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Universität Bremen · Master

Materials Chemistry and Mineralogy Master of Science an der Universität Bremen

Der Master Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen verbindet Werkstoffchemie und Mineralogie zu einem interdisziplinären, zulassungsfreien Studiengang in Vollzeit.
M.Sc.
Master of Science
120
ECTS-Punkte
4 Sem.
Regelstudienzeit
Bremen
Studienort
🤝 Jobgarantie: Job in 6 Monaten nach dem Abschluss – oder wir zahlen dein Coaching.Mehr erfahren →

Über den Studiengang

Der Studiengang Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen richtet sich an alle, die die stoffliche Zusammensetzung und Struktur von Materialien nicht nur beschreiben, sondern auf molekularer und kristalliner Ebene verstehen wollen. Chemie und Mineralogie werden dabei nicht getrennt, sondern als zwei komplementäre Blickwinkel auf dieselben Fragen behandelt: Wie entstehen Materialien, wie verändern sie sich, und wie lassen sich ihre Eigenschaften gezielt beeinflussen?

Bremen bietet für diese Kombination ein Umfeld, in dem geowissenschaftliche und materialwissenschaftliche Fragestellungen eng miteinander verknüpft sind. Der Master ist zulassungsfrei und wird in Vollzeit studiert, sodass Studierende sich von Beginn an intensiv mit analytischen Methoden und strukturchemischen Grundlagen auseinandersetzen können, ohne einen zusätzlichen Auswahlprozess durchlaufen zu müssen.

Der Abschluss M.Sc. eröffnet Wege sowohl in die anwendungsnahe Materialforschung als auch in mineralogisch geprägte Tätigkeitsfelder, etwa dort, wo Rohstoffe, Werkstoffe und ihre Charakterisierung zusammenkommen.

Curriculum & Module

19 Module · 114 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.

19 Module · 114 ECTS
1. Semester6 ECTS

Analytical Methods I

Grundlagen der Instrumentalanalytik, Spektroskopie, Diffraktometrie und bildgebende Verfahren. Behandlung von Probenaufbereitung, Messdurchführung und Ergebnisauswertung.

1. Semester6 ECTS

Mineralogy

Reine und angewandte Mineralogie, Kristallchemie, mineralogische Methoden, physikalische Eigenschaften von Mineralen und anorganischen Verbindungen sowie systematische und deskriptive Mineralogie.

1. Semester6 ECTS

Crystallography

Grundlagen der Kristallographie und Kristalleigenschaften, Symmetrie von Kristallen, sowie Röntgendiffraktionsmethoden und Rietveld-Analyse für Pulverdiffraktionsdaten.

1. Semester6 ECTS

Chemistry

Oberflächenchemie, Festkörperchemie und Festkörperphysik mit Vorlesungen zu Grenzflächen, kristallinen Strukturen und physikalischen Eigenschaften.

1. Semester6 ECTS

Materials Science

Grundprinzipien der Materialwissenschaft, Interpretation von Phasendiagrammen, Kristallisationspfade, Schmelzprozesse, Mischkristalle und Phasentransformationen.

2. Semester6 ECTS

Analytical Methods II

Fortsetzung der Analytischen Methoden I mit zusätzlichen Methoden der Instrumentalanalytik.

2. Semester6 ECTS

Crystal Structure Analysis

Theorie der Einkristalldiffraktometrie, Strukturfaktorberechnung, Direkte Methoden, Strukturlösung und -verfeinerung mit SHELX-Programmen sowie Kristallchemische Berechnungen.

2. Semester6 ECTS

Physical Properties of Crystals

Kristallphysik und Kristalloptik mit Beschreibung anisotroper Festkörpereigenschaften mittels Tensorrechnung, Bestimmung von Piezoenelektrizität und Brechungsindizes.

2. Semester6 ECTS

Functional Ceramics

Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Funktionalkeramiken sowie deren Anwendungen in Biomaterialtechnik, Umwelttechnik und Energiegewinnung.

