Kontext- und raumbezogene Epidemiologie
Einführung in Kontext- und raumbezogene Epidemiologie mit verschiedenen Verfahren und Methoden zur Expositionserhebung von kontextuellen und Raumfaktoren.
Der Studiengang Epidemiologie an der Universität Bremen richtet sich an Personen, die verstehen wollen, wie Krankheiten in Bevölkerungen entstehen, sich verbreiten und wie man ihnen mit Daten und Methoden begegnet. Bremen ist als Standort für Public Health und Sozialepidemiologie bekannt, was sich im Zuschnitt des Programms widerspiegelt: Der Master verknüpft klassische epidemiologische Methodik mit einem klaren Blick auf gesellschaftliche und räumliche Kontexte von Gesundheit.
Im Zentrum steht die Fähigkeit, Gesundheitsdaten zu erheben, auszuwerten und für Politik, Praxis und Forschung nutzbar zu machen. Studierende beschäftigen sich mit Monitoring- und Surveillance-Systemen ebenso wie mit der Frage, wie soziale Lage, Wohnumfeld und Verhalten Gesundheit beeinflussen. Der M.Sc. ist damit klar forschungs- und anwendungsorientiert zugleich angelegt.
16 Module · 120 ECTS gesamt – der vollständige Studienverlauf. Durchsuche alle Module oder filtere nach Semester.
Einführung in Kontext- und raumbezogene Epidemiologie mit verschiedenen Verfahren und Methoden zur Expositionserhebung von kontextuellen und Raumfaktoren.
Vermittlung von epidemiologischen Maßzahlen, Studiendesigns und statistischen Auswertungsverfahren. Die Studierenden führen eigene Auswertungen mit Software durch und lernen diagnostisches Testen, Altersstandardisierung, Bias, Confounding und Gegenmaßnahmen.
Historische Entwicklung, Konzepte und aktuelle Themen der Epidemiologie. Kontrastierung unterschiedlicher epidemiologischer Ansätze und deren Bedeutung für Public Health auf individueller und gesellschaftlicher Ebene.
Vermittlung von Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten, Literaturrecherche für Evidenzsynthesen, epidemiologisches Schreiben und ethische sowie datenschutzrechtliche Aspekte epidemiologischer Forschung.
Begleitung bei der Themenfindung und Formulierung von Forschungsfragen für Forschungsprojekte in Kleingruppen. Einführung in SAS-Software für Datenmanagement und deskriptive Datenanalyse.
Vertiefung der Methoden mit Fokus auf Stichprobendesigns, verallgemeinerte lineare Modelle, Confounderkontrolle und Effektmodifikation. Die Studierenden lernen systematische Reviews, Good Epidemiological Practice und Bewertungssysteme kennen.
Praktische Umsetzung eigener Forschungsprojekte in Kleingruppen mit eigenständiger Erhebung oder Nutzung von Sekundärdaten. Detailplanung, Durchführung und Reflexion einschließlich Datenschutzprotokolle und Ethikanträge.
Einführung in Klinische Epidemiologie und Pharmakoepidemiologie mit Fokus auf Datenquellen, spezielle Fehlerquellen, Pharmakovigilanz und Bewertung von Studien in diesem Bereich.
Vertiefung moderner epidemiologischer Nicht-Standardverfahren wie Two Stage Designs, Propensity Scores, GWAS Studies, Mehrebenenmodelle und Strukturgleichungsmodelle mit aktuellen Anwendungsbeispielen.
Fortsetzung des Forschungsprojekts mit Fokus auf Datenaufbereitung, Datenanalyse, Interpretation der Ergebnisse und Verfassen eines Abschlussberichts durch studentische Teams.
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Moduldaten aus dem offiziellen Modulhandbuch der Hochschule München. Umfang und Angebot können sich je Studien- und Prüfungsordnung ändern.
Der Master Epidemiologie an der Universität Bremen ist zulassungsfrei und damit ohne Numerus-Clausus-Hürde zugänglich, setzt aber ein fundiertes Interesse an quantitativen Methoden und Gesundheitsthemen voraus. Er baut auf einem vorangegangenen Studium mit gesundheits- oder naturwissenschaftlichem, sozialwissenschaftlichem oder statistischem Bezug auf.
Charakteristisch für den Bremer Zuschnitt ist die Verbindung von klassischer Epidemiologie mit räumlichen und kontextbezogenen Perspektiven, die in kaum einem anderen deutschen Programm so ausgeprägt ist.
Zu den zentralen Modulen zählen Kontext- und raumbezogene Epidemiologie, in der untersucht wird, wie Wohnumfeld, Region und soziale Strukturen Krankheitsrisiken beeinflussen, sowie die Epidemiologie des Gesundheitsverhaltens, die individuelles Verhalten und dessen Wirkung auf Krankheitsgeschehen in den Blick nimmt.
Ergänzt wird dies durch das Modul Monitoring, Surveillance und Gesundheitsberichterstattung, das die praktische Seite abdeckt: den Aufbau und die Auswertung von Systemen zur fortlaufenden Beobachtung von Gesundheitszuständen in Bevölkerungen sowie die Aufbereitung dieser Daten für Berichte und Entscheidungsgrundlagen.
Der Studiengang eignet sich für Menschen, die gerne mit Daten arbeiten, aber nicht den Bezug zu realen Gesundheitsfragen verlieren wollen. Wer bereits im Bachelor mit Statistik, Public Health oder Medizin in Berührung gekommen ist und diese Perspektive vertiefen möchte, findet hier ein passendes Umfeld.
Auch für Personen mit Interesse an gesellschaftlichen und räumlichen Ungleichheiten in der Gesundheitsversorgung bietet das Programm einen spezifischen Zugang, der über rein klinische oder rein statistische Ausbildungen hinausgeht.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten typischerweise als Epidemiologie-Fachkräfte in Gesundheitsämtern, Landesinstituten, Forschungseinrichtungen oder bei Krankenkassen. Auch internationale Organisationen und Public-Health-Institute suchen Fachkräfte mit dieser Qualifikation.
Die Nachfrage nach epidemiologischer Expertise ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen, insbesondere im Bereich Surveillance und Gesundheitsberichterstattung, wo datenbasierte Entscheidungsgrundlagen zunehmend gefragt sind.
Die Universität Bremen bietet den Master in Vollzeit an einem Standort mit ausgeprägter Public-Health-Tradition an. Die zulassungsfreie Vergabe erleichtert den Zugang, ersetzt aber nicht die inhaltliche Vorbereitung auf ein methodisch anspruchsvolles Studium.
Das Format ist forschungsnah gestaltet und verbindet Seminare, Datenanalyse und Projektarbeit mit direktem Bezug zu bremischen und überregionalen Gesundheitsdaten.
Ehrliche Einordnung auf Basis der gebundenen Daten, plus dein persönlicher Match.
Dieser Studiengang hat keinen Numerus Clausus. Deine Abiturnote ist für die Zulassung nicht entscheidend, oft ist sogar ein Einstieg ohne Abitur möglich.
An staatlichen Hochschulen fallen in der Regel keine Studiengebühren an – du zahlst nur den Semesterbeitrag.
| Position | Betrag |
|---|---|
| Studiengebühren | 0 € |
| Semesterbeitrag | ca. 250 bis 350 € / Semester |
| Enthalten | u. a. Semesterticket & Studierendenwerk |
Richtwerte – den genauen Semesterbeitrag nennt die Hochschule.
Wenn du deinen Studiengang über StudySmarter und das StudyKit findest und dich darüber einschreibst, ist die Jobgarantie automatisch dabei.
Findest du innerhalb von 6 Monaten nach deinem Abschluss keinen Job, übernehmen wir dein professionelles Jobcoaching – so lange, bis du einen hast.
Gilt ab dem Tag deines Studienabschlusses.Es gelten die Teilnahmebedingungen. Details und Bedingungen erhältst du mit dem Infomaterial.
Der Weg von der Epidemiologie-Fachkraft zur leitenden Position verläuft meist über wachsende Verantwortung in Datenanalyse, Projektsteuerung und strategischer Beratung.
Branchenweite Marktorientierung für Epidemiologie-Profile (brutto pro Jahr), kein hochschulspezifischer Wert. Tatsächliche Gehälter hängen von Branche, Region und Erfahrung ab.
Wie sich der Beruf der Epidemiologie-Fachkraft durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändert, lässt sich bereits in Ansätzen erkennen.
Künstliche Intelligenz verändert, wie epidemiologische Daten erhoben, verarbeitet und interpretiert werden.
Die Fähigkeit, Ausbrüche und Trends kontextsensibel einzuordnen, wird direkt im Modul Kontext- und raumbezogene Epidemiologie aufgebaut.
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Kurzprofil der Universität Bremen – Trägerschaft, Format und, wo verfügbar, unsere Einschätzung aus Studierendenbewertungen.
Für diese Hochschule liegen noch keine aggregierten Studierendenbewertungen vor.
Wer wenig Vorerfahrung mit Statistik oder quantitativen Methoden mitbringt, sollte sich vor Studienbeginn intensiv vorbereiten, da die Methodenanforderungen im Studienverlauf spürbar zunehmen.
Nein, der Studiengang ist zulassungsfrei. Das erleichtert den formalen Zugang, ersetzt aber nicht die notwendige fachliche und methodische Vorbereitung.
Sinnvoll sind Grundlagen in Statistik sowie ein vorheriges Studium mit gesundheits-, sozial- oder naturwissenschaftlichem Bezug, da die Module methodisch anspruchsvoll sind.
Der starke Fokus auf kontext- und raumbezogene Epidemiologie sowie auf Gesundheitsverhalten hebt das Bremer Programm von rein klinisch oder rein statistisch ausgerichteten Studiengängen ab.
Absolventinnen und Absolventen arbeiten häufig als Epidemiologie-Fachkräfte in Gesundheitsämtern, Forschungseinrichtungen, bei Krankenkassen oder in der Gesundheitsberichterstattung.
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