Algebra II
Lie-Algebren und halbeinfache Lie-Gruppen oder Darstellungstheorie endlicher Gruppen und klassischer Matrixgruppen.
Der Master Biomathematik an der Universität Greifswald richtet sich an Mathematik- oder Naturwissenschaftsabsolvent:innen, die ihre quantitativen Kompetenzen gezielt auf biologische und medizinische Anwendungsfelder ausrichten wollen. Statt einer rein theoretischen Vertiefung steht hier die Verbindung von Modellbildung, Numerik und Optimierung mit konkreten Fragestellungen aus Populationsdynamik, Epidemiologie oder molekularer Biologie im Vordergrund.
Da der Studiengang in Teilzeit angeboten wird, eignet er sich besonders für Personen, die parallel bereits berufstätig sind oder Forschungstätigkeiten an Instituten in Greifswald mit dem Studium verbinden. Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die formale Hürde, setzt aber ein solides mathematisches Grundverständnis voraus, das im Studienverlauf systematisch vertieft wird.
Greifswald als Universitätsstandort mit enger Verzahnung von Mathematik, Bioinformatik und Lebenswissenschaften bietet dafür ein Umfeld, in dem interdisziplinäre Fragestellungen nicht nur theoretisch behandelt, sondern auch an Beispielen aus der Forschung durchgespielt werden.
55 Module – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Lie-Algebren und halbeinfache Lie-Gruppen oder Darstellungstheorie endlicher Gruppen und klassischer Matrixgruppen.
Methoden zur numerischen Lösung von Anfangswertproblemen bei gewöhnlichen Differentialgleichungen, Runge-Kutta Verfahren und Mehrschrittverfahren.
Variationsprobleme ohne und mit Nebenbedingungen, notwendige und hinreichende Bedingungen, Optimalsteuerungsprobleme und Lösung von Randwertproblemen.
Mannigfaltigkeiten, Untermannigfaltigkeiten, Vektorbündel, Tensorkalkül, Riemannsche Mannigfaltigkeiten, Zusammenhänge und Krümmung.
Finanzmathematik, Lebensversicherung, Sachversicherung, Risikomanagement, Risikoprozess und Kapitalmarkt mit Hedging und Finanzderivaten.
Fourierreihen und Fouriertransformation, Faltungsprodukte, Testfunktionenräume und Distributionen, Sobolevräume und Anwendungen auf partielle Differentialgleichungen.
Banachräume, Hilberträume, Prinzipien der Funktionalanalysis, kompakte Operatoren, Spektraltheorie beschränkter und unbeschränkter Operatoren.
Komplexe Differenzierbarkeit, holomorphe Funktionen, Potenzreihen, komplexe Kurvenintegrale, Residuensatz, meromorphe Funktionen und elliptische Funktionen.
Aussagenlogik und Prädikatenlogik erster Stufe, logische Deduktionssysteme, Kompaktheitssatz, Gödelscher Vollständigkeitssatz und axiomatische Mengenlehre.
Allgemeine und generalisierte lineare Modelle, Hauptkomponentenanalyse, Diskriminanzanalyse, Clusteranalyse und multidimensionale Skalierung.
Notwendige und hinreichende Bedingungen für unbeschränkte und beschränkte Optimierungsprobleme, numerische Lösungsmethoden und Karush-Kuhn-Tucker Theorie.
Numerische Lösung partieller Differentialgleichungen, Methoden für elliptische, parabolische und hyperbolische Probleme, iterative Gleichungslöser und Eigenwertaufgaben.
Grundbegriffe der Analysis einer und mehrerer Veränderlicher, Konvergenz von Folgen und Reihen, metrische Räume, Differential- und Integralrechnung, Vektoranalysis und analytische Behandlung von Modellen für physikalische und biologische Prozesse.
Gruppen und Körper, Vektorräume, lineare Abbildungen, Matrizen, Determinanten, Eigenwerte, symmetrische und hermitesche Matrizen, Jordansche Normalform, affine Geometrie, Kegelschnitte und Tensorprodukte.
Grundlagen von Algorithmen und deren Bewertung, algorithmische Probleme wie Suchen und Sortieren, elementare Datenstrukturen, objektorientierte Programmierung in JAVA sowie Nutzung und Programmierung von Computeralgebrasystemen.
Wahrscheinlichkeitsraum, Zufallsgrößen, Verteilungen, bedingte Wahrscheinlichkeit, Unabhängigkeit, Gesetze der großen Zahlen, Zentraler Grenzwertsatz, Markov-Ketten und Poisson-Prozesse.
Grundlagen der linearen Optimierung, Dualitätstheorie, Simplexverfahren, duales Simplexverfahren, Innere-Punkte-Methoden und Anwendungsprobleme wie Transport- und Zuordnungsprobleme.
Lösungstheorie von Differentialgleichungen, Existenz und Eindeutigkeit, lineare Differentialgleichungssysteme, Exponential von Matrizen und Modellierung von dynamischen Prozessen aus Physik und Biologie.