2. Semester6 ECTS

Minerals and Materials

Mineraloberflächen und Reaktionen, thermodynamische und kinetische Aspekte von Mineralprozessen sowie Rolle von Oberflächeneigenschaften bei Mineral-Mineral- und Mineral-Fluid-Reaktionen.

2. Semester6 ECTS

Solid State Synthesis and Characterization

Festkörpersynthesemethoden wie Festkörperreaktionen, Phasenübergänge, Precursor-Materialien und Sol-Gel-Verfahren sowie deren charakterisierung mit Röntgen- und spektroskopischen Methoden.

2. Semester6 ECTS

Structure Property Relationship

Beziehungen zwischen Struktur und Eigenschaften von kristallinen und amorphen Festkörpern, thermische Expansion, Magnetismus und Tensoreigenschaften.

2. Semester6 ECTS

Catalysis and Surface Chemistry

Heterogene Katalyse, Vakuum- und Kryotechnik sowie Oberflächenchemie mit praktischen Anwendungen in industriellen Prozessen.

2. Semester6 ECTS

Functional Surfaces

Präparation und Charakterisierung von molekularen Schichten auf Oberflächen, selbstorganisierte Monolagen sowie elektroneninduzierte chemische Reaktionen.

2. Semester6 ECTS

Introduction to Technical Chemistry

Chemische Reaktionen und Thermodynamik, verschiedene Reaktortypen, Verweilzeitspektren und Makrokinetik von idealen und realen Reaktoren.

3. Semester6 ECTS

General Studies

Zusätzliche Kompetenzen in ausgewählten Bereichen wie Wirtschaftswissenschaften und Sprachen, sowie Programmierung mathematischer Algorithmen und Grafikprogrammierung.

3. Semester6 ECTS

Petrology and Isotope Geochemistry

Anwendung geochemischer und petrologischer Prinzipien auf Materialwissenschaften, Isotopenanalyse als Tracer und thermodynamische Berechnungen von Phasenbeziehungen.

3. Semester6 ECTS

Technical Ceramics

Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von technischen Keramiken und Keramik-Nanotechnologie sowie deren Entwicklung, Verarbeitung und Anwendungen.

3. Semester6 ECTS

Special Topics in Materials Science

Nanopartikel und Nanotechnologie sowie Zeolithe, Katalysatoren und Ionenaustausch mit Anwendungen in der Materialwissenschaft.

Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.

Studiengang im Detail

Über den Studiengang

Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen ist als Schnittstellenstudiengang konzipiert, der klassische mineralogische Fragestellungen mit modernen chemischen Analysemethoden verbindet. Wer sich für die Struktur von Kristallen ebenso interessiert wie für die chemische Reaktivität von Materialien, findet hier ein passendes Format.

Der zulassungsfreie Zugang senkt die Einstiegshürde, ersetzt aber nicht die inhaltliche Anforderung: Ein solides Grundverständnis aus einem chemie- oder geowissenschaftlich orientierten Bachelor wird vorausgesetzt, um den anspruchsvollen Modulinhalten folgen zu können.

Studieninhalte

Zentrale Bausteine sind Analytical Methods I, in dem instrumentelle Analysetechniken zur Charakterisierung von Materialien vermittelt werden, sowie Mineralogy und Crystallography, die das strukturelle und kristallographische Fundament legen. Diese Module greifen ineinander: Wer die Kristallstruktur eines Minerals versteht, kann dessen chemisches Verhalten besser einordnen und umgekehrt.

Praktische Laborarbeit spielt eine wichtige Rolle, da viele Inhalte erst durch eigenständige Analyse von Proben greifbar werden. Das Studium bereitet damit gezielt auf forschungsnahe Tätigkeiten vor, in denen Methodenkompetenz und Materialverständnis gleichermaßen gefragt sind.

Für wen passt das?

Der Studiengang eignet sich für Personen mit einer klaren naturwissenschaftlichen Neugier, die sich nicht auf ein einzelnes Fach beschränken möchten. Wer bereits im Bachelor Freude an Laborarbeit, Kristallographie oder analytischer Chemie entwickelt hat, findet hier eine konsequente Vertiefung.

Weniger geeignet ist der Studiengang für Studierende, die vorrangig theoretisch-abstrakt arbeiten möchten, denn ein großer Teil des Studiums lebt von der praktischen Auseinandersetzung mit Materialproben und Messgeräten.

Karriere & Arbeitsmarkt

Absolvent:innen von Materials Chemistry and Mineralogy sind für Tätigkeiten qualifiziert, die Werkstoffanalyse, Rohstoffbewertung und Materialentwicklung verbinden. Das Berufsbild der Materials Chemistry and Mineralogy-Fachkräfte umfasst sowohl industrienahe Labortätigkeiten als auch Positionen in Forschungseinrichtungen.

Die Kombination aus chemischer und mineralogischer Expertise ist auf dem Arbeitsmarkt vergleichsweise selten und kann daher ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber rein chemisch oder rein geowissenschaftlich ausgebildeten Bewerber:innen darstellen.

Hochschule & Format

Die Universität Bremen bietet als Universität ein forschungsorientiertes Umfeld, in dem aktuelle Fragestellungen der Materialwissenschaft direkt in die Lehre einfließen. Der Studienort Bremen mit seiner Nähe zu geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen unterstützt die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs zusätzlich.

Das Vollzeitformat erlaubt eine intensive, fokussierte Auseinandersetzung mit den Studieninhalten und ist auf Studierende ausgerichtet, die sich ohne größere zeitliche Nebentätigkeiten dem Studium widmen können.

Zulassung & Zugangswege

ZulassungsfreiMaterials Chemistry and Mineralogy ist an der Uni Bremen in der Regel zulassungsfrei – der Einstieg ist ohne Numerus Clausus möglich.
ZugangswegeIn der Regel Abitur oder Fachhochschulreife – auch beruflich Qualifizierte können zugelassen werden; ein einschlägiges Vorpraktikum ist teils empfohlen.

Deine Zulassungschancen

Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.

Gute Nachrichten: zulassungsfrei

Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.

Kosten & Finanzierung

An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.

PositionBetrag
Studiengebühren0 €
Semesterbeitragca. 250 bis 350 € / Semester
Enthaltenu. a. Semesterticket & Studierendenwerk

Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.

Deine Jobgarantie mit StudySmarter

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Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.

Karriere & Gehalt

Der Master eröffnet Zugänge zu Berufsfeldern, in denen Materialanalyse und mineralogisches Fachwissen zusammenkommen.

  1. Einstieg als Labor- oder AnalysefachkraftErste Tätigkeit in Materialanalyse oder Qualitätskontrolle mit Anwendung analytischer Methoden aus dem Studium · 0 bis 3 Jahre
  2. Fachspezialist:in für MaterialcharakterisierungVertiefte Verantwortung für komplexe Analyseprojekte und Methodenentwicklung · 3 bis 6 Jahre
  3. Projektleitung in Forschung oder IndustrieKoordination von Forschungs- oder Entwicklungsprojekten mit fachlicher und organisatorischer Verantwortung · 6 bis 10 Jahre
  4. Leitung Labor, Forschungsgruppe oder FachabteilungStrategische und personelle Verantwortung für ein Team oder einen Fachbereich · 10 bis 15 Jahre

Gehaltsspanne nach Karrierephase

Branchenweite Marktorientierung für Materials Chemistry and Mineralogy-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.

Arbeitsmarkt & Zukunft

Automatisierung verändert auch die Materialanalyse spürbar, ohne die fachliche Kernkompetenz zu ersetzen.

Wie KI den Beruf verändert

In der Materialcharakterisierung übernehmen digitale Systeme zunehmend Routineaufgaben, während Interpretation und Entscheidung beim Menschen bleiben.

KI nimmt dir ab

  • Automatisierte Auswertung spektroskopischer und kristallographischer Messdaten
  • Routinemäßige Probenvorbereitung durch standardisierte Laborsysteme
  • Erste Mustererkennung bei großen Analyse-Datensätzen
  • Dokumentation und Berichtserstellung aus Messreihen

Menschlich gefragter denn je

  • Fachliche Interpretation ungewöhnlicher oder widersprüchlicher Messergebnisse
  • Entwicklung neuer Analysemethoden für unbekannte Materialien
  • Bewertung von Materialeigenschaften im Kontext konkreter Anwendungen
  • Kommunikation komplexer Befunde an Forschungsteams oder Auftraggeber

Kompetenzen aus Analytical Methods I und Crystallography bilden die methodische Grundlage für viele Aufgaben in der späteren Materialcharakterisierung.

Arbeiten neben dem Studium

Sammle schon im Studium Praxis und verdiene dazu – Werkstudentenjobs und Praktika in Bremen, ideal neben dem Präsenzstudium am Campus.

bis 20 Std.pro Woche im Semester – das erlaubt das Werkstudentenprivileg
ab 13,90 €pro Stunde gesetzlicher Mindestlohn; technische Werkstudierende oft darüber
SV-freiWerkstudentenjobs sind weitgehend sozialversicherungsfrei – mehr netto bleibt

Stellen live aus der StudySmarter Jobbörse · laufend aktualisiert.

Die Hochschule im Profil

Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.

Universität Bremen

Staatliche HochschulePräsenzstudiumBremen
StudySmarter-Score

Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.

Zum Hochschulprofil

Was Studierende sagen

Das wird gelobt

  • Seltene, klar profilierte Fächerkombination aus Chemie und Mineralogie
  • Zulassungsfreier Zugang senkt die formale Einstiegshürde
  • Forschungsnahe, praxisorientierte Laborausbildung

Worauf du achten solltest

Wer wenig Interesse an intensiver Laborarbeit oder kristallographischen Detailfragen mitbringt, sollte die Modulinhalte vorab genau prüfen, da diese einen zentralen Anteil des Studiums ausmachen.

Passt Materials Chemistry and Mineralogy zu dir?

Das solltest du mitbringen

  • Du interessierst dich sowohl für chemische Reaktionen als auch für kristalline Strukturen.
  • Du arbeitest gerne praktisch im Labor mit analytischen Messgeräten.
  • Du bringst einen naturwissenschaftlichen Bachelor mit chemischem oder geowissenschaftlichem Bezug mit.
  • Du möchtest in einem forschungsnahen, interdisziplinären Umfeld studieren.

Häufige Fragen

Ist der Master Materials Chemistry and Mineralogy an der Universität Bremen zulassungsbeschränkt?

Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei, was jedoch keine inhaltlichen Vorkenntnisse aus Chemie oder Geowissenschaften ersetzt.

Welche Vorkenntnisse sollte ich für Mineralogy und Crystallography mitbringen?

Ein solides Verständnis chemischer und physikalischer Grundlagen aus dem Bachelor hilft dabei, den Modulinhalten zu Kristallstrukturen und mineralogischen Systemen gut folgen zu können.

Kann ich den Studiengang neben einer Berufstätigkeit studieren?

Der Master ist als Vollzeitstudium konzipiert, wodurch eine parallele umfangreiche Berufstätigkeit organisatorisch anspruchsvoll wäre.

Welche Berufsfelder eröffnen sich nach dem Abschluss?

Absolvent:innen finden Zugänge zu Tätigkeiten der Materials Chemistry and Mineralogy-Fachkräfte, etwa in Materialanalyse, Rohstoffbewertung oder anwendungsnaher Forschung.

Kostenlos & unverbindlich

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