Community Health und Partizipation I
Wahlpflichtmodul zu Community Health und partizipativen Ansätzen in der Gesundheitsförderung.
Der Master Public Health – Gesundheitsförderung und Prävention an der Universität Bremen richtet sich an Studierende, die gesundheitliche Ungleichheit nicht nur beschreiben, sondern aktiv verändern wollen. Bremen gilt als eine der Wiegen der deutschen Public-Health-Forschung, und das spiegelt sich im Programm wider: Es geht weniger um klinische Einzelfallbetrachtung als um Bevölkerungsgruppen, Lebenswelten und die Frage, wie Prävention dort ansetzt, wo Menschen tatsächlich leben, arbeiten und lernen.
Der Vollzeit-Studiengang schließt mit dem M.Sc. ab und ist zulassungsbeschränkt, was auf eine hohe Nachfrage und ein forschungsstarkes Umfeld hindeutet. Wer sich bewirbt, sollte bereits ein grundständiges Interesse an Gesundheitswissenschaften, Sozialwissenschaften oder verwandten Fächern mitbringen, da die Inhalte konzeptionell und methodisch anspruchsvoll aufgebaut sind.
Im Zentrum steht die Idee der Partizipation: Gesundheitsförderung wird nicht top-down verordnet, sondern gemeinsam mit betroffenen Communities entwickelt. Diese Haltung zieht sich durch Theorie und Praxis des Studiengangs.
34 Module · 180 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Wahlpflichtmodul zu Community Health und partizipativen Ansätzen in der Gesundheitsförderung.
Vertiefung von Community Health und partizipativen Ansätzen in der Praxis.
Einführung in Umweltaspekte der öffentlichen Gesundheit.
Vertiefung von Umweltaspekten und deren Einfluss auf die öffentliche Gesundheit.
Einführung in humanistische Perspektiven auf Gesundheit und Krankheit.
Vertiefung humanistischer Ansätze zur Analyse von Gesundheit und Krankheit.
Einführung in Zusammenhänge zwischen Arbeit, Organisationen und Gesundheit.
Vertiefung von Arbeits- und Organisationsbezügen zur Gesundheit.
Einführung in ökonomische Aspekte der planetaren Gesundheit.
Vertiefung ökonomischer Perspektiven auf nachhaltige globale Gesundheit.
Die Vorlesung behandelt wichtigste normativ-empirische und kausale Theorien von Gesundheit und Krankheit sowie deren Bedeutung für Public Health und berufliche Praxis. Seminare vertiefen die Anwendung dieser Modelle anhand spezifischer Themen wie seltene Erkrankungen, Ernährung oder Schwangerschaft/Geburt.
Das Modul behandelt Theorien sozialer Ungleichheit, Gerechtigkeitstheorien in Bezug auf Gesundheit, empirische Modelle sozialer Ungleichheit, Intersektionalität und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Gesundheitsoutcomes.
Die Vorlesung bietet einen Überblick über zentrale Themen in Gesundheitsförderung und Prävention, einschließlich geschichtlicher und ethisch-normativer Hintergründe, biopsychosozialer Ansätze sowie setting- und community-basierter Präventionsansätze.
Das Modul führt in grundsätzliche Formen und Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens ein, indem Studierende unter Anleitung in Gruppenarbeit einen wissenschaftlichen Text erstellen und Techniken des wissenschaftlichen Schreibens erwerben.
Das Modul vermittelt grundlegende medizinische Kenntnisse für Public Health-Studierende.
Einführung in statistische Grundlagen und Methoden für Public Health.
Das Modul vermittelt methodische Grundlagen empirischer Sozialforschung für Public Health-Anwendungen.
Einführung in grundlegende epidemiologische Konzepte und Methoden.
Das Modul behandelt gesundheitliche Risiken und Ressourcen in verschiedenen Lebenslagen und Bevölkerungsgruppen.
Das Modul vermittelt Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem und die rechtlichen Grundlagen der gesundheitlichen Sicherung.
Vertiefung statistischer Methoden und Anwendungen für Public Health.
Grundlagen des Managements im Gesundheitswesen und dessen Anwendung auf organisatorische Fragen.
Vertiefung epidemiologischer Konzepte und Anwendungen in der öffentlichen Gesundheit.
Einführung in ökonomische Grundkonzepte und deren Anwendung im Gesundheitswesen.
Das Modul vermittelt wichtige Modelle und Maßnahmen zur Planung und Implementierung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsinterventionen.
Vertiefung und Anwendung von Managementkonzepten in komplexeren Szenarien des Gesundheitswesens.
Das Modul behandelt Theorien und Praktiken der Gesundheitskommunikation in verschiedenen Kontexten.
Vertiefung ökonomischer Konzepte und deren Anwendungen im Gesundheitswesen und bei Maßnahmen der Gesundheitsförderung.
Das Modul behandelt globale Perspektiven auf Gesundheit und internationale Public Health-Aspekte.
Das Modul begleitet die praktische Ausbildung und Praxisdurchführung der Studierenden mit theoretischen Reflexionen.
Das Modul vermittelt praktische Anwendung von Methoden der Public Health-Praxis.
Praktische Ausbildung und Durchführung von Praxisprojekten im Bereich Public Health.
Das Modul behandelt Prinzipien und Standards guter wissenschaftlicher Praxis in der Public Health Forschung.
Selbstständige Anfertigung einer wissenschaftlichen Bachelorarbeit zu einem Public Health-Thema.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Public Health – Gesundheitsförderung und Prävention an der Universität Bremen ist als forschungsorientierter Masterstudiengang konzipiert, der auf einem international sichtbaren Public-Health-Standort aufbaut. Die Ausrichtung ist explizit präventiv und salutogenetisch: Es wird gefragt, was Menschen und Gemeinschaften gesund erhält, nicht nur, was sie krank macht.
Studierende setzen sich mit Determinanten von Gesundheit auseinander, die weit über medizinische Faktoren hinausgehen – soziale Lage, Wohnumfeld, Bildung und Umweltbedingungen spielen eine zentrale Rolle.
Die Module Community Health und Partizipation I und II bilden das konzeptionelle Rückgrat des Studiengangs. Hier lernen Studierende, wie partizipative Ansätze in der Gesundheitsförderung geplant, umgesetzt und evaluiert werden – von der Bedarfserhebung in einer Kommune bis zur Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Ergänzt wird dies durch Environmental Public Health I, das die Wechselwirkung zwischen Umweltfaktoren und Bevölkerungsgesundheit in den Blick nimmt. Insgesamt verbindet der Studiengang epidemiologische, soziologische und interventionsbezogene Perspektiven.
Der Studiengang eignet sich für Menschen, die bereits erste Berührungspunkte mit Gesundheits-, Sozial- oder Pflegewissenschaften haben und nun strategischer, forschungsnäher und gestaltender arbeiten möchten. Ein Interesse an sozialer Gerechtigkeit und strukturellen Zusammenhängen ist hilfreich.
Wer lieber ausschließlich klinisch-individuell arbeitet, findet in diesem Studiengang weniger Anknüpfungspunkte als jemand, der Gesundheit als gesellschaftliches Querschnittsthema begreift.
Absolvent:innen finden Einsatzfelder in der Gesundheitsberatung, bei Krankenkassen, in kommunalen Gesundheitsämtern, in der Präventionsforschung sowie bei NGOs und Wohlfahrtsverbänden. Die Nähe zu Berufen in der Gesundheitsberatung zeigt, dass beratende, konzeptionelle und projektsteuernde Tätigkeiten im Vordergrund stehen.
Der zulassungsbeschränkte Charakter des Studiengangs signalisiert zudem eine gewisse Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt, da Absolvent:innen spezialisiertes, gefragtes Fachwissen mitbringen.
Die Universität Bremen bietet den Studiengang in Vollzeit an einem Standort mit langer Public-Health-Tradition an. Das universitäre Umfeld ermöglicht den Zugang zu Forschungsprojekten und interdisziplinärem Austausch.
Die Präsenzform in Bremen fördert den direkten Austausch mit Lehrenden und Kommiliton:innen, was gerade bei partizipativen und projektbasierten Lehrformaten von Vorteil ist.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Die Studienplätze sind begrenzt und die NC-Grenze schwankt je Semester. Prüfe mit deinem Schnitt, wie deine Chancen aktuell stehen.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
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Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von Public-Health-Absolvent:innen führt häufig über Beratung und Projektarbeit hin zu strategischer Verantwortung.
Branchenweite Marktorientierung für Berufe in der Gesundheitsberatung (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Gesundheitsberatung durch KI verändert, lässt sich bereits in Grundzügen abschätzen.
Automatisierung verändert Public-Health-Berufe eher in der Datenanalyse als in der zwischenmenschlichen Arbeit.
Die partizipativen Methoden aus Community Health und Partizipation I und II bilden die Grundlage für die spätere Projekt- und Beratungsarbeit in der Praxis.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang zulassungsbeschränkt ist und stark konzeptionell-wissenschaftlich arbeitet, solltest du realistisch einschätzen, ob dir sozialwissenschaftlich geprägtes Arbeiten und Projektmanagement mehr liegen als klinisch-praktische Tätigkeiten.
Ja, der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, was auf eine hohe Nachfrage und begrenzte Studienplätze hinweist.
Die Module Community Health und Partizipation I und II sind zentrale Bausteine und vermitteln partizipative Methoden der Gesundheitsförderung direkt vor Ort.
Absolvent:innen arbeiten häufig in Berufen der Gesundheitsberatung, etwa bei Krankenkassen, Gesundheitsämtern oder in der Präventionsforschung.
Er ist forschungsorientiert und konzeptionell, mit klarem Bezug zu partizipativer und wissenschaftlich fundierter Praxisarbeit.
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