Allgemeine Psychologie I
Grundlagen der Kognitionspsychologie in den Bereichen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken und Sprache sowie Forschungsstrategien der kognitiven Neurowissenschaften.
Der Bachelorstudiengang Psychologie an der Universität Greifswald vermittelt die Grundlagen der Psychologie als empirische Wissenschaft. Im Zentrum stehen die zentralen Teildisziplinen des Fachs, von der Wahrnehmungs- und Gedächtnisforschung bis zur Frage, wie sich Persönlichkeit und individuelle Unterschiede zwischen Menschen erklären lassen.
Greifswald ist eine traditionsreiche, überschaubare Universitätsstadt, in der Psychologie in einem kompakten Fachbereich mit kurzen Wegen zwischen Lehre und Forschung unterrichtet wird. Das Studium ist forschungsorientiert angelegt und bereitet sowohl auf einen möglichen konsekutiven Master als auch auf einen Berufseinstieg in nicht-klinischen psychologischen Tätigkeitsfeldern vor.
Da der Studiengang zulassungsbeschränkt ist, richtet er sich an Studieninteressierte mit ausgeprägtem Interesse an wissenschaftlichem Arbeiten, Statistik und empirischer Forschungsmethodik.
20 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundlagen der Kognitionspsychologie in den Bereichen Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Denken und Sprache sowie Forschungsstrategien der kognitiven Neurowissenschaften.
Grundlagen der Allgemeinen Psychologie in den Bereichen Motivation, Emotion und Lernen mit Fokus auf Forschungsstrategien und Anwendung auf konkrete Fälle.
Grundlegende Theorien und Forschungstraditionen zur Beschreibung individuellen Erlebens und Verhaltens, biologische Grundlagen, Verhaltensgenetik und Gruppenunterschiede.
Grundlagen der Entwicklungspsychologie über die Lebensspanne einschließlich Theorien, Methoden und Entwicklung in verschiedenen Funktionsbereichen und Lebensabschnitten.
Umfassende Einführung in psychologische Untersuchungsmethoden, Versuchsplanung, ethische Grundlagen und empirisch-experimentelle Praktika mit Planung und Durchführung eigener Untersuchungen.
Traditionen und Theorien der Sozialpsychologie zu sozialer Kognition, Einstellungen, Motivation sowie interaktive und kommunikative Prozesse mit Transfer auf Anwendungsgebiete.
Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich Literaturrecherche, wissenschaftliches Schreiben, Argumentation, Präsentation von Ergebnissen und Einführung in Open Science.
Klinisch-psychologische Störungslehre der relevanten psychischen Störungen mit Berücksichtigung von Diagnostik, Klassifikation, bio-psycho-sozial-kulturellen Konzepten und evidenzbasierten Behandlungsverfahren.
Vertiefung statistischer und methodologischer Kompetenzen einschließlich komplexerer Untersuchungsdesigns, Multiple Regression, Faktorenanalyse und Auswertung mit statistischen Programmen.
Definitionen, Ziele und Methoden psychologischer Diagnostik einschließlich Testtheorie, Testkonstruktion, diagnostische Verfahren aus verschiedenen Anwendungsbereichen und diagnostische Entscheidungsfindung.
Aufgaben, Modelle und Konzepte von Prävention und Rehabilitation mit gesundheitspsychologischen Grundlagen, Methoden der Evaluationsforschung und Maßnahmen für verschiedene Altersgruppen.
Zentrale Theorien der Arbeits- und Organisationspsychologie zu Aufbau und Funktion von Organisationen sowie zu Konstrukten wie Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation.
Umfassende Einführung in wissenschaftlich anerkannte psychotherapeutische Verfahren und Methoden mit Fokus auf Evidenzbasierung, Psychotherapieforschung und Vermittlung psychotherapeutischer Basis-Kompetenzen.
Methoden der diagnostischen Gesprächsführung, klinische Diagnostik und Klassifikation psychischer Störungen sowie diagnostische Verfahren und Diagnosekommunikation.
Einführung in das Selbstverständnis der Psychologie als empirische Wissenschaft, Geschichte der Psychologie und wissenschaftstheoretische Grundlagen sowie Unterstützung der Studieneingangsphase.
Grundlagen quantitativer Methoden und statistischen Denkens in der Psychologie einschließlich deskriptiver und Inferenzstatistik sowie computergestützter Berechnung von Kennwerten.
Grundlegende Kenntnisse der biologischen Grundlagen psychologischer Funktionen einschließlich Neuroanatomie, Neurophysiologie, Genetik und biologische Grundlagen von Lernen, Gedächtnis und anderen psychischen Funktionen.
Vertiefung der biologischen Psychologie mit Fokus auf Pharmakokinetik, Psychopharmakologie und Pharmakotherapie sowie Grundlagen der Medizin und somatischer Differentialdiagnostik.
