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MagazineFinanzenVersicherung Wie viel kostet Krankentagegeld
FinanzbildungVersicherung9 Min.

Wie viel kostet Krankentagegeld: So findest du den passenden Schutz zum fairen Preis

Krankentagegeld schließt die Lücke, wenn die Lohnfortzahlung endet. Doch was kostet dieser Schutz? Wir erklären, wie sich der Beitrag zusammensetzt und worauf du beim Vergleich achten solltest.

KrankentagegeldBeitrag berechnenVersicherungsschutz
Brauche ich das?
Ja, oft sinnvoll.
Wenn du länger als 6 Wochen krank bist.
Was kostet es?
Individuell.
Abhängig von Alter, Beruf und Leistung.
Wie wird berechnet?
Nach Risiko.
Versicherer bewerten deinen Gesundheitsstatus.
Kann ich sparen?
Ja, gezielt.
Durch höhere Karenzzeit und Tarifvergleich.

Warum das Thema dich betrifft: Die finanzielle Lücke nach sechs Wochen

Stell dir vor, du bist krank und kannst nicht arbeiten. In den ersten sechs Wochen zahlt dein Arbeitgeber dein Gehalt weiter. Das ist die sogenannte Entgeltfortzahlung. Doch was passiert danach? Hier klafft eine Lücke in deiner finanziellen Absicherung, die viele nicht auf dem Schirm haben.

Nach diesen sechs Wochen übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung das Ruder. Sie zahlt dir Krankengeld. Allerdings ist dieses Krankengeld niedriger als dein gewohntes Nettogehalt. Es liegt in der Regel bei etwa 70 Prozent deines Bruttogehalts, jedoch gedeckelt durch eine Beitragsbemessungsgrenze.

Für viele bedeutet das einen spürbaren finanziellen Einschnitt. Miete, Versicherungen, Abos und dein gewohnter Lebensstandard müssen weiter bezahlt werden. Das Krankengeld reicht oft nicht aus, um alle laufenden Kosten zu decken. Hier kommt das Krankentagegeld ins Spiel, das genau diese Differenz ausgleichen soll.

Gerade wenn du alleinlebst, eine Familie versorgst oder hohe Fixkosten hast, kann eine längere Krankheit dich schnell in finanzielle Bedrängnis bringen. Ein Krankentagegeld ist daher keine abstrakte Versicherung, sondern ein konkretes Werkzeug, um deinen Lebensstandard im Ernstfall zu schützen. Es betrifft also jeden, der auf sein regelmäßiges Einkommen angewiesen ist.

Die gute Nachricht: Du kannst dich dagegen absichern. Die Kosten dafür sind oft geringer als gedacht, wenn du einige Grundregeln beachtest. In diesem Ratgeber erfährst du, wie viel ein Krankentagegeld kostet, wie die Beiträge zustande kommen und wie du den passenden Tarif für dich findest.

6 Wochen
So lange zahlt der Arbeitgeber weiter.
70%
Des Bruttogehalts zahlt die Krankenkasse danach.
~10%
Der Anteil der Arbeitnehmer mit Zusatzschutz.

Was ist Krankentagegeld überhaupt? Eine Einführung für Einsteiger

Das Krankentagegeld ist eine Versicherungsleistung, die dir ein tägliches Auszahlungsbetrag garantiert, wenn du aufgrund von Krankheit arbeitsunfähig bist. Es ist eine Ergänzung zur gesetzlichen Lohnfortzahlung und zum Krankengeld. Du schließt diese Versicherung privat ab, entweder als eigenständigen Vertrag oder als Zusatzbaustein zu deiner bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung.

Der Kern des Prinzips ist simpel: Du vereinbarst mit dem Versicherer einen bestimmten Tagessatz, den du im Krankheitsfall ausgezahlt bekommst. Diesen Betrag wählst du selbst, abhängig von deinem Nettogehalt und deinen laufenden Ausgaben. Der Versicherer zahlt diesen Satz ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit, sofern die vereinbarte Karenzzeit abgelaufen ist.

Die Karenzzeit ist ein wichtiger Begriff. Sie beschreibt die Anzahl der Tage, die du krank sein musst, bevor die Versicherung einspringt. Du kannst diese Karenzzeit selbst festlegen, zum Beispiel 14, 28 oder 42 Tage. Je länger die Karenzzeit, desto günstiger wird dein Beitrag, da du das Risiko für kurze Krankheiten selbst trägst.

Wichtig zu wissen: Das Krankentagegeld ist nicht mit einer Krankenversicherung zu verwechseln. Es zahlt keine Arztrechnungen oder Krankenhauskosten. Es ersetzt lediglich dein fehlendes Arbeitseinkommen. Es ist also eine reine Einkommensersatzversicherung, die deinen Lebensunterhalt sichert, während du krankgeschrieben bist.

Für Angestellte ist das Krankentagegeld eine sinnvolle Ergänzung, da das gesetzliche Krankengeld nach 6 Wochen oft nicht ausreicht. Auch Selbstständige profitieren, da sie keinen Arbeitgeber haben, der die Lohnfortzahlung übernimmt. Für sie ist das Krankentagegeld oft die wichtigste Absicherung überhaupt.

Die Funktionsweise: So wird dein Krankentagegeld berechnet und ausgezahlt

Die Funktionsweise eines Krankentagegeldtarifs ist klar strukturiert. Du meldest dich bei deinem Versicherer, wenn du arbeitsunfähig bist. Dafür benötigst du eine ärztliche Bescheinigung. Der Versicherer prüft deinen Fall und zahlt dir ab dem vereinbarten Zeitpunkt den Tagessatz aus.

Die Höhe deines Tagessatzes ist das Herzstück des Vertrags. Du legst diesen Betrag bei Vertragsabschluss fest. Er sollte sich an deinem tatsächlichen Nettogehalt orientieren, abzüglich des gesetzlichen Krankengeldes. Die Versicherer begrenzen die maximale Höhe, um eine Überversicherung zu vermeiden. Du darfst also nicht mehr absichern, als du netto verdienst.

Die Auszahlung erfolgt in der Regel monatlich rückwirkend. Das bedeutet, du erhältst das Geld für die Tage, an denen du tatsächlich krank warst, am Ende des Monats. Die Dauer der Auszahlung ist begrenzt. Die meisten Tarife zahlen das Krankentagegeld für einen bestimmten Zeitraum, zum Beispiel für 12, 24 oder 36 Monate. Danach endet der Anspruch, auch wenn du weiterhin krank bist.

Ein entscheidender Punkt ist die sogenannte Prognose. Der Versicherer prüft, ob eine Aussicht auf Besserung besteht. Ist die Krankheit voraussichtlich dauerhaft und eine Besserung nicht absehbar, kann die Zahlung eingestellt werden. Hier greift dann im Zweifel die Berufsunfähigkeitsversicherung, falls du eine hast.

Die Berechnung deines individuellen Beitrags hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören dein Eintrittsalter, dein Beruf, dein Gesundheitszustand und die gewählte Karenzzeit. Auch der gewünschte Tagessatz und die maximale Leistungsdauer beeinflussen den Preis. Ein junger, gesunder Büroangestellter zahlt deutlich weniger als ein älterer Handwerker mit Vorerkrankungen.

Wie viel kostet Krankentagegeld? Die wichtigsten Einflussfaktoren im Überblick

Die Frage nach den Kosten lässt sich nicht pauschal beantworten, da der Beitrag von vielen individuellen Faktoren abhängt. Es gibt keine feste Preisliste. Stattdessen kalkuliert jeder Versicherer sein eigenes Risiko. Du kannst jedoch die wichtigsten Stellschrauben kennen, um die Kosten zu beeinflussen.

Der größte Kostenfaktor ist dein Eintrittsalter. Je jünger du bist, wenn du den Vertrag abschließt, desto günstiger ist der Beitrag. Das liegt daran, dass das Risiko einer schweren Erkrankung mit dem Alter steigt. Ein früher Abschluss lohnt sich also fast immer, da du dir niedrige Beiträge für die Zukunft sicherst.

Auch dein Beruf spielt eine große Rolle. Menschen in körperlich anstrengenden Berufen haben ein höheres Risiko, arbeitsunfähig zu werden. Daher zahlen sie höhere Beiträge als Menschen in Bürojobs. Die Versicherer fragen bei Vertragsabschluss detailliert nach deiner Tätigkeit und stufen dich in entsprechende Risikoklassen ein.

Dein Gesundheitszustand ist ein weiterer entscheidender Faktor. Vorerkrankungen können zu Beitragszuschlägen führen oder im schlimmsten Fall zu einem Ausschluss bestimmter Erkrankungen. Ehrlichkeit bei der Gesundheitsprüfung ist daher essenziell, um später keine Probleme bei der Leistung zu bekommen. Ein gesunder Lebensstil zahlt sich hier direkt in bar aus.

Neben diesen persönlichen Faktoren bestimmst du die Kosten auch durch deine Vertragsgestaltung. Eine längere Karenzzeit senkt den Beitrag erheblich. Auch ein niedrigerer Tagessatz oder eine kürzere Leistungsdauer reduzieren die monatliche Belastung. Du kannst also durch kluge Entscheidungen den Preis aktiv mitgestalten.

Konkrete Beispiele: So unterschiedlich können die Beiträge ausfallen

Um die Kosten greifbar zu machen, hilft ein Blick auf typische Szenarien. Ein 30-jähriger Angestellter im Büro, gesund und ohne Vorerkrankungen, wird für einen Tagessatz von rund 50 Euro bei einer Karenzzeit von 42 Tagen einen vergleichsweise niedrigen Beitrag zahlen. Dieser liegt oft im Bereich von wenigen Euro pro Monat.

Ein 45-jähriger Handwerker mit leichten Vorerkrankungen, der einen Tagessatz von rund 80 Euro absichern möchte, muss mit einem deutlich höheren Beitrag rechnen. Sein Risiko wird höher eingestuft, was sich im Preis widerspiegelt. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit einer längeren Krankheit in seinem Beruf statistisch höher.

Ein weiteres Beispiel: Eine 25-jährige Studentin, die sich für die Zeit nach dem Studium absichern möchte, zahlt sehr wenig. Sie ist jung und gesund, was die Versicherer als geringes Risiko einstufen. Sie kann sich mit einem kleinen Budget eine solide Basis absichern, die sie später erweitern kann.

Wichtig ist, dass diese Beispiele nur qualitativer Natur sind. Konkrete Zahlen variieren stark zwischen den Anbietern. Daher ist ein unabhängiger Vergleich unerlässlich. Du solltest nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch auf die Vertragsbedingungen, wie die Definition der Arbeitsunfähigkeit und die Leistungstreue des Versicherers.

Ein Tipp: Nutze Online-Vergleichsrechner, um erste Anhaltspunkte zu bekommen. Diese liefern dir eine gute Orientierung, ersetzen aber keine persönliche Beratung. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann dir helfen, den passenden Tarif zu finden und versteckte Kosten zu vermeiden. Die Beratung ist für dich in der Regel kostenlos.

Worauf du beim Abschluss achten solltest: Qualität vor nacktem Preis

Beim Vergleich von Krankentagegeldtarifen solltest du nicht nur auf den Beitrag schauen. Die Qualität des Vertrags ist entscheidend, wenn du im Leistungsfall wirklich Geld bekommst. Ein günstiger Tarif nützt dir nichts, wenn der Versicherer bei der Leistung Schwierigkeiten macht.

Achte auf die Definition der Arbeitsunfähigkeit. Gute Tarife verzichten auf eine sogenannte abstrakte Verweisung. Das bedeutet, du wirst nicht auf einen anderen Beruf verwiesen, den du theoretisch ausüben könntest. Es zählt allein, ob du deinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Die Länge der Leistungsdauer ist ein weiteres Qualitätsmerkmal. Eine lange Leistungsdauer, zum Beispiel bis zum Erreichen des Rentenalters, bietet mehr Sicherheit als eine Begrenzung auf 36 Monate. Gerade bei schweren Erkrankungen wie Krebs kann die Genesung lange dauern. Eine kurze Leistungsdauer kann dann zur Falle werden.

Prüfe auch die sogenannte Prognoseklausel. Manche Versicherer zahlen nur, wenn eine Aussicht auf Besserung besteht. Andere verzichten auf diese Klausel und zahlen auch bei voraussichtlich dauerhafter Arbeitsunfähigkeit. Diese Klausel kann im Ernstfall über den Fortbestand deiner Zahlungen entscheiden.

Achte zudem auf die Beitragsdynamik. Eine garantierte Beitragsdynamik erhöht deinen Tagessatz regelmäßig, ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das ist sinnvoll, um mit der Inflation und deinem Gehaltsanstieg Schritt zu halten. Allerdings steigen dadurch auch deine Beiträge. Du solltest die Dynamik also bewusst wählen.

Typische Fehler beim Abschluss: Diese Fallstricke solltest du vermeiden

Ein häufiger Fehler ist, den Vertrag erst abzuschließen, wenn man bereits gesundheitliche Probleme hat. Dann wird es teuer oder unmöglich. Der beste Zeitpunkt für den Abschluss ist, solange du gesund bist. So sicherst du dir nicht nur günstige Beiträge, sondern auch eine reibungslose Aufnahme ohne Ausschlüsse.

Viele unterschätzen die benötigte Höhe des Tagessatzes. Sie rechnen nur mit dem Krankengeld und vergessen, dass auch Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung vom Krankengeld abgezogen werden. Das tatsächliche Nettoeinkommen im Krankheitsfall ist also deutlich niedriger. Kalkuliere deinen Bedarf daher großzügig.

Ein weiterer Fehler ist die Wahl einer zu kurzen Karenzzeit. Eine Karenzzeit von 14 Tagen klingt verlockend, treibt aber den Beitrag unnötig in die Höhe. Da die meisten Krankheiten kürzer als sechs Wochen dauern, ist eine Karenzzeit von 42 Tagen oft die klügere Wahl. Sie senkt den Beitrag erheblich, ohne das Hauptrisiko zu erhöhen.

Viele vergessen auch, ihren Vertrag regelmäßig zu überprüfen. Wenn sich dein Gehalt erhöht, solltest du deinen Tagessatz anpassen. Sonst entsteht im Krankheitsfall eine Lücke. Eine Beitragsdynamik kann hier helfen, aber du solltest die Entwicklung deines Einkommens im Blick behalten.

Schließlich ist der Abschluss bei einem unbekannten Billiganbieter oft ein Fehler. Die Schadenregulierung ist im Krankheitsfall entscheidend. Ein etablierter Versicherer mit guter Bonität und fairen Leistungen ist oft die bessere Wahl, auch wenn der Beitrag etwas höher ist. Lies Erfahrungsberichte und achte auf die Finanzstärke des Unternehmens.

Dein Fahrplan: So findest du den passenden Krankentagegeld-Schutz

Der erste Schritt ist die Bedarfsanalyse. Berechne dein aktuelles Nettoeinkommen und ziehe das zu erwartende Krankengeld ab. Die Differenz ist der Betrag, den du durch ein Krankentagegeld abdecken solltest. Berücksichtige dabei auch laufende Kosten wie Miete und Versicherungen.

Im zweiten Schritt solltest du deine Gesundheitsakte sichten. Sei ehrlich bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen. Verschweigst du eine Vorerkrankung, riskierst du den Verlust des Versicherungsschutzes im Leistungsfall. Bei Unsicherheiten hilft ein Blick in deine Arztberichte oder ein Gespräch mit deinem Hausarzt.

Dann geht es an den Vergleich. Nutze unabhängige Vergleichsportale und fordere mehrere Angebote an. Achte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Vertragsbedingungen. Vergleiche die Definition der Arbeitsunfähigkeit, die Leistungsdauer und die Prognoseklausel. Ein Makler kann dir bei der Analyse helfen.

Wenn du ein passendes Angebot gefunden hast, prüfe die Möglichkeit einer Beitragsdynamik. Diese sichert dir, dass dein Schutz mit deinem Einkommen wächst. Achte darauf, dass du das Anpassungsrecht auch ohne erneute Gesundheitsprüfung nutzen kannst. So bleibst du langfristig gut abgesichert.

Der letzte Schritt ist der Abschluss und die regelmäßige Überprüfung. Lege den Vertrag nicht in die Schublade, sondern überprüfe ihn alle zwei bis drei Jahre. Wenn sich dein Leben ändert, zum Beispiel durch eine Gehaltserhöhung oder Familiengründung, passe deinen Schutz entsprechend an. So stellst du sicher, dass du immer ausreichend abgesichert bist.

Kurzer Selbst-Check: Brauchst du das?

Beantworte 3 Fragen für deine Einschätzung.

Wärst du nach 6 Wochen Krankheit finanziell eingeschränkt?
Hast du Rücklagen für einen längeren Ausfall?
Ist dein Beruf mit besonderen Gesundheitsrisiken verbunden?
Beantworte die Fragen für deine Empfehlung.

Häufige Fragen

Die Kosten sind individuell und hängen von Alter, Beruf, Gesundheitszustand und Vertragsdetails ab. Ein junger, gesunder Büroangestellter kann bereits mit wenigen Euro pro Monat rechnen. Ältere oder körperlich arbeitende Personen zahlen entsprechend mehr.

Ja, Beiträge zur Krankentagegeldversicherung können als sonstige Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Allerdings gelten die allgemeinen Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen. Ein Steuerberater kann dir hier eine verbindliche Auskunft geben.

Beamte haben im Krankheitsfall einen Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge, oft über einen längeren Zeitraum. Ein Krankentagegeld kann dennoch sinnvoll sein, wenn die Fortzahlung endet oder Zusatzleistungen gewünscht sind. Die Entscheidung hängt von der individuellen Besoldungsgruppe ab.

Ein Berufswechsel hat in der Regel keinen Einfluss auf deinen bestehenden Krankentagegeldvertrag. Der Versicherer kann die Beiträge nicht wegen eines Berufswechsels anpassen. Du solltest den Wechsel aber melden, da sich dein Risikoprofil ändern kann.

Eine Erhöhung ist oft nur mit erneuter Gesundheitsprüfung möglich. Eine Alternative ist eine vereinbarte Beitragsdynamik, die eine Erhöhung ohne Prüfung ermöglicht. Diese sollte idealerweise von Anfang an im Vertrag verankert sein.

Ja, auch psychische Erkrankungen können zur Arbeitsunfähigkeit führen und werden vom Krankentagegeld abgedeckt. Voraussetzung ist, dass ein Arzt die Arbeitsunfähigkeit feststellt und eine Besserung möglich erscheint. Die Leistungsdauer kann je nach Tarif begrenzt sein.

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StudySmarter-Redaktion

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Redaktionell geprüft. Stand: 31.08.2026, nächste Prüfung: 03/2027. Dieser Artikel ist Finanzbildung, keine Rechts- oder Steuerberatung.