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Ratgeber · Versicherung

Grundfähigkeits­versicherung Kosten: Was du 2026 für deine Absicherung zahlst

Die Kosten einer Grundfähigkeits­versicherung hängen von deinem Eintrittsalter, deinem Beruf und der Höhe der gewünschten Rente ab. Ein früher Abschluss sichert dir niedrige Beiträge für die gesamte Vertragslaufzeit.

10 Kapitel · 12 Min. Lesezeit · Aktualisiert 07.10.2026

Das Wichtigste

  • Die monatliche Rente sollte etwa 75 Prozent deines aktuellen Nettoeinkommens betragen.
  • Junge und gesunde Personen ohne riskante Hobbys zahlen oft ab etwa 25 Euro im Monat.
  • Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine Alternative, wenn du wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst.
  • Der Verlust einer versicherten Grundfähigkeit wie Sehen, Gehen oder Greifen löst die Rentenzahlung aus.

01 · Grundlagen

Was ist eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Grundfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte monatliche Rente, wenn du eine grundlegende körperliche oder geistige Fähigkeit verlierst. Dein konkreter Beruf spielt dabei keine Rolle.

Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst.

Für Studierende ist das ein wichtiger Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung: Du musst nicht nachweisen, dass du dein Studienfach oder einen späteren Beruf nicht mehr ausüben kannst. Es genügt, wenn du zum Beispiel nicht mehr 400 Meter in 20 Minuten gehen oder einen 200 Gramm schweren Gegenstand nicht für 5 Minuten halten kannst. Die Rente kannst du flexibel für Lebenshaltungskosten, Umbauten oder medizinische Hilfe verwenden.

Kognitive oder psychische Erkrankungen sind im Basisschutz in der Regel nicht abgedeckt. Einige Tarife bieten dafür passende Zusatzbausteine an, die du gegen Aufpreis einschließen kannst.

Kurz erklärt

Grundfähigkeits­versicherung

Eine Versicherung, die eine monatliche Rente zahlt, wenn du eine versicherte Grundfähigkeit wie Sehen, Hören, Gehen, Stehen, Greifen oder Sprechen dauerhaft verlierst.

Die Leistung wird unabhängig davon gezahlt, ob du deinen Beruf noch ausüben kannst. Entscheidend ist allein der Verlust der definierten Fähigkeit.

02 · Vergleich

Grundfähigkeits­versicherung oder Berufsunfähigkeits­versicherung: Was passt zu dir?

Beide Versicherungen sichern deine Arbeitskraft ab, aber sie leisten unter unterschiedlichen Voraussetzungen. Der Vergleich zeigt, welcher Schutz für deine Situation sinnvoller ist.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, wenn du deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben kannst. Die Grundfähigkeitsversicherung leistet dagegen schon, wenn du eine versicherte Grundfähigkeit wie Gehen, Sehen oder Greifen verlierst, unabhängig von deinem Beruf. Für Studierende ohne abgeschlossene Berufsausbildung ist die Grundfähigkeitsversicherung oft leichter zugänglich, weil die Gesundheitsprüfung weniger streng ist.

Psychische Erkrankungen sind in der Berufsunfähigkeitsversicherung in der Regel abgedeckt, in der Grundfähigkeitsversicherung dagegen meist nur über Zusatzbausteine. Wenn du vorwiegend am Schreibtisch arbeiten wirst und ein höheres Risiko für psychische Belastungen siehst, kann die Berufsunfähigkeitsversicherung die bessere Wahl sein. Bei körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten oder wenn du wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst, bietet die Grundfähigkeitsversicherung eine sinnvolle Alternative.

Vorerkrankungen spielen bei der Grundfähigkeitsversicherung eine geringere Rolle als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Gesundheitsprüfung ist oft einfacher, und Ablehnungen sind seltener. Das macht sie für Studierende mit bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen zu einer realistischen Option.

Unterschiede zwischen Grundfähigkeits- und Berufsunfähigkeitsversicherung
Grundfähigkeits­versicherungBerufsunfähigkeits­versicherung
Leistungs­auslöserVerlust einer versicherten Grundfähigkeit (z. B. Gehen, Sehen, Greifen)Du kannst deinen zuletzt ausgeübten Beruf zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausüben
Psychische ErkrankungenIn der Regel nicht abgedeckt, nur über ZusatzbausteineIn der Regel abgedeckt
Gesundheits­prüfungOft einfacher, Vorerkrankungen spielen eine geringere RolleStrenge Gesundheitsprüfung, Vorerkrankungen führen oft zu Ablehnung oder Risikozuschlag
ZielgruppeMenschen in körperlich anspruchsvollen Berufen oder mit VorerkrankungenMenschen mit überwiegend sitzender Tätigkeit und guter Gesundheit

03 · Was gilt

Welche Grundfähigkeiten sind versichert?

Die versicherten Fähigkeiten sind in den Bedingungen genau definiert. Der Verlust einer dieser Fähigkeiten führt zur Rentenzahlung, auch wenn du noch andere Tätigkeiten ausüben könntest.

Die Definitionen sind oft sehr konkret formuliert, damit im Leistungsfall keine Unklarheit entsteht.

Zu den typischen versicherten Grundfähigkeiten gehören:

  • Sehen: Auf jedem Auge besteht nur noch ein Restsehvermögen von höchstens 5 Prozent.
  • Hören: Auf beiden Seiten besteht nur noch ein Resthörvermögen von höchstens 25 Prozent.
  • Gehen: Du kannst 400 Meter in 20 Minuten nicht selbstständig zurücklegen.
  • Stehen: Du kannst 10 Minuten ohne Abstützen nicht stehen.
  • Treppensteigen: Du kannst 12 Stufen nicht ohne eine Pause von mindestens einer Minute bewältigen.
  • Greifen und Halten: Du kannst einen 200 Gramm schweren Gegenstand nicht für 5 Minuten halten.
  • Heben und Tragen: Du kannst 2 Kilogramm nicht 5 Meter weit tragen.

Nicht versichert sind in der Regel psychische Erkrankungen, es sei denn, du schließt einen entsprechenden Zusatzbaustein ein. Auch der Verlust der Fahrerlaubnis aus gesundheitlichen Gründen oder die Fingerfertigkeit sind oft nur über Zusatzbausteine abgedeckt.

Versicherte Grundfähigkeiten

·Sehen (Restsehvermögen von höchstens 5 Prozent auf jedem Auge)
·Hören (Resthörvermögen von höchstens 25 Prozent auf beiden Seiten)
·Sprechen (keine verständlichen Worte mehr formen können)
·Gehen (400 Meter in 20 Minuten nicht selbstständig möglich)
·Stehen (10 Minuten ohne Abstützen nicht möglich)
·Treppensteigen (12 Stufen ohne Pause von mindestens einer Minute nicht möglich)
·Greifen und Halten (200 Gramm nicht für 5 Minuten halten können)
·Heben und Tragen (2 Kilogramm nicht 5 Meter tragen können)
·Knien, Bücken, Sitzen (20 Minuten ununterbrochenes Sitzen nicht möglich)
·Schreiben (5 Wörter mit je 10 Buchstaben nicht lesbar schreiben können)
·Pflegebedürftigkeit (Hilfe bei mindestens 4 Alltagshandlungen täglich)

In der Regel nicht versichert

·Psychische Erkrankungen wie Burnout oder Depressionen
·Kognitive Einschränkungen ohne körperlichen Auslöser
·Berufsunfähigkeit ohne Verlust einer definierten Grundfähigkeit

04 · Kosten

Was kostet eine Grundfähigkeits­versicherung?

Die Beiträge hängen von deinem Eintrittsalter, der Rentenhöhe und deinem Beruf ab. Ein früher Abschluss in jungen Jahren sichert dir dauerhaft niedrige Beiträge.

Als Studierende oder Student profitierst du von günstigen Einstiegsbeiträgen, wenn du früh abschließt.

Für eine monatliche Grundfähigkeitsrente von 1.000 Euro kannst du mit folgenden Beitragsspannen rechnen:

  • Eintrittsalter 18 Jahre: ab 30 Euro im Monat
  • Eintrittsalter 25 Jahre: 35 bis 50 Euro im Monat
  • Eintrittsalter 35 Jahre: 50 bis 80 Euro im Monat
  • Eintrittsalter 45 Jahre: 80 bis 120 Euro im Monat

Die tatsächlichen Beiträge hängen von deinem Beruf, deiner Gesundheit und dem gewählten Tarif ab. Eine monatliche Rente von 1.000 Euro ist ein Beispiel, du kannst die Rentenhöhe an deinen Bedarf anpassen. Als Orientierung gelten etwa 75 Prozent deines Nettoeinkommens als sinnvolle Rentenhöhe.

Kurz erklärt

Eintrittsalter 18 Jahre

Typische monatliche Beiträge für eine Grundfähigkeitsrente von 1.000 Euro

ab 30,67 Euro

05 · Schritt für Schritt

So läuft der Abschluss einer Grundfähigkeits­versicherung ab

Der Weg zur Grundfähigkeitsversicherung führt über eine Bedarfsermittlung, einen Tarifvergleich und die Gesundheitsprüfung. Diese Schritte helfen dir, den passenden Schutz zu finden.

Zunächst ermittelst du dein monatliches Nettoeinkommen und legst fest, welche Rente du im Leistungsfall benötigst. Als Orientierung gelten etwa 75 Prozent deines Nettoeinkommens. Danach vergleichst du die Bedingungen verschiedener Anbieter. Achte auf die Definition der versicherten Grundfähigkeiten, die Nachversicherungsgarantie und optionale Zusatzbausteine.

Bei der Gesundheitsprüfung beantwortest du die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß. Bei der Grundfähigkeitsversicherung ist die Prüfung oft weniger streng als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Nach Annahme des Antrags erhältst du den Versicherungsschein und der Schutz beginnt, sobald die vereinbarte Wartezeit abgelaufen ist.

01

Bedarfsermittlung

Ermittle dein monatliches Nettoeinkommen und lege fest, welche Rente du im Leistungsfall benötigst. Als Orientierung gelten etwa 75 Prozent deines Nettoeinkommens.

02

Tarifvergleich

Vergleiche die Bedingungen verschiedener Anbieter. Achte auf die Definition der versicherten Grundfähigkeiten, die Nachversicherungsgarantie und optionale Zusatzbausteine.

03

Gesundheitsprüfung

Beantworte die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß. Bei der Grundfähigkeitsversicherung ist die Prüfung oft weniger streng als bei der Berufsunfähigkeitsversicherung.

04

Vertragsabschluss

Nach Annahme des Antrags erhältst du deinen Versicherungsschein. Prüfe die vereinbarte Rentenhöhe, die Laufzeit und die versicherten Grundfähigkeiten.

06 · Im Vertrag

Wichtige Klauseln und Bedingungen im Vertrag

Die Vertragsbedingungen entscheiden darüber, wann die Versicherung zahlt. Diese Klauseln solltest du vor dem Abschluss genau prüfen.

Der Prognosezeitraum legt fest, wie lange die Einschränkung voraussichtlich andauern muss, damit die Versicherung leistet. In der Regel muss die Einschränkung voraussichtlich mindestens 6 Monate bestehen. Die Nachversicherungsgarantie erlaubt dir, die versicherte Rente zu bestimmten Anlässen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltserhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.

Die Verweisbarkeit ist ein entscheidender Punkt: Die Versicherung darf dich nicht auf einen anderen Beruf verweisen. Der Verlust der Grundfähigkeit allein genügt für die Leistung. Manche Tarife sehen eine Wartezeit vor, die zwischen Vertragsbeginn und Leistungsfall liegen muss. Prüfe, wie lange diese Wartezeit dauert und ob sie für dich akzeptabel ist.

Entscheidende Vertragsklauseln

PrognosezeitraumLeistungsdauerDie Einschränkung muss voraussichtlich mindestens 6 Monate andauern, damit die Versicherung leistet.
NachversicherungsgarantieFlexibilitätDu kannst die versicherte Rente zu bestimmten Anlässen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder Gehaltserhöhung ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen.
VerweisbarkeitLeistungsausschlussDie Versicherung darf dich nicht auf einen anderen Beruf verweisen. Der Verlust der Grundfähigkeit allein genügt für die Leistung.

07 · Checkliste

Checkliste: Worauf du beim Abschluss achten solltest

Diese Punkte helfen dir, einen Tarif zu finden, der zu deiner Lebenssituation passt und im Leistungsfall wirklich greift.

Gehe die Liste vor dem Abschluss sorgfältig durch.

  • Sind alle für deinen Beruf wichtigen Grundfähigkeiten versichert?
  • Gibt es eine Nachversicherungsgarantie für spätere Lebensereignisse?
  • Ist die Definition der Grundfähigkeiten klar und erfüllbar formuliert?
  • Bietet der Tarif einen Zusatzbaustein für psychische Erkrankungen an?
  • Wie hoch ist die monatliche Rente im Verhältnis zu deinem Nettoeinkommen?
  • Gibt es eine Wartezeit und wie lange dauert sie?
  • Sind die Beiträge bis zum Endalter garantiert oder können sie steigen?

Wenn du mehrere Tarife vergleichst, achte nicht nur auf den Preis. Ein günstiger Tarif mit schlechteren Bedingungen kann im Leistungsfall teuer werden, weil er nicht zahlt oder die Rente niedriger ausfällt als erwartet.

Prüfpunkte für deinen Tarifvergleich

01

Sind alle für deinen Beruf wichtigen Grundfähigkeiten versichert?

02

Gibt es eine Nachversicherungsgarantie für spätere Lebensereignisse?

03

Ist die Definition der Grundfähigkeiten klar und erfüllbar formuliert?

04

Bietet der Tarif einen Zusatzbaustein für psychische Erkrankungen an?

05

Wie hoch ist die monatliche Rente im Verhältnis zu deinem Nettoeinkommen?

06

Gibt es eine Wartezeit und wie lange dauert sie?

07

Sind die Beiträge bis zum Endalter garantiert oder können sie steigen?

08 · Fehler vermeiden

Typische Fehler bei der Grundfähigkeits­versicherung

Diese Fehler können dazu führen, dass du im Leistungsfall nicht ausreichend abgesichert bist oder unnötig hohe Beiträge zahlst.

Viele Studierende unterschätzen die Bedeutung der Vertragsbedingungen und konzentrieren sich nur auf den Preis.

  • Zu niedrige Rentenhöhe wählen, die im Ernstfall nicht zum Leben reicht
  • Auf eine Nachversicherungsgarantie verzichten und später keine Erhöhung mehr möglich
  • Die Definitionen der Grundfähigkeiten nicht lesen und im Leistungsfall überrascht sein
  • Nur auf den Preis achten und schlechtere Bedingungen in Kauf nehmen
  • Die Gesundheitsfragen unvollständig beantworten und den Versicherungsschutz riskieren
  • Keinen Zusatzbaustein für psychische Erkrankungen einschließen, obwohl ein Risiko besteht

Ein häufiger Fehler ist auch, die Grundfähigkeitsversicherung mit einer Unfallversicherung zu verwechseln. Die Grundfähigkeitsversicherung leistet unabhängig von der Ursache, also auch bei Krankheiten, nicht nur nach Unfällen.

Häufige Fehler vermeiden

·Zu niedrige Rentenhöhe wählen, die im Ernstfall nicht zum Leben reicht
·Auf eine Nachversicherungsgarantie verzichten und später keine Erhöhung mehr möglich
·Die Definitionen der Grundfähigkeiten nicht lesen und im Leistungsfall überrascht sein
·Nur auf den Preis achten und schlechtere Bedingungen in Kauf nehmen
·Die Gesundheitsfragen unvollständig beantworten und den Versicherungsschutz riskieren
·Keinen Zusatzbaustein für psychische Erkrankungen einschließen, obwohl ein Risiko besteht

09 · Hintergrund

Grundfähigkeits­versicherung für Selbstständige

Selbstständige haben keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Für sie ist die private Absicherung der Arbeitskraft besonders wichtig.

Als Selbstständige oder Selbstständiger trägst du das volle Risiko für den Ausfall deiner Arbeitskraft. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente steht dir in der Regel nicht zu, weil du nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst. Damit entfällt ein wichtiges soziales Netz, das Angestellte zumindest teilweise auffängt.

Die Grundfähigkeitsversicherung kann für dich eine sinnvolle Absicherung sein, wenn du in einem körperlich anspruchsvollen Beruf arbeitest oder wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst. Achte bei der Auswahl des Tarifs darauf, dass die versicherten Grundfähigkeiten zu deiner Tätigkeit passen. Ein Handwerker benötigt andere Fähigkeiten als eine Fotografin oder ein IT-Berater.

Für Selbstständige ist die Grundfähigkeitsversicherung oft die einzige Möglichkeit, eine private Absicherung der Arbeitskraft zu erhalten. Die Beiträge sind als Betriebsausgabe absetzbar, was die finanzielle Belastung reduziert.

Als Selbstständige oder Selbstständiger trägst du das volle Risiko für den Ausfall deiner Arbeitskraft. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente steht dir in der Regel nicht zu, weil du nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlst.

Die Grundfähigkeitsversicherung kann für dich eine sinnvolle Absicherung sein, wenn du in einem körperlich anspruchsvollen Beruf arbeitest oder wegen Vorerkrankungen keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommst.

Achte bei der Auswahl des Tarifs darauf, dass die versicherten Grundfähigkeiten zu deiner Tätigkeit passen. Ein Handwerker benötigt andere Fähigkeiten als eine Beraterin, die viel am Schreibtisch arbeitet.

Die monatliche Rente sollte so bemessen sein, dass du deine laufenden Kosten decken kannst, wenn du deine Selbstständigkeit aufgeben musst. Plane auch einen Puffer für notwendige Umbauten oder medizinische Behandlungen ein.

10 · Was gilt

Zusatzbausteine für erweiterten Schutz

Viele Tarife bieten optionale Zusatzbausteine an, mit denen du deinen Schutz erweitern kannst. Diese Bausteine erhöhen den Beitrag, schließen aber wichtige Lücken.

Sinnvolle Zusatzbausteine sind:

  • Psychische Erkrankungen und geistige Fähigkeiten
  • Orientierungssinn und Gleichgewichtssinn
  • Autofahren bei Verlust der Fahrerlaubnis aus gesundheitlichen Gründen
  • Fingerfertigkeit, zum Beispiel Schneiden mit einer Schere
  • Teil-Tätigkeitsverbot nach Infektionsschutzgesetz

Bausteine mit geringerem Nutzen sind eine einmalige Kapitalzahlung statt monatlicher Rente, eine Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit oder eine Unfallzusatzversicherung im selben Vertrag. Diese Leistungen kannst du oft günstiger separat absichern. Überlege genau, welche Zusatzbausteine für deine Lebenssituation wirklich relevant sind, und vergleiche die Mehrkosten mit dem zusätzlichen Nutzen.

Sinnvolle Zusatzbausteine

·Psychische Erkrankungen und geistige Fähigkeiten
·Orientierungssinn und Gleichgewichtssinn
·Autofahren (Verlust der Fahrerlaubnis aus gesundheitlichen Gründen)
·Fingerfertigkeit (z. B. Schneiden mit einer Schere)
·Teil-Tätigkeitsverbot nach Infektionsschutzgesetz

Bausteine mit geringerem Nutzen

·Einmalige Kapitalzahlung statt monatlicher Rente
·Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit
·Unfallzusatzversicherung im selben Vertrag

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FinanzredaktionAktualisiert am 07.10.2026