Theoretical Neurosciences
Statistische Methoden zur Analyse neuronaler Daten sowie Computational Neuroscience I und II, behandelnd neuronale Kodierung, Dynamik einzelner Neuronen, synaptische Transmission, Hebbian Learning und neuronale Netze.
Der Studiengang Neurosciences an der Universität Bremen richtet sich an Studierende, die das Nervensystem auf mehreren Ebenen verstehen wollen – von molekularen Mechanismen bis hin zu komplexen neuronalen Systemen. Der Master schließt mit dem M.Sc. ab und ist als Vollzeitstudium konzipiert, das eine enge Anbindung an die neurowissenschaftliche Forschungslandschaft Bremens bietet.
Da die Zulassung zulassungsfrei erfolgt, richtet sich der Studiengang an motivierte Absolvent:innen naturwissenschaftlicher oder medizinnaher Bachelorstudiengänge, die bereit sind, sich in ein anspruchsvolles, forschungsorientiertes Fach einzuarbeiten. Die Kombination aus theoretischen, zellulären und systemischen Modulen bildet dabei das Rückgrat des Curriculums.
17 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Statistische Methoden zur Analyse neuronaler Daten sowie Computational Neuroscience I und II, behandelnd neuronale Kodierung, Dynamik einzelner Neuronen, synaptische Transmission, Hebbian Learning und neuronale Netze.
Einführung in grundlegende Prinzipien der Neurobiochemie (Energiestoffwechsel, Transmittersynthese, Transmitterabbau), Signalübertragung an chemischen Synapsen, Transmitterrezeptoren und -transporter sowie deren funktionale Neuroanatomie. Das Mentoring-Programm unterstützt Studierende bei der Entwicklung ihres persönlichen Studienprofils.
Behandlung der Grundorganisation von Vertebratengehirnen, vergleichende Neuroanatomie mit mikroskopischer Analyse von Hirnschnitten, sowie Architektur und Funktion des visuellen Systems mit Schwerpunkt auf parallele Verarbeitung und neuronale Informationscodierung.
Einführung in Störungen kognitiver Domänen und deren neuropathologische Grundlagen mit Präsentation von Diagnoseverfahren (404a), sowie Epidemiologie, Pathophysiologie und Behandlung von ZNS-Erkrankungen wie Demenz, Parkinson, Schlaganfall und Epilepsie (404b).
Vermittlung grundlegender Programmierkonzepte mit Matlab und deren Anwendung auf Datenanalyse und Simulation neuronaler Systeme, einschließlich Handling von Spike-Trains, Berechnung von Rezeptiven Feldern und Simulation von Neuronen und neuronalen Netzwerken.
Schulung in Tierschutz, experimenteller Planung mit dem 'Reduce Replace Refine'-Prinzip, Handling und Pflege von Nagetieren, Anästhesie-, Euthanasie- und Operationstechniken sowie Verhaltenstestmethoden nach FELASA-Standards.
Einführung in grundlegende neurowissenschaftliche Konzepte einschließlich Aufmerksamkeit, Optogenetik, wissenschaftliches Schreiben, Literaturrecherche, Statistik, experimentelles Design und Programmierung mit Matlab.
Einführung in aktuelle Methoden der Systemneurophysiologie und elektophysiologische Aufzeichnungen aus der Rattenbarrelkortex, mit Erlernen physikalischer Prinzipien, stereotaktischer Techniken und Datenanalysemethoden.
Lernziele umfassen stereotaktische Chirurgie, Verhaltenstests zur motorischen Aktivität und Motivation, Mikroinfusionen und systemische Anwendung von Dopaminrezeptor-Agonisten und -Antagonisten mit anschließender histologischer Analyse und Datenstatistik.
Vermittlung von Molekularbiologie-Techniken zur Optogenetik-Sondenentwicklung, Zellkultur, Mikroskopie-Techniken (FRET, Ca2+ Imaging), stereotaktische Chirurgie und optogenetische Experimente zur Untersuchung verschiedener Verhaltensweisen.
Erwerb von Kenntnissen in experimentellen Methoden der kognitiven Neuropsychologie, Planung von Experimentaldesigns, Verhaltenserfassung, fMRI- und EEG-Methoden sowie eigenständiges Durchführen und Analysieren einer Pilotstudie.
Praktikum in einem Neurowissenschaftslabor in Bremen oder im Ausland mit fortgeschrittenen experimentellen Techniken und eigenständiger Forschung.
Zweites praktisches Praktikum in einem Neurowissenschaftslabor mit eigenständiger Forschung und Vertiefung experimenteller Kompetenzen.
Eigenständige Anfertigung einer Masterarbeit mit begleitender Supervision und Defensio-Seminar.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Neurosciences an der Universität Bremen ist als interdisziplinärer, forschungsnaher Studiengang angelegt, der Studierende auf eine wissenschaftliche Laufbahn in den Neurowissenschaften vorbereitet. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von molekularen, zellulären und systemischen Erklärungsebenen des Nervensystems.
Die zulassungsfreie Zulassung erleichtert den Einstieg, verlangt aber ein hohes Maß an Eigenmotivation, da die Inhalte anspruchsvoll und forschungsorientiert vermittelt werden.
Zentrale Module wie Theoretical Neurosciences vermitteln formale und konzeptionelle Grundlagen, um neuronale Prozesse modellhaft zu beschreiben. Cellular and Molecular Neurosciences and Mentoring verbindet Laborarbeit mit persönlicher fachlicher Begleitung und vertieft das Verständnis zellbiologischer und molekularer Mechanismen.
Systemic Neurosciences erweitert den Blick auf übergeordnete neuronale Netzwerke und deren Funktion im Gesamtsystem des Gehirns, sodass Studierende lernen, Erkenntnisse verschiedener Ebenen miteinander zu verknüpfen.
Der Studiengang eignet sich für Personen mit einem naturwissenschaftlichen oder biomedizinischen Bachelorabschluss, die Freude an experimenteller und theoretischer Arbeit haben und sich für die Funktionsweise des Nervensystems begeistern.
Wichtig ist zudem die Bereitschaft, sich intensiv mit englischsprachiger Fachliteratur auseinanderzusetzen und eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten.
Absolvent:innen des Studiengangs finden häufig Anschluss in der akademischen Forschung, etwa im Rahmen einer Promotion, oder in angewandten Bereichen wie der biomedizinischen Industrie und diagnostischen Laboren.
Als Neurosciences-Fachkräfte bringen sie ein breites methodisches Repertoire mit, das sowohl in Forschungseinrichtungen als auch in der Privatwirtschaft gefragt ist.
Die Universität Bremen bietet mit ihrem Vollzeitformat und der engen Verzahnung von Theorie und Praxis ein Umfeld, in dem Studierende früh in Forschungsprojekte eingebunden werden können.
Der Studienort Bremen profitiert von einer aktiven neurowissenschaftlichen Forschungsszene, die den Austausch zwischen Studierenden und etablierten Wissenschaftler:innen fördert.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg vom Berufseinstieg bis zur Führungsposition in den Neurosciences verläuft meist über mehrere Etappen wissenschaftlicher und fachlicher Vertiefung.
Branchenweite Marktorientierung für Neurosciences-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Die Neurowissenschaften entwickeln sich rasant weiter, wodurch sich auch die Anforderungen an zukünftige Neurosciences-Fachkräfte kontinuierlich verändern.
Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitsweise in den Neurosciences bereits heute spürbar, sowohl in der Datenanalyse als auch in der Modellierung neuronaler Prozesse.
Die im Studium vermittelten Kompetenzen in Modellierung und Datenverständnis werden besonders im Modul Theoretical Neurosciences gelegt, während praktische Labor- und Analysekompetenzen im Modul Cellular and Molecular Neurosciences and Mentoring vertieft werden.
Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bremen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Da der Studiengang inhaltlich sehr forschungsorientiert und fachlich anspruchsvoll ist, solltest du dir bewusst sein, dass ein hohes Maß an Eigeninitiative, Englischkenntnissen und naturwissenschaftlichem Vorwissen erwartet wird.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was den Einstieg erleichtert, jedoch nicht bedeutet, dass die inhaltlichen Anforderungen geringer sind.
Ein naturwissenschaftlicher oder biomedizinischer Bachelorabschluss sowie gute Englischkenntnisse sind sinnvoll, da viele Inhalte forschungsnah und international ausgerichtet sind.
Zu den prägenden Modulen zählen Theoretical Neurosciences, Cellular and Molecular Neurosciences and Mentoring sowie Systemic Neurosciences, die zusammen ein breites neurowissenschaftliches Fundament bilden.
Absolvent:innen können sowohl in der akademischen Forschung als auch in angewandten Bereichen wie der biomedizinischen Industrie als Neurosciences-Fachkräfte tätig werden.
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