Geoinformationsverarbeitung und Kartographie
Grundkenntnisse der Geoinformationsverarbeitung und Kartographie mit Aufbau von Geoinformationssystemen, Geodatenmodellierung und computergestützten Anwendungen aus Geographie und Geologie.
Der Studiengang Geowissenschaften an der Universität Greifswald richtet sich an alle, die verstehen wollen, wie die Erde als System funktioniert – von geologischen Prozessen über Boden- und Gewässerkunde bis zu räumlichen Analysemethoden. Die Nähe zur Ostseeküste und den norddeutschen Landschaftsräumen prägt viele praxisnahe Bezüge im Studium.
Da der Studiengang zulassungsfrei ist, steht der Einstieg allen offen, die naturwissenschaftliches Interesse und Ausdauer für quantitative Inhalte mitbringen. Die Möglichkeit, in Teilzeit zu studieren, macht das Fach auch für Berufstätige oder Studierende mit familiären Verpflichtungen zugänglich.
Im Zentrum stehen neben den geologischen und bodenkundlichen Grundlagen auch mathematisch-naturwissenschaftliche Werkzeuge, die für die spätere Auswertung von Geodaten unverzichtbar sind.
16 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Grundkenntnisse der Geoinformationsverarbeitung und Kartographie mit Aufbau von Geoinformationssystemen, Geodatenmodellierung und computergestützten Anwendungen aus Geographie und Geologie.
Vermittlung grundlegender arithmetisch-algebraischer Strukturen, insbesondere Vektorrechnung, komplexe Zahlen und lineare Algebra mit Anwendung auf naturwissenschaftliche Problemlösungen.
Grundlagen der anorganischen und analytischen Chemie mit Schwerpunkt auf chemische Bindungen, Reaktionen, Thermodynamik und analytische Methoden sowie praktische Kristallisation.
Vermittlung grundlegender Begriffe und Methoden der klassischen Mechanik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Optik, Struktur der Materie sowie Schwingungen und Wellen mit experimentellen Anwendungen.
Grundlegende Kenntnisse über Aufbau und Struktur der Erde sowie Wechselwirkungen mit Hydrosphäre, Atmosphäre und Biosphäre, einschließlich Plattentektonik, Magmatismus und morphodynamische Prozesse.
Vermittlung von Gesteinsbestimmung, Gesteinsbeschreibung und Bestimmung von Makrofossilgruppen mit Grundwissen über Morphologie, Taxonomie und Evolution wichtiger Fossilien.
Grundlegende Kenntnisse über die Entwicklung von Geo-, Atmos-, Hydro- und Biosphäre vom Proterozoikum bis heute, einschließlich Fossilisationsvorgänge, Evolution und Paläoökologie.
Vermittlung von Kristallographie, Kristallchemie und analytischen Methoden zur Mineralidentifikation mit Schwerpunkt auf Polarisationsmikroskopie und Röntgendiffraktometrie sowie spezielle Mineralogie.
Befähigung zur Nutzung geologischer Dokumentationsformen, Interpretation geologischer Karten und eigenständiger Erstellung von Strukturkarten und geologischen Profilschnitten.
Praktische Schulung in makroskopischer Sedimentansprache, Aufnahmetechniken der Quartär- und Sedimentgeologie sowie Geländestudium glazialer Ablagerungs- und Deformationsprozesse.
Befähigung zur Nutzung geowissenschaftlicher Geländemethoden, Ansprache geologischer Geländebefunde und sicherer Umgang mit Geologenkompass und Raumdaten im Gelände.
Vermittlung von Deformationsmechanismen in Gesteinen, Erfassung von Deformationsstrukturen sowie Grundlagen geophysikalischer Methoden wie Gravimetrie, Magnetik, Geoelektrik und Seismik.
Fundiertes Wissen über Genese magmatischer und metamorpher Gesteine sowie Grundlagen der Entstehung und Nutzung von natürlichen Georessourcen wie fossile Brennstoffe und Metalllagerstätten.
Verständnis von Grund- und unterirdischem Wasser als geologische Prozesse und Ressource mit grundlegenden Fertigkeiten zur Bestimmung hydrogeologischer Kenngrößen und Grundwasserschutz.
