Tanz, Solo/ Dance/ Authorship Master Master of Science an der Universität der Künste Berlin
Der Master Solo/Dance/Authorship an der Universität der Künste Berlin verbindet choreografische Praxis mit künstlerischer Autorschaft und macht aus erfahrenen Tänzer:innen eigenständige Urheber:innen ihrer Bühnenwerke.Über den Studiengang
Der Studiengang Solo/Dance/Authorship an der Universität der Künste Berlin richtet sich an Tänzer:innen und Choreograf:innen, die den Schritt vom Ausführen zum Erschaffen vollziehen wollen. Im Zentrum steht die Frage, wie ein solistisches künstlerisches Werk entsteht, wer als Autor:in dieses Werks gilt und wie sich Bewegung, Konzept und Diskurs zu einer eigenen Handschrift verdichten.
Statt klassischer Vorlesungslogik arbeitet das Programm in Studio-Formaten, Werkstattphasen und öffentlichen Präsentationen. Berlin als Standort mit einer sehr lebendigen freien Tanz- und Performanceszene liefert dabei ständig Anschlusspunkte zu Produktionshäusern, Festivals und anderen Choreograf:innen, mit denen sich die Studierenden während des Studiums vernetzen.
Der Abschluss M.Sc. mag auf den ersten Blick untypisch für ein künstlerisches Tanzstudium wirken, verweist aber auf die forschungsorientierte, reflexive Ausrichtung des Programms, die künstlerische Praxis mit theoretischer Auseinandersetzung verzahnt.
Studiengang im Detail
Über den Studiengang
Solo/Dance/Authorship an der Universität der Künste Berlin ist ein Masterprogramm, das gezielt bereits ausgebildete Tänzer:innen adressiert und sie in Richtung eigenständiger choreografischer Autorschaft weiterentwickelt. Es geht weniger um technische Grundausbildung als um die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Sprache.
Die Nähe zur freien Berliner Tanzszene und zu internationalen Gastkünstler:innen prägt den Studienalltag und öffnet Perspektiven, die über den Hochschulbetrieb hinausreichen.
Studieninhalte
Im Zentrum stehen choreografische Praxis, Solo-Performance, künstlerische Forschung und die Reflexion über Autorschaft im zeitgenössischen Tanz. Studierende entwickeln eigene Arbeiten, die regelmäßig in Werkschauen und öffentlichen Formaten gezeigt werden.
Begleitend werden theoretische und dramaturgische Fragestellungen behandelt, etwa wie sich Körper, Konzept und Kontext zueinander verhalten und wie künstlerische Positionen argumentativ und performativ vertreten werden können.
Für wen passt das?
Der Studiengang eignet sich für Tänzer:innen und Choreograf:innen mit belastbarer Bühnenerfahrung, die eine eigene künstlerische Handschrift entwickeln und ihre Arbeit auf ein professionelles, autorschaftliches Niveau heben möchten.
Wichtig ist die Bereitschaft, sich selbst als Ausgangspunkt und Werkstoff der künstlerischen Arbeit zu begreifen, verbunden mit Offenheit für Diskurs, Kritik und kontinuierliche Selbstreflexion.
Karriere & Arbeitsmarkt
Absolvent:innen bewegen sich meist in der freien Tanz- und Performanceszene, arbeiten als Choreograf:innen, Solo-Künstler:innen oder in kollaborativen Produktionskontexten, oft projektbasiert und international vernetzt.
Der Arbeitsmarkt für choreografische Autorschaft ist klein und wettbewerbsintensiv, bietet aber durch Festivals, Residenzen und Koproduktionen kontinuierlich neue Anknüpfungspunkte für eigenständige künstlerische Karrieren.
Hochschule & Format
Die Universität der Künste Berlin bietet mit ihren Studios, der Nähe zu Tanzinstitutionen der Stadt und einem internationalen Lehrkörper ein Umfeld, das künstlerische Risikobereitschaft fördert.
Das Format ist zulassungsfrei organisiert, verlangt aber durch die Praxisintensität und die eigenverantwortliche Werkentwicklung ein hohes Maß an Selbstorganisation.
Zulassung & Zugangswege
Deine Zulassungschancen
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Für diesen Studiengang liegt uns keine NC-Grenze vor. Im Studiengang-Match siehst du anhand deiner Note, wie gut du passt, alternativ direkt beim Anbieter prüfen.
Kosten & Finanzierung
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Deine Jobgarantie mit StudySmarter
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Karriere & Gehalt
Der Weg nach dem Studium führt meist direkt in die freie Choreografie- und Performance-Praxis, seltener in feste Ensembleanstellungen.
- Einstieg als Solo-Performer:in / Nachwuchschoreograf:inErste eigene Solo- und Kurzformate auf Festivals und in Nachwuchsprogrammen zeigen · 0 bis 2 Jahre
- Choreograf:in mit eigenen ProduktionenAufbau eines eigenen Werkkatalogs, erste abendfüllende Arbeiten und Koproduktionen · 2 bis 5 Jahre
- Etablierte Autoren-Choreograf:inRegelmäßige Einladungen zu Festivals, Residenzen und internationalen Koproduktionen · 5 bis 10 Jahre
- Künstlerische Leitung / LehrtätigkeitLeitung eigener Compagnie, Kuration von Formaten oder Lehraufträge an Ausbildungsstätten · ab etwa 10 Jahren
Gehaltsspanne nach Karrierephase
Branchenweite Marktorientierung für Tanz, Solo/ Dance/ Authorship Master-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Arbeitsmarkt & Zukunft
Wie sich choreografische Autorschaft künftig entwickelt, hängt stark davon ab, welche Aufgaben Technologie übernehmen kann und welche zwingend menschlich bleiben.
Wie KI den Beruf verändert
Im choreografischen Berufsfeld verändert KI vor allem administrative und dokumentarische Prozesse, während die künstlerische Kernarbeit menschlich bleibt.
KI nimmt dir ab
- Bewegungsdokumentation und Notation mithilfe automatisierter Motion-Capture-Tools
- Organisatorische Aufgaben wie Tourplanung, Förderanträge und Terminkoordination
- Erste visuelle Entwürfe für Bühnenbild, Licht oder Kostüm per KI-generierten Moodboards
- Social-Media- und Marketingtexte zur Bewerbung eigener Produktionen
Menschlich gefragter denn je
- Entwicklung einer eigenständigen körperlichen und konzeptionellen Handschrift
- Improvisation, Risiko und Präsenz im Live-Moment der Aufführung
- Kuratorische und dramaturgische Entscheidungen über Form und Aussage eines Werks
- Aufbau von Vertrauen und Zusammenarbeit mit Kolleg:innen, Produzent:innen und Publikum
Die im Studium vermittelte choreografische und dramaturgische Kompetenz wird direkt in den Modulen Tanz, Solo/ Dance/ Authorship Master erarbeitet und in eigenen Werkschauen erprobt.
Arbeiten neben dem Studium
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Die Hochschule im Profil
Kurzprofil der Universität der Künste Berlin – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Universität der Künste Berlin
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Was Studierende sagen
Das wird gelobt
- Sehr enge Betreuung und Nähe zur freien Berliner Tanzszene
- Starker Fokus auf individuelle künstlerische Autorschaft statt reiner Technikausbildung
- Internationales, diskursstarkes Studienumfeld an der UdK
Worauf du achten solltest
Wer eine klassische Ensemble- oder Compagnie-Laufbahn mit klaren Anstellungsstrukturen sucht, sollte bedenken, dass dieser Studiengang stark auf freie, projektbasierte und oft unsichere künstlerische Selbstständigkeit vorbereitet.
Passt Tanz, Solo/ Dance/ Authorship Master zu dir?
Das solltest du mitbringen
- Du hast bereits Bühnenerfahrung als Tänzer:in oder Choreograf:in und willst eigene Werke entwickeln.
- Dich interessiert die Frage, was künstlerische Autorschaft im Tanz eigentlich bedeutet.
- Du arbeitest gerne selbstorganisiert und hältst projektbasierte, unsichere Karrierewege aus.
- Du willst dich in der internationalen freien Tanzszene vernetzen und positionieren.
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Häufige Fragen
Brauche ich vor dem Master schon eigene choreografische Erfahrung?
Ja, der Studiengang setzt tänzerische Bühnenerfahrung und idealerweise erste eigene künstlerische Arbeiten voraus, da direkt an eigenen Werken gearbeitet wird.
Ist der Studiengang zulassungsbeschränkt?
Nein, die formale Zulassung an der Universität der Künste Berlin ist zulassungsfrei organisiert, die künstlerische Eignung wird jedoch über andere Verfahren geprüft.
Führt der Abschluss eher zu Festanstellungen oder freier Arbeit?
Die meisten Absolvent:innen bewegen sich in der freien, projektbasierten Choreografie- und Performance-Szene statt in festen Ensembleanstellungen.
Warum heißt der Abschluss M.Sc. bei einem künstlerischen Tanzstudiengang?
Die Bezeichnung verweist auf die forschungsorientierte, reflexive Komponente des Programms, die künstlerische Praxis mit theoretischer Auseinandersetzung verbindet.
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