Gruppen, Normalteiler, Faktorgruppen, Ringe, Ideale, Polynomringe, euklidische Ringe, Körpererweiterungen und axiomatische Methoden in der Algebra.
Gleitpunktarithmetik, Fehleranalyse, Verfahren zur Lösung von linearen und nichtlinearen Gleichungssystemen, Interpolation und Quadraturverfahren.
Konstruktion von Maßen, Lebesguesche Integrationstheorie, Produktmaße, Satz von Fubini, Darstellungssätze und Lp-Räume.
Bearbeitung einer mathematischen, forschungsorientierten Fragestellung unter Anleitung und Niederschrift der Ergebnisse in Form einer wissenschaftlichen Arbeit.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Biomathematik an der Universität Greifswald positioniert sich als Schnittstellenfach zwischen reiner Mathematik und biologischer Anwendung. Er baut auf einem mathematischen Erststudium auf und vertieft dieses um Methoden, die speziell für biologische Systeme relevant sind.
Die Teilzeitform erlaubt es, das Studium mit einer parallelen Tätigkeit – etwa in der Forschung, im Gesundheitswesen oder in der Datenanalyse – zu verbinden, ohne auf universitäre Tiefe zu verzichten.
Module wie Algebra II liefern das strukturelle mathematische Fundament, während das Numerik Grundpraktikum den praktischen Umgang mit rechnergestützten Verfahren zur Lösung biologischer Modellgleichungen vermittelt. Optimale Steuerung und Variationsrechnung ergänzen dies um Methoden zur Analyse und Steuerung dynamischer Systeme, wie sie etwa in der Modellierung von Krankheitsverläufen oder Populationsentwicklungen benötigt werden.
Die Kombination aus abstrakter Algebra, numerischer Praxis und Optimierungstheorie ergibt ein Methodenrepertoire, das über klassische Mathematikstudiengänge hinausgeht und gezielt auf biologische Anwendungsfragen zugeschnitten ist.
Geeignet ist der Studiengang für Personen mit mathematischer oder naturwissenschaftlicher Vorbildung, die sich für die formale Beschreibung biologischer Prozesse interessieren und bereit sind, sich in anspruchsvolle mathematische Werkzeuge einzuarbeiten.
Da das Studium in Teilzeit angelegt ist, passt es besonders zu Studierenden, die Studium und Beruf oder Forschungstätigkeit strukturiert nebeneinander organisieren möchten, statt sich in ein Vollzeitprogramm zu begeben.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Mathematik, etwa in der biomedizinischen Modellierung, der Bioinformatik, der Epidemiologie oder in datengetriebenen Forschungsprojekten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen.
Die Kombination aus mathematischer Tiefe und biologischem Anwendungsbezug macht Absolvent:innen für Institutionen interessant, die quantitative Analysekompetenz mit fachlichem Verständnis für Lebenswissenschaften verbinden wollen.
Die Universität Greifswald bietet als traditionsreiche Universität mit Schwerpunkten in Lebenswissenschaften und Mathematik ein Umfeld, in dem interdisziplinäre Fragestellungen nicht isoliert, sondern im Austausch zwischen Fachbereichen bearbeitet werden.
Das zulassungsfreie, in Teilzeit studierbare Format senkt organisatorische Hürden und ermöglicht einen Einstieg auch für Personen, die bereits in einem beruflichen Kontext stehen.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master Biomathematik öffnet Wege in mathematiknahe Berufe mit klarem Anwendungsbezug zu biologischen und medizinischen Fragestellungen.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Mathematik (o.S.) (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Berufsalltag von Biomathematiker:innen durch KI verändert, lässt sich an konkreten Aufgabenbereichen festmachen.
Automatisierung verschiebt Routineaufgaben, während konzeptionelle und interpretative Arbeit weiterhin menschliche Expertise braucht.
Kompetenzen aus Numerik Grundpraktikum und Optimale Steuerung / Varitionsrechnung bilden die praktische Grundlage für die Modellierung realer biologischer Systeme.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Greifswald, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Greifswald – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer sich für diesen Studiengang entscheidet, sollte ein solides mathematisches Fundament mitbringen, da Module wie Algebra II und die Optimierungstheorie anspruchsvoll aufbauen und im Teilzeitformat konsequente Selbstorganisation erfordern.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, das heißt es gibt keine NC-Hürde für die Einschreibung.
Ja, der Studiengang ist explizit als Teilzeitstudium konzipiert und lässt sich mit einer parallelen beruflichen oder wissenschaftlichen Tätigkeit kombinieren.
Ein solides mathematisches Grundverständnis ist wichtig, da Module wie Algebra II und die Optimierungstheorie auf einem ersten mathematischen oder naturwissenschaftlichen Studium aufbauen.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Berufen der Mathematik mit Anwendungsbezug zu Biologie und Medizin, etwa in Modellierung, Bioinformatik oder Forschung.
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