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Was kosten Aktien? Alle Gebühren beim Aktienkauf im Überblick

Beim Aktienkauf zahlen Anleger nicht nur den Preis der Wertpapiere, sondern auch verschiedene Nebenkosten. Diese Kosten für Aktien reduzieren deine Rendite und lassen sich durch die Wahl des richtigen Brokers und Handelsplatzes deutlich senken.

10 Kapitel · 13 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die größten Kostenblöcke beim Aktienkauf sind Ordergebühren, der Spread und laufende Depotkosten.
  • Viele Online-Broker verzichten 2026 komplett auf Depotführungsgebühren und verlangen nur geringe Orderprovisionen.
  • Der Spread ist eine unsichtbare Gebühr, die bei jedem Handel anfällt und außerhalb der Xetra-Zeiten deutlich steigen kann.
  • Steuern auf Gewinne werden erst nach Ausschöpfen des Sparer-Pauschbetrags von 1000 EUR pro Person fällig.

01 · Grundlagen

Welche Kostenarten fallen beim Aktienkauf an?

Die Kosten für Aktien setzen sich aus mehreren Posten zusammen, die je nach Broker und Handelsplatz unterschiedlich hoch ausfallen. Ein Überblick hilft dir, die Gesamtkosten deiner Wertpapiergeschäfte realistisch einzuschätzen.

Beim Aktienkauf zahlen Studierende selten nur den reinen Kurswert. Auf der Abrechnung deines Brokers können bis zu fünf verschiedene Kostenposten auftauchen, wobei die Ordergebühr meist den größten Einzelbetrag ausmacht.

Hinzu kommen die Handelsplatzgebühr, der Spread als Differenz zwischen An- und Verkaufskurs sowie bei manchen Anbietern laufende Depotführungsgebühren. Die Steuer auf Gewinne wird erst bei einem Verkauf mit Kursplus oder bei Dividendenzahlungen fällig und ist für alle Anleger gleich hoch.

  • Die Ordergebühr setzt sich aus einer Grundgebühr, einer variablen Komponente und der Handelsplatzgebühr zusammen.
  • Der Spread ist keine ausgewiesene Gebühr, sondern die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs am jeweiligen Börsenplatz.
  • Depotgebühren verlangen vor allem Filialbanken, während die meisten Online-Broker darauf verzichten.

Kurz erklärt

Aktienkosten

Sämtliche Gebühren und Aufschläge, die beim Kauf, Halten und Verkauf von Aktien über ein Wertpapierdepot anfallen. Dazu zählen Ordergebühren, Handelsplatzgebühren, der Spread, Depotführungskosten und Steuern auf erzielte Gewinne.

Die Höhe der Aktienkosten hängt maßgeblich vom gewählten Broker und dem Handelsplatz ab, nicht von der gekauften Aktie selbst.

02 · Vergleich

Ordergebühren im Vergleich: Was kostet ein Aktienkauf?

Die Ordergebühr wird bei jedem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren fällig. Sie setzt sich aus einer Grundgebühr, einer variablen Komponente und der Handelsplatzgebühr zusammen, wobei viele Online-Broker nur noch eine geringe Pauschale verlangen.

Die Ordergebühr ist der Betrag, den dein Broker für die Ausführung eines Kaufs oder Verkaufs berechnet. Bei Online-Brokern liegt sie häufig bei 1 bis 2 Euro pro Order, bei Direktbanken können für ein Ordervolumen von 2500 Euro dagegen 14,80 Euro oder mehr anfallen.

Der Grund für die großen Unterschiede liegt im Gebührenmodell. Direktbanken kombinieren eine Grundgebühr von 4,90 bis 10 Euro mit einer variablen Gebühr von 0,25 Prozent des Ordervolumens. Online-Broker verzichten meist auf die variable Komponente und verlangen nur eine kleine Pauschale.

