Wahlpflicht
Wahlpflichtmodul zur individuellen Vertiefung von Studieninhalten nach Wahl der Studierenden.
Der Studiengang Regie für Musik- und Sprechtheater, Performative Künste richtet sich an angehende Regisseur:innen, die künstlerische Verantwortung für Inszenierungen übernehmen möchten – von der klassischen Oper über das Sprechtheater bis hin zu genreübergreifenden, performativen Formaten. An der Hochschule für Musik und Theater München verbindet sich diese Ausbildung mit dem besonderen Umfeld einer Institution, die Musik- und Theaterpraxis unter einem Dach vereint.
Studierende entwickeln in München eigene szenische Konzepte, arbeiten mit Sänger:innen, Schauspieler:innen und Ensembles zusammen und setzen sich intensiv mit Theatergeschichte, Dramaturgie und Inszenierungstechniken auseinander. Die Nähe zu Opern- und Theaterhäusern der Stadt sowie zu anderen künstlerischen Fachbereichen der Hochschule prägt das Studium.
Der Master schließt mit dem akademischen Grad M.A. ab und ist als zulassungsfreier Studiengang organisiert, wobei die künstlerische Eignung im Aufnahmeverfahren eine zentrale Rolle spielt.
19 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Wahlpflichtmodul zur individuellen Vertiefung von Studieninhalten nach Wahl der Studierenden.
Einführung in verschiedene methodische Ansätze der Regiearbeit mit praktischen Übungen zu Personenführung, Konzeptentwicklung und dramatischen Theatertexten. Konzeption und Realisierung eines ca. 30-minütigen eigenständigen Regiearbeit-Projekts in Kooperation mit Künstlern und technischen Gewerken.
Umfassender Überblick über die Geschichte des Musiktheaters, der Kunstgeschichte, Theater- und Inszenierungsgeschichte im Kontext kultur- und sozialgeschichtlicher Entwicklungen mit Lektüre programmatischer Schriften.
Methodische Grundlagen in der Analyse und Kontextualisierung von Theatertexten im Musik- und Sprechtheater mit Einführung in Inszenierungsanalyse und wissenschaftliches Arbeiten.
Einführung in philosophiegeschichtliche Strömungen mit Lektüre und Diskussion philosophischer Texte zu Erkenntnistheorie, politischer Philosophie und Ethik.
Beherrschung musikalischer Grundlagen mit Notenlesen, Harmonielehre, Gehörbildung und Klavierunterricht.
Grundlagen des Schauspielunterrichts mit Körper- und Stimmtraining zur Entwicklung von Wahrnehmung und Körperausdruck für angehende Regisseure.
Erweiterung der Regiekenntnisse mit Schwerpunkt auf Musiktheater und postdramatisches Theater. Konzeption und Realisierung eines ca. 60-minütigen eigenständigen Regiearbeit-Projekts mit erweiterten Kompetenzen im Umgang mit Darsteller*innen und performativen Elementen.
Fortführung der Kultur- und Theatergeschichte bis zur Gegenwart mit Schwerpunkt auf Musiktheater, Kunstgeschichte und Tanzgeschichte sowie deren Darstellungsmethoden.
Vertiefte Analyse von Theatertexten, Entwicklung dramaturgischer Konzepte und Fertigkeiten in der Erarbeitung von Spielfassungen für Musik- und Sprechtheater.
Grundlegende Ansätze der Theater-, Medien- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt auf Formate und Strategien gegenwärtigen Theaters sowie gesellschaftliche Entwicklungen.
Vertiefte musikanalytische Kenntnisse und Analyse von Partituren mit Musikgeschichte und Gattungskunde sowie erweiterte Gehörbildung.
Erweiterte Kenntnisse in Schauspieltheorie und -methoden mit vertieftem Körper- und Stimmtraining zur Unterstützung der praktischen Regiearbeit.
Vertiefung der praktischen Regie-Kompetenzen mit choreographischen Grundlagen und Kenntnissen in Betriebskunde, Bühnenrecht und Theatermanagement. Realisierung einer eigenständigen Projekt-Arbeit mit Fokus auf individuelle künstlerische Ansätze.
Spezialisierte Fertigkeiten in der Erstellung von Spielfassungen und Entwicklung detaillierter dramaturgischer Konzepte mit vertieften analytischen Fertigkeiten im Sprechtheater.
Vertiefte Kenntnisse theaterästhetischer Ausdrucksweisen und performativer Strategien mit Fokus auf Filmanalyse und gegenwärtige Theoriebildung.
Spezialisierte Kenntnisse der Operngeschichte und des Musiktheaters mit fortgeschrittenen Analysetechniken und Partiturspiel.
Spezialisierte Techniken in Körper- und Stimmarbeit mit Schwerpunkt auf Gesang und performative Künste für fortgeschrittene Regisseure.
