Einführung in die Translationale Medizin 1
Vermittlung von Grundlagen translationaler Forschung durch molekularbiologische und zellbiologische Untersuchungsmethoden, bildgebende Verfahren und Modellsysteme wie Maus und Zebrafisch mit Fallbeispielen.
Der Studiengang Translational Medicine an der Universität Würzburg richtet sich an Studierende, die verstehen möchten, wie Forschungsergebnisse aus Labor und Grundlagenwissenschaft den Weg in die klinische Praxis finden. Würzburg bietet dafür durch seine enge Verzahnung von Universitätsklinikum und biomedizinischen Forschungseinrichtungen ein Umfeld, in dem diese Übersetzungsprozesse direkt erfahrbar sind.
Im Zentrum steht die sogenannte translationale Forschung: Der Weg von der molekularen oder zellulären Erkenntnis bis zur klinischen Anwendung wird methodisch, aber auch organisatorisch und ethisch beleuchtet. Studierende lernen, Forschungsfragen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten – von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Studie.
Das Auswahlverfahren als Zulassungsvoraussetzung deutet darauf hin, dass der Studiengang zulassungsbeschränkt ist und ein fachlich passendes Vorwissen aus einem naturwissenschaftlichen oder medizinnahen Erststudium erwartet wird.
37 Module · 90 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Vermittlung von Grundlagen translationaler Forschung durch molekularbiologische und zellbiologische Untersuchungsmethoden, bildgebende Verfahren und Modellsysteme wie Maus und Zebrafisch mit Fallbeispielen.
Überblick über klinische und epidemiologische Forschung, verschiedene patientenorientierte Studiendesigns, epidemiologische Maßzahlen und deren Interpretation.
Praktische Anwendung ausgewählter Methoden der experimentellen oder klinischen Forschung auf definierte Fragestellungen, mit Datenaufbereitung und schriftlicher Darstellung der Ergebnisse.
Mitarbeit in einem Forschungsprojekt oder einer klinischen Studie mit Erlernen von Methoden, reproduzierbarer Datenerhebung, Auswertung und schriftlicher sowie mündlicher Kommunikation der Ergebnisse.
Ganztägiges molekularbiologisches Grundpraktikum mit Schwerpunkten auf DNA, RNA, Proteine, Zellbiologie und Mikroskopie in Theorie und praktischen Übungen.
Vermittlung anatomischer, physiologischer und biochemischer Grundlagen des Herz-Kreislaufsystems mit Vertiefung durch relevante Krankheitsbilder und Diskussion von Therapieformen.
Behandlung aktueller Themen der Tumorforschung einschließlich molekularer Mechanismen der Tumorentstehung, experimenteller Untersuchungsmethoden und personalisierter Krebstherapie.
Überblick über translationale Forschung in Mikrobiologie und Immunologie mit Schwerpunkten auf Impfstoffentwicklung, Immuntherapien, RNA-basierte Therapien und Wirkstoffentwicklung.
Theoretische Einführung und Vertiefung in Themen der klinischen Neurobiologie mit Fokus auf molekulare, zelluläre und physiologische Krankheitsmechanismen sowie kritische Analyse wissenschaftlicher Publikationen.
Methodische und bioinformatische Grundlagen von Hochdurchsatzmethoden zur Analyse von Tumoren und Entwicklung personalisierter Therapieansätze in der Onkologie.
Vermittlung grundlegender Erkenntnisse zu Stammzellbiologie, zellulärer Differenzierung und regenerativer Medizin mit Schwerpunkt auf Methodologie und bioethischen Rahmenbedingungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Translational Medicine an der Universität Würzburg positioniert sich an der Schnittstelle zwischen Labor und Klinik. Der Studiengang setzt auf ein Verständnis dafür, wie biomedizinische Erkenntnisse systematisch in diagnostische und therapeutische Anwendungen überführt werden können.
Die Nähe zum Universitätsklinikum Würzburg und zu biomedizinischen Forschungsinstituten der Stadt schafft dabei ein Umfeld, in dem Theorie und angewandte Forschung eng miteinander verzahnt sind.