  • Bei einem Online-Broker zahlst du für eine Order über 2500 Euro oft nur 1 bis 2 Euro.
  • Bei einer Direktbank kostet dieselbe Order rund 14,80 Euro, weil Grundgebühr und Volumengebühr zusammenkommen.
  • Die Handelsplatzgebühr ist bei vielen Online-Brokern bereits in der Pauschale enthalten oder kostet 1 bis 2 Euro extra.
Typische Ordergebührenmodelle für einen Aktienkauf
Online-BrokerDirektbank
Grundgebühr pro Order0 bis 1 EUR4,90 bis 10 EUR
Variable Gebühr nach Volumenentfällt meist0,25 Prozent des Ordervolumens
Handelsplatzgebührenthalten oder 1 bis 2 EURenthalten oder bis 5 EUR
Kosten für 2500 EUR Ordervolumen1 bis 2 EUR14,80 EUR

03 · Schritt für Schritt

So entstehen Handelsplatzgebühren und Spread

Neben der Ordergebühr des Brokers beeinflusst der gewählte Börsenplatz deine Kosten. Der Spread als Differenz zwischen An- und Verkaufspreis ist eine versteckte Gebühr, die bei jeder Transaktion anfällt.

Dein Broker leitet jede Order an einen Börsenplatz weiter, etwa Xetra, gettex oder LS Exchange. Manche Anbieter erlauben dir die freie Wahl des Handelsplatzes gegen einen Aufpreis von 1 bis 2 Euro, andere nutzen automatisch den günstigsten verfügbaren Platz.

An jedem Handelsplatz ergibt sich der Spread aus der Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Bei liquiden Aktien liegt er während der Xetra-Handelszeiten von 9:00 bis 17:30 Uhr oft zwischen 0,01 und 0,05 Prozent. Außerhalb dieser Zeiten kann er auf 0,5 Prozent oder mehr steigen.

  • Du kaufst immer zum Briefkurs und verkaufst zum Geldkurs, die Differenz zum Mittelkurs ist dein indirekter Kostenanteil.
  • Der Spread erscheint nicht als Gebühr auf der Abrechnung, sondern steckt im Ausführungskurs.
  • Ein Kauf am Abend oder am Wochenende kann dich durch einen höheren Spread deutlich mehr kosten als ein Handel am Vormittag.
01

Wahl des Handelsplatzes

Dein Broker leitet die Order an einen Börsenplatz wie Xetra, gettex oder LS Exchange weiter. Manche Anbieter erlauben die freie Wahl des Handelsplatzes gegen Aufpreis.

02

Ermittlung des Spread

An jedem Handelsplatz ergibt sich der Spread aus der Differenz zwischen Geld- und Briefkurs. Er liegt bei liquiden Aktien während der Xetra-Handelszeiten oft zwischen 0,01 und 0,05 Prozent.

03

Abwicklung der Order

Du kaufst zum Briefkurs und verkaufst zum Geldkurs. Die Differenz zum Mittelkurs ist dein indirekter Kostenanteil, der nicht als Gebühr auf der Abrechnung erscheint.

04

Einfluss der Handelszeit

Außerhalb der Xetra-Zeiten von 9:00 bis 17:30 Uhr weiten sich die Spreads an alternativen Handelsplätzen deutlich aus und können auf 0,5 bis 2 Prozent steigen.

04 · Was gilt

Wann fallen Depotgebühren an?

Depotgebühren sind laufende Kosten für die Verwahrung deiner Wertpapiere. Ob und in welcher Höhe sie anfallen, hängt vom Anbieter und deiner Handelsaktivität ab.

Ob sie anfallen, hängt vom Anbietertyp und deiner Handelsaktivität ab. Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken verlangen oft 12 bis 60 Euro pro Jahr, manche Direktbanken berechnen eine Gebühr bei fehlender Handelsaktivität.

Die meisten Online-Broker verzichten vollständig auf Depotführungsgebühren. Sie refinanzieren sich über Ordergebühren, Spreads und andere Dienstleistungen. Auch viele Direktbanken führen das Depot kostenlos, wenn du mindestens einen Trade pro Quartal ausführst oder einen aktiven Sparplan hast.

  • Bei Filialbanken zahlst du für die Depotführung oft 12 bis 60 Euro pro Jahr, unabhängig von deiner Handelsaktivität.
  • Einige Direktbanken verlangen eine Depotgebühr nur dann, wenn du längere Zeit nicht handelst.
  • Online-Broker und viele Direktbanken mit regelmäßiger Aktivität führen dein Depot kostenlos.