Bachelor-Abschlussmodul mit schriftlicher und praktischer Prüfung zur Abschlussleistung des Studiengangs.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Regie für Musik- und Sprechtheater, Performative Künste an der Hochschule für Musik und Theater München bildet künstlerische Regiepersönlichkeiten aus, die eigenständige Interpretationen von Musik- und Sprechtheaterwerken sowie performativen Formaten entwickeln können. Im Zentrum steht die Fähigkeit, ein Werk konzeptionell zu durchdringen und szenisch umzusetzen.
Die enge Verzahnung von Musik- und Theaterausbildung an dieser Hochschule ermöglicht es, Regiekonzepte in direkter Zusammenarbeit mit Gesangs-, Instrumental- und Schauspielklassen zu erproben – ein Vorteil, den reine Theaterhochschulen in dieser Form selten bieten.
Im Modul Praxis I setzen sich Studierende früh mit konkreter Inszenierungsarbeit auseinander und erproben eigene Regiekonzepte an praktischen Projekten. Kultur- und Theatergeschichte I liefert das historische und ästhetische Fundament, um Werke im Kontext ihrer Entstehungszeit und ihrer Rezeptionsgeschichte zu verorten.
Der Wahlpflichtbereich erlaubt individuelle Schwerpunktsetzung, etwa in Richtung Musiktheaterregie, Sprechtheater oder experimentelle performative Formate, und trägt damit der Breite des Studiengangs Rechnung.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit ausgeprägter künstlerischer Vision, hoher Belastbarkeit in Probenprozessen und der Fähigkeit, Teams aus Musiker:innen, Sänger:innen und Schauspieler:innen zu führen. Vorerfahrung im Theater- oder Musikbereich, etwa durch Regieassistenzen oder eigene Inszenierungen, ist ein deutlicher Vorteil.
Da die Zulassung zwar formal frei, das künstlerische Auswahlverfahren aber anspruchsvoll ist, sollten Bewerber:innen ein belastbares künstlerisches Portfolio mitbringen.
Absolvent:innen streben in der Regel Positionen als Regieassistenz oder freischaffende Regisseur:in an Musik- und Sprechtheatern an. Der Berufseinstieg verläuft oft über Hospitanzen, Assistenzen an Stadt- und Staatstheatern sowie eigene freie Produktionen.
Der Arbeitsmarkt für Regie ist stark projektbezogen und wettbewerbsintensiv; künstlerisches Renommee, Netzwerke und eine konsistente künstlerische Handschrift sind entscheidend für den weiteren Karriereverlauf.
Die Hochschule für Musik und Theater München bietet durch ihre Doppelausrichtung auf Musik und Theater ein besonderes Studienumfeld, das für die Musiktheaterregie ausgesprochen relevant ist. Der Studienort München mit seiner dichten Theater- und Opernlandschaft eröffnet zusätzliche Praxis- und Vernetzungsmöglichkeiten.
Das Vollzeitformat ist auf intensive künstlerische Projektarbeit ausgelegt und verlangt hohe zeitliche Verfügbarkeit während der Probenphasen und Inszenierungsprojekte.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studium in die berufliche Praxis der Regie verläuft meist über praktische Erfahrung in Assistenz- und Projektpositionen.
Branchenweite Marktorientierung für Rechtsberatung, -sprechung,-ordnung(oS) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Automatisierung und künstliche Intelligenz auf die Regiearbeit auswirken, lässt sich anhand konkreter Tätigkeitsfelder einordnen.
Regiearbeit bleibt ein zutiefst kreativer, zwischenmenschlicher Beruf, in dem KI vor allem unterstützende Funktionen übernehmen kann.
Die im Modul Praxis I erprobte Inszenierungsarbeit und die in Kultur- und Theatergeschichte I vermittelte historische Einordnung bilden gemeinsam die Grundlage für eigenständige Regiekonzepte.
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Kurzprofil der Hochschule für Musik und Theater München – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang interessiert, sollte bedenken, dass die künstlerische Auswahl im Aufnahmeverfahren anspruchsvoll ist und der spätere Berufsweg stark von Eigeninitiative, Netzwerken und wechselnden Projektengagements geprägt ist.
Formal ist die Zulassung zulassungsfrei, dennoch entscheidet ein künstlerisches Auswahlverfahren über die Aufnahme, in dem Portfolio und persönliche Eignung geprüft werden.
München bietet eine dichte Theater- und Opernlandschaft, die zusätzliche Praxis-, Hospitations- und Vernetzungsmöglichkeiten während des Studiums eröffnet.
Module wie Praxis I und Kultur- und Theatergeschichte I verbinden praktische Inszenierungsarbeit mit historischer und ästhetischer Reflexion und bilden damit einen Kern des Curriculums.
Typisch ist der Einstieg über Regieassistenzen oder Hospitanzen an Theatern, gefolgt von ersten eigenständigen Inszenierungen, bevor sich eine Karriere als freie oder festangestellte Regieperson entwickelt.
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