Einführungen in Theorien und Modelle der Pflegewissenschaft
Vermittlung eines breiten Verständnisses von spezifischen Theorien und Modellen zur Pflegeprozessplanung sowie deren Anwendung in der pflegerischen Praxis bei Menschen aller Altersstufen.
Der Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft an der Beruflichen Hochschule Hamburg (BHH) richtet sich an Menschen, die Pflege nicht nur praktisch ausüben, sondern auch wissenschaftlich durchdringen wollen. Als duales Studium ist die Ausbildung fest mit einem Pflegepartnerbetrieb in Hamburg verzahnt, sodass sich Theoriephasen an der Hochschule und praktische Einsätze im Pflegealltag kontinuierlich abwechseln.
Im Zentrum stehen Theorien und Modelle der Pflegewissenschaft sowie die systematische Pflegediagnostik und -prozessgestaltung, unter anderem in chirurgischen Handlungsfeldern. Damit qualifiziert das Studium für Aufgaben, die über klassische Pflegetätigkeiten hinausgehen und pflegewissenschaftliche Expertise in der Versorgung, Anleitung und Qualitätsentwicklung erfordern.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Hürde, verlangt aber in der Praxis einen Ausbildungs- oder Praxisvertrag mit einem Partnerbetrieb, da das duale Modell ohne diesen nicht funktioniert.
33 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung eines breiten Verständnisses von spezifischen Theorien und Modellen zur Pflegeprozessplanung sowie deren Anwendung in der pflegerischen Praxis bei Menschen aller Altersstufen.
Planung, Gestaltung und Evaluierung von Pflegeprozessen und Pflegediagnostik in chirurgischen Handlungsfeldern mit Fokus auf Gesundheitsförderung und Prävention.
Einführung in die Grundlagen der Pflegewissenschaft und des wissenschaftlichen Arbeitens, einschließlich Wissenschaftstheorie, Gütekriterien und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens.
Vertiefung des theoretischen Wissens als Basis für kritische Rezeption von Forschungsarbeiten, eigenes pflegewissenschaftliches Forschen und evidenzbasierte Pflege.
Entwicklung von Kompetenzen zur Gestaltung pflegerischer Kommunikation und Beziehungen mit Menschen aller Altersstufen unter Berücksichtigung verschiedener kultureller und sozialer Hintergründe.
Entwicklung von Kompetenzen zur Planung und Gestaltung rehabilitativer Pflegeprozesse mit Fokus auf Autonomieförderung und Wiederherstellung von Alltagskompetenzen.
Vermittlung naturwissenschaftlicher Grundlagen einschließlich Struktur und Funktion des menschlichen Körpers sowie deren Relevanz für die pflegerische Praxis.
Gestaltung von Pflegeprozessen in langfristigen Pflegebeziehungen unter Berücksichtigung der Lebenswelt und individuellen Bedürfnisse von Patienten.
Integration und Anwendung pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse in der praktischen pflegerischen Versorgung.
Planung und Gestaltung von Pflegeprozessen bei Patienten mit komplexen und umfangreichen Versorgungsbedarfen.
Planung und Gestaltung von Pflegeprozessen und Pflegediagnostik in internistischen Handlungsfeldern.
Vertiefung professioneller Kommunikations- und Beziehungskompetenzen mit Schwerpunkt auf komplexe Pflegesituationen und verschiedene Kommunikationsformen.
Entwicklung von Kompetenzen zur professionellen Gestaltung von Kommunikation in komplexen und herausfordernden Pflegesituationen.
Qualifizierung zur eigenständigen und verantwortungsvollen Durchführung ärztlich veranlasster diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen in der Pflege.
Gestaltung und Durchführung pflegerischer Versorgung in akuten und notfallmedizinischen Situationen bei Menschen aller Altersstufen.
Entwicklung von Kompetenzen zur Pflege und Unterstützung von Menschen in lebenslimitierenden Situationen und deren Angehörigen.
Gestaltung und Durchführung von Patientenedukation und Anleitung in rehabilitativen Kontexten zur Förderung der Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Vermittlung von Grundlagen der Zusammenarbeit innerhalb und zwischen verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheitswesen.
Entwicklung von Kompetenzen zur Arbeitsorganisation und interprofessionellen Zusammenarbeit in der Akutversorgung und Kuration.
Gestaltung von lebensweltorientierten Pflegestrukturen und Hilfsangeboten im Sozialraum mit Fokus auf zukunftsfähige und nachhaltige Lösungen.
Vertiefung pflegewissenschaftlicher Forschungsmethoden und deren Anwendung in der Entwicklung und Bewertung von Pflegepraktiken.
Durchführung von angewandten Pflegeforschungsprojekten mit praktischer Relevanz und Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Pflegepraxis.
Entwicklung von Kompetenzen zur Durchführung kollegialer Beratung und Unterstützung in verschiedenen Pflegekontexten.
Vermittlung von Kompetenzen in Gesundheitsförderung und Prävention mit Fokus auf Gesundheitssystem und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen.
Vertiefungsmodul zur Planung und Gestaltung komplexer Pflegeprozesse in der klinischen Akutversorgung mit hoher Patientenbelastung.
Vertiefungsmodul zur Entwicklung professionellen Pflegehandelns in pflegesensitiven Bereichen der Akutversorgung.