Fundiertes Wissen über Aufbau und Struktur von Sedimentgesteinen, Bildungs- und Transportprozesse sowie sichere Handhabung der Polarisationsmikroskopie für petrographische Analysen.
Schulung in Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens einschließlich Literaturrecherche, Zitierstandards, Datenmanagement und wissenschaftlicher Kommunikation mit praktischen Anwendungen.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Die Geowissenschaften in Greifswald verbinden klassische geologische Feldarbeit mit modernen digitalen Auswertungsmethoden. Die Universität nutzt ihre Lage in einer geologisch vielfältigen Region zwischen Küste, Bodden und norddeutschem Tiefland als natürliches Freilandlabor.
Das Teilzeitmodell erlaubt es, Module über einen längeren Zeitraum zu verteilen, ohne auf fachliche Tiefe zu verzichten.
Neben geologischen und bodenkundlichen Grundlagen bildet die Geoinformationsverarbeitung und Kartographie einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt: Hier lernen Studierende, räumliche Daten zu erfassen, zu analysieren und visuell aufzubereiten.
Ergänzt wird das Studium durch Mathematik als Werkzeug für quantitative Modellierung sowie Chemie zum Verständnis geochemischer und mineralogischer Prozesse.
Geeignet für alle, die gerne draußen im Gelände arbeiten, aber auch Freude an rechnerischer und kartografischer Detailarbeit am Computer haben.
Wer strukturiertes, teils berufsbegleitendes Lernen sucht, findet im Teilzeitformat die nötige Flexibilität.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Geowissenschaften-Fachkräfte in Bereichen wie Umweltanalytik, Rohstoffwirtschaft, Ingenieurbüros oder Behörden mit Bezug zu Boden-, Wasser- und Geodatenmanagement.
Die im Studium erworbenen Kompetenzen in Kartographie und Geoinformationssystemen sind auf dem Arbeitsmarkt zunehmend gefragt, da räumliche Daten in vielen Branchen an Bedeutung gewinnen.
Die Universität Greifswald bietet eine überschaubare Campusgröße, was engen Kontakt zu Lehrenden und kleine Feldübungsgruppen begünstigt.
Das zulassungsfreie Teilzeitangebot erleichtert Studierenden mit Nebenjob oder familiären Aufgaben einen realistischen Studienverlauf.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von den ersten Feldpraktika bis zur fachlichen Verantwortung verläuft in den Geowissenschaften meist über praktische Erfahrung und zunehmende Spezialisierung.
Branchenweite Marktorientierung für Geowissenschaften-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Digitalisierung räumlicher Daten verändert auch das Berufsbild der Geowissenschaften-Fachkräfte spürbar.
Künstliche Intelligenz übernimmt in der geowissenschaftlichen Praxis zunehmend Routineaufgaben der Datenverarbeitung, während Interpretation und Feldkompetenz beim Menschen bleiben.
Die Fähigkeit, räumliche Zusammenhänge zu erfassen und darzustellen, wird direkt im Modul Geoinformationsverarbeitung und Kartographie aufgebaut.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Greifswald, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Greifswald – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer mit den mathematischen und chemischen Grundlagenmodulen nicht gut zurechtkommt, sollte sich vorab realistisch einschätzen, da diese durchgängig im Studium präsent sind.
Wer rein theoretisch arbeiten möchte und Feldeinsätze scheut, sollte das Studium noch einmal kritisch hinterfragen.
Nein, der B.Sc. Geowissenschaften an der Universität Greifswald ist zulassungsfrei, eine Bewerbung ohne NC-Verfahren ist möglich.
Ja, der Studiengang wird in Teilzeit angeboten, sodass sich Studium und Berufstätigkeit oder familiäre Verpflichtungen besser vereinbaren lassen.
Mathematik ist als Modul fest verankert und bildet die Grundlage für quantitative Auswertungen in der geowissenschaftlichen Praxis.
Absolvent:innen arbeiten typischerweise als Geowissenschaften-Fachkräfte, etwa in Umweltanalytik, Rohstoffwirtschaft oder bei Behörden mit Geodatenbezug.
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