Grundlagen der Pädagogischen Psychologie und Angewandten Entwicklungspsychologie einschließlich Psychologie des Lehrens und Lernens, pädagogisch-psychologische Diagnostik und Beratung.
Ethische Grundlagen des Psychologenberufs, berufsrechtliche und sozialrechtliche Rahmenbedingungen sowie ethische Aspekte psychologischer Forschung und psychotherapeutischen Handelns.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Bachelor Psychologie an der Universität Greifswald baut auf einem klassischen, forschungsnahen Curriculum auf, das die Psychologie konsequent als naturwissenschaftlich-empirisches Fach vermittelt. Die Universität legt Wert auf eine solide methodische Ausbildung als Fundament für spätere Spezialisierungen.
Als zulassungsbeschränkter Studiengang zieht das Fach in Greifswald Studierende an, die von Beginn an bereit sind, sich intensiv mit Statistik, Versuchsplanung und wissenschaftlichem Schreiben auseinanderzusetzen.
Zu den grundlegenden Modulen zählen Allgemeine Psychologie I und Allgemeine Psychologie II, in denen Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis, Sprache und Denken behandelt werden. Ergänzt wird dies durch Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie, die sich mit stabilen individuellen Unterschieden und deren Erfassung befasst.
Über diese Kernmodule hinaus durchziehen Methodenlehre, Statistik und Diagnostik das gesamte Studium und bilden das Handwerkszeug für eigenständige empirische Arbeiten.
Geeignet ist der Studiengang für Menschen mit echtem Interesse an wissenschaftlichem Denken, die menschliches Verhalten nicht nur intuitiv, sondern systematisch und datenbasiert verstehen wollen. Freude an Statistik und Forschungsmethodik ist keine Nebensache, sondern zentraler Bestandteil des Studiums.
Wer vor allem an therapeutischer Praxis interessiert ist, sollte wissen, dass der Bachelor zunächst breite Grundlagen legt, bevor spätere Vertiefungen möglich werden.
Absolvent:innen des Bachelors finden Anknüpfungspunkte in Berufsfeldern der nicht-klinischen Psychologie, etwa in Personalarbeit, Marktforschung, Bildungseinrichtungen oder organisationalen Kontexten, häufig als Vorstufe zu einem vertiefenden Master.
Ein direkter Berufseinstieg mit Bachelorabschluss ist möglich, viele Tätigkeitsfelder mit größerer fachlicher Verantwortung setzen jedoch einen weiterführenden Masterabschluss voraus.
Die Universität Greifswald bietet den Studiengang als klassisches Vollzeitstudium in Präsenz an, eingebettet in eine kleinstädtische Universitätsumgebung mit überschaubaren Kohorten und direktem Kontakt zu Lehrenden.
Das Format eignet sich vor allem für Studierende, die einen strukturierten Studienalltag mit festen Präsenzterminen und persönlichem Austausch in einer eher ländlich geprägten Universitätsstadt schätzen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Bachelor Psychologie eröffnet unterschiedliche berufliche Wege, deren Verlauf stark davon abhängt, ob und wie vertieft nach dem Bachelor weiterstudiert wird.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe i.d. nicht klinischen Psychologie (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich psychologische Berufsfelder durch KI verändern, lässt sich bereits an heutigen Entwicklungen ablesen.
In nicht-klinischen psychologischen Tätigkeitsfeldern übernehmen digitale Werkzeuge zunehmend Routineaufgaben, während die fachliche Deutungshoheit beim Menschen bleibt.
Kompetenzen aus Allgemeine Psychologie I, Allgemeine Psychologie II und Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie bilden die fachliche Grundlage für spätere diagnostische und beratende Tätigkeiten.
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Kurzprofil der Universität Greifswald – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang interessiert, sollte bedenken, dass die Zulassungsbeschränkung einen überdurchschnittlichen schulischen Leistungsstand voraussetzt und dass klinisch-therapeutische Tätigkeiten in aller Regel erst nach einem vertiefenden Master möglich sind.
Ja, der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, was einen überdurchschnittlichen schulischen Leistungsstand voraussetzt.
Mit dem Bachelor stehen dir bereits Tätigkeitsfelder der nicht-klinischen Psychologie offen, für viele weiterführende oder klinisch-therapeutische Tätigkeiten ist jedoch ein Master erforderlich.
Zu den zentralen Grundlagenmodulen zählen Allgemeine Psychologie I und II sowie Differentielle Psychologie und Persönlichkeitspsychologie.
Der Bachelor wird als Vollzeitstudium in Präsenz angeboten, eingebettet in die überschaubare Universitätsstadt Greifswald mit engem Kontakt zu Lehrenden.
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