Gesellschaftsrecht und Digitalisierung
Behandlung der Einflüsse der Digitalisierung auf das Gesellschaftsrecht, einschließlich Online-Gründung, elektronische Gesellschafterversammlungen und Einsatz von KI in der Geschäftsführung.
Der Studiengang Digitalization and Law an der Universität Würzburg richtet sich an Studierende, die rechtliche Fragestellungen im Kontext der Digitalisierung analysieren und gestalten wollen. Statt klassischer Volljuristenausbildung steht hier die Schnittstelle von Recht, Technologie und Wirtschaft im Zentrum – ein Feld, das durch neue Technologien, Plattformökonomien und regulatorische Eingriffe stetig an Bedeutung gewinnt.
Als zulassungsfreier Masterstudiengang in Vollzeit bietet das Programm einen strukturierten Einstieg für Absolvent:innen mit rechtlichem oder wirtschaftsrechtlichem Vorwissen, die ihre Kenntnisse gezielt in Richtung Digitalisierung vertiefen möchten. Würzburg als Studienort bringt dabei eine überschaubare, forschungsnahe Umgebung mit, die den fachlichen Austausch zwischen Jura und angrenzenden Disziplinen begünstigt.
17 Module · 90 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Behandlung der Einflüsse der Digitalisierung auf das Gesellschaftsrecht, einschließlich Online-Gründung, elektronische Gesellschafterversammlungen und Einsatz von KI in der Geschäftsführung.
Einführung in den Bereich Legal Tech mit Untersuchung von Informationstechniken zur Unterstützung oder Automatisierung juristischer Arbeitsprozesse und Beleuchtung möglicher rechtlicher Probleme.
Vermittlung von Grundkenntnissen des deutschen und europäischen Kartellrechts mit Fokus auf Informationstechnologien und das Recht der öffentlichen Vergabe von IT-Leistungen.
Einführung in den Schutz des Geistigen Eigentums im Bereich der Informationstechnologien, insbesondere im Internet, einschließlich Urheberrecht und Kennzeichenrecht.
Vertiefung des strafrechtlichen Wissens im Bereich der Informationstechnologien mit Fokus auf Besonderheiten des Strafverfahrens und Recht der Kommunikationsnetze.
Behandlung der wichtigsten rechtlichen Fragen des Einsatzes von Robotern und künstlicher Intelligenz, insbesondere in den Problembereichen Medizinrecht und autonomes Fahren.
Anfertigung einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit zur Erlangung der Fähigkeit, eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten und eine Fragestellung präzise zu formulieren und zu analysieren.
Kurs zur Vermittlung von IT-Grundkenntnissen für Juristen, einschließlich Funktionsweise von Computersystemen und dem Schreiben einfacher Algorithmen zur sachgerechten Beantwortung von Rechtsfragen.
Einführung in das deutsche IT-Recht mit Vermittlung von Grundwissen für ausländische Teilnehmer, umfassend alle drei Disziplinen Bürgerliches Recht, öffentliches Recht und Strafrecht.
Diskussion der wichtigsten ethischen Fragen des Einsatzes künstlicher Intelligenz mit Fokus auf die Implementierung moralischer Entscheidungen in künstlichen Systemen und deren moralisch-ethische Grenzen.
Behandlung der wichtigsten grund- und datenschutzrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Digitalisierung, insbesondere aus unionsrechtlicher Perspektive der Datenschutz-GVO.
Einführung in die Grundlagen des Computer- und Internetstrafrechts mit Fokus auf die zentralen Straftatbestände des IT- und Datenstrafrechts.
Behandlung der Möglichkeiten, Grenzen und Implikationen der Digitalisierung von Verfahrensrecht und Prozessführung, einschließlich elektronischer Akten, virtueller Verhandlungsformate und Legal Tech.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Digitalization and Law an der Universität Würzburg positioniert sich als interdisziplinärer Masterstudiengang, der rechtswissenschaftliche Methodik mit technologischem Verständnis verknüpft. Die Universität nutzt dabei ihre bestehende juristische Fakultät als Basis und erweitert das Lehrangebot um digitalisierungsspezifische Inhalte.
Der zulassungsfreie Zugang senkt die Einstiegshürde formal, setzt aber inhaltlich ein solides Verständnis rechtlicher Grundlagen voraus, um den anspruchsvollen Modulen folgen zu können.
Zentrale Module wie Gesellschaftsrecht und Digitalisierung, Legal Tech und Kartellrecht im Zeitalter der Digitalisierung zeigen die inhaltliche Ausrichtung: Es geht um die Frage, wie bestehende Rechtsrahmen auf digitale Geschäftsmodelle, automatisierte Prozesse und marktbeherrschende Plattformen reagieren.
Legal-Tech-Inhalte vermitteln zudem praktische Kompetenzen im Umgang mit digitalen Werkzeugen, die zunehmend in Kanzleien, Rechtsabteilungen und Behörden zum Einsatz kommen.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit rechtlichem Hintergrund, die nicht den klassischen Weg über das Staatsexamen gehen, sondern sich auf digitalisierungsbezogene Rechtsfragen spezialisieren möchten. Wer analytisches Denken mit Interesse an Technologie und Regulierung verbindet, findet hier ein passendes Umfeld.
Auch für Wirtschaftsjurist:innen oder Personen mit rechtswissenschaftlichem Bachelor, die sich thematisch von klassischer Anwaltstätigkeit abgrenzen wollen, bietet das Programm eine sinnvolle Vertiefung.
Absolvent:innen finden Einsatzfelder in Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen, in Rechtsabteilungen, Beratungen, Aufsichtsbehörden und im Legal-Tech-Sektor selbst. Die Nachfrage nach Fachkräften, die Recht und Digitalisierung zusammendenken können, wächst mit der fortschreitenden Regulierung digitaler Märkte.
Der Berufseinstieg erfolgt häufig über Trainee-Programme, spezialisierte Kanzleien oder direkt in Compliance- und Rechtsabteilungen technologieorientierter Unternehmen.
Die Universität Würzburg bietet den Studiengang als Vollzeitprogramm am Studienort Würzburg an, eingebettet in eine etablierte juristische Fakultät mit entsprechender Infrastruktur.
Das Präsenzformat ermöglicht direkten Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen, was insbesondere bei komplexen rechtlichen Diskussionen von Vorteil ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Studiengang öffnet Türen zu Berufsfeldern an der Schnittstelle von Recht und digitaler Wirtschaft.
Branchenweite Marktorientierung für Digitalization and Law-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung verändert rechtliche Berufsfelder grundlegend – auch durch den Einsatz von KI-gestützten Werkzeugen.
Im Berufsfeld rund um Digitalization and Law übernehmen automatisierte Systeme bereits heute Teilaufgaben, während andere Kompetenzen menschlich bleiben.
Kompetenzen im Umgang mit digitalen Rechtsfragen werden gezielt durch Module wie Legal Tech und Kartellrecht im Zeitalter der Digitalisierung aufgebaut.
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Kurzprofil der Universität Würzburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer einen klassischen Volljuristen-Abschluss mit Staatsexamen anstrebt, ist hier falsch – der Studiengang ersetzt kein juristisches Staatsexamen, sondern setzt auf spezialisierte Vertiefung.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den formalen Einstieg erleichtert, ein solides fachliches Vorwissen aber weiterhin voraussetzt.
Ein rechtswissenschaftlicher oder wirtschaftsrechtlicher Hintergrund ist von Vorteil, da die Module wie Gesellschaftsrecht und Digitalisierung darauf aufbauen.
Absolvent:innen arbeiten unter anderem in Rechtsabteilungen, Compliance, Legal Tech und bei Aufsichtsbehörden mit Digitalisierungsbezug.
Nein, Digitalization and Law ersetzt kein Staatsexamen, sondern bietet eine spezialisierte Vertiefung für Personen mit rechtlichem Grundverständnis.
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