Da fallen Depotgebühren an

·Filialbanken wie Sparkassen oder Volksbanken verlangen oft 12 bis 60 EUR pro Jahr
·Einige Direktbanken berechnen eine Gebühr bei fehlender Handelsaktivität
·Anbieter mit Zusatzleistungen wie persönlicher Beratung

Da nicht

·Die meisten Online-Broker verzichten vollständig auf Depotführungsgebühren
·Viele Direktbanken ab einem Trade pro Quartal oder einem aktiven Sparplan
·Anbieter, die sich über Ordergebühren und Spread refinanzieren

05 · Vergleich

ETF-Kosten: Was kostet ein Aktien-ETF?

Wer in Aktien-ETFs investiert, zahlt neben den Handelskosten eine laufende Verwaltungsgebühr. Diese Total Expense Ratio wird direkt dem Fondsvermögen entnommen und mindert die Wertentwicklung.

Aktien-ETFs verursachen laufende Kosten, die als Total Expense Ratio (TER) direkt dem Fondsvermögen entnommen werden. Bei einem breit streuenden Aktien-ETF liegt die TER typischerweise zwischen 0,05 und 0,20 Prozent pro Jahr.

Im Vergleich dazu kosten aktiv gemanagte Aktienfonds oft 1,20 bis 2,00 Prozent pro Jahr. Bei einer Anlage von 10.000 Euro zahlst du für einen günstigen ETF also 5 bis 20 Euro jährlich, für einen aktiven Fonds dagegen 120 bis 200 Euro. Über lange Zeiträume summiert sich dieser Unterschied auf Zehntausende Euro.

  • Die TER wird nicht als Rechnung ausgewiesen, sondern mindert die Wertentwicklung des Fonds automatisch.
  • Für Aktien-ETFs gilt eine Teilfreistellung von 30 Prozent, das heißt 30 Prozent der Erträge bleiben steuerfrei.
  • Die gleiche Teilfreistellung gilt auch für aktive Aktienfonds, sie gleicht den Kostenunterschied aber nicht aus.
Laufende Kosten von Aktien-ETFs im Vergleich zu aktiven Fonds
Aktien-ETFAktiver Aktienfonds
Typische Gesamtkostenquote pro Jahr0,05 bis 0,20 Prozent1,20 bis 2,00 Prozent
Kosten bei 10.000 EUR Anlage pro Jahr5 bis 20 EUR120 bis 200 EUR
Teilfreistellung bei Steuern30 Prozent der Erträge steuerfrei

06 · Kosten

Steuern auf Aktiengewinne: Was bleibt dir netto?

Auf Gewinne aus Aktien und Dividenden wird die Abgeltungsteuer fällig. Der Sparer-Pauschbetrag schützt einen Teil deiner Erträge vor dem Steuerabzug.

Der Freibetrag liegt bei 1000 Euro pro Person und 2000 Euro für zusammenveranlagte Ehepaare im Jahr 2026.

Die Abgeltungsteuer beträgt 25 Prozent auf den Gewinn. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent auf die Steuer selbst, was die Belastung auf 26,375 Prozent erhöht. Falls du kirchensteuerpflichtig bist, kommen noch 8 bis 9 Prozent auf die Steuer hinzu.

  • Richte einen Freistellungsauftrag bei deinem Broker ein, damit der Sparer-Pauschbetrag automatisch berücksichtigt wird.
  • Ohne Freistellungsauftrag zahlst du Steuern auf Gewinne, die du dir später nur über die Steuererklärung zurückholen kannst.
  • Bei Aktien-ETFs bleiben durch die Teilfreistellung 30 Prozent der Erträge steuerfrei, was deine effektive Steuerlast senkt.

Steuerliche Belastung von Aktiengewinnen

Abgeltungsteuer25 Prozent
Solidaritätszuschlag5,5 Prozent auf die Steuer
Kirchensteuer (falls kirchensteuerpflichtig)8 bis 9 Prozent auf die Steuer

07 · Checkliste

Welche Kosten lassen sich vermeiden?