Zu Beginn stehen die Module Einführung in die Translationale Medizin 1 und Einführung in die Translationale Medizin 2, die ein gemeinsames Grundverständnis für translationale Konzepte, Methoden und Denkweisen schaffen. Sie bilden die fachliche Basis für die vertiefende Auseinandersetzung mit spezifischen Krankheitsbildern und Forschungsansätzen.
Ergänzt wird die Theorie durch das Forschungspraktikum I, in dem Studierende eigene Fragestellungen im Labor oder in klinisch-translationalen Projekten bearbeiten. Dieser praktische Anteil ist zentral, um wissenschaftliches Arbeiten unter realen Forschungsbedingungen zu erproben.
Der Studiengang eignet sich für Absolvent:innen naturwissenschaftlicher, biomedizinischer oder medizinnaher Bachelorstudiengänge, die eine Laufbahn in der biomedizinischen Forschung oder an der Schnittstelle zwischen Forschung und klinischer Anwendung anstreben.
Wichtig ist echtes Interesse an experimentellem Arbeiten sowie die Bereitschaft, sich mit komplexen molekularen und klinischen Zusammenhängen auseinanderzusetzen.
Absolvent:innen von Translational Medicine finden Anknüpfungspunkte in der biomedizinischen Forschung, in klinischen Studienzentren, in der pharmazeutischen Industrie sowie in Forschungsabteilungen von Kliniken und Universitäten.
Die Kombination aus Forschungsmethodik und klinischem Verständnis macht Absolvent:innen für Tätigkeiten interessant, die zwischen Wissenschaft, Entwicklung und Anwendung vermitteln.
Die Universität Würzburg bietet als Standort mit ausgeprägter medizinischer und lebenswissenschaftlicher Forschungslandschaft ideale Voraussetzungen für einen forschungsnahen Masterstudiengang wie Translational Medicine.
Das Vollzeitformat mit Praktikumsanteilen erlaubt eine intensive fachliche Auseinandersetzung, erfordert im Gegenzug aber ein hohes Maß an zeitlichem Engagement.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von Translational Medicine in den Beruf führt meist über Forschungsstationen, bevor mehr Verantwortung in Projekten oder Teams übernommen wird.
Branchenweite Marktorientierung für Translational Medicine-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Auch in der translationalen Medizin verändert künstliche Intelligenz zunehmend, wie Forschungsdaten ausgewertet und Prozesse gestaltet werden.
Ein Blick darauf, welche Aufgaben in translationalen Forschungsberufen zunehmend automatisiert werden und welche menschliches Urteilsvermögen erfordern.
Fähigkeiten wie das Einordnen translationaler Konzepte werden direkt in Einführung in die Translationale Medizin 1 und Einführung in die Translationale Medizin 2 aufgebaut, praktische Forschungskompetenz im Forschungspraktikum I.
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Kurzprofil der Universität Würzburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für Translational Medicine an der Universität Würzburg entscheidet, sollte sich auf ein forschungsintensives Studium mit hohem Praktikumsanteil einstellen und bereits Vorwissen aus einem naturwissenschaftlichen oder medizinnahen Erststudium mitbringen, da das Auswahlverfahren entsprechende Vorkenntnisse voraussetzt.
Der Studiengang setzt aufgrund des Auswahlverfahrens ein fachlich passendes naturwissenschaftliches oder medizinnahes Erststudium voraus, da die Module direkt auf translationale und biomedizinische Grundlagen aufbauen.
Durch das Forschungspraktikum I sammeln Studierende bereits während des Studiums eigene Erfahrung in translationalen Forschungsprojekten, oft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Würzburg.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in der biomedizinischen Forschung, in klinischen Studienzentren sowie in der pharmazeutischen Industrie, wo Wissen aus Labor und Klinik zusammengeführt wird.
Die enge Verbindung von Universität und Universitätsklinikum sowie die biomedizinische Forschungslandschaft der Stadt schaffen ein Umfeld, das translationale Fragestellungen direkt erfahrbar macht.
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