Vertiefungsmodul zur Analyse und Gestaltung von Pflegeprozessen bei familienrelevanten Bedarfslagen in der Langzeitversorgung.
Vertiefungsmodul zur Entwicklung und Gestaltung von Versorgungsstrukturen und Settings mit Fokus auf familienzentrierte Pflege in der Langzeitversorgung.
Entwicklung von Kompetenzen zur Beratung von Familien und Fallsteuerung in der Langzeitversorgung unter Beachtung familienspezifischer Bedarfe.
Entwicklung von Kompetenzen zur Zusammenarbeit und Koordination verschiedener Pflegefachkräfte und unterstützender Kräfte in der Pflege.
Entwicklung von Kompetenzen zur Beratung und Anleitung von Auszubildenden und Weiterbildungsteilnehmern in pflegerischen Berufen.
Durchführung eines pflegewissenschaftlichen Projekts zur Entwicklung innovativer Konzepte und deren Umsetzung in der Pflegepraxis.
Verfertigung einer eigenständigen wissenschaftlichen Arbeit zu einem Thema der angewandten Pflegewissenschaft als Abschlussarbeit des Studiums.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Angewandte Pflegewissenschaft an der Beruflichen Hochschule Hamburg verknüpft akademische Reflexion mit dem konkreten Pflegealltag in Hamburger Einrichtungen. Studierende bewegen sich fortlaufend zwischen Hörsaal und Station, was die Theorie unmittelbar erfahrbar macht.
Die BHH positioniert sich als Hochschule für dual Studierende mit Berufserfahrung im Blick, wodurch der Studiengang stark auf Praxistransfer statt auf reine Wissensvermittlung ausgerichtet ist.
Zu Beginn stehen Einführungen in Theorien und Modelle der Pflegewissenschaft, die den Studierenden ein begriffliches und methodisches Fundament geben, um pflegerisches Handeln wissenschaftlich einzuordnen.
Darauf aufbauend vertieft das Modul Pflegediagnostik und -prozessgestaltung in allgemeinen chirurgischen Handlungsfeldern die Fähigkeit, Pflegebedarfe systematisch zu erfassen und Versorgungsprozesse in einem anspruchsvollen klinischen Kontext zu steuern. Grundlagen der Pflegewissenschaft ergänzen dies um forschungsmethodische und ethische Bezüge.
Der Studiengang eignet sich für Personen, die bereits in der Pflege tätig sind oder eine Ausbildung in diesem Bereich anstreben und ihre praktische Erfahrung wissenschaftlich vertiefen möchten, statt ausschließlich am Patientenbett zu verbleiben.
Wichtig ist die Bereitschaft, Theorie und Praxisphasen im Wechsel zu bewältigen und parallel Verantwortung im Partnerbetrieb zu übernehmen.
Absolventinnen und Absolventen finden Anschluss an Tätigkeitsfelder im Umfeld der Fachkrankenpflege, etwa in spezialisierten chirurgischen oder komplexen Versorgungssituationen, in denen pflegewissenschaftlich fundiertes Handeln gefragt ist.
Die Kombination aus Studium und Berufspraxis schafft frühzeitig Netzwerke in Hamburger Pflegeeinrichtungen, was den Übergang in verantwortungsvollere Positionen erleichtert.
Die Berufliche Hochschule Hamburg bietet den Studiengang als duales Format an, das eng mit der betrieblichen Praxis am Studienort Hamburg verzahnt ist und akademische Inhalte direkt mit Berufserfahrung verbindet.
Die zulassungsfreie Aufnahme erleichtert den formalen Einstieg, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit eines Praxispartners im Pflegebereich.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der duale Aufbau öffnet den Weg von der praktischen Pflegetätigkeit hin zu wissenschaftlich fundierten Fach- und Führungsrollen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Fachkrankenpflege (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich Technologien auf die Fachkrankenpflege auswirken, bestimmt maßgeblich, welche Kompetenzen aus diesem Studium künftig gefragt sind.
In der Fachkrankenpflege übernehmen digitale Systeme zunehmend Routineaufgaben, während komplexe pflegerische Entscheidungen beim Menschen bleiben.
Fähigkeiten wie systematische Falleinschätzung werden direkt im Modul Pflegediagnostik und -prozessgestaltung in allgemeinen chirurgischen Handlungsfeldern aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Hamburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Berufliche Hochschule Hamburg (BHH) – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für dieses Studium interessiert, sollte bedenken, dass die duale Struktur einen verbindlichen Praxispartner voraussetzt und der Studienalltag durch den Wechsel zwischen Betrieb und Hochschule zeitlich anspruchsvoll ist.
Ja, das duale Studium setzt in der Regel einen Vertrag mit einem Pflegepartnerbetrieb in Hamburg voraus, da Theorie- und Praxisphasen eng verzahnt sind.
Nein, die Zulassung ist formal offen, die praktische Voraussetzung eines Praxispartners bleibt davon aber unberührt.
Ein eigenes Modul widmet sich der Pflegediagnostik und -prozessgestaltung speziell in allgemeinen chirurgischen Handlungsfeldern und vertieft damit spezialisierte Versorgungssituationen.
Der B.Sc. richtet sich an Tätigkeitsfelder rund um die Fachkrankenpflege, in denen wissenschaftlich fundierte Pflegeprozessgestaltung gefragt ist.
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