ein Notgroschen schützt dich davor, im Notfall deine Fondsanteile zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen zu müssen. Erst wenn dieser Puffer steht, kannst du ans Investieren denken.

Der zweite Schritt ist die Eröffnung eines Depots. Vergleiche verschiedene Anbieter hinsichtlich der Kosten für den Fonds- und ETF-Sparplan. Viele Online-Broker bieten mittlerweile günstige Konditionen und eine einfache Bedienung an. Achte darauf, dass der gewünschte Fonds bei deinem Broker auch tatsächlich handelbar ist. Die Eröffnung dauert meist nur wenige Minuten und kann komplett online erledigt werden.

Dann kommt die Auswahl des Fonds. Nutze dafür die Kriterien, die wir besprochen haben: Region, Kosten, Fondsmanager und Fondsvolumen. Wenn du unsicher bist, kannst du einen unabhängigen Honorarberater oder eine Honorarberaterin hinzuziehen. Diese Person wird nicht durch Provisionen bezahlt, sondern berät dich neutral. Das kostet zwar Geld, kann sich aber langfristig auszahlen, wenn du dadurch bessere Entscheidungen triffst.

Starte am besten mit einem kleinen Betrag und einem Sparplan. So gewöhnst du dich an das Thema und beobachtest, wie sich dein Fonds entwickelt. Du musst nicht sofort alles investieren. Du kannst deine Sparrate später jederzeit erhöhen oder senken. Wichtig ist, dass du überhaupt anfängst und dranbleibst. Der Weg ist das Ziel, und mit jedem Monat, in dem du investierst, kommst du deinem finanziellen Ziel näher.

Aktive Fonds und deine Steuern: Ein kurzer Überblick

Als Selbstständige:r bist du es gewohnt, dich mit Steuern auseinanderzusetzen. Bei Fonds ist das nicht anders. Gewinne aus dem Verkauf von Fondsanteilen unterliegen der Abgeltungsteuer. Das bedeutet, dass auf deine Kursgewinne pauschal rund 25 Prozent Steuer anfallen, plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Es gibt jedoch einen jährlichen Sparerpauschbetrag, der steuerfrei ist.

Bei thesaurierenden Fonds, die Gewinne direkt wieder anlegen, wird die Steuer auf die fiktiven Vorabpauschalen fällig. Das klingt kompliziert, ist aber in der Praxis gut geregelt. Deine Depotbank führt die Steuer automatisch ab, wenn du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Du musst dich also nicht selbst um die Berechnung kümmern, aber du solltest den Freistellungsauftrag unbedingt einrichten, um Steuern zu sparen.

Ein wichtiger Unterschied zu Angestellten: Du musst deine Kapitalerträge in deiner Steuererklärung angeben, auch wenn die Bank schon Steuern abgeführt hat. Das gilt insbesondere, wenn du keinen Freistellungsauftrag erteilt hast oder wenn du im Ausland lebst. Es ist ratsam, hier einen Steuerberater oder eine Steuerberaterin zu konsultieren, um Fehler zu vermeiden und alle Möglichkeiten der Steueroptimierung auszuschöpfen.

Denke auch daran, dass Verluste aus Fondsverkäufen mit Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnet werden können. Das nennt man Verlustverrechnung. Auch das erledigt die Bank in der Regel automatisch. Trotzdem ist es gut, die Grundlagen zu kennen, um im Gespräch mit deinem Steuerberater oder deiner Steuerberaterin kompetent mitreden zu können. Steuern sind kein Grund, auf Investitionen zu verzichten, sondern ein Faktor, den du einplanen solltest.

Die richtige Strategie für deine Selbstständigkeit

Deine Anlagestrategie sollte immer zu deiner persönlichen Situation passen. Wenn du ein stabiles Einkommen hast und langfristig denkst, kannst du mehr Risiko eingehen und einen größeren Teil in Aktienfonds investieren. Wenn dein Einkommen stark schwankt, solltest du konservativer aufstellen und mehr auf sichere Anlagen setzen. Ein aktiver Fonds kann dabei ein Baustein sein, muss es aber nicht sein.

Viele Selbstständige schätzen die Flexibilität, die Fonds bieten. Du kannst jederzeit ein- oder aussteigen, die Sparrate anpassen oder den Fonds wechseln. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Anlageformen wie einer betrieblichen Altersvorsorge oder einer Immobilie. Du behältst die Kontrolle über dein Geld und kannst auf Veränderungen in deinem Leben reagieren.

Ein aktiver Fonds kann auch dazu dienen, in Themen zu investieren, die dir persönlich am Herzen liegen. Es gibt Fonds für nachhaltige Investments, für Technologie oder für Gesundheit. So kannst du dein Geld mit deinen Werten verbinden. Das ist ein zusätzlicher Motivationsfaktor, der dir hilft, langfristig dabei zu bleiben. Achte aber darauf, dass auch diese Fonds die gleichen Kosten- und Risikostrukturen haben.

Letztendlich geht es darum, einen Plan zu haben, der zu dir passt. Du musst nicht alles wissen, aber du solltest die Grundprinzipien verstehen. Nutze die Informationen aus diesem Ratgeber, um deine eigene Entscheidung zu treffen. Du bist der Kapitän deines eigenen Schiffes, und ein aktiver Fonds kann ein guter Ruderer in deiner Crew sein. Starte noch heute mit deiner Planung, dein zukünftiges Ich wird es dir danken.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Hast du einen Notgroschen für 6 Monate auf der Seite?
Kannst du Kursschwankungen von 20% aussitzen?
Willst du dich regelmäßig mit deinem Depot beschäftigen?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Ein aktiver Fonds wird von einem Manager verwaltet, der versucht, den Markt zu schlagen. Ein ETF (passiver Fonds) bildet einen Index einfach nach. Aktive Fonds sind meist teurer, können aber in Nischenmärkten Vorteile bieten.

Das hängt vom Fonds und vom Anbieter ab. Viele Fonds haben Mindestanlagesummen, die oft bei 50 bis 100 Euro pro Monat für einen Sparplan liegen. Bei Einmalanlagen sind oft 500 Euro oder mehr nötig.

Nein, aktive Fonds sind nicht sicher. Sie unterliegen wie alle Wertpapiere Kursschwankungen und es besteht das Risiko von Verlusten. Eine Einlagensicherung wie bei Tagesgeld gibt es nicht. Langfristig bieten sie aber Chancen auf Rendite.

Ja, in der Regel kannst du deine Fondsanteile an jedem Bankarbeitstag verkaufen. Der Erlös wird dir nach ein paar Tagen gutgeschrieben. Es gibt keine festen Laufzeiten, wie zum Beispiel bei einer Lebensversicherung.

Das Fondsvermögen ist getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft verwahrt. Wenn die Gesellschaft pleitegeht, bleibt dein Geld im Fonds erhalten. Es wird dann in der Regel von einer anderen Gesellschaft weiterverwaltet oder aufgelöst.

Achte auf niedrige Kosten, einen erfahrenen Fondsmanager und eine konsistente Anlagestrategie. Vergleiche die Wertentwicklung über mehrere Jahre, aber verlasse dich nicht nur auf die Vergangenheit. Eine unabhängige Beratung kann helfen.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 30.08.2026, nächste Prüfung: 02/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.