Trägermaterialien für medizinische Wirkstoffe
Ein- und Anbindung von Wirkstoffen in Partikelsystemen sowie Funktionalisierung der Partikelsysteme für Transport, Targeting und Freisetzung der Wirkstoffe.
Biofabrikation ist eine noch junge Disziplin an der Schnittstelle von Biologie, Medizin, Chemie und Ingenieurwissenschaft. An der Universität Würzburg lernst du, wie aus Zellen, Biomaterialien und technischen Verfahren funktionsfähige Gewebestrukturen entstehen können – etwa für die regenerative Medizin oder den Ersatz von Organgewebe.
Der Studiengang ist konsequent forschungsnah aufgebaut und richtet sich an Studierende mit naturwissenschaftlichem oder biomedizinischem Erststudium, die tiefer in die praktische Herstellung von Biomaterialien und Gewebekonstrukten einsteigen möchten. Würzburg bringt dafür eine enge Verzahnung von Grundlagenforschung und angewandter Laborarbeit mit.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Zugang grundsätzlich allen fachlich passenden Bewerberinnen und Bewerbern offen – die inhaltliche Tiefe und Interdisziplinarität setzen aber echtes Interesse an Chemie, Biologie und Materialwissenschaft voraus.
12 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Ein- und Anbindung von Wirkstoffen in Partikelsystemen sowie Funktionalisierung der Partikelsysteme für Transport, Targeting und Freisetzung der Wirkstoffe.
Grundlagen der Zellbiologie einschließlich Zellaufbau, Organelle, DNA, Replikation, Proteinbiosynthese, Signaltransduktion, Zellmetabolismus und Stammzellen.
Zwischenmolekulare Wechselwirkungen, molekulare Erkennung mit Rezeptoren, supramolekulare Polymere, Koordinationspolymere und -netzwerke, Flüssigkristalle und Selbstorganisation in wässrigen Medien.
Polymersyntheseverfahren, Aufbau von Polymeren und Polymercompounds, Eigenschaften von Polymeren sowie Technologien zur Herstellung von Polymercompounds und Polymerbauteilen.
Grundlagen sowie fortgeschrittene Kenntnisse über aktuelle Fragen der Polymersynthese, -modifikation und -charakterisierung.
Definitionen zu Biomaterialien, Tissue Engineering und Biofabrication; Überblick über Vorschriften für Medizinprodukte; Beschreibung verschiedener 3D-Druckverfahren wie Bioprinting, Stereolithographie und Lasersintern; Einführung in Rheologie und Qualitätskontrolle.
Grundlegende Wechselwirkungen zwischen Molekülen, Bildung und physikalische-chemische Eigenschaften von Aggregaten sowie wichtige Anwendungen supramolekularer Chemie.
Zellkulturtechniken für den Aufbau von artifiziellen Geweben, Grundlagen des Tissue Engineering mit geeigneten Biomaterialien, Verwendung als Testsysteme und regulatorische Grundlagen für medizinische Anwendungen.
Vertiefung spezieller Synthese- und Analysemethoden der Biofabrikation durch selbstständige Laborarbeit mit Praktikumsbericht und Vortrag zur Präsentation der Forschungsergebnisse.
Vertiefung spezieller Synthese- und Analysemethoden der Biofabrikation durch selbstständige Laborarbeit mit Praktikumsbericht und Vortrag zur Präsentation der Forschungsergebnisse.
Bearbeitung eines definierten Problems unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden mit Dokumentation der Ergebnisse in einer schriftlichen wissenschaftlichen Arbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Biofabrikation an der Universität Würzburg ist ein interdisziplinärer Masterstudiengang, der klassische Fachgrenzen zwischen Biologie, Chemie und Materialwissenschaft bewusst aufhebt. Im Zentrum steht die Frage, wie sich biologische Strukturen gezielt im Labor nachbilden lassen.
Die Nähe zu medizinischer Forschung und biotechnologischen Anwendungen prägt das gesamte Studium und macht es zu einem Angebot für Studierende mit klarer Spezialisierungsabsicht.
Zu den zentralen Modulen zählen Trägermaterialien für medizinische Wirkstoffe, Grundlagen der Zellbiologie und Geweberegeneration sowie Grundlagen der Supramolekularen Chemie. Diese Kombination vermittelt sowohl biologisches Prozessverständnis als auch chemisches und materialwissenschaftliches Handwerkszeug.
Praktische Laborarbeit, experimentelles Design und die Auseinandersetzung mit aktuellen Publikationen der Biofabrikationsforschung gehören durchgehend zum Studienalltag.
Der Studiengang eignet sich für Absolventinnen und Absolventen naturwissenschaftlicher oder biomedizinischer Bachelorstudiengänge, die sich auf die Schnittstelle von Zellbiologie und Materialentwicklung spezialisieren möchten.
Wichtig sind Geduld im Labor, analytisches Denken und die Bereitschaft, sich in mehrere Fachdisziplinen gleichzeitig einzuarbeiten.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten in Forschungseinrichtungen, biotechnologischen Unternehmen und der pharmazeutischen Industrie, häufig im Bereich Tissue Engineering oder Wirkstoffentwicklung.
Der Berufseinstieg führt oft zunächst in forschungsnahe Tätigkeiten, aus denen sich je nach Interesse Wege in Entwicklung, Qualitätssicherung oder Projektleitung öffnen.
Die Universität Würzburg bietet für diesen Studiengang eine forschungsstarke Umgebung mit Anbindung an medizinische und naturwissenschaftliche Fakultäten am Standort Würzburg.
Das Vollzeitformat ist auf intensive Laborpraxis ausgelegt und verlangt kontinuierliche Präsenz vor Ort.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Studium in den Beruf führt bei Biofabrikation meist über forschungsnahe Einstiegspositionen hin zu mehr fachlicher und organisatorischer Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Biofabrikation-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie stark KI die Arbeit in der Biofabrikation verändert, hängt stark davon ab, welche Aufgaben automatisierbar sind und welche zwingend menschliches Urteilsvermögen brauchen.
Im Berufsfeld der Biofabrikation-Fachkräfte übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend Routineaufgaben, während komplexe Entscheidungen weiterhin bei Menschen liegen.
Kompetenzen aus Modulen wie Grundlagen der Zellbiologie und Geweberegeneration und Trägermaterialien für medizinische Wirkstoffe bilden die fachliche Basis für spätere Aufgaben in Forschung und Entwicklung.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Würzburg, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Würzburg – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für Biofabrikation an der Universität Würzburg entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass der Studiengang hohe fachliche Breite in mehreren Naturwissenschaften voraussetzt und viel Laborzeit sowie Geduld bei experimentellen Prozessen erfordert.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt es gibt keinen Numerus clausus – die genauen formalen Zugangsvoraussetzungen solltest du dennoch bei der Hochschule prüfen.
Sinnvoll sind Grundlagen in Zellbiologie, Chemie und idealerweise erste Erfahrung mit Labormethoden aus einem naturwissenschaftlichen oder biomedizinischen Bachelorstudium.
Der Studiengang legt großen Wert auf Laborpraxis, unter anderem in Modulen zu Trägermaterialien und Zellbiologie, sodass experimentelles Arbeiten einen zentralen Anteil am Studienalltag einnimmt.
Absolventinnen und Absolventen finden Einstiegsmöglichkeiten vor allem in Forschung, Biotechnologie und pharmazeutischer Entwicklung, mit Perspektiven bis hin zu Projekt- oder Teamverantwortung.
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