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Aktien-Auszahlplan: So entnimmst du im Alter Geld aus deinem Depot

Ein Aktien-Auszahlplan regelt, wie du aus deinem angelegten Vermögen regelmäßig Geld auf dein Konto bekommst. Er verbindet laufende Erträge mit geplantem Kapitalverzehr und gibt dir so Planungs­sicherheit für den Ruhestand.

11 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 12.10.2026

Das Wichtigste

  • Ein Auszahlplan legt fest, wie viel Geld du in welchem Intervall aus deinem Depot entnimmst.
  • Mit Kapitalverzehr kannst du höhere Beträge entnehmen, verbrauchst aber dein Vermögen.
  • Ohne Kapitalverzehr bleibt dein Vermögen erhalten, die Entnahme fällt dafür geringer aus.
  • Eine Kombination aus Aktien-ETFs und Tagesgeld oder Festgeld eignet sich für die Entnahmephase.

01 · Grundlagen

Was ist ein Aktien-Auszahlplan?

Ein Aktien-Auszahlplan ist eine feste Regelung, nach der du dir regelmäßig Geld aus deinen Aktienanlagen auszahlen lässt. Der Turnus ist dabei individuell wählbar.

Ein Aktien-Auszahlplan funktioniert nur über dein Depot, denn dort liegt kein Geld, das du einfach per Dauerauftrag abrufen kannst. Stattdessen verkaufst du regelmäßig Anteile deiner Aktien-ETFs oder Fonds, um dir den Erlös auf dein Girokonto auszahlen zu lassen. Der Turnus ist frei wählbar, üblich sind monatliche oder quartalsweise Auszahlungen.

Der Plan gibt dir eine feste Struktur, damit du nicht willkürlich Anteile verkaufst. Du legst vorab Betrag und Intervall fest und führst die Entnahme dann konsequent durch. So vermeidest du impulsive Verkäufe in schwachen Marktphasen.

  • Du bestimmst den Auszahlbetrag und den Rhythmus selbst.
  • Die Auszahlung setzt immer einen Verkauf von Anteilen voraus.
  • Ein Aktien-Auszahlplan eignet sich für die Entnahmephase im Ruhestand.

Kurz erklärt

Aktien-Auszahlplan

Eine fixe Regelung, nach der du dir regelmäßig Geld aus deinen Aktienanlagen auf dein Konto auszahlst. Der Turnus kann wöchentlich, monatlich, quartalsweise oder jährlich sein.

Der Plan regelt die Entnahme aus einem Depot, wobei in der Regel zuerst Anteile verkauft werden müssen.

02 · Vergleich

Welche Anlageformen eignen sich für einen Auszahlplan?

Je nachdem, wo dein Geld liegt, funktioniert die Auszahlung unterschiedlich. Die Wahl der Anlageform beeinflusst deine Flexibilität und die mögliche Rendite.

Für einen Auszahlplan mit regelmäßigen Zahlungen eignen sich Aktien-ETFs und Tagesgeld besonders gut, weil beide täglich verfügbar sind. Ein reines Festgeldkonto scheidet für monatliche Entnahmen aus, da du erst am Laufzeitende an dein Geld kommst. Die höchste Renditechance hast du mit Aktien-ETFs, dafür schwanken die Depotwerte stärker als bei Tagesgeld.

Für den langfristigen Vermögenserhalt im Alter ist eine Kombination aus Aktien-ETFs und Tagesgeld oder Festgeld sinnvoll. Der Aktienanteil sorgt für Rendite, der sichere Teil deckt laufende Ausgaben und unerwartete Kosten. So musst du nicht in jeder Marktphase Anteile verkaufen.

  • Aktien-ETFs bieten Renditechancen, aber schwankende Kurse.
  • Tagesgeld ist täglich verfügbar und eignet sich als Puffer.
  • Festgeld ist für monatliche Entnahmen ungeeignet, kann aber als Zinstreppe dienen.
Geeignete Anlageformen für die Entnahmephase im Vergleich
Aktien-ETF-DepotTagesgeldkontoFestgeldkonto
Regelmäßige AuszahlungAutomatisiert oder manuell durch VerkaufPer Dauerauftrag bei manchen Banken, sonst manuellNicht für monatliche Entnahmen geeignet
RenditechanceKann stark schwankenZins ist für die Laufzeit gesichert
VerfügbarkeitErst am Laufzeitende
Planungs­sicherheitGering, da Kurse schwankenHoch, da kein KursrisikoSehr hoch, Zins steht fest

03 · Schritt für Schritt

So funktioniert die Entnahme aus einem Aktien-Depot

Bei einem Depot gibt es keinen klassischen Dauerauftrag. Die Entnahme erfordert immer den Verkauf von Anteilen, was du selbst oder automatisiert erledigen kannst.

Du kannst die Anteile manuell verkaufen oder einen Depotanbieter nutzen, der die Entnahme automatisiert übernimmt. Der Verkaufserlös wird anschließend auf dein Referenzkonto überwiesen.

Der Vorteil einer automatisierten Lösung ist, dass du dich nicht jeden Monat um den Verkauf kümmern musst. Der Nachteil ist, dass du Anteile auch zu ungünstigen Zeitpunkten verkaufst. Über die Zeit gleicht sich das aus, weil du mal zu besseren und mal zu schlechteren Kursen verkaufst.

  • Lege den gewünschten Entnahmebetrag fest.
  • Verkaufe Anteile in Höhe dieses Betrags, manuell oder automatisiert.
  • Prüfe regelmäßig, ob dein Vermögen für die geplante Dauer reicht.
01

Entnahmebetrag festlegen

Du bestimmst, wie viel Geld du monatlich, quartalsweise oder jährlich benötigst, um deine laufenden Kosten zu decken.

02

Anteile verkaufen

Für die Auszahlung verkaufst du ETF- oder Fondsanteile in Höhe des gewünschten Betrags. Das kannst du manuell tun oder von einem Depotanbieter automatisiert erledigen lassen.

03

Geld aufs Konto überweisen

Der Verkaufserlös wird auf dein Referenzkonto überwiesen. Bei automatisierten Lösungen geschieht das ohne weiteres Zutun.

04

Entnahme überwachen

Du prüfst regelmäßig, ob dein Vermögen noch zur geplanten Entnahmedauer reicht und passt den Plan bei Bedarf an.

04 · Was gilt

Kapitalverzehr oder Kapitalerhalt: Was gilt für wen?

Die zentrale Frage bei jedem Auszahlplan ist, ob du dein Vermögen aufbrauchen oder erhalten möchtest. Beide Strategien haben unterschiedliche Konsequenzen für deine Entnahmerate.

Beim Kapitalverzehr planst du, dein Vermögen bis zum Ende des Entnahmezeitraums aufzubrauchen. Das erlaubt dir höhere monatliche Beträge, bedeutet aber auch, dass am Ende nichts übrig bleibt. Diese Strategie passt, wenn du keine Erben begünstigen möchtest und dein Kapital für dich selbst nutzen willst.

Ohne Kapitalverzehr lebst du nur von den laufenden Erträgen und tastest die Substanz nicht an. Dein Entnahmebetrag fällt dadurch geringer aus, dafür bleibt das Vermögen dauerhaft erhalten und kann vererbt werden. Diese Variante erfordert ein deutlich höheres Anlagevermögen.

  • Mit Kapitalverzehr erreichst du höhere Entnahmebeträge.
  • Ohne Kapitalverzehr bleibt dein Vermögen dauerhaft erhalten.
  • Deine Lebenssituation und dein Erbwunsch entscheiden über die Strategie.

Mit Kapitalverzehr

·Du möchtest im Ruhestand einen höheren Entnahmebetrag.
·Du hast keine Erben, die du begünstigen möchtest.
·Dein Vermögen soll am Ende des Entnahmezeitraums aufgebraucht sein.
·Du kannst mit schwankenden Depotwerten gelassen umgehen.

Ohne Kapitalverzehr

·Du möchtest dein Vermögen dauerhaft erhalten.
·Du planst, Kapital an Angehörige zu vererben.
·Du kommst mit einem geringeren, aber stabileren Entnahmebetrag aus.
·Du möchtest von den laufenden Erträgen leben, ohne die Substanz anzutasten.

05 · Kosten

Welche Entnahmerate ist realistisch?

Die Höhe deiner Entnahmerate entscheidet, wie lange dein Vermögen reicht. Als Orientierung dient eine konservative Kalkulation mit einer moderaten Renditeerwartung.

Als sehr konservativ gilt eine Rate von 2 bis 3 Prozent, bei der dein Kapital wahrscheinlich erhalten bleibt. Mit 3 bis 4 Prozent planst du einen moderaten Kapitalverzehr über etwa 30 Jahre.

Höhere Raten von 4 bis 5 Prozent eignen sich nur, wenn du einen kürzeren Entnahmezeitraum von etwa 20 Jahren ansetzt. Eine zu hohe Entnahmerate erhöht das Risiko, dass dein Vermögen vorzeitig aufgebraucht ist. Setze deine Renditeerwartung konservativ an und plane einen Puffer für schwache Börsenjahre ein.

  • 2 bis 3 Prozent gelten als sehr konservativ.
  • 3 bis 4 Prozent passen für einen Kapitalverzehr über 30 Jahre.
  • 4 bis 5 Prozent sind nur bei kürzeren Zeiträumen sinnvoll.

06 · Im Vertrag

Steuern und Freibeträge beim Aktien-Auszahlplan

Auf Gewinne aus Aktienfonds fallen Steuern an. Der Sparer-Pauschbetrag und die Teilfreistellung reduzieren die Steuerlast.

Auf Gewinne aus Aktienfonds fallen Steuern an, aber du hast zwei wichtige Entlastungen. Der Sparer-Pauschbetrag macht pro Person und Jahr 1000 EUR steuerfrei, bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR. Erst oberhalb dieses Freibetrags wird Abgeltungsteuer fällig.

Für Aktienfonds gilt zusätzlich die Teilfreistellung von 30 Prozent. Das bedeutet, dass nur 70 Prozent deiner Erträge besteuert werden. Auf den steuerpflichtigen Teil fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag an.

  • 1000 EUR pro Person und Jahr sind über den Sparer-Pauschbetrag steuerfrei.
  • Bei Aktienfonds sind 30 Prozent der Erträge steuerfrei.
  • Oberhalb des Freibetrags fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer an.

Steuerliche Eckwerte für deinen Auszahlplan

Sparer-PauschbetragFreibetragPro Person und Jahr sind 1000 EUR steuerfrei. Bei zusammenveranlagten Ehepaaren sind es 2000 EUR pro Jahr.

07 · Checkliste

Checkliste: Das brauchst du für einen soliden Aktien-Auszahlplan

Bevor du mit der Entnahme beginnst, solltest du einige Punkte klären. Diese Checkliste hilft dir, nichts Wichtiges zu vergessen.

Bevor du mit der Entnahme beginnst, solltest du deinen Finanzbedarf im Ruhestand genau kennen. Ermittle deine monatlichen Ausgaben und ziehe davon deine gesetzliche Rente sowie andere feste Einkünfte ab. Die verbleibende Lücke muss dein Auszahlplan schließen.

Lege außerdem fest, ob du mit oder ohne Kapitalverzehr entnehmen möchtest, und wähle eine Anlagestrategie, die zu deiner Risikobereitschaft passt. Ein Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto verhindert, dass du in schwachen Marktphasen Anteile verkaufen musst.

  • Ermittle deinen monatlichen Finanzbedarf im Ruhestand.
  • Berechne die Lücke zwischen Rente und Ausgaben.
  • Lege fest, ob du mit oder ohne Kapitalverzehr entnehmen möchtest.
  • Richte einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto ein.
  • Prüfe, ob du den Sparer-Pauschbetrag optimal nutzt.

Vorbereitung deines Aktien-Auszahlplans

01

Ermittle deinen monatlichen Finanzbedarf im Ruhestand.

02

Berechne deine Rentenlücke aus gesetzlicher Rente und deinen Ausgaben.

03

Lege fest, ob du mit oder ohne Kapitalverzehr entnehmen möchtest.

04

Wähle eine Anlagestrategie, die zu deiner Risikobereitschaft passt.

05

Richte einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto ein.

06

Prüfe, ob du den Sparer-Pauschbetrag optimal nutzt.

07

Entscheide, ob du die Entnahme manuell oder automatisiert durchführst.

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Entnahme aus Aktienanlagen

Einige Fehler können deinen Auszahlplan gefährden. Wenn du sie kennst, kannst du sie vermeiden.

Ein häufiger Fehler ist eine zu hohe Entnahmerate, die dein Vermögen schneller aufbraucht als geplant. Auch das gesamte Vermögen auf dem Girokonto zu parken kostet dich Rendite, die du in der Entnahmephase dringend brauchst. Beides gefährdet deine langfristige Planung.

Ein weiteres Risiko entsteht, wenn du ausschließlich auf Aktien setzt und keine liquiden Reserven vorhältst. In einer längeren Kursphase musst du dann Anteile zu niedrigen Kursen verkaufen. Berücksichtige außerdem die Inflation und die Steuern auf Kapitalerträge bei deiner Kalkulation.

  • Wähle keine zu hohe Entnahmerate.
  • Parke dein Vermögen nicht dauerhaft auf dem Girokonto.
  • Halte liquide Reserven für Kursrückgänge vor.
  • Vergiss Inflation und Steuern nicht in deiner Planung.

Diese Fehler solltest du vermeiden

·Zu hohe Entnahmerate wählen und das Vermögen zu schnell aufbrauchen.
·Das gesamte Vermögen auf dem Girokonto parken und auf Rendite verzichten.
·Ausschließlich auf Aktien setzen und keine liquiden Reserven für Kursrückgänge vorhalten.
·Die Inflation bei der Planung des Entnahmebetrags nicht berücksichtigen.
·Steuern auf Kapitalerträge bei der Kalkulation vergessen.
·Ausschüttungen und Entnahmen nicht an die persönliche Lebenssituation anpassen.

09 · Vergleich

Einmalanlage oder laufender Sparplan: Was passt vor der Entnahme?

Der Weg in den Auszahlplan beginnt oft mit einer Einmalanlage. Sie unterscheidet sich vom laufenden Sparplan in der Kapitalbindung und im Risiko.

Der typische Ausgangspunkt für einen Aktien-Auszahlplan ist die Einmalanlage, weil du bereits ein angespartes Vermögen hast. Du investierst das gesamte Kapital sofort, was langfristig oft eine höhere Rendite bringt, da dein Geld länger am Markt ist. Das Timing-Risiko ist dafür höher als beim Sparplan.

Ein laufender Sparplan eignet sich vor allem während des Arbeitslebens, wenn du regelmäßig aus deinem Einkommen investierst. Durch den Durchschnittspreis-Effekt reduzierst du das Risiko, zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu kaufen. Für die Entnahmephase ist der Sparplan weniger relevant, weil du dann nicht mehr ansparst, sondern entsparst.

  • Die Einmalanlage investiert dein gesamtes Kapital sofort.
  • Der Sparplan baut Vermögen über Zeit auf und senkt das Timing-Risiko.
  • Für den Aktien-Auszahlplan ist die Einmalanlage der typische Ausgangspunkt.

10 · Vergleich

Sofortrente oder Zusatzrente: Wie passt der Auszahlplan in deine Altersvorsorge?

Ein Aktien-Auszahlplan kann eine Sofortrente ergänzen oder als flexible Zusatzrente dienen. Beide Wege haben unterschiedliche Eigenschaften.

Ein Aktien-Auszahlplan bietet dir hohe Flexibilität, weil du Entnahmehöhe und Intervall frei wählst. Eine Sofortrente oder Zusatzrente aus einer Versicherung zahlt dagegen lebenslang, aber die Höhe wird festgelegt und du kannst sie nicht anpassen. Dafür trägt der Versicherer das Langlebigkeitsrisiko.

Der Auszahlplan hat eine höhere Renditechance, weil du direkt in Aktien investierst und keine Versicherungskosten anfallen. Allerdings ist eine lebenslange Zahlung nicht garantiert, dein Kapital kann aufgebraucht werden. Restvermögen bleibt bei dir und ist vererbbar, während Rentenversicherungen in der Regel kein Restkapital auszahlen.

  • Der Aktien-Auszahlplan ist flexibel, aber nicht lebenslang garantiert.
  • Sofortrente und Zusatzrente zahlen lebenslang, sind aber unflexibel.
  • Restvermögen aus dem Auszahlplan bleibt vererbbar.
Auszahlplan im Vergleich zu Rentenversicherungen
Aktien-AuszahlplanSofortrenteZusatzrente
FlexibilitätHoch, Entnahmehöhe und Intervall frei wählbarGering, Rente wird festgelegtGering, Rente wird festgelegt
Lebenslange ZahlungNicht garantiert, Kapital kann aufgebraucht werdenJa, lebenslangJa, lebenslang

11 · Hintergrund

So kombinierst du Aktien-Auszahlplan und Altersvorsorge

Der Aktien-Auszahlplan ist ein Baustein deiner Altersvorsorge. Er funktioniert am besten, wenn du ihn mit anderen Einkommensquellen abstimmst.

Deine Altersvorsorge besteht im Idealfall aus mehreren Schichten: der gesetzlichen Rente, einer betrieblichen oder privaten Rente und deinem frei verfügbaren Vermögen. Der Aktien-Auszahlplan setzt auf der dritten Schicht an und verwandelt dein angespartes Kapital in einen regelmäßigen Einkommensstrom.

Die Planungssicherheit entsteht, wenn du deine festen Einkünfte aus Renten kennst und die Lücke zu deinen Ausgaben berechnest. Genau diese Lücke kann der Auszahlplan schließen. Dabei hast du die Freiheit, die Entnahmehöhe jedes Jahr neu an deine Lebenssituation anzupassen.

Wichtig ist, dass du den Auszahlplan nicht isoliert betrachtest. Er funktioniert am besten, wenn du ihn mit deinen Rentenansprüchen und deinem sicheren Vermögen abstimmst. So stellst du sicher, dass du in jeder Marktphase genug Geld für deine laufenden Kosten hast.

Deine Altersvorsorge besteht im Idealfall aus mehreren Schichten: der gesetzlichen Rente, einer betrieblichen oder privaten Rente und deinem frei verfügbaren Vermögen. Der Aktien-Auszahlplan setzt auf der dritten Schicht an. Er verwandelt dein angespartes Kapital in einen regelmäßigen Einkommensstrom.

Die Planungssicherheit entsteht, wenn du deine festen Einkünfte aus Renten kennst und die Lücke zu deinen Ausgaben berechnest. Genau diese Lücke kann der Auszahlplan schließen. Dabei hast du die Freiheit, die Entnahmehöhe jedes Jahr neu an deine Lebenssituation anzupassen.

Wichtig ist, dass du den Auszahlplan nicht isoliert betrachtest. Er sollte mit deiner gesamten Altersvorsorge abgestimmt sein. Dazu gehört auch die Entscheidung, ob du eine Sofortrente abschließt oder dein Kapital lieber selbst verwaltest. Beides hat Vor- und Nachteile, die du gegeneinander abwägen solltest.

Häufige Fragen

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FinanzredaktionAktualisiert am 12.10.2026