Nicht alle Kosten für Aktien sind unvermeidbar. Mit einigen Entscheidungen bei der Brokerwahl und dem Handelszeitpunkt kannst du deine Gesamtkosten deutlich senken.

Ein großer Teil der Aktienkosten ist nicht zwangsläufig. Mit der Wahl eines Online-Brokers ohne Depotführungsgebühren und mit niedrigen Orderprovisionen sparst du bereits die laufenden Grundkosten. Auch der Handelszeitpunkt beeinflusst deine Kosten direkt.

Wer während der Xetra-Handelszeiten von 9:00 bis 17:30 Uhr handelt, zahlt in der Regel einen deutlich kleineren Spread als außerhalb dieser Zeiten. Kostenlose ETF-Sparpläne ersetzen zudem Einmalkäufe mit Ordergebühr und eignen sich besonders für regelmäßige Anlagebeträge.

  • Wähle einen Online-Broker ohne Depotführungsgebühren und mit niedrigen Orderprovisionen.
  • Handle während der Xetra-Handelszeiten, um den Spread klein zu halten.
  • Nutze kostenlose ETF-Sparpläne statt Einmalkäufe mit Ordergebühr.
  • Richte einen Freistellungsauftrag ein, um den Sparer-Pauschbetrag von 1000 Euro automatisch zu nutzen.
  • Vermeide häufiges Umschichten, da jede Transaktion Ordergebühr und Spread kostet.
  • Vergleiche bei größeren Orders die Gesamtkosten aus Ordergebühr und Handelsplatzgebühr.

Maßnahmen für niedrigere Aktienkosten

01

Wähle einen Online-Broker ohne Depotführungsgebühren und mit niedrigen Orderprovisionen

02

Handle während der Xetra-Handelszeiten von 9:00 bis 17:30 Uhr, um den Spread klein zu halten

03

Nutze kostenlose ETF-Sparpläne statt Einmalkäufe mit Ordergebühr

04

Richte einen Freistellungsauftrag ein, um den Sparer-Pauschbetrag von 1000 EUR automatisch zu nutzen

05

Vermeide häufiges Umschichten, da jede Transaktion Ordergebühr und Spread kostet

06

Vergleiche bei größeren Orders die Gesamtkosten aus Ordergebühr und Handelsplatzgebühr

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei den Kosten für Aktien

Viele Anleger unterschätzen die Summe der Nebenkosten und treffen Entscheidungen, die ihre Rendite schmälern. Diese Fehler lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist der Handel außerhalb der Xetra-Zeiten, wenn der Spread deutlich höher liegt als während der regulären Handelsstunden.

Ein weiterer Fehler ist das Aufgeben vieler kleiner Orders. Bei einer Mindestgebühr von 1 bis 2 Euro pro Order fällt diese bei einem Kauf von 100 Euro prozentual viel stärker ins Gewicht als bei 1000 Euro. Auch das Behalten eines teuren Filialbankdepots oder aktiver Fonds mit hohen laufenden Kosten reduziert deine Rendite über Jahre.

  • Außerhalb der Xetra-Zeiten handeln und dadurch einen deutlich höheren Spread zahlen.
  • Den Sparer-Pauschbetrag nicht per Freistellungsauftrag nutzen und Steuern zu früh zahlen.
  • Häufige kleine Orders aufgeben, bei denen die Mindestgebühr prozentual stark ins Gewicht fällt.
  • Ein Depot bei einer Filialbank mit hohen Depot- und Ordergebühren behalten.
  • Aktive Fonds mit hohen laufenden Kosten statt günstiger Aktien-ETFs wählen.
  • Den Spread nicht in die Renditeberechnung einbeziehen und Gewinne zu optimistisch einschätzen.

Fehler, die deine Aktienkosten unnötig erhöhen

·Außerhalb der Xetra-Zeiten handeln und dadurch einen deutlich höheren Spread zahlen
·Den Sparer-Pauschbetrag nicht per Freistellungsauftrag nutzen und Steuern zu früh zahlen
·Häufige kleine Orders aufgeben, bei denen die Mindestgebühr prozentual stark ins Gewicht fällt
·Ein Depot bei einer Filialbank mit hohen Depot- und Ordergebühren behalten
·Aktive Fonds mit hohen laufenden Kosten statt günstiger Aktien-ETFs wählen
·Den Spread nicht in die Renditeberechnung einbeziehen und Gewinne zu optimistisch einschätzen

09 · Hintergrund

So wirken sich Aktienkosten auf deine Rendite aus

Die Kosten für Aktien reduzieren deinen Anlageerfolg direkt. Je länger der Anlagehorizont und je höher die Kosten, desto größer ist der Effekt auf dein Endvermögen.

Bei einem Aktienkauf über 1000 Euro zahlst du bei einem Online-Broker oft nur 1 Euro Ordergebühr. Bei einer Direktbank können für dieselbe Order 7,40 Euro oder mehr anfallen. Dieser Unterschied von 6,40 Euro pro Trade summiert sich bei zwölf Käufen pro Jahr auf über 75 Euro.

Der Spread wirkt zusätzlich bei jeder Transaktion. Bei einem Spread von 0,1 Prozent auf 1000 Euro Ordervolumen zahlst du indirekt 1 Euro. Außerhalb der Handelszeiten kann der Spread auf 0,5 Prozent steigen, was 5 Euro pro Trade entspricht. Über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren macht eine jährliche Kostenersparnis von 1 Prozent einen erheblichen Unterschied im Endvermögen aus.

  • Die Ordergebühr ist der sichtbarste Kostenfaktor, aber nicht der einzige.
  • Der Spread fällt bei jeder Transaktion an und wird oft übersehen.
  • Laufende Kosten wie die TER wirken über die gesamte Haltedauer und belasten den Zinseszinseffekt.

Bei einem Aktienkauf über 1000 EUR zahlst du bei einem Online-Broker oft nur 1 EUR Ordergebühr. Bei einer Direktbank können für dieselbe Order 7,40 EUR oder mehr anfallen. Dieser Unterschied von 6,40 EUR pro Trade summiert sich bei zwölf Käufen pro Jahr auf über 75 EUR.

Der Spread wirkt zusätzlich bei jeder Transaktion. Er ist die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis und fällt je nach Handelsplatz unterschiedlich hoch aus. Außerhalb der XETRA-Handelszeiten kann der Spread deutlich steigen.

Über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren macht eine jährliche Kostenersparnis von 1 Prozent einen Unterschied von mehreren Tausend Euro aus. Deshalb lohnt es sich, die Kostenstruktur deines Depots genau zu prüfen und unnötige Gebühren zu vermeiden.

10 · Was gilt

Wertpapierdepot: Welche Kosten fallen für das Depot an?

Das Wertpapierdepot ist die Grundlage für deinen Aktienhandel. Die Kosten für die Depotführung sind bei vielen Anbietern entfallen, aber nicht bei allen.

Das Wertpapierdepot ist die Grundlage für deinen Aktienhandel. Bei den meisten Online-Brokern ist die Depotführung kostenlos, bei vielen Direktbanken entfällt die Gebühr ab einem Trade pro Quartal oder einem aktiven Sparplan.

Kosten entstehen vor allem bei Filialbanken, die oft 12 bis 60 Euro pro Jahr für die Depotführung verlangen. Einige Direktbanken berechnen eine Gebühr nur bei fehlender Handelsaktivität. Zusatzkosten können für Papierabrechnungen oder telefonische Orders anfallen, die bei Online-Brokern meist entfallen.

  • Die Depotführung bei Filialbanken kostet oft 12 bis 60 Euro pro Jahr.
  • Einige Direktbanken verlangen eine Depotgebühr nur ohne Handelsaktivität.
  • Die meisten Online-Broker führen dein Depot kostenlos und verzichten auf Zusatzgebühren für Standardleistungen.

Kostet etwas

·Depotführung bei Filialbanken oft 12 bis 60 EUR pro Jahr
·Depotgebühr bei einigen Direktbanken ohne Handelsaktivität
·Zusatzgebühren für Papierabrechnungen oder telefonische Orders

Ist kostenlos

·Depotführung bei den meisten Online-Brokern
·Depotführung bei vielen Direktbanken ab einem Trade pro Quartal
·ETF-Sparpläne bei vielen Anbietern ohne Ausführungsgebühr

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026