Forschungskolloquium
Das Modul dient der Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsarbeiten sowie der Begleitung und Diskussion der eigenen Masterarbeit durch Diskussion von Fragestellung, Methode und Konzept.
Der Studiengang Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart an der Universität Bremen richtet sich an alle, die soziale, ökonomische und politische Ungleichheiten nicht nur beschreiben, sondern historisch einordnen und analytisch durchdringen wollen. Der Master verknüpft geschichtswissenschaftliche Methoden mit gegenwartsbezogenen Fragestellungen und macht damit Kontinuitäten und Brüche in Ungleichheitsverhältnissen sichtbar.
Bremen als Standort bringt eine ausgeprägte sozial- und geschichtswissenschaftliche Forschungstradition mit, in die der Studiengang eingebettet ist. Die Vollzeitvariante mit dem Abschluss M.Sc. ist zulassungsfrei, sodass der Einstieg unkompliziert möglich ist, ohne dass dies Abstriche bei der inhaltlichen Tiefe bedeutet.
Durch die Kombination aus Forschungslabor, Kolloquium und historischen Fallstudien entsteht ein Studienprofil, das forschungsnahes Arbeiten von Beginn an einübt und auf eigenständige wissenschaftliche wie berufspraktische Analysearbeit vorbereitet.
17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Das Modul dient der Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsarbeiten sowie der Begleitung und Diskussion der eigenen Masterarbeit durch Diskussion von Fragestellung, Methode und Konzept.
Das Modul ist als Blockveranstaltung zur Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsarbeiten gedacht und leitet gezielt die Konzeption der Masterarbeit an, dient der Themensuche und der Reflexion theoretischer Ansätze.
Das Modul untersucht anhand ausgewählter historischer Fälle, in welchen Situationen Exklusion und Ungleichheit zu Protest und Revolution führten, sowie die sozialen und kulturellen Umstände dieser Bewegungen.
Das Modul umfasst einen mindestens dreimonatigen Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule und bietet Einblick in unterschiedliche nationale Traditionen der Historiographie und interkulturelle Kompetenz.
Das Modul untersucht anhand ausgewählter historischer Beispiele die Entwicklung von Exklusionskriterien wie Rasse, Geschlecht und Religion sowie deren kulturelle, politische und wirtschaftliche Folgen.
Das Modul führt in die globalhistorischen Dimensionen sozialer Ungleichheit ein und vermittelt Methoden der globalhistorischen Forschung mit Fokus auf Regionen des Globalen Südens und deren Verflechtungen.
Das Modul umfasst ein Praktikum von mindestens 300 Stunden an einer Institution an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und vermittelt Einblicke in fachspezifische Berufsfelder.
Das Modul analysiert exemplarisch sprachliche, bildliche und mediale Repräsentationen von Ungleichheiten in der Geschichte und deren Konstruktion sowie Rückwirkungen auf historische Wirklichkeit.
Das Modul analysiert exemplarisch antike, mittelalterliche und frühneuzeitliche Formen der Konstruktion und Praktizierung von Ungleichheiten sowie die Kontinuität von Differenzkriterien zwischen Vormoderne und Moderne.
Das Modul stellt Grundprobleme der normativen Begründung des Sozialstaates vor und diskutiert Grundbegriffe wie Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Solidarität unter Berücksichtigung sozialer Ungleichheit.
Das Mastermodul umfasst die Masterarbeit inklusive Kolloquium.
Der General Studies-Bereich gemäß Prüfungsordnung umfasst 12 CP.
Das Modul dient der Vertiefung von Theorie- und Methodenkenntnissen sowie der Einführung in das Studiengangsthema Ungleichheiten, mit Fokus auf analytische Ansätze wie Geschlechtergeschichte, disability history und Globalgeschichte.
Das Modul vermittelt fundierte Kenntnisse über Grundlagen der Sozialpolitikforschung, Strukturen sozialer Sicherungssysteme und arbeitet einen einheitlichen Kenntnisstand in Feldern der Sozialpolitikforschung auf.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Studiengang Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart an der Universität Bremen versteht Ungleichheit als Querschnittsthema, das sich durch historische Epochen ebenso zieht wie durch aktuelle gesellschaftliche Debatten. Er richtet sich an Studierende mit geschichts- oder sozialwissenschaftlichem Erststudium, die vertiefend forschen möchten.
Charakteristisch ist die enge Verzahnung von historischer Analyse und gegenwartsbezogener Reflexion, wodurch Studierende lernen, aktuelle Ungleichheitsphänomene aus einer langfristigen Perspektive zu betrachten.
Im Zentrum stehen Module wie das Forschungskolloquium, in dem eigene Projekte diskutiert und methodisch geschärft werden, sowie das Forschungslabor, das praktische Forschungserfahrung vermittelt. Das Modul Protest und Revolution in der Geschichte beleuchtet, wie gesellschaftlicher Widerstand gegen Ungleichheit historisch organisiert war und welche Lehren sich daraus für die Gegenwart ziehen lassen.
Ergänzend werden Methoden der historischen Quellenarbeit mit Ansätzen der Ungleichheits- und Sozialforschung kombiniert, sodass ein interdisziplinäres Methodenrepertoire entsteht.
Der Studiengang eignet sich für Personen, die gesellschaftliche Entwicklungen nicht nur beschreiben, sondern historisch fundiert erklären wollen. Wer Freude an Archivarbeit, theoretischer Reflexion und interdisziplinärem Denken hat, findet hier ein passendes Umfeld.
Auch wer später in Bildung, Forschung oder gesellschaftspolitischer Arbeit tätig sein möchte, profitiert von der analytischen Tiefe des Programms.
Absolvent:innen finden Anknüpfungspunkte in Forschung, politischer Bildung, Stiftungen, Verwaltung und Medien, überall dort, wo historisches Wissen zur Einordnung gegenwärtiger Ungleichheiten gefragt ist.
Die zulassungsfreie Aufnahme senkt die Einstiegshürde, verlangt aber Eigeninitiative bei der beruflichen Profilbildung während des Studiums.
Die Universität Bremen bietet den Studiengang in Vollzeit am Standort Bremen an, eingebettet in ein forschungsstarkes geistes- und sozialwissenschaftliches Umfeld.
Das Format ermöglicht eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Forschungsfragen über die gesamte Studiendauer hinweg.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Master öffnet Türen in Forschung, Bildungsarbeit und gesellschaftspolitische Institutionen, die historische Expertise für gegenwärtige Ungleichheitsfragen suchen.
Branchenweite Marktorientierung für Ungleichheiten in Geschichte und Gegenwart-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Auseinandersetzung mit Ungleichheit bleibt gesellschaftlich hochrelevant, während sich die Werkzeuge zur Analyse historischer und aktueller Daten stetig wandeln.
Auch in der historischen Ungleichheitsforschung verändert KI, wie Quellen erschlossen und Daten ausgewertet werden.
Die Fähigkeit, historische Prozesse und aktuelle Ungleichheiten miteinander zu verbinden, wird gezielt im Forschungskolloquium und im Modul Protest und Revolution in der Geschichte eingeübt.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bremen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer konkrete Berufsbilder statt offener Forschungsorientierung erwartet, sollte sich vorab genau mit den Modulinhalten und möglichen Praxisfeldern auseinandersetzen, da der Studiengang stark forschungsgeprägt ist.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, aber eigenständige inhaltliche Vorbereitung nicht ersetzt.
Ein geschichts- oder sozialwissenschaftliches Erststudium sowie Interesse an historischer Quellenarbeit und gesellschaftlicher Ungleichheitsforschung sind hilfreich.
Zentral sind das Forschungskolloquium, das Forschungslabor sowie das Modul Protest und Revolution in der Geschichte, die Theorie und Forschungspraxis eng verzahnen.
Absolvent:innen finden Anschlussmöglichkeiten in Forschung, politischer Bildung, Stiftungen und Verwaltung, wo historisches Ungleichheitswissen gefragt